Anfangs dümpelt die Geschichte so vor sich hin.
Rein in den Wald, raus aus dem Wald, wieder rein in den Wald, wieder raus aus....naja, ihr wisst schon.
Die Spannung kommt erst recht spät auf und auch der Forensikanteil wird erst gegen Ende stärker.
Ich sag mal, das letzte Drittel hat zu alter Stärke zurückgefunden und mich dann auch gepackt.
Vorher lebte die Geschichte eher durch eine düstere, rätselhafte Atmosphäre. Was auch gut war, aber eben anders, als in den bisherigen Bänden.
Es fühlte sich an, wie ein "Erholungsband" der Reihe, wo es mal etwas ruhiger zugeht.
Dennoch eine absolute Empfehlung von mir!!!!!
Vorweg möchte ich erwähnen, dass ich die David-Hunter-Reihe vergöttere. Ich bin über Jahre hinweg ein absoluter Fan von Herrn Hunter, der ständig von jedem unterschätzt wird. Die ersten Fälle habe ich verschlungen, weil die Romane so anders waren als die 0815-Krimis auf dem Markt, die Mischung aus forensischer Präzision, düsterer Atmosphäre und David Hunters ruhiger, analytischer Art geliebt. Umso größer war meine Vorfreude auf Knochenkälte. Und umso ernüchternder das Ergebnis 🥲
Was zum Kuckuck war das? Vielleicht liegt die größte Enttäuschung darin, dass ich mehr erwartet habe – nicht irgendeinen Thriller, sondern einen David-Hunter-Thriller.
Genau diese Reihe hat die Messlatte schließlich selbst so hoch gelegt. Während frühere Bände von einer unterschwelligen Bedrohung lebten, von einer Spannung, die sich langsam, aber unaufhaltsam unter die Haut schob, wirkt Knochenkälte erstaunlich zahm. Die Geschichte zieht sich, verliert sich in Wiederholungen und braucht viel zu lange, um überhaupt Fahrt aufzunehmen.
Das Setting hatte sogar "Shining" - Vibes von S. King, denn wir fanden Dr. Hunter in einem eingeschneiten Dorf wieder, in einem heruntergekommenen Hotel mit feindseligen Dorfbewohnern und natürlich der Isolation durch den Wintersturm, aber Dr. Hunter läuft ständig nur durch den verschneiten Wald und findet durch Zufall etwas, gerät in Gefahr, kehrt zurück und geht dann wieder in den Wald - so läuft es irgendwie in dem ganzen Buch in der Endlosschleife 🫠
Vor allem David Hunter selbst fühlte sich für mich nicht mehr wie der David Hunter an, den ich so gerne begleitet habe. Er wirkte passiver, fast austauschbar. Die Mischung aus fachlicher Brillanz und menschlicher Verletzlichkeit, die ihn früher ausgezeichnet hat, tritt in den Hintergrund. Stattdessen wird er durch die Handlung getragen, anstatt sie aktiv mitzugestalten. Ausgerechnet die Figur, die diese Reihe trägt, bleibt seltsam blass.
Auch die Ermittlungen konnten mich nicht wirklich packen. Früher hatte ich beim Lesen das Gefühl, gemeinsam mit Hunter Spuren zu verfolgen, Hinweise zu entschlüsseln und dem Täter Stück für Stück näherzukommen. In Knochenkälte fehlte mir genau dieses Miträtseln. Viele Entwicklungen wirkten konstruiert oder vorhersehbar, während andere kaum die emotionale Wucht entfalten konnten, die sie eigentlich hätten haben müssen.
Besonders schade fand ich, dass die forensischen Elemente, die Beckett einst von vielen anderen Thrillerautoren unterschieden haben, deutlich weniger Eindruck hinterlassen haben. Natürlich sind sie noch vorhanden, aber sie fühlen sich eher wie eine Pflichtübung an als wie das Herzstück der Geschichte. Früher waren die wissenschaftlichen Details ein Spannungselement. Hier bleiben sie bloße Kulisse.
