Kurz-Meinung: An diesem Buch habe ich sehr lange gelesen und es zwischendurch sogar abgebrochen. Irgendwie konnte mich die Handlung nicht packen. Es gab Szenen (vor allem Dialoge) die mich so richtig geflashed haben, aber dann gab es wieder Phasen in denen es sich sehr zog und ich mich langweilte. Es gab am Anfang einfach zu wenig Szenen zwischen Mallory und Ty oder Mallory und ihren Freundinnen. Sonst konnte mich die Autorin immer auch mit der Handlung um das Pärchen drumherum begeistern, aber hier sprach der Funke einfach nicht über. Ty ist ein interessanter Charakter und gerade der Grund warum er in Lucky Harbor ist, fand ich mal was besonders. Aber er war auch oft distanziert und das war dann nicht so mein Fall. Begeistern konnte mich die Autorin wieder mit der Art und Weise wie sie Freundschaften in Szene setzt. Sie kann nicht nur ganz tolle Frauenfreundschaften schreiben sondern auch Männerfreundschaften. Hier spielt gerade die Freundschaft zwischen Josh (Arzt) und Ty eine entscheidende Rolle. Ty ist aus gesundheitlichen Gründen in Lucky Harbor und Josh spielt dabei auch eine große Rolle. Matt, der dritte im Bunde, hat hier noch sehr wenige Auftritte. Die Frauenfreundschaft zwischen Mallory und den zwei Mädels, die jeweils in Band 5 und 6 eine Hauptrolle spielen, war ebenfalls wieder super geschrieben. Mallory ist Krankenschwester und ihre Familiengeschichte ist sehr interessant. Also eigentlich war alles da, um das Buch zu einem echten Erfolg für mich zu machen. Wenn da nur nicht die Längen für mich gewesen wären. Ab der Hälfte des Buches wurde es dann aber besser und packender. Die Liebesgeschichte konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen, was ich oben schon erwähnt habe. Da knisterte es zu wenig und Ty war oft sehr auf Distanz bedacht. Trotzdem konnte es mich beim zweiten Anlauf und ab der Hälfte des Buches wieder gut unterhalten. Meine Wertung: 3,6 von 5 Sternen
8. Juli8. Juli 2014
Lucky in Lovevon Jill ShalvisCassell
