
Emotional zerstörend
Lil und Ryan könnten alles haben – ab dem Moment, in dem er sie in der Bibliothek anspricht, beginnt ihre tragische Geschichte. Sie verlieben sich, ziehen zusammen, bekommen schließlich eine Tochter namens Georgette („Jet“). Doch beide haben Geheimnisse, die sie voreinander verbergen, die Jet aber schließlich entdecken wird. Die Geschichte wird in Zeitsprüngen erzählt und aus der Perspektive von allen drei Personen. Sie zeichnet das Bild der Familie Bright, die gern perfekt sein möchte, aber meilenweit davon entfernt ist. Sie zeichnet vor allem das Bild von Menschen, die eben nicht perfekt sind, sondern ihre Ecken und Kanten und Schwächen haben. Und genau das macht sie alle so nahbar und authentisch. Es gab definitiv einige Wendungen, die mich unvorbereitet getroffen haben. Und auf den letzen Seiten musste ich permanent Tränen wegblinzeln. Alles in allem ein sehr berührendes Buch, das tief geht, weh tut und trotzdem eine gewisse Wärme ausstrahlt. Ich werde die Brights so schnell nicht vergessen.