Das bedeutet nicht, dass Knochenkälte ein objektiv schlechter Thriller ist. Simon Beckett kann schreiben – atmosphärisch, präzise und routiniert. Wer die Reihe nicht kennt, wird möglicherweise einen soliden Krimi lesen. Das Problem ist nur: Von Simon Beckett und insbesondere von David Hunter erwarte ich nicht „solide“. Ich erwarte Gänsehaut. Ich erwarte dieses beklemmende Gefühl, das mich dazu bringt, noch ein Kapitel zu lesen, obwohl ich längst schlafen sollte.
Und genau das blieb aus.
Vielleicht ist Knochenkälte deshalb keine Katastrophe, sondern etwas, das fast noch enttäuschender ist: ein mittelmäßiger Band in einer Reihe, die für mich einmal außergewöhnlich war.
Am Ende habe ich das Buch zugeschlagen und dachte nicht: „Was für ein Fall.“ Sondern eher: „War's das jetzt?“
Es schmerzt, das über eine Reihe zu schreiben, die ich so geliebt habe. Aber gerade weil ich David Hunter so schätze, kann ich meine Enttäuschung nicht ignorieren. Knochenkälte hat mich nicht gefesselt, nicht überrascht und nicht berührt. Es wirkte wie ein Schatten seiner Vorgänger – und ich hoffe sehr, dass Simon Beckett beim nächsten Mal wieder zu der Stärke zurückfindet, die seine Bücher einst zu meinen absoluten Lieblings-Thrillern gemacht hat.
Vielen Dank an Netgalley.de für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares 💖
War leider alles andere wie spannend. Es hat sehr lange gedauert bis man rein gekommen ist. Das Genre fehlte leider. Es war über die 464 Seiten hinweg oft das selbe Setting und gewisse Dinge zogen sich über etliche Seiten wie Kaugummi. Richtig Spannung kam nicht auf- leider und es war auch sehr vorhersehbar alles.
Schade!
Etwas für starke Nerven? Nein !
Ein Thriller ? Nein !
Eine spannende Handlung ? Erst zum Schluss !
Ok ein Krimi, leider nicht allzu flott erzähl, da sind vorherige Werke einfach besser, leider.
Konnte man lesen ohne sich zu quälen, mehr aber (für mich) nicht.
Mir fehlen die Worte...
Ich bin mal wieder gefläscht und zeitgleich traurig das es aktuell zu ende ist. Ich hoffe das es nicht der Fall. Ich will mehr.
In diesem Band, ist es wie immer verwirrend und doch alles klar und dennoch alles überraschend.
Ich kön̈te mir noch ein Band 8 vorstellen, wo er vielleicht per Zufall den Täter von Jenny dran bekommt. Das der Täter der ihr am die Wäsche wollte zum Mörder wurde und die zwei dann zusammen kommen. Ich finde das David Hunter ein happy End bekommen sollte. Bei den ganzen Fällen.
Was habe ich mich auf das neueste Buch von Simon Beckett gefreut. Ich liebe die David Hunter-Reihe einfach. Leider muss ich sagen war es das schwächste bisher. Es hatte sehr viele Längen was es mir etwas schwer gemacht hat in die Geschichte rein zu kommen. Gegen Ende hin hat die Geschichte wieder Fahrt aufgenommen und mich ein bisschen versöhnt. Für Fans ein Muss, für Thriller-Liebhaber nicht unbedingt.
Als ich letztes Jahr im Thalia zum ersten Mal an Knochenkälte vorbeigelaufen bin, hat es mich schon ziemlich in den Fingern gejuckt, das Buch direkt mitzunehmen. Gemacht habe ich es damals aber nicht. Stattdessen habe ich es mir jetzt im Mai spontan im Rewe geholt.
Ich habe mich sehr auf einen weiteren Teil mit David Hunter gefreut, da er mir nach sechs Bänden wirklich ans Herz gewachsen ist. Allerdings hat das Buch nicht ganz das geliefert, was ich erwartet hatte. Der Fokus lag dieses Mal deutlich weniger auf den forensischen Aspekten und seiner eigentlichen Arbeit.
Trotzdem habe ich das Buch schnell durchgelesen, weil es auf seine Art trotzdem spannend war und ich unbedingt wissen wollte, wie sich am Ende alle Handlungsstränge zusammenfügen.
Für die Zukunft würde ich mir für David wünschen, dass er auch wieder einmal wirklich glücklich wird.
