Sehr starker erster Band
Tribute von Panem für Erwachsene
Hiermit schließe ich mein drittes Buch ab.
Ich muss sagen es hat mir durch aus sehr gefallen.
Wie sich Stück für Stück alles erklärt hat und man in die Welt abgetauscht ist. Oder die Interaktionen mit den verschiedene Figuren haben mir sehr gefallen.
Bin gespannt wie die Reihe weiter geht
Starker, blutiger Auftakt mit stehts zunehmender Spannungskurve
An sich bin ich kein Science-Fiction Fan, aber nachdem ich viel positives von der Reihe gehört und gelesen habe, hab ich mich dazu entschieden mal reinzulesen und wurde nicht enttäuscht.
Sucht man einen coolen Charakter, mit einem tragischen Schicksal, der sich von ganz unten nach ganz oben arbeiten muss um seine Feinde von innen heraus zu vernichten, dann ist man hier genau richtig.
Wirkt der Schreibstil zu Beginn noch ein wenig trocken, so gewöhnt man sich jedoch schnell dran und im letzten Drittel kommt soviel Spannung auf, dass die Seiten sowieso nur so dahinfliegen.
Stellenweise ist die Darstellung einiger Szenen sehr grafisch und manche schrieben, dass ihnen schlecht geworden ist, ich fand es jedoch nicht ganz so schlimm.
Fazit: Ich geh morgen los um mir den zweiten Band zu kaufen, weil das Ende sofort Lust auf mehr macht.
Lange Rede, kurzer Sinn: Game of Thrones + Tribute von Panem und dann noch auf dem Mars. Klingt für dich gut? Dann viel Spaß beim Lesen. :)
Bewertung: ⭐⭐⭐✨ (3,5 von 5 Sternen)
Eine packende Dystopie im ICE-Tempo – Potenzial nicht ganz ausgeschöpft
Mit Red Rising liefert Pierce Brown einen extrem packenden und düsteren Science-Fiction-Auftakt ab, der mich allerdings mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Das Worldbuilding und die Grundidee haben mich sofort fasziniert, aber das Erzähltempo war mir an einigen Stellen einfach eine Spur zu rasant.
Zum Inhalt
Die Story entführt uns in eine strikt hierarchische Kastengesellschaft auf dem Mars. Wir begleiten Darrow, einen „Roten“ – die unterste Kaste, die unter unmenschlichen Bedingungen in den Minen schuftet, um den Planeten bewohnbar zu machen. Sie glauben, sie seien Pioniere, doch die Wahrheit ist brutal: Die Erdoberfläche ist längst bewohnbar, und die herrschende Kaste der „Goldenen“ lebt dort in absolutem Luxus, während sie die Roten versklavt.
Nach einem schweren persönlichen Schicksalsschlag schließt sich Darrow dem Widerstand an. Sein Ziel: Die Spitze zu infiltrieren. Er wird genetisch und physisch modifiziert, um selbst als Goldener an der renommierten, aber mörderischen Akademie der Herrscherkaste teilzunehmen. Dort muss er sich in einem brutalen, strategischen Überlebenskampf gegen die Elite behaupten, um das System von innen heraus zu stürzen.
Was mir gefallen hat
Das Konzept:
Die Mischung aus römischer Mythologie, Sci-Fi und gesellschaftskritischer Dystopie ist genial.
Der Protagonist: Darrow ist ein zerrissener, komplexer Charakter, dessen Wut und Schmerz absolut greifbar sind.
Die Intensität:
Die Dynamik und die Machtkämpfe an der Akademie bieten extremen Nervenkitzel.
Warum es „nur“ 3,5 Sterne geworden sind
Mein größter Kritikpunkt ist das extrem hohe Erzähltempo. Die Handlung rast förmlich vorwärts. Pierce Brown verweilt kaum bei Schlüsselmomenten, die eigentlich mehr emotionales Gewicht verdient hätten.
