Mein erstes Kindle-Buch.. und schon dreimal gelesen 😁
Dieses Buch habe ich echt verschlungen, weil diese vermeintliche doppelwelt/schattenwelt einer Persönlichkeit so unfassbar plausibel und nah dargestellt wird. Ich denke ich werde das wohl auch noch irgendwann noch einmal lesen, aber was Lena Sander hier vollbracht hat, ist ein intensiver Einblick in die Psyche einer traumatisierten Frau.
Hier werden die verschiedenen Geschichten zweier Frauen erzählt, die beide tragisches erleben müssen. Beide sind sehr spannend und gut aufgebaut und qerden zum Ende hin zusammengeführt. Dort nimmt die Handlung rasant an Tempo zu...und zack, ist es zu Ende. Das hat mich etwas gestört, denn es hätte etwas ausführlicher sein können
Die Erklärungen zum Schluss passten gut und waren medizinisch auch gut erklärt.
Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen und wird nicht das letzte Buch der Autorin bleiben.
Ich habe das Buch innerhalb von ca. 24 Stunden gelesen. Nur zum Schlafen und Arbeiten habe ich pausiert. Spannend, interessant geschrieben mit einem (für mich) sehr überraschenden Ende.
Klasse!
Wow, was für ein Buch! Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Die Autorin behandelt hier zwei, nein, eigentlich drei, Themen, die mich mit gemischten Gefühlen zurück lassen: Fassungslosigkeit, Traurigkeit, Wut, Verständnis und der Frage: Wie würde ich selbst handeln?
Das Buch erhält von mir eine klare Leseempfehlung und ***** Sterne.
ungewöhnliche interessante Thematik, etwas viele Wiederholungen, teilweise für mich unverständlich
So Leute, ich bin wirklich ehrlich, ich habe ja so meine Schwierigkeiten, was die Bücher deutscher Autoren angeht, bis auf wirklich sehr wenige Ausnahmen, ich weiß aber selbst nicht, warum genau?! Es liegt irgendwie am Allgemeinpaket, was mich meistens nicht überzeugen kann, ich muss dazu aber sagen, ich bin irgendwie auch eine sehr kritische und schwer zu begeisternde Person. Nichtsdestotrotz habe ich mich auf mehrere Empfehlungen hin, an mein erstes Buch namens "Memory Effekt" von der Autorin Lena Sander gewagt.
Der Schreibstil an sich ist nicht schlecht, war mir persönlich aber doch etwas zu einfach gehalten. Dies beeinträchtigt aber keinesfalls das Leseerlebnis an sich. Durch die kurz gehaltenen Kapitel, lässt sich das Buch ganz angenehm lesen, die Schreibweise war größtenteils recht gut und zudem auch humorvoll.
Die Charaktere waren, meiner Meinung nach, nicht ganz glaubwürdig dargestellt und teilweise auch zu unscheinbar. Nancy ist beispielsweise einer der Charaktere, den man entweder mag oder eben nicht, etwas dazwischen empfindet man eher nicht. Die Dialoge zwischen ihr und Linda wirken an manchen Stellen schon ein wenig gekünstelt, ich konnte leider zu keinem der Protagonisten eine Bindung aufbauen, weder im positiven, noch im negativen Sinn.
Ich hätte mir zudem eine detailliertere Beschreibung der Umgebung gewünscht, um mich mehr in die Geschichte hineinversetzen zu können. Die ungewöhnliche Thematik an sich war sehr interessant, war meiner Meinung nach aber etwas seltsam in die Geschichte mit eingearbeitet, es waren mir zu viele Probleme und Themen in eine leicht verworrene Story gepackt. Bei den Gewaltschilderungen waren es mir zudem doch etwas zu viele Wiederholungen, beispielsweise die Nennung der ganz sanften Berührung.
Die Abstände zwischen den Wörtern sind des Öfteren falsch formatiert, das kann vorkommen, aber bitte nicht zu häufig, da der Leser ja auch einen gewissen Preis für das Buch bezahlt und eine dementsprechende Qualität verdient.
Das für mich nicht ganz verständliche Ende kam mir dann doch etwas zu flott, hat dadurch einen leicht hektischen Touch bekommen und ergibt für mich im Gesamten kein stimmiges, rundes Bild. Es war mir irgendwie zu offenkundig, obwohl es das ja eigentlich gar nicht ist, das ist schwierig zu erklären.
Die Auflösung ist jedenfalls krass und passt gut zur Geschichte. Auch wenn der Plot mir etwas zu vorhersehbar war, muss man hier anmerken, dass ich schon eine alteingesessene Leserin aus diesem Genre bin. Anderen Lesern muss es hier nicht zwingend auch so gehen. Ich finde es erwähnenswert, dass hier vor allem auf zwei äußerst wichtige Themen Bezug genommen wird, über die die Öffentlichkeit eher hinter verschlossener Hand spricht: die körperliche, sowie auch seelische Misshandlung an Menschen jeglichen Geschlechts durch den eigenen Partner, sowie auf sogenannte „Designer-Babys“, die Präimplantationsdiagnostik gehört schon lange nicht mehr nur zu Zukunftsvisionen, sondern ist allgegenwärtig.
Seid mir bitte nicht böse, auch wenn mich dieses Werk nicht allzu sehr in seinen Bann gezogen hat, bin ich guter Dinge, dass mir die anderen Bücher der Autorin vielleicht besser gefallen - ich bin aktuell auf jeden Fall noch dabei, mich an weiteren Werken zu versuchen, da ich nicht nach einem Buch generell alles andere ablehnen möchte. Meine Meinung bezieht sich aktuell also nur auf diese eine Story und ich kann euch verraten, die nächste Rezension folgt in Kürze und ist schon deutlich positiver.