Nachdem ich alle Bände der Reihe gelesen habe (und 5 und 6 richtig schwach fand), war ich sehr neugierig auf den neuen, siebten Teil. Und ich mach’s kurz: er war okay.
Ich mochte das Setting und die Atmosphäre, ich hab den Schinken echt schnell durchgehabt, aber so richtig was passiert ist nicht. Alles war relativ verhalten, bis es dann auf einmal irgendwie Tote en masse gab. War mir alles etwas zu wirr.
Trotzdem fand ich Band 7 besser als Band 5 und 6, er kommt aber ebenso absolut nicht an die ersten Bände ran.
Ja, mal ein ganz anderer Band. Abgeschieden, wenig forensische Arbeit, auf sich allein gestellt. Wem soll David Hunter auch vertrauen?
Trotzdem wieder ein spannender Fall. Nicht der stärkste Band der Reihe, aber ich wollte immmer wissen wie es weitergeht und sich alles auflöst.
In diesem Teil der Reihe begleiten wir David Hunter in eine kleine Ortschaft - dort überschlagen sich dann die Ereignisse.
Ein tolles Setting in einem von der Außenwelt abgeschnittenen Dorf trifft auf sympathische aber auch schrullige Charaktere und spannende Ermittlungen ohne Hoffnung auf Hilfe von Außen.
David Hunter ist zurück – und wie zu Beginn gefühlt jedes Falls hat dieser Mann einfach nur Pech. Ich glaube wirklich, ich hatte noch nie so Mitleid mit einer Buchfigur wie mit ihm. So viel Unglück kann ein einzelner Mensch im Leben kaum haben.
Und genau damit startet auch Knochenkälte: Wieder einmal verschlägt es Hunter an einen Ort, an dem ihn niemand wirklich haben will. Ein abgelegenes Dorf, misstrauische Bewohner, eine düstere Berglandschaft und überall Geheimnisse – klassischer Simon Beckett, und genau deshalb so gut.
Der siebte Fall hat mich komplett in seinen Bann gezogen und gehört für mich zu den stärkeren David-Hunter-Bänden. Fast kommt er für mich an den ersten Teil heran. Vielleicht auch, weil ich länger nichts mehr von Beckett gelesen hatte – aber dieser Sog war sofort wieder da.
Schon der Einstieg mit dem Skelett in den Wurzeln eines umgestürzten Baumes hat mich gepackt. Und es bleibt ja bekanntlich nicht bei diesem einen Fund. Ich glaube, in keinem anderen David-Hunter-Buch gab es so viele Tote wie hier. Und gefühlt gibt es in diesem Dorf wirklich niemanden, der keinen Dreck am Stecken hat.
Was mir besonders gefallen hat, war diese bedrückende Atmosphäre. Die Landschaft wirkt fast wie ein eigener Charakter, kalt, einsam und voller unterschwelliger Bedrohung. Alles passt zusammen – Setting, Figuren, Geheimnisse.
Und dann David mit Jon und Nisha… ich mochte sehr, wie sich zwischen ihnen langsam eine Freundschaft entwickelt. Das hat dem Ganzen zwischen all der Finsternis noch etwas Menschliches gegeben.
Besonders stark fand ich auch, dass Beckett wieder Figuren schafft, bei denen man schon früh denkt: Mit dir stimmt etwas nicht. Und trotzdem bleibt man mit seinen Vermutungen nie ganz sicher.
Für mich ein richtig starker Thriller, atmosphärisch dicht, spannend und mit genau dieser Mischung aus Forensik, düsterem Dorf-Geheimnis und permanentem Unbehagen, die ich an David Hunter liebe.
Und ja… am Ende tat mir David Hunter einmal mehr einfach nur leid. Dieser Mann bekommt wirklich niemals eine Pause. 😂
Das war mit Abstand das langatmigste und langweiligste Dr. Hunter Buch was ich gelesen habe. Wirklich schade. Waren die anderen Bände doch immer ein atemloser Ritt. Erst im letzten Drittel, oder sogar Viertel nahm das Buch Fahrt auf. Ich habe es selten, dass ich mich durch ein Buch quälen muss. Hier war das leider der Fall. Ich hatte einfach mehr erwartet.
War in Ordnung. Es war durchweg interessant, aber ich fand das Setting relstiv langweilig, da der zweite Band ein ähnliches hatte. Auch hat David sich persönlich kaum entwickelt. Überraschender Twist, der nicht ohne war. Das Ende hat mir gefallen.
Das war eine große Enttäuschung. Habe mich so auf den neuen David Hunter gefreut … und das war einfach nix. Ok, düstere Stimmungen zu schaffen - das kann Simon Beckett. Stark beschrieben, so dass man sich die Situationen gut vorstellen kann. Aber dann … so viele Zufälle. Wer gern Fantasy liest, geht da vielleicht mit. Da passieren ja auch viele Sachen, die eigentlich nicht sein können 😉😅 Aber ich sitze halt vor dem Buch und denke: nee, das kann doch so nicht sein 🫣 Mir hat es so gar nicht gefallen und jedes andere Buch hätte ich beiseite gelegt. Nur der David Hunter-Bonus hat fürs Durchhalten gesorgt. Nun hoffe ich auf Band 8 und dass dort alles besser wird.
Nachdem das Erscheinungsdatum gefühlt mehrere hunderte Male verschoben wurde- war ich schon sehr hippelig wie es wohl werden wird.
Ich habe an Anfang oft gedacht- na wann geht es denn los irgendwie passierte gefühlt nicht . Dann aber ging es Schlag auf Schlag. Manchmal musste ich mich kurz konzentrieren um zu wissen wie und wo.
Aber alles in allem eine wunderbare, geschlossene Geschichte. Sehr gute Idee und Umsetzung.
Fazit:
🐨🐨🐨🐨🐨
Ein sehr guter Fall für Dr. Hunter. Ich kann es jedem der Simon Beckett gerne liest nur empfehlen.
Es hat etwas gedauert, ehe wirklich was passiert ist. Aber von Anfang an ist es Simon Beckett gelungen, eine beklemmende, düstere Stimmung zu erzeugen, das fand ich wirklich gut. Später haben sich dann die Ereignisse förmlich überschlagen, da ging es für mich mit dem lesen auch viel schneller voran. Natürlich kann man hinterfragen, warum David Hunter ausgerechnet in eine Situation gelangt, in der er passenderweise ein Skelett findet. Das ist natürlich schon sehr konstruiert, aber es hat mich nicht gestört, schließlich muss es einen Aufhänger für die Handlung geben, damit die ins Rollen kommt. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen.
Nach sehr langer Wartezeit, habe ich nach einem neuen Beckett Thriller gedurstet. Welch Freude, dass es sogar mit dem beliebten Forensiker Dr. Hunter weitergeht.
Beckett schafft es wieder eine unglaublich düstere und beklemmende Atmosphäre zu schaffen.
Dr. Hunter bleibt in einem kleinem Dorf, abgeschottet von der Zivilisation, stecken und muss sich dort alleine mit Leichenüberresten beschäftigen.
Im Unterschied zu den vorherigen sechs Teilen, steht in diesem Teil die forensische Arbeit nicht ganz detailliert im Vordergrund.
Dies tut der Story jedoch keinen Abbruch!
Sie wird langsam aufgebaut, da sehr detailliert die Umgebung, der Wald und die, für Hunter alles neuen Charaktere, beschrieben werden.
Die Spannung steigert sich und man rätselt mit. Bis zum Schluss ist es so verworren, wie die Morde zusammenhängen.
Sehr anspruchsvoll und klug konstruiert.
Typisch hohes Beckett Niveau!
Ich habe das Buch verschlungen und kann es jedem Thriller Fan ans Herz legen!
📖 Rezension | Knochenkälte von Simon Beckett
Ich sag’s, wie es ist: Ich liebe Simon Beckett. Wirklich. Die David-Hunter-Reihe ist normalerweise ein Selbstläufer bei mir. ABER… „Knochenkälte“? Eher Knochenkalt erwischt und zwar meine Erwartungen 🥶
Die Ausgangslage klingt erstmal nach allem, was ich will: Schnee, Isolation, creepy Setting, keine Verbindung zur Außenwelt. Also quasi Thriller-Bingo. Und ja, schreiben kann er halt einfach. Atmosphäre? Sitzt. Stimmung? Sitzt auch. Und dann kommt… die Story. Oder eher: sie kommt nicht. 🙈
Ich habe gewartet. Und gewartet. Und nochmal gewartet. Spannung? Kam gefühlt mit der Schneeschmelze. Dinge, die spannend hätten sein können, passieren oft einfach irgendwo im Off und werden dann so nebenbei erwähnt. Danke dafür 😅
Stattdessen bekommen wir ausführliche Beschreibungen von Dingen, bei denen ich mir dachte: „Cool… aber warum genau weiß ich das jetzt so detailliert?“ Ich hab mich ehrlich gesagt durchgekämpft, aus purer Liebe zu den vorherigen Bänden.
Im Vergleich zur Reihe ist das hier für mich leider der schwächste Teil. Die gewohnte Mischung aus Spannung, forensischer Tiefe und diesem unterschwelligen Druck fehlen einfach.
Fazit:
Kann man lesen. Muss man aber nicht.
Ich warte jetzt einfach auf den nächsten Band und tue so, als wäre das hier nur ein kleiner Ausrutscher gewesen 🤝
Die Bücher von Simon Beckett waren damals schon immer meine Lieblingsbücher. Auch das hat mir wieder gut gefallen, obwohl es nach einem ähnlichen Schema wie die anderen aufgebaut ist. Ein schönes Buch um es bei den Waldspaziergängen mit den Hunden im Regen zu hören.
An sich ist die Story nicht schlecht, aber leider nicht so stark wie die Bände davor. Die Spannung ist nicht so raus gekommen. Eigentlich hat der Autor immer mit der Spannung gespielt, diesmal hatte man dieses Gefühl nicht bekommen. Als wäre die Luft raus bei der Reihe
Beckett hat Mal wieder ein richtiges Brett raus gehauen. Ich liebe die Hunter-Reihe & habe jedes Einzelne verschlungen.
Auch "Knochenkälte" hat mich in deinen Bann gezogen. Die Beschreibung der Umgebung fand ich super - hat ein total gutes Bild gemacht, wieso es so schwierig war, dort zu arbeiten. Auch wenn einige Dies als Kritikpunkt nehmen, fand ich es toll.
Die Geschichte ähnelt sehr einem anderen Hunter-Buch: abgeschieden von der Außenwelt, keine Kommunikation möglich usw.. aber mich hat es nicht gestört, da es an sich eine neue/andere Geschichte war.
Das Einzige, weswegen ich 1 Stern abziehe, dass die geballte Thrillerstimmung in ein paar Kapitel, kurz vor Ende, gepackt wurde. Klar, muss man es erst einmal aufbauen usw, aber zwischendurch hatte ich kurz Angst, dass nichts spannendes mehr kommt.
Und einen der Mörder habe ich schon von vornherein im Visier gehabt. Aber gut, es gab ja noch ein Überraschung.
Gutes Buch, definitiv empfehlenswert
Ein abgeschiedener Ort. Dunkle Geheimnisse die mir durch Zufall nach Jahren ans Licht kommen. Ein Psychopath der alles im dunklen lassen möchte und kein Halt findet vor weiteren Morden.
Ich weiß auch nicht so genau... So richtig überzeugt hat mich das Buch nicht. Viel rumgelaufe im Schnee, und unglaublich unsympathische Charaktere. Spannung kam eher schleppend auf und die Auflösung war auch etwas verwirrend...
Das letzte Buch von David Hunter ist schon länger her. Und ich habe mich sehr auf Knochenkälte gefreut. Ich habe das Gefühl, dass in diesem Buch wesentlich mehr von der Umgebung beschrieben wurde als bisher und dafür gab es weniger Konzentration auf die forensischen Aspekte - was an der Story selbst liegt. Grundsätzlich hat mir das Buch gefallen. Ein spannendes "Kammerspiel" in einem Dorf, das einige Geheimnisse birgt und eine Geschichte, die von einigen Zufällen lebt. Insgesamt empfehlenswert - aber man sollte nicht einen typischen David Hunter erwarten.
Ein für mich ungewohnt schwacher Hunter-Band mit einigen spannenden Momenten, der jedoch durch Längen, Vorhersehbarkeit und viel zielloses Umherirren an Wirkung verliert.
Der siebte Band der David-Hunter-Reihe von Simon Beckett war für mich mit hohen Erwartungen verbunden, schließlich haben mich die vorherigen Teile nie enttäuscht. Umso zwiegespaltener bin ich nach diesem Buch zurückgeblieben.
Es gibt durchaus spannende Momente, und grundsätzlich bleibt Beckett seinem Stil treu. Gleichzeitig empfand ich große Teile der Handlung als überraschend vorhersehbar. Was mich jedoch am meisten gestört hat, war das ständige Umherirren von David Hunter. Gefühlt stapft er seitenlang durch Wald, Schnee und Dunkelheit, oft ohne klare Richtung. Das wirkte auf mich eher ziellos und hat meinen Lesefluss immer wieder ausgebremst. Diese Passagen haben mich stellenweise richtig genervt, weil ich von der Reihe eigentlich eine deutlich straffere und packendere Erzählweise gewohnt bin.
So kam es tatsächlich dazu, dass ich etwa 100 Seiten vor Schluss kurz davor war, das Buch abzubrechen, etwas, das mir bei einem Beckett-Roman bisher noch nie passiert ist. Das spricht für mich schon deutlich dafür, dass dieser Teil nicht ganz das Niveau der Vorgänger erreicht.
Mit dem Ausgang der Geschichte bin ich im Grunde einverstanden, auch wenn sich im Nachhinein betrachtet einiges recht früh erahnen ließ. Ohne zu spoilern: Die Auflösung wirkt plausibel, verliert aber etwas an Wirkung, weil die Überraschung nicht so groß ist, wie man es vielleicht erwarten würde.
Fazit: Ein durchwachsener Hunter-Band mit guten Ansätzen, der mich jedoch durch Längen und Vorhersehbarkeit nicht vollständig überzeugen konnte. Für mich einer der schwächeren Teile der Reihe.
Ich mag den Schreibstil von Simon Beckett. Es war eine nette Geschichte - einmal abgetauchen in einer Winterlandschaft. Im Vergleich zu den anderen Büchern der David Hunter Reihe, finde ich, fehlte der Geschichte leider das gewisse Etwas.
Trotz der eher schlechten Rezessionen habe ich Dr. Hunter eine Chance gegeben und wurde belohnt. Klar, es ist ein klassisches Setup aber ich konnte mich gut in die Story reinfühlen und dank dem Autor war man mittendrin, statt nur dabei;)
Simon Becketts Thriller Knochenkälte überzeugt vor allem durch seinen starken und sehr angenehmen Schreibstil. Die Sprache ist flüssig und leicht zugänglich, ohne dabei zu simpel zu wirken. Es ist genau diese Balance, die das Lesen besonders angenehm macht: Der Text fordert nicht übermäßig, wirkt aber dennoch durchdacht und stilistisch hochwertig. Dadurch entsteht ein Lesefluss, der einen schnell in die Handlung hineinzieht.
Auch die Grundidee der Geschichte ist gelungen. Das Setting und die Ausgangssituation bieten eine spannende Basis für einen atmosphärischen Thriller. Die Handlung bleibt insgesamt interessant und entwickelt sich solide, sodass die Spannung über weite Strecken aufrechterhalten wird.
Allerdings zeigt der Roman auch einige Schwächen. An manchen Stellen wirkt die Handlung etwas unrealistisch, was die Glaubwürdigkeit der Geschichte leicht beeinträchtigt. Besonders auffällig ist zudem, dass der Täter vergleichsweise früh erkennbar ist. Dadurch fehlt ein Stück weit der Überraschungseffekt, den man sich von einem Thriller erhofft. Die große Wendung bleibt aus, da sich bereits früh eine klare Vermutung ergibt.
Trotzdem gelingt es dem Buch, durch andere Entwicklungen und zusätzliche Enthüllungen weiterhin interessant zu bleiben. Auch wenn die Identität des Täters weniger überraschend ist, sorgen andere Aspekte der Geschichte dafür, dass die Spannung nicht vollständig verloren geht.
Insgesamt ist Knochenkälte ein lesenswerter Thriller mit einem überzeugenden Schreibstil und einer guten Grundidee, der jedoch durch kleinere Schwächen in der Umsetzung und Vorhersehbarkeit etwas an Wirkung einbüßt.
Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut und vielleicht auch einfach zu hohe Erwartungen. Ich finde die Story hat sich einfach extrem gezogen, bis es endlich spannend wurde. Und das erste Mal bei seinen Büchern wusste ich wer der „Haupttäter“ ist - so viele Verdächtige gab es nun mal auch nicht. Normalerweise gefällt es mir wie er Dinge und Orte in seinen Büchern beschreibt, aber hier war mir das einfach zu viel. Ständig wird irgendwas bis ins kleinste Detail beschrieben - I get it: es ist kalt und einsam. Leider eine Enttäuschung für mich.
Schlechte Wetter und David Hunter hat sich schon wieder verlaufen.
Bis Seite 100 plätschert die Story so dahin und ich wartet auf die erste Leiche , die es dann endlich im Wald gab .
Dann endlich nahm das Buch Fahrt auf und weitere Todesfälle kamen hinzu .
… und weiß genau, mit welcher Standardformel er das bekommt: Dr. Hunter allein unterwegs zu einer Tagung, treffen oder Termin, er findet sich in einem einsamen Dorf wieder (wirklich einsam, gefühlt besteht das Dorf aus max. 10 Personen aber natürlich trotzdem inklusive Pub und Industrie) und ein Sturm (das kennt man doch auch schon) verhindert seine Weiterfahrt. Er ist mal wieder isoliert und muss sich auf seine Fähigkeiten verlassen, die dieses Mal aus Schneespaziergängen und unterdrückten Wutanfällen bestehen.
Natürlich findet er dann total aus dem nichts eine Leiche und natürlich kommt es dann sofort auch noch zu einem weiteren Mord und natürlich sind alle Anwohner (bis auf zwei / drei Außenseiter) ihm feindlich gesinnt..
Und wenn man direkt anfangs ein Gefühl hat, in welche Richtung es am Ende geht.. es stimmt wahrscheinlich.
Schließlich hat man schon alles so gelesen und das leider auch bei Simon Beckett. Schade
David Hunter strandet diesmal in einem Dorf und wird durch einen Sturm von der Außenwelt abgeschnitten. Schon beim ersten Eindruck wirken einige Dorfbewohner maximal komisch und es wird nicht besser, als Hunter menschliche Knochen findet.
Damit trifft Simon Beckett eines meiner Lieblings-Settings ☺️ Die Spannungskurve steigt eher verhalten an. Für mich passte das wunderbar zur Geschichte. Aber ich kann verstehen, wenn das einige zu langweilig empfinden. Jetzt heißt es: Warten auf den nächsten Teil 🙈
Das Setting ist düster, unheimlich und wirklich spannend. Leider ist die Story weniger spannend und mir fehlt eindeutig die Ermittlungsarbeit. Es nervt irgendwie extrem, dass Hunter so abgeschnitten ist von der Außenwelt und gefühlt ständig durch den Schnee und den Wald läuft bzw. stolpert und dabei hier und da mal ne Leiche oder menschliche Überreste findet. Das finde ich irgendwie schade. Zudem sind manche seiner Entscheidung absolut nicht nachvollziehbar und wirklich unklug.
Die Auflösung der Geschehnisse ist verzwickt und stellt sich am Ende als recht kompliziert heraus. Das finde ich ganz gut. Insgesamt hatte Hunter schon spannendere Erlebnisse.
Was soll man sagen? Cooles Setting, interessante Charaktere und ein spannender Fall - alles wie immer. Wer die Vorgänger mochte wird das hier auch mögen
Beckett schafft es immer wieder in seinen Büchern Medizinwissen, Krimi- und Thrilleratmosphäre zu vereinen. Ebenso verwurzelt wie die Leichenfundorte ist auch die spätere Auflösung, bei der man gern zu einem Stammbaum greifen würde, um Namen und familiäre Beziehungen zuordnen zu können.
Auch die „Kälte“ im Buchtitel kommt in der Geschichte super rüber, während sich David Hunter im Buch permanent durch Schnee, Regen, Winde und kalte Erdlöcher kämpft. Atmosphärisch, spannend und anschaulich geschrieben - klare Leseempfehlung!