Beklemmend, atmosphärischer Kleinstadt-Thriller 😥
Minnesota, 1977: Die Bewohner der Wohnanlage Pantown sind aufgrund des Verschwindens einer jungen Kellnerin in Aufruhr. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln gegen einen flüchtigen Mörder, der in unmittelbarer Nähe der Siedlung gesichtet wurde. Als ein weiteres Mädchen verschwindet und nur zwei Tage später tot in einem der Steinbrüche gefunden wird, fangen die Freundinnen der Toten selbst an zu ermitteln, denn sie befürchten, eine von ihnen könnte die Nächste sein. In einer Zeit, wo sich die Männer noch für Unantastbar hielten und ihre eigenen Wahrheiten gestalteten, entstehen kleine Rebellionen hinter verschlossenen Haustüren… ⭐️⭐️⭐️⭐️ „The Quarry Girls“ war ein Kindle-Schnäppchen-Kauf, die können ja mal Top oder Flop sein. In diesem Fall auf jeden Fall TOP! Die Handlung war etwas ganz anderes, mit einem superspannenden Hintergrund mit diesem Tunnel-System unter der Wohnsiedlung, was alleine schon supergruselig und dystopisch auf mich gewirkt hat! Der Schreibstil ist sehr angenehm und gut zu lesen gewesen. Ich mag es total, wenn die Kapitel sehr kurz sind, dann kann man gar nicht mehr aufhören zu lesen und so war es auch hier: aber man hatte nicht nach jedem Kapitel ein „Oh mein Gott, was passiert wohl als Nächstes“-Gefühl, sondern eher ein „Oh man, ich drehe die nächste Seite nur widerwillig um, nur weil ich wissen will, WER es ist!“, so beklemmend sind die Geschehnisse. Das Buch hat mich wirklich gut unterhalten, auch im Hinblick darauf, dass die Handlung von der eigenen Kindheit der Autorin inspiriert ist, war die Story fiktiv wirklich gut umgesetzt!
