31. Jan.
Bewertung:4

Parents Day. Spiral Asylum. Doppelseiten.

Ein nettes Spin-Off für einen Charakter der in der Hauptstory grundsätzlich auch ohne tiefergehende Hintergrundgeschichte funktioniert. Nichtsdestotrotz hat man Sherlock Frankenstein, einer Figur die (Überraschung) super schlau ist und tote Menschen widerbelebt, eine coole Story spendiert und gleichzeitig Lucy Weber mehr Tiefe gegeben. Doch zu Beginn bekommen wir den titelgebenden Antagonisten überhaupt nicht zu sehen. Stattdessen bekommen wir eine junge Lucy, die am Parents Day nicht erzählen darf was ihr Vater tatsächlich gearbeitet hat und den ehemaligen Helden Doctor Star, der seine besten Zeiten hinter sich hat aber den Stein des Mysteriums zum Verschwinden der Helden ins Rollen bringt. Je näher man Sherlock kommt, desto näher kommt man auch den Anspielungen an andere Comicreihen. Ein Asylum darf natürlich nicht fehlen, wenn man die Verbrecherkartei von Spiral City durchstöbert (Arkham lässt grüßen). Freut euch außerdem auf einen Cthulhu und seinen Side Kick Meister Splinter. Freut euch auf das Golden Age, auf das Silver Age und schließlich auf das Bronze Age der Comics. Und freut euch auf eine Menge Doppelseiten. Das letzte Kapitel ist eine Augenweide.

Sherlock Frankenstein & the Legion of Evil: From the World of Black Hammer
Sherlock Frankenstein & the Legion of Evil: From the World of Black Hammervon Jeff LemireDark Horse Comics