Darrows Verwandlung vom einfachen Minenarbeiter zum ultimativen Elite-Kämpfer geschieht gefühlt im Zeitraffer. Kaum ist ein Problem aufgetaucht, wird es durch den nächsten Plot-Point schon wieder abgelöst. Dadurch ging mir stellenweise die Tiefe verloren – sowohl beim Worldbuilding als auch bei den Nebencharakteren, die oft nur wie Spielfiguren wirken, die schnell abgehakt werden. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass die Geschichte kurz durchatmet, damit sich die epische Tragweite der Ereignisse richtig entfalten kann.
Fazit
Red Rising ist ein absoluter Page-Turner für alle, die eine actionreiche Mischung aus Die Tribute von Panem und Ender's Game im Weltall suchen. Wer allerdings Wert auf eine tiefgründige, detaillierte Charakterentwicklung und ein ruhigeres Pacing legt, könnte sich vom rasanten Tempo überrumpelt fühlen. Ein starkes Buch mit kleinen Schwächen, das aber definitiv Lust auf Band 2 macht!
Schwierig.
Der Anfang hat mich ziemlich abgeholt.
Der Mittelteil hat sich gezogen.
Das Ende war ok/gut.
Wir Landen auf dem Mars - oder unter der Mars Oberfläche eher gesagt. Darrows Welt ist Brutal. Er muss hart schuften um zu leben - selbst als bester unter den Höllentaucher.
Aber Darrow ist soweit "glücklich" mit seiner Aufgabe, mit seiner Familie, mit seinem schweren Leben.
Eines Tages überrascht ihn seine junge Frau Eo mit einer Entdeckung und einer Idee. Aber unser junger Protagonist möchte das nicht hören, er ist zufrieden so wie es ist.
Kurz darauf muss Darrow nun diese Idee, diesen Traum seiner über alles Geliebten Eo übernehmen. Es zu seinem "Lebensinn" machen.
Bis dahin hat mir das Buch super gefallen. Dann wird der nächste Teil ziemlich langatmig und tzd hatte ich das Gefühl nichts passiert. Der ganze Mittelteil kommt mir vor als würde man Infos runter rattern und hier war ich kurz davor abzubrechen.
Der Endteil war dagegen schon wieder ok - fast gut. Und ich möchte tzd wissen wie es weiter geht…
Also werde ich mir auf jeden Fall auch den zweiten Band holen.
Ich hoffe der Hype um dieses Buch kommt auch von Band 2 und 3.
Fazit:
Nur eine Empfehlung wenn ihr keine Schmerzen habt euch auch mal durch ein Buch zu "kämpfen".
„Ich hätte in Frieden leben können. Aber meine Feinde brachten mir den Krieg!“
Ein toller Start in die „Red Rising“ Serie!
Wer Sci-Fi und Fantasy mag, kommt hier aufjedenfall auf seine Kosten.
Der Schreibstil ist angenehm und die Handlung spannend und schnell, 5/5 ⭐️
10/10 Beginn und Schluss mit Schwächen in der Mitte !
Eines der Besten Einstiege in ein Buch, das ich je gelesen habe. Spannung und Schreibstil nehmen in der Mitte etwas ab, aber steigen zum Enden hin wieder auf dem Niveau des Anfangs.
Sehr gutes Buch, spannend, ganz anders als ich erwartet habe, leider nur 3,5 ⭐️⭐️⭐️ Weil es sich etwas gezogen hat … es war mir echt zu lang … denke aber das ich die Reihe Weiterlese, da das Wordlbuilding echt gut war.
Ich wurde nicht enttäuscht aber hab tatsächlich mir noch mehr versprochen.
Ich fand die Welt auf dem Mars und die Leute, die in Farbschichten eingeteilt sind, total spannend.
Grad den Anfangsteil fand ich super spannend aber im Mittelteil hat sich das ganze doch gezogen für mich.
Ich bin mir auch immer noch nicht sicher ob ich Darrow mag oder nicht. Meine Meinung dazu wechselt irgendwie immer.
