5. Nov.
Bewertung:5

Meine Meinung: Zehn The Walking Dead Comics später bin ich einfach süchtig nach dieser Reihe! <3 Robert Kirkman ist mein neuer persönlicher Held, der mir tollen Lesespaß bescherrt hat, mit völlig neuen Aspekten, die mir irgendwie Angst machen, weil es das schlimmste der Menschen nach außen kehrt, aber mich auch kribbelig werden lässt, weil die Spannung umso deutlicher zu spüren ist. Es gibt kein definitives happy End. Keinen wirklichen Weg in welche Richtung sich all das entwickelt. Diese Zombie-Apokalypse führt mir als Leser einen wirklichen Wahnsinn vor und portraitiert Charaktere, die ebenfalls nichts für schwache Nerven sind. The Walking Dead steht für mich für Chaos, Zerstörung, Mut, Überlebenskampf und schlechten Menschen. Die Zombies wurden längst zu Randstatisten abgestempelt, denn sie sind bei weitem nicht mehr die schlimmsten Feinde. Da draußen müssen sich Rick und seine Truppe vorallem vor dem bösartigen Gouverneur schützen, der bei einem Anschlag auf das Gefängnis grundlos tötete - zumindest aus Ricks Sicht, denn der Gouverneur will die Festung für sich alleine, die Vorräte und Waffen. Alles menschliche, was ihm im Weg steht wird zerstört. Im elften Band "Jäger und Gejagte" ist der Gouverneur aber immer noch abgemeldet und eine weitere neue Bedrohung lauert ihnen auf. Für Zombies bewegen sich die Schatten zu schnell und wären es Leute aus Woodbury, dann würden sie sich nicht verstecken, sondern wild drauf los feuern. Als sie einem Pater begegnen, der nur eine Bibel und keinerlei Waffen bei sich trägt, sind sie zunächst froh einen Zufluchtsort in der Kirche zu haben, doch es könnte genauso gut eine Falle sein... Die Gruppe von Rick ist seit der ersten Ausgabe stark dezimiert worden. Rick musste seine Frau und seine Tochter begraben, Andrea ihre Schwester. Maggie hat ihre komplette Familie verloren und die kleine Sophia ihre Mutter, die sich selbst in einen Zombie gestürzt hat. Ebenso Tyreese, der ein starker Mensch war und gut mitanpacken konnte. Doch die Tode reißen nicht ab - und sie werden immer unnötiger. Ben ist nur ein kleiner Junge, aber er schockt das ganze Team mit einer ziemlich grausamen Tat und auch Carl tötet - auch wenn ich ihn fast verstehen kann. Was dieses Comic zu bieten hat, ist nichts für zartbesaitete. Allerdrings ging es in den bisherigen Büchern schon mehr zur Sache, sodass diese Geschichte meiner Meinung nach noch etwas human ist. Wenn man wissen will, was Menschen tun, die Hunger leiden - dieses Comic liefert eine Antwort, aber man muss auf alles gefasst sein. Mein Geschmack wurde gut getroffen und auch dieses Comic habe ich in einer Tour verschlungen. Auf zum nächsten! :) Komplett zusammengefasst kann ich nur sagen, dass es wieder der absolute Hammer war!

The Walking Dead 11: Fear the Hunters
The Walking Dead 11: Fear the Huntersvon Robert KirkmanImage Comics