Strata - Schichten. Gedanken zur Erstehung einer Welt.
Strata wurde vor den Scheibenwelt-Romanen von Terry Pratchett geschrieben und ich hatte den Eindruck, dass hier vielleicht die Idee dazu entstand. Das Buch handelt von drei Raumfahrer*innen, die sich nicht ganz freiwillig, auf den Weg zu einem neuen Planeten machen. Der Planet entpuppt sich als Scheibenwelt, die anscheinend nicht einfach entstanden ist, sondern künstlich erschaffen wurde. Die Kontinente, Flora und Fauna und die Bevölkerung sind aber der Erde nachempfunden. Die Drei machen sich auf die Suche nach den Erbauern dieser Welt und entdecken dabei Ungeahntes. Pratchett spielt hier mit den Gedanken über die Entstehungsgeschichte der Welt oder einfacher ausgedrückt von Planeten. Und was wäre wenn jemand sie künstlich erschaffen hätte? Schicht für Schicht decken die drei Raumfaher*innen dabei die Entstehung und Entwicklung der Scheibenwelt auf. Strata ist einer der Science Fiktion Romane des Autors. Man kann hier schon Ansätze seines kreativen Humors entdecken, doch der steckt hier noch in den Kinderschuhen. Man erkennt aber beim Lesen ganz klar Pratchetts "Handschrift ". Er nimmt sich ein erstes Thema und verarbeitet es auf seine ironische Art und Weise und mit seinem Blick auf die Dinge der Welt. Leider hat mir dieser Roman nicht ganz so gut gefallen, wie andere Werke des Autors. Ich fand die Geschichte langatmig und die Figuren nur semi spannend. Ich habe das Buch in meiner Jugend gelesen, als ich den Autor und seinen Humor für mich entdeckte und hatte die Geschichte anders in Erinnerung. Nichts desto trotz ist der, in sich abgeschlossene, Roman eine nette Ergänzung der Werke von Terry Pratchett und man kann ihn zwischendurch kurz wegsnacken.