Ich bin gespannt, wie es im zweiten Teil weiter geht.
"War es ein guter Traum?"
"Nein.Nein, es war ein Albtraum. Von einem Mann aus der Hölle, der das Feuer liebt."
Was war das bitte ? Meine Erwartungen waren hoch und sie wurden nicht enttäuscht.
So brutal, traurig und episch erzählt, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann.
Ja, ich musste da reinschauen … es wurde mit tausendmal auf tiktok angezeigt.
Ich muss sagen der Anfang war stark, Mittelteil war langatmig aber das Ende war wieder cool.
Mein Lieblingscharakter ist ganz klar Sevro!!! Danach kommt Mustang.
Einige Tode habe mich voll geärgert, da sie vermeidbar waren, wenn Darrow nicht gezögert hätte.
Ich bin jetzt gespannt wie es weitergehen wird. Er ist wortwörtlich jetzt im Haus seiner Feinde.
Ich hoffe wir sehen Cassius, Rouge und alle anderen wieder.
Pax wird in Ehren gehalten.
Das Buch hat ein gutes Tempo und bereitet sehr gut auf den zweiten Band vor. Ich habe es auf Deutsch gelesen und bin der Meinung, dass die Übersetzung leider nicht immer sauber/ sinngemäß ist. Damit verliert das Buch für mich leider etwas an Charakter (daher der halbe Stern Abzug 🥸). Das Worldbuilding war insgesamt spannend und atmosphärisch aufgebaut, gleichzeitig fehlten mir bei einigen Begriffen, Technologien und Funktionen genauere Erklärungen. Dadurch hatte ich teilweise das Gefühl, ich sollte diese Dinge bereits kennen/ wissen, obwohl der Autor darauf nie näher eingegangen ist.
Mein erstes 5 Sterne Buch. Das hat es sich auf jeden fall verdient
Die Charaktere lassen mich mitfiebern und um sie weinen. Die Welt ist ein kaltes aber sehr gut zusammenfassende purzeln aus Einzelteilen, die sich nach einer Zeit alle in die richtigen Plätze setzen. Ich kann nur eins sagen:
Lest dieses Buch
Ich bin ja immer etwas skeptisch mit gehypten Büchern, oft ist es gut erkennbar, warum diese Bücher so erfolgreich sind und da muss ich oft sagen, dass ich nicht nach diesem Muster ticke.
Auch hier war ich eher vorsichtig. Habe diesen ersten Teil mehrmals begonnen und immer wieder beiseite gelegt, hatte einfach das Gefühl, es sei nicht der richtige Zeitpunkt. Da ich auch gern Englisch lese, habe ich mir das Buch im Original vorgenommen, ein Unterfangen, was sich als Herausforderung herausstellte.
Pierce Brown wendet eine Sprache an, die ich nicht so recht einschätzen kann. Ist es ein spezieller Slang oder besonders filigran beschrieben? Es kam mir oft so vor, als würde mein Englisch, welches eigentlich nicht so schlecht ist, dennoch nicht ausreichen.
Da es sich um einen SF mit Fantasy-Elementen handelt, ist man stets mit Worten konfrontiert, die uns nicht sofort geläufig, da nicht alltäglich sind. Es war schwierig und oft etwas frustrierend, hineinzufinden.
Hier wird eine Geschichte erzählt, die schnell einnimmt. Eine Zivilisation, die auf Ungerechtigkeit, Macht und Intrigen basiert wird von einem Helden, der von ganz «unten» kommt, herausgefordert. Da schlägt doch gleich unser Herz im Takt nach Gerechtigkeit und Fairness mit.
Brown beschreibt recht detailverliebt und lässt sich viel Zeit, die Entwicklung ist langsam, die Figuren klar und sehr fassbar herausgearbeitet.
Wir sind auf den anderen Planeten unseres Sonnensystems, im ersten Band auf dem Mars, der kolonialisiert werden soll und zum Teil schon ist. Die Topografie des Mars hat Brown recht gut recherchiert, wir finden eine Landschaft und Lebensbedingungen vor, die zum Teil wirklich auf diesem Planeten zu erwarten sind. Klasse!
Hauptsächlich bewegen wir uns in einer Art «Schule», oder wohl eher Ausbildung, in der verschiedene «Häuser» gegeneinander um die Vorherrschaft kämpfen, nahezu um jeden Preis. Hier geht es vor allem auch darum, eine von Geburt an vorherrschende «Kaste» auf ihre Rolle in der Gesellschaft vorzubereiten. Es bleibt da nicht aus, dass schonungslos auch viel Brutalität beschrieben wird.
Brown schafft es hier, neben den sehr wechselhaften und oft sehr spannenden Ereignissen das Augenmerk auf Gesellschaften und ihre Ordnungen zu richten, was sehr spannend ist und auch in unsere heutige Zeit passt
Kurzum, dies Buch hat mich durch seine Vielschichtigkeit und zugleicht umfassenden Unterhaltungswert überrascht und ich muss zugeben, es wird der Beliebtheit von so vielen Lesern gerecht.
Es kann sich einreihen in so viele gute Serien der weiterführenden SF.
Ich werde weiter lesen!
Wieder mal ein Buch welches ich innerhalb meines Buchclubs gelesen habe. Ich bin ohne jegliche Erwartungen an dieses Buch rangegangen und leider haben mir ca. 70 % vom Buch nicht gefallen. Vielleicht liegen mir Science - Fiction Geschichten nicht so… Ich habe viel zu sehr versucht die ganze Story auseinander zu klamüsern und krampfhaft zu verstehen, sodass ich kurz davor stand die Geschichte abzubrechen. Als ich es dann aufgegeben habe, fiel es mir deutlich leichter das Buch zu lesen. Mustang fand ich sehr interessant und auch vielversprechend. Ich glaube aber nicht dass ich die anderen Teile lesen werde.
„Red Rising“ von Pierce Brown ist ein mitreißender Auftakt, der mich von der ersten Seite an komplett in seinen Bann gezogen hat. Die düstere, zugleich faszinierende Zukunftswelt ist unglaublich atmosphärisch gestaltet und wirkt bis ins Detail durchdacht. Besonders beeindruckend ist die Entwicklung der Hauptfigur Darrow, deren Motivation und innere Konflikte sehr glaubwürdig und emotional geschildert werden. Die Geschichte verbindet geschickt persönliche Schicksale mit einem größeren gesellschaftlichen Kontext, ohne dabei schwerfällig zu wirken.
Die Handlung ist durchgehend spannend und voller überraschender Wendungen, ohne jemals verwirrend zu werden. Browns Schreibstil ist intensiv, bildhaft und treibt die Story mit hohem Tempo voran. Gleichzeitig gelingt es ihm, wichtige Themen wie Ungerechtigkeit, Macht und Identität subtil einzubinden. Die Dynamik zwischen den Figuren ist ein weiterer großer Pluspunkt und sorgt für zusätzliche Tiefe.
Das Buch schafft es, sowohl Action als auch emotionale Momente harmonisch zu vereinen. Insgesamt ist „Red Rising“ ein packender, intelligenter und sehr unterhaltsamer Science-Fiction-Roman, der Lust auf die Fortsetzung macht und lange nachhallt.
Der trockene Schreibstil, der von vielen kritisiert wird, ist meiner Meinung nach zwingend notwendig, um die Situation und Ausweglosigkeit die in der beschriebenen Welt für den Großteil der Bevölkerung deutlich zu machen. Die niedereren Farben haben sich mit der Ungerechtigkeit ja zum Großteil abgefunden.
Eine Neuauflage des altbekannten Oberschicht unterdrückt und versklavt Unterschicht ohne das diese es merkt. Insgesamt an einigen Stellen unrund und mit diversen Plot Holes versehen, im letzten Drittel sehr hektisch und der Fokus springt alle paar Kapitel woanders hin. In vielen Meinungen zu der Reihe stand das es ab dem zweiten Teil richtig stark wird,darauf setze ich.
4,75/5⭐️
Was mir an Red Rising besonders gefallen hat, ist die Mischung aus Sci-Fi, Strategie und psychologischen Machtspielen. Darrow ist dabei kein typischer Held, sondern oft brutal, impulsiv und ziemlich einschüchternd — selbst die Tests zeigen schnell, wie gefährlich er eigentlich ist. Gleichzeitig fand ich es spannend, wie sein Herz trotz all der Veränderungen gleich bleibt und Eos Einfluss ihn weiterhin prägt voran treibt und dazu bringt seine Moral zu vernachlässigen. Die Academy mit den Häusern hatte fast etwas von einer verdrehten Version von Häusern aus Harry Potter oder Percy Jackson, nur mit deutlich mehr Gewalt und Manipulation. Figuren wie Mustang, Tactus oder der Jackal machen die Dynamik zusätzlich interessant. Vor allem gegen Ende überschlagen sich die Enthüllungen und ich bin schon extrem gespannt wie die Reihe weitergeht.
Ich wollte es so gerne mögen. Das Buch ist so gehyped, mit dem Versprechen, was ganz anderes zu sein, mal kein Mainstream - Romantasy, Sci-Fi vom Feinsten...
An sich begann es recht vielversprechend, die Welt und das Leben auf dem Mars war interessant, das politische System hat etwas an Panem erinnert, der Schreibstil war gut und nicht zu kompliziert.
Doch leider kam ich mit den Protagonisten gar nicht klar. Sie waren irgendwie alle langweilig, eindimensional und es war mir einfach egal, was mit ihnen passieren wird. Irgendwie lief alles ab, wie ein Film, der im Hintergrund läuft und mich einfach nicht genug catcht, um ihm die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Dafür war mir meine Lesezeit zu kostbar und mein SUB zu groß. Nach knapp der Hälfte schließe ich das Buch, zum Lesen möchte ich mich nicht zwingen müssen.
Ganz überzeugen konnte much das Buch leider nicht :(
Die Handlung an sich fand ich wirklich gut und auch die Charaktere haben viel Potential. Leider fand ich den Schreibstil etwas trocken, die Sätze sind mega kurz geschrieben und viele Szenen werden eher oberflächlich und nicht wirklich detailliert beschrieben. Dadurch konnte sich auch nur wenig Spannung aufbauen, ich glaube aber, ich werde dem zweiten Teil trotzdem eine Chance geben, da ich die Story an sich sehr interessant fand 🪐🗡️
„Red Rising“ ist für mich ein wundervoller Auftakt zu einer Reihe, die einen ähnlich wie „Tribute von Panem“ an der Welt und an der Menschheit selbst zweifeln lässt. Das aufgebaute Klassensystem und die Herrschaft der Goldenen über die niederen Farben könnten auf den ersten Blick wie eine simple dystopische Geschichte wirken, doch Pierce Brown schafft es, jedem Charakter eine eigene Motivation und eine spürbare Tiefe zu geben. Dadurch wirkt diese Welt gleichzeitig komplex und erschreckend nachvollziehbar.
Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil. Durch die Ich-Perspektive ist man so tief in Darrows Gedanken gefangen, dass man nicht nur seine Entscheidungen nachvollziehen kann, sondern teilweise sogar beginnt, Aspekte dieses grausamen Systems zu verstehen oder zu glauben — obwohl man es zu Beginn des Buches noch komplett verabscheut hat. Genau das macht „Red Rising“ für mich so stark: Das Buch zwingt einen dazu, den eigenen Charakter, die eigene Moral und die eigenen Grenzen zu hinterfragen. Wie weit wäre man selbst bereit zu gehen?
Zwischen all der Brutalität und dem politischen Machtkampf steckt außerdem unglaublich viel Herz in dieser Geschichte. Man merkt in jeder Beziehung, jeder Freundschaft und jeder Entscheidung, wie viel Liebe Pierce Brown in dieses Werk gesteckt hat, zu Darrow, zu Eo und zu all den Verbindungen, die während des ersten Teils entstehen. Selbst zwischen den Zeilen spürt man diese emotionale Tiefe konstant.
Obwohl die Geschichte düster, brutal und oft schmerzhaft ist, schafft das Buch etwas, das nur wenige Reihen schaffen: Es bringt einen zum Nachdenken und gleichzeitig dazu, vollkommen in dieser Welt zu versinken. Man kann sich darin verlieren, mitfiebern und komplett abschalten, obwohl die Themen so schwer sind.
Für mich ist „Red Rising“ ein perfekter Auftakt und eine absolute 5/5-Sterne-Lektüre. Tatsächlich hat mich dieses Buch sogar wieder zurück zum Lesen gebracht — und allein das sagt wahrscheinlich schon alles darüber aus, wie besonders diese Reihe für mich ist.
Red Rising ist ein absolut mitreißender Auftakt einer außergewöhnlichen Science-Fiction-Reihe. Pierce Brown schafft es, von der ersten Seite an eine düstere und zugleich faszinierende Welt aufzubauen, die voller Spannung, Intrigen und überraschender Wendungen steckt. Besonders beeindruckend ist der Schreibstil: atmosphärisch, intensiv und unglaublich bildhaft, sodass man vollkommen in die Geschichte hineingezogen wird.
Die Handlung ist atemberaubend geschrieben, auch wenn das Tempo stellenweise sehr hoch ist und manche Entwicklungen beinahe überschlagen wirken. Genau das sorgt jedoch dafür, dass kaum Leerlauf entsteht und man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Immer wieder gelingt es dem Autor, den Spannungsbogen weiter zu steigern und neue Konflikte aufzubauen, die einen ständig weiterlesen lassen.
Vor allem die Hauptfigur Darrow überzeugt durch ihre Entwicklung und die emotionalen Entscheidungen, die im Verlauf der Geschichte getroffen werden müssen. Machtkämpfe, Verrat und Loyalität sind hervorragend miteinander verwoben und verleihen dem Buch eine besondere Intensität.
Insgesamt ist Red Rising ein packender, actionreicher und emotionaler Roman, der Lust auf die weiteren Bände macht.
Kurz gesagt - die Bewertungen lügen nicht. Ein 5-Sterne read für mich. Richtig spannend, so diese inneren Konflikte mit zu verfolgen. Fange sofort das nächste an :)
Sehr spannend geschrieben und mal wieder etwas wo man viele unvorhersehbare Plot twists hat.
Es ist durchgehend spannend und man weiß nie wem zu trauen ist. Generell relativ brutal. Keine romance oder Spice vorhanden. Viel politische Intrigen und Kampfszenen. Erinnert an eine Mischung aus Game of Thrones und Tribute von Panem aber nochmal anders. Was ich nicht so gut fand: man erfährt nur sehr wenig über die Gefühlswelt des Protagonisten und seinen Freunden/Verbündeten. Das führt dazu, dass man nicht so mitfuhlt. Ansonsten ein sehr gutes Buch!
Jedes Mal, wenn ich das Buch zur Hand genommen habe, konnte ich es nicht mehr weglegen. Der Sog, den die Geschichte hat, ist krass. Das lag für mich am temporeichen und einfachen Schreibstil, aber auch an der mega spannenden und fesselnden Handlung. Es passiert eigentlich immer etwas und jeder Kampf ist aufregender als der vorherige. Aber auch die politischen Machenschaften, die Intrigen und einige der Wendungen sind sooo gut gewesen. Auch das Worldbuilding hat mich abgeholt und überzeugt und mit Darrow bin ich nach anfänglichen Startschwierigkeiten warmgeworden. Ich denke es fiel mir zuerst schwer, weil er eben ein männlicher Protagonist ist und deshalb habe ich etwas Zeit gebraucht. Er ist vielschichtig, teilweise sympathisch, aber auch brutal und unberechenbar - ich bin sehr gespannt wie es mit seiner Geschichte weitergeht und ob wir auch alle anderen Charaktere wiedersehen. Mir sind nämlich viele der Nebenchataktere sehr ans Herz gewachsen!
Red Rising beginnt schon auf den ersten Seiten damit eine harte und ungleiche Welt aufzubauen. Unser Protagonist Darrow gehört der untersten Gruppe der Menschheit an, den Roten. Und dennoch führt er sein Leben zunächst zufrieden. Doch das ändert sich sehr schnell und er beginnt einen Kampf gegen die Goldenen, die Führungsklasse und Spitze der Gesellschaft.
Der Anfang vergeht wie im Flug und man gerät von einer Wendung in die nächste.
Ich muss aber sagen, dass sich das Ganze ab der Hälfte des Buches etwas zieht. Zwar passiert andauernd etwas, aber ich hätte nicht gedacht, dass die Prüfung des Instituts den Großteil des Buches ausmacht.
Circa zum letzten Drittel nimmt das ganze aber wieder eine andere Dynamik an und hat mich wieder spürbar besser mitgenommen.
Da aber besonders am Anfang viel in schneller Abfolge passiert, wird man auch mit vielen Charakteren konfrontiert, die dann nicht wirklich ausgearbeitet werden, bzw. schnell an Bedeutung verlieren. Hier hoffe ich, dass in den folgenden Büchern nochmal zu einigen Charakteren zurückgekehrt wird.
Durch das hohe Tempo habe ich auch das Gefühl, dass unser Hauptcharakter Darrow zu schnell zu stark wird. Oft wird das dann mit seinen Fertigkeiten als Höhlentaucher begründet…Ich muss aber sagen, dass mich diese Begründung im Kampf gegen die sogenannte Spitze der Menschheit nur selten überzeugt hat.
Das Setting fand ich spannend. Mit diesen Jungendbuch-Dystopien hat man mich eh am Haken und der Mix aus Sci-Fi mit Elementen der römischen Antike hat mich überzeugt. Ich hoffe, dass im nächsten Teil auf der Welt aufgebaut und man noch mehr reingezogen wird.
Zwar habe ich eine etwas andere Geschichte erwartet, aber am Ende fand ich diesen ersten Teil wirklich gut und bin auf die Fortsetzung in den nächsten Büchern gespannt!
Wow, der Anfang war so lala, aber ab der Mitte war der spannungsbogeb doch sehr hoch. Klar vieles war vorhersehbar, störte aber nicht. Zum Ende hin wurde es einfach grossartig. Und um es einfach mal zu sagen, Sevro beste!
Freue mich auf Teil zwei
The first book in the red rising series is a well-liked and often recommended science fiction book, that sets an interesting premise - infiltrating the ruling class of humanity as a member of one of the lowest classes is never easy, but the way in which darrows "evolution" from a red to a gold is portrayed here sets the scene for all of the next entries in this series.
I wasn't completely on board with the story in the beginning to be honest, but as soon as the revelation of the civilization on mars was shown, I was hooked. The game in the academy was sometimes hard to follow, but did show us the true nature of the golds - and I'm very excited to see Darrows next steps as a member of the ArchGovernor's family.
Dies war das erste Scifi-Buch, welches ich gelesen habe und es hat mir richtig gut gefallen!
Düster und brutal geht es um Darrow, der das bestehende Machtsystem von innen heraus zerstört. Für mich ein ganz neuer, spannender Weltenaufbau mit komplexen, vielseitigen Charakteren, vielen Intrigen und überraschenden Wendungen.
Die Sprache ist angenehm wenig emotionalisiert, sodass die Leserin selbst entscheiden