"Sternenlied" ist der Auftakt der Watersong-Reihe, in der es um Sirenen geht, die mir bisher eher unbekannt waren. Schon der Prolog verrät, dass die Welt der Sirenen brutal und keinesfalls sanft wie bei den Meerjungfrauen ist. Erzählt wird die Geschichte "von außen". In manchen Kapiteln geht es hauptsächlich um Gemma, in anderen um ihre Schwester Harper. Man erfährt so alles, was für die Handlung wichtig ist. Das Leben der Sinen bleibt jedoch sehr mystisch und geheimnisvoll, was mich neugierig auf die Folgebände macht. Den Schreibstil ist flüssig, gut zu lesen und fesselnd. Nach dem Prolog nimmt Amanda Hocking das Tempo erstmal wieder raus, um dann bis zum Schluss stetig Spannung aufzubauen. Man möchte das Buch garnicht mehr aus der Hand legen! Gut hat mir auch gefallen, dass die Kapitel relativ kurz gehalten sind. Ichh freue mich schon auf den zweiten Band und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit Gemma und den Sirenen weitergeht. Der nächste Band erscheint im August 2013 und wird "Watersong-Wiegenlied" heißen. Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der das Meer mag, der sympathische Protagonisten mag, der Spannung und kleine Liebesgeschichten mag. Dieses Buch hat alles, was ein guter Fantasy-Roman braucht!
Vorab möchte ich kurz erwähnen, dass ich das Cover und die gesamte Aufmachung des Buchs unglaublich hübsch finde. Ich liebe die Farben, ich liebe das Foto vorne drauf und am meisten gefällt mir, dass das Buch, je nach dem wie man es ins Licht hält, schimmert. Es ist einfach unglaublich schön und passt meiner Meinung nach perfekt in die jetzige Jahreszeit und zu dem heißen Wetter. Ich hatte bisher kaum etwas von dem Buch gehört; wurde lediglich durch ein paar Facebook Accounts darauf aufmerksam und habe es mir schließlich von einem Arvelle-Gutschein gegönnt. Grund hierfür war hauptsächlich, dass die meisten Leser davon geschwärmt haben und dass es ganz offensichtlich etwas mit Meerjungfrauen bzw. Sirenen zu tun hat. Schon seit ich ein kleines Kind war, war Arielle immer mein Lieblingsfilm/Lieblingsmärchen. Ich habe mir immer gewünscht, eine Meerjungfrau zu sein, obwohl ich noch nie eine richtig gute Schwimmerin war. Es war also klar für mich, dass ich das Buch lesen musste. Jetzt, nachdem ich das allerdings getan habe, muss ich zugeben, dass es mir nicht ganz so gut gefallen hat, wie ich anfangs erhofft hatte. Anscheinend bin ich doch niemand, der sich unbedingt für solche Geschichten begeistern kann. Zwar mochte ich die Story, aber so richtig fesseln konnte sie mich nicht, was womöglich auch daran liegen kann, dass ich mich nicht sonderlich mit den Charakteren identifizieren konnte. Ich konnte keine richtige Beziehung zu ihnen aufbauen, was mir sehr Leid getan hat. Gemma erschien mir unglaublich naiv und ziemlich nervig von Zeit zu Zeit. Sie hat sich als Hauptprotagonistin kaum von den anderen Figuren im Buch abgehoben; an ihr war nichts Besonderes; nichts, was man in Erinnerung behalten würde. Es ist schon fast zwei Wochen her, seit ich das Buch beendet habe und es fällt mir im Moment tatsächlich schwer, mich an irgendetwas zu erinnern, was ich an ihr mochte. Die Erinnerungen an Gemma und ihre Geschichte hallen lediglich noch wie ein Echo vor meinem Inneren Auge nach, was sehr schade ist und nur zeigt, dass mich das Buch einfach nicht fesseln konnte. Doch im Gegensatz zu Gemma mochte ich ihre Schwester Harper ganz gerne. Sie hat Ecken und Kanten, ist nicht so glatt gebügelt wie ihre Schwester und das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Auch Daniel konnte mich einigermaßen überzeugen. Auch er war nicht wie die anderen. Er lebt auf einem winzigen Hausboot, ist vorlaut, eigenständig. Daniel und Harper waren für mich auf jeden Fall die zwei wichtiges Gründe, weshalb mir das Lesen des Buchs am Ende doch noch ein wenig Spaß gemacht hat. Der Schreibstil hingegen hat mir sehr gut gefallen. Wie in den meisten Jugendbüchern, war er sehr jugendlich. Die Sprache passte zu den einzelnen Figuren und zu der Zeit, in der die Geschichte spielt. Die Situationen wurden immer sehr gut und bildhaft beschrieben, was es einem sehr erleichtert hat, sich das Ganze richtig vorzustellen. Zur Story an sich muss ich sagen, dass sie mich leider nicht zu einhundert Prozent überzeugen konnte. Ohne viel vorweg zu nehmen, empfand ich die Umsetzung als ein wenig holprig. Ich hätte mir ein bisschen mehr Magie und Charme gewünscht und damit meine ich nicht unbedingt die drei übernatürlich schönen Mädchen, die Unruhe stiften. Irgendetwas hat mir hier gefehlt; irgendetwas, was mich dazu verleitet hätte, ununterbrochen weiterzulesen. Leider konnte mich dieses Buch nicht wirklich überzeugen. Am Ende war es zwar eine angenehme Lektüre für zwischendurch; insbesondere jetzt im Sommer war die Geschichte wirklich sehr passend, doch richtig fesseln konnte mich die Geschichte leider nicht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich tatsächlich auch die Folgebände lesen werde.
Dieses Buch war eines der ersten, die ich mir für den Kindle gekauft habe und seit dem subbte es. In der Bahn brauchte ich was kurzes, also habe ich spontan mit diesem Buch angefangen. Leider habe ich schon gleich zu Beginn gemerkt, dass mich das Buch wohl nicht überzeugen wird können. Es konnte mich einfach nicht packen. Ich fand sämtlich Charaktere unsympathisch und ich konnte keinerlei Verbindung aufbauen. Dazu kam, dass die Handlung nur sehr langsam Fahrt aufnahm. Es verging über die Hälfte des Buches bis überhaupt mal was für die Handlung wichtiges und voranbringendes erwähnt wurde. Ich gestehe, dass ich dann irgendwann nur noch quer gelesen habe. Das beste an dem Buch ist wohl mal wieder leider nur das Cover.


