
Ich liebe Jennifer Lynn Barnes’ Schreibstil eigentlich total, weil ihre Bücher immer super direkt losgehen und man sofort mitten in der Geschichte steckt. Gerade am Anfang war ich richtig gespannt, weil dieses ganze Elite-Uni-/Geheimclub-/Machtspiel-Setting einfach sooo viel Potenzial hatte. Auch die Atmosphäre fand ich echt stark. Dieses Gefühl, niemandem vertrauen zu können, die Intrigen, die reichen Familien und all die Geheimnisse haben dafür gesorgt, dass ich definitiv weiterlesen wollte. Ich liebe ja sowieso dieses Dark-Academia Setting. 🫣 Trotzdem konnte mich das Buch emotional leider nicht komplett abholen. Ich mochte die Story grundsätzlich, aber irgendwann hatte ich das Gefühl, eher „nebenher“ mitzulesen statt komplett darin aufzugehen. Manche Wendungen wirkten für mich eher gewollt schockierend als wirklich überraschend und zu einigen Figuren konnte ich einfach keine richtige Verbindung aufbauen. *hust* Henry *hust* Jennifer Lynn Barnes schafft es einfach, dass man weiterlesen muss. Ihr Schreibstil ist super flüssig und man kommt extrem schnell durch die Seiten. Ich war die ganze Zeit direkt in der Geschichte drin und wollte trotzdem wissen, wie alles endet. Insgesamt fand ich das Buch also definitiv nicht schlecht. Dass Setting und die Idee waren richtig stark, aber mir hat am Ende ein bisschen das gewisse Etwas gefehlt, damit es ein echtes Highlight wird. 😶🌫️




























