Apeshit von Carlton Mellick III Ja, was soll man da groß sagen? 😅😂🫣 ein absolut typisc her Carlton Mellick, mega strange, brutale, pervers und vorallem Bizarr. Die Geschichte hatte wirklich alles, was man bei einem bizarren Horror slasher braucht. Meiner Meinung nach sein bestes, bisher auf Deutsch erschienenes Werk.
Untypischer Mellick, aber klasse
Das war ein sehr untypischer Mellick, der sich hier eher wie ein Splatter-Film aus den 80-ern, gemischt mit tabuisierten Themen und voller Gewalt, liest. Die Story war keine neue, aber Mellick schreibt sie spannend, mit ein paar kleinen Überraschungen. Lediglich das Ende hat mich wieder daran erinnert, dass er hinter der Story steckt, denn das war wieder ein wenig abgedreht. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, wer Splatter mag, kommt hier auf seine Kosten, Mellick-Fans erleben eine Überraschung. Von mir eine klare Leseempfehlung für Extrem-Leser.

3 Akkorde sind punk, nur 3 Ideen einen Satz zu formulieren dagegen lame...
!Auf dem EBook reader gelesen darum kein Foto! Carlton Mellick III schreibt unkreativ und stets dieselben 3 Satzbauweisen in einer; immerhin rotierenden; Wiederholung herunter. Zwar schwingt (kurzzeitig) ein "die äußeren gegen die inneren Freaks" Vibe mit aber auch das verpufft recht schnell. Eine Hook bzw. Storyline (für die mehr als genug Potential vorhanden war) von mehr Ausmaß als ein paar auf einen Bierdeckel gekritzelten Wörtern sucht mensch hier leider auch vergebens - ich glaube allerdings auch dass es dem Autor dafür an Ideenreichtum mangelt. Was ich persönlich als wirklich furchtbar empfinde ist nicht der Grad an Gewalt (welcher auch vom wirklich unkreativen, analogen Schreibstil Mellick's abgedämpft wird) sondern das sich - wie erwähnt meine Meinung - jemensch hingesetzt und überlegt hat welche Themenbereiche besonders tabuisiert sind und sich dann eben in genau diesen mit provokativer, pubertierender Freude ausgetobt hat. Carlton Mellick III will so bemüht der Nergal des geschriebenen Wortes sein, scheitert dabei jedoch daran einfach nur ein unkreativer "Wortwerfer" mit zuviel perversem Dreck in seinem Hirn zu sein.


