🍵 Ein emotionales Buch, das tief berührt und lange nachwirkt
Der Inhalt und das Erzähltempo: Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht ganz leicht. Zu Beginn entfaltet sich die Geschichte eher langsam, weshalb ich diesem ersten Teil 3 von 5 Sternen geben würde. Doch das Durchhalten lohnt sich! Ab der Mitte nimmt die Handlung deutlich an Fahrt auf und hat mich emotional immer mehr mitgerissen. Für die zweite Hälfte ist das Buch für mich eine klare 4 von 5. Die Charaktere: Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung von Wallace. Durch seine Geschichte stellt man sich unweigerlich selbst die Frage, was im Leben wirklich wichtig ist – oder vielleicht wichtiger sein sollte. Hugo und Mei waren mir von Anfang an sympathisch. Im Laufe der Geschichte wurde Mei sogar zu meiner absoluten Lieblingsfigur. Ein kleiner Kritikpunkt sind für mich die Nebenfiguren. Charaktere wie Cameron, Nancy, Lea und auch der Manager haben mich mit ihren persönlichen Geschichten sehr berührt. Gerade deshalb hätte ich gerne noch mehr über sie erfahren. Meiner Meinung nach hätten sie etwas mehr Raum in der Handlung verdient. Die Themen und mein Fazit: Die Themen dieses Buches sind definitiv keine leichte Kost. Der Autor beschäftigt sich mit Verlust, Trauer, Tod und den Ängsten, die uns Menschen im Laufe unseres Lebens begleiten. Dabei geht es unter anderem um den Verlust eines Kindes, den Tod eines geliebten Partners und Suizid. Doch trotz all dieser schweren Themen schafft es das Buch zu zeigen, wie wichtig Hoffnung ist. Es macht deutlich, dass selbst in den dunkelsten Zeiten ein kleiner Funke Hoffnung uns Kraft geben und den Weg zurück ins Leben zeigen kann. Das Buch regt zum Nachdenken an und wirkt auch nach dem Lesen noch lange nach. Am Ende stellt die Geschichte für mich die essenziellen Fragen: Was bedeutet Leben? Und was bedeutet Tod? Es ist ein zugleich ein wunderschönes und trauriges Buch, das berührt, nachdenklich macht und einen nicht so schnell wieder loslässt.
























