Dieser Psychothriller lag wie ihr sehen könnt sehr lange auf meinen Sub. Völlig zu Unrecht! Wir haben hier eine geschickt gesponnene Geschichte, die den Leser verwirrt durch die Seiten fliegen lässt. Zwar ahnt man schnell wie alles zusammenhängt aber man ist sich nie 100% sicher.
Der Schreibstil ist locker und leicht und liest sich super! Gespickt mit Szenen von Misshandlungen ist es manchmal harter Tobak, was Mia sich von ihrem Ehemann alles gefallen lässt. Aber nichts ekliges eher brutal – man bekommt unweigerlich Mitleid mit ihr und möchte sie gerne wachrütteln und fragen warum sie nicht schon längst abgehauen ist.
Mias Freundin Nancy ging mir manchmal auf den Keks. Sie war frech und manchmal einfach zu nervig und aufdringlich aber sie passt perfekt in die Story deshalb sehe ich drüber hinweg.
Beide Erzählstränge greifen nahtlos ineinander über und am Ende wird alles aufgeklärt, so dass keine Fragen mehr offen bleiben.
Kurzweilige spannende Unterhaltung, guter Schreibstil, gerne mehr
Kurzbeschreibung:
Zwei Leben – zwei Frauen – ein Komplott? Kaum ihrer Ehehölle entkommen, entdeckt Mia in der Zeitung ihre eigene Todesanzeige. Ein genialer Schachzug ihres brutalen Ehemannes – oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Je näher sie der Wahrheit kommt, desto grausamer wird sie von der Vergangenheit eingeholt. Das Leben der Psychiaterin Linda gerät aus den Fugen, als ihr Mann schwer verunglückt. Gleichzeitig sieht sie sich von Unbekannten bedroht. Welches Geheimnis hat Lindas Mann mit ins Koma genommen? Auf welche fatale Weise sind die Schicksale der beiden Frauen miteinander verbunden? Memory-Effekt: ein intelligent angelegter Psychothriller, dessen Tatsachen unter die Haut gehen.
Autor:
Die Autorin Lena Sander lebt in Freiburg, am Fuße des Schwarzwaldes. Sie liebt Bücher, Kunst und Musik. Dem Schreiben war sie schon während ihres trockenen Marketingstudiums verfallen. Unter anderem Namen hat sie mehrere Bücher veröffentlicht, die, meist mit einem Augenzwinkern geschrieben, in die humorvolle Schublade gehören.
Meine Meinung:
Zu allererst einmal Danke für die Übersendung eines Rezensionsexemplars in Form des E-Books.
Eigentlich sagt der Klappentext schon einiges aus. Genug um nicht zu viel zu verraten. Das Buch ist in 2 Handlungssträngen aufgebaut. Einmal begleitet man Mia wie sie in einen Sanatorium untergebracht ist und immer wieder von der Gewalt ihres Ehemannes erinnert wird . Und wir begleiten die Psychiaterin Linda, welche eine harmonische Familie führt. Linda ihr Mann fällt durch einen Unfall ins Koma und sie wird durch einen unbekannten Mann kontaktiert, welcher von ihr etwas fordert. Was weiß ihr Mann? Was hat er mit ins Koma genommen, das nun aus den Fugen gerät?
Mia entdeckt hingegen eines Morgens ihre eigene Todesanzeige in der Zeitung und vermutet darin sofort ihren brutalen Ehemann und somit einen weiteren Schachzug von ihm. Gemeinsam mit einer weiteren Patientin des Sanatoriums begibt sie auf die Suche wer wirklich dahintersteckt. Sie durchläuft Stationen von Zeitung bis hin zu einer alten Bekannten. Wird Mia hier die Wahrheit herausfinden oder läuft sie geradewegs in die ausgebreiteten Arme ihres Mannes?
Mehr möchte ich hier wirklich nicht schreiben, jedes weitere Wort würde der Beginn eines Spoilers sein. Wer lässt sich schon gern die Spannung nehmen? Seht ihr, ich auch nicht.
Der Schreibstil von Memory Effekt hat mir gefallen. Er ließ sich einfach und gut lesen. Man war relativ schnell mit dem Buch fertig. So erging es mir zumindest da mich die Seiten nur so vor Spannung gefesselt haben. Die Protagonisten wurden meiner Meinung nach sehr gut dargestellt. Nancy, die Mitpatientin von Mia, lockerte das manchmal doch etwas ernste Thema sehr auf.
Die Geschichte soll auf einer wahren Begebenheit basieren. Wenn ich mir das vorstelle, häusliche Gewalt kommt ja oft vor, dann ist das einfach nur grausam. Auch wurde hier ein weiteres bekanntes Thema erwähnt: Pränataldiagnostik – kurz PID. Ein Thema um dem aktuell ja auch immer wieder diskutiert wird. Ein weiteres kommt hier noch die Diagnose False-Memory-Effekts vor. Zu allen gibt es zum Schluss auch eine kurze Erklärung im Nachwort.
Vom Ende war ich mehr als überrascht, aber so viel kann gesagt sein, beide Handlungsstränge werden zum Schluss zusammengeknüpft und ergeben eins.
Für mich war es ein Thriller der mich gepackt hat und unter die Haut ging. Gerade auch weil das Thema häusliche Gewalt so grausam sein kann.
Für mich klare 5 Sterne.