
Leider eine holprig "Fahrt"
𝑩𝒊𝒓𝒅𝒔 𝒐𝒇 𝒂 𝑭𝒆𝒂𝒕𝒉𝒆𝒓 Ich habe die Ravenhood Reihe wirklich gemocht und auch die zweite Reihe mit One Last Rainy Day und Severed Heart waren Highlights für mich. Severed Heart war ein absolutes Masterpiece und die Story über Tyler und Delphine wunderschön und tragisch. Ich mag sowohl die Welt, die Protas und auch den Schreibstil der Autorin, aber bei Birds of a Feather habe ich leider sehr gemischte Gefühle. Mit 𝑳𝒂𝒓𝒊𝒔𝒔𝒂 unser Hauptprotagonistin konnte ich leider nicht sympathisieren. Ich habe tiefes Mitgefühl für sie aufgrund ihrer Vergangenheit und ja diese Vergangenheit hat sie geprägt, allerdings ist dies keine Entschuldigung 𝑻𝒚𝒍𝒆𝒓 zu schlagen. Damit meine ich, dass Sie ihn mit voller Wucht geschlagen, getreten und gekratzt hat. In einer Szene ging sie sogar so weit, ihm mit einem Gürtel über die nackte Brust zu peitschen, da sie eifersüchtig war, weil er nach dem Chanel-Parfüm einer anderen Frau roch. Nichtsdestotrotz mochte ich ihre vorausschauende und starke Art und in ihr hat 𝑻𝒚𝒍𝒆𝒓 auch ein würdiges Match gefunden. 𝑻𝒚𝒍𝒆𝒓 war mein absoluter Liebling in dieser Reihe und ich verstehe, dass er nach 𝑫𝒆𝒍𝒑𝒉𝒊𝒏𝒆𝒔 Tod viel Schmerz mit sich trägt. Genau das macht ihn so greifbar und authentisch. Seine Charakterentwicklung war in dieser Geschichte einfach großartig – endlich konnte man seine Trauer nachempfinden und miterleben, wie er sich seinen Traumata stellte. Trotzdem habe mir für ihn so viel mehr gewünscht und muss leider zugeben, die meisten Momente, die mich wirklich berührt haben, waren die mit 𝑫𝒆𝒍𝒑𝒉𝒊𝒏𝒆 (Rückblicke etc) Einiges war auch nicht ganz logisch für mich. 𝑻𝒚𝒍𝒆𝒓 ist dafür bekannt aufmerksam und vorsichtig zu sein. Er wurde sein ganzes Leben als Soldat/Marine darauf trainiert wachsam zu sein und merkt anscheinend nicht, dass Larissa ihn über Jahre hinweg stalkt und beobachtet? Ein Highlight wird für mich immer die 𝑩𝒓𝒖𝒅𝒆𝒓𝒔𝒄𝒉𝒂𝒇𝒕 𝒅𝒆𝒓 𝑹𝒂𝒗𝒆𝒏𝒔 sein, die Vielschichtigkeit aus Geheimnissen, Loyalität und Emotionen. Es hat mich sehr gefreut wieder einen kleinen Einblick in das Leben aller zu bekommen und zu sehen, wie weit sie es im Leben gebracht haben. Was ich auch hervorheben möchte, und mir gefallen hat, ist, wie sehr alles miteinander verbunden wirkt. Kate Stewart schreibt nicht einfach nur Liebesromane, sie erschafft eine Welt voller Loyalität, Brüderlichkeit, Trauer, Trauma, Familie, Opferbereitschaft, Geheimnissen und Konsequenzen.



