Den vorletzten Teil habe ich im Dezember (oder Januar?) durchgelesen – das Ende der Serie naht. Wie so oft bei Serien stellt sich die Frage, ob man den Teil „auch so“ lesen kann, also losgelöst vom Rest der Reihe. Grundsätzlich handelt es sich um einen abgeschlossenen Kriminalfall, aber in meinen Augen geht einiges an Lesespaß und auch an Leseverständnis verloren, weil es regelmäßig Anspielungen und Bezüge auf die anderen Bücher gibt. Sei es, indem bekannte Gesichter auftauchen oder Details genannt werden, die eine wichtige Rolle in den Vorbänden spielten. Der eine oder andere Spoiler ist ebenfalls dabei. Von daher ist meine klare Empfehlung, nicht mittendrin einzusteigen. Auch bei diesem Krimi haben wir mit den speziellen Ermittlern McGray und Frey zu tun, die mehr oder weniger freiwillig zu ihrem nächsten Fall kommen. Denn – die Botschaft von Queen Victoria ist deutlich – wenn die beiden nicht springen, sitzt der Kopf demnächst ein wenig lockerer auf den Schultern. Das reicht den beiden als Motivation, tätig zu werden. Für mich handelt es sich nicht um einen klassischen Kriminalfall, sondern eher um eine Jagd, ein Katz-und-Maus-Spiel mit dem einen oder anderen Opfer. Auch wird das Hexenthema wieder aufgegriffen, was ehrlich gesagt nicht mein Lieblingsthema ist in dieser Reihe. Dennoch mochte ich das Tempo, fand die Ideen kreativ und mochte die Dynamik zwischen McGray und Frey. Das Buch gehört jedoch nicht zu meinen Lieblingen in der Reihe.
1. März1. März 2024
The Dance of the Serpentsvon Oscar de MurielOrion Publishing Group
