
Stellenweise zieht es sich, aber trotzdem gute Geschichte
Ich mochte die Geschichte wirklich sehr gerne. Bei so einem dicken Buch ist es klar, dass sich auch einmal die Geschichte etwas zieht aber im Großen und Ganzen hat die Gruppe, die Alex nach Troja bringen, soll immer kleinere Abenteuer auf ihrem Weg zu überstehen. The Devils sind eine Gruppe von „ Teufeln“ die von der Kirche eingesperrt sind und immer dann freigelassen werden, wenn sie einen Auftrag zu erfüllen haben. Da ist Jakob ein Ritter, der nicht sterben kann, der allerdings nicht eingesperrt ist. Sunny, eine Elfe. Balthasar ein Magier. Eine Werwölfin und ein Vampir. Sie sollen Alex eine Diebin in der Heiligen Stadt und die verschollene Tochter der Erstgeborenen des Königs von Troja und somit Nachfolgerin auf dem Thron zurückbringen. Der Auftrag kommt von ihrem Onkel, der sie anhand eines Muttermal hinter dem Ohr identifiziert hat und schon seit vielen Jahren auf der Suche nach ihr ist ihre Mutter wurde von ihrer eigenen Schwester umgebracht, aus Eifersucht, die dann Experimente an Menschen und Tieren gemacht hat, um den Sitz der Seele zu finden und um die Seele vom Körper zu separieren. Auf ihrem Weg nach Troja muss die ganze Gruppe sich gegen drei der vier Söhne zur Wehr setzen die alle den Tod von Alex wollen. Der Schreibstil ist schön flüssig, leicht verständlich und man kommt nicht mit der Geschichte durcheinander. Es ist alles schön nach der Reihe erzählt. Das ganze zieht sich etwas unspektakulär. Auch wenn sie viele Kämpfe austragen müssen, sind diese jetzt nicht großartig dramatisch. Im letzten Drittel dann, als sie nach Troja kommen und Alex den Thron besteigen soll, kommen dann doch einige Wahrheiten ans Licht, die man so nicht vermutet hätte. Und da werden auch die Auseinandersetzungen und die Kämpfe, die sie austragen müssen etwas härter und man muss sich auch von der ein oder anderen Figur verabschieden. Dies ist auch der einzige Kritikpunkt, den ich eigentlich an dem Buch habe, dass ich in fast 800 Seiten es nicht geschafft habe oder dass das Buch es nicht geschafft hat, dass ich mich mit den Figuren , mit den Charakteren verbinden konnte. Im Grunde waren sie mir bis zum Ende egal und es war mir auch egal was letztlich mit der ein oder anderen Figur passierte oder was sie ertragen musste. Man fühlte einfach nicht mit ihnen




















































