
The Marble Queen
Prinzessin Amelia, die unter Angstzuständen leidet, muss einer politisch motivierten Heirat zustimmen, damit ihr Königreich Marion vor Piraten gerettet wird, denn die Staatssäckel sind erschöpft und die Flotte dezimiert. Auf einem Ball soll sie die verschiedenen Hochzeitskandidaten kennenlernen und geht davon aus, dass Prinz Mateo aus Iliad ein Angebot für sie abgibt. Da es das höchste ist, stimmt sie zu. Umso überraschter ist sie, als sie erfährt, von wem das Angebot eigentlich kam – und in welche politischen Verstrickungen sie sich durch ihre Zustimmung begeben hat, Der Zeichenstil ist spannend, denn die Figuren sehen einfach unglaublich interessant aus und da es auch total in Farbe ist, bekommt der Lesende genau mit, wie unterschiedlich die Kleidung und die Hautfarben der beiden Länder sind. Für meinen Geschmack gab es ein wenig zu viele – zu schnelle – Tode, die ich gar nicht richtig verarbeiten konnte, da die Geschichte sich auch auf zwei Bände hätte erstrecken können. Dann hätte ich dem vermutlich besser folgen können und wäre emotional betroffener gewesen. Dennoch ist der Einzelband ganz großes Kino für Menschen, die über den Tellerrand hinaus lesen wollen und sich auch für richtig gut gemachte Liebesgeschichten interessieren, die im LGBTQIA+-Bereich spielen.
