Bei Kurzgeschichten sind ja meistens ein paar dabei, die einem gefallen und ein paar, die man nicht mag. Was mich hier aber stört, sind die vielen Schreib- und Grammatikfehler, die in fast jeder Geschichte vorhanden sind.
Die Anthologie "Abartige Geschichten-Asylum" erschien im Hammer Boox Verlag und wurde von Markus Lawo erstellt. Ich bin eigentlich kein Fan von Kurzgeschichtensammlungen und es gibt nur wenige Anthologien, die mir gefallen haben, aber diese hat mir sehr gut gefallen, obwohl es auch Ausreißer Geschichten gab, wo ich mir dachte, die passen nicht. Die Sammlung besteht aus 18 Kurzgeschichten, aber ich mache 19 daraus, weil ich die Krankenakten Idee Top finde und auch Lob verdient. Von den besagten 19 Kurzgeschichten haben 10 Geschichten die volle Punktzahl bekommen, sechs haben ein Punkt weniger, bekommen und drei Stück haben mir überhaupt nicht gefallen. Aber ich möchte nicht, wegen den drei besagten Geschichten ein Stern Abzug geben. Die drei Schlechtesten waren für mich: Platz 3. Leidenschaft in Rot, Platz 2. The Butcher und Platz 1. Ein inneres Bedürfnis. Die 6 Geschichten im oberen Bereich waren: Platz 6. Das Interview, Platz 5. Darkham: Purpur, Platz 4. Der ewige Alptraum des Max W. Platz 3. Das Gleichgewicht des Wahnsinns, Platz 2. Sanitarium und Platz 1. Dirty Strays. Als nächstes möchte ich die 10 Geschichten nennen, die für mich überzeugt haben bei Storyline, Charaktere und Schreibstil: Platz 10. Leviathan, Platz 9. Cannibal Playground (Titel passte nicht zur Geschichte) Platz 8. Die Genial gemachten Krankenakten zu jedem Autor, Platz 7. Monsterzeit, Platz 6. Nachtwache, Platz 5. Verrückt, Platz 4. Ich habe Angst im Dunkeln, Platz 3. Am Ende die Wahrheit (da hat Dante Nekro mehr als Positive Überrascht) Platz 2. Hörst du sie Schreien? und Platz eins meine Lieblingsgeschichte aus "Abartige Geschichten" ist Moe Teratos Franky. Zusammengefasst eine tolle Anthologie mit vielen tollen Geschichten. Eine Absolute Leseempfehlung von mir.

