Bewertung:3★
Fangen wir mal mit den Dingen an, die mir gut gefallen haben: Der Schreibstil vonMatt Haig war wieder sehr angenehm und die kurzen Kapitel flogen dadurch nur sodahin. Außerdem hat es mir gut gefallen, wie Umweltverschmutzung und vor allem Umweltzerstörung thematisiert wurden. Die Hauptcharaktere in dem Buch kämpfen gegen einen multimillionen schweren Investor an, der ein neues Hotel bauen und dafür, mal wieder, die Natur zerstören möchte, Auch wie die Hauptperson Craceihre Vergangenheit und Schuldgefühle überwunden hat und gelernt hat, wieder echte Freude zu empfinden fand ich toll.Kommen wir nun zu den Dingen, die mir nicht so gefallen haben:Zum einen die Konstruktion als mehr oder weniger Briefroman (?). Alles beginnt damit, dass Maurice, ein Mathematikstudent, seiner ehemaligenMathelehrerin eine E-Mail schreibt. Daraufhin erzählt Grace ihm nun diese doch bizarre Geschichte, was auf Ibiza passiert ist, Das ganze sendet sie ihm als Buchmansukript zu, Während der Erzählung spricht sie ihn jedoch immer wieder direkt an und fragt ihn, ob er solche Situationen schon erlebt hat oder das Grefühl kennt.Also auch wenn das Buch keine Sammlung an Briefen ist, liest es sich durch die Ansprache von Maurice, als der Lesende, doch irgendwie so, Ich fand das aber sehr konstruiert. Wer schreibt nach über 10 Jahren aus heiterm HImmel siener alten Mathelehrerin? Aber gut, damit kann ich vielleicht noch leben, Warum Grace ihm aber nun die ganze Creschichte erzählt, von einer außerirdischen Essenz und mehr oder weniger magischen Fähigkeiten erschließt sich mir nicht, Und es bringt ehrlich gesagt auch nchts für die Geschichte.Es hättekeinen Unterschied für das Buch gemacht, wenn man die Vorkommnise einfach so erzählt, ohne es als Buchmanuskript als Antwort auf eine E-Mail zu verpacken.Dann fand ich die Creschichte insgesammt etwas bizzar, aber liegt vermutlich auch daran, dass ich kein sci-fi Fan bin und dieses Buch doch deutlich dem Genre Science-fiction zuzuordnen ist, Auch wenr ich ein rießen großer High-Fantasy Fan bin, traff das ganze "außerirdische Präsenz Gedöns, dass den Menschen übernatürliche Fähigekiten verleihen kann aber gleichzeitig durch Photonen ein Portal in eine andere Welt ist nicht so ganz meinen Nerv, Aber das ist wohl auch eher ein me-problem als ein Fehler des Buches, das gebe ich gerne zu.Zusammenfassend kann ich sagen, dass ichtwar die Essenz des Buches und die damittransportierte Nachricht, die Umwelt zu schützen, wieder mehr auf sie zu achten und sie nicht nur zu zerstören, sehr toll fand, doch die Umsetzung nicht so ganz mein Fallwar.
The Life Impossiblevon Matt HaigCanongate Books Ltd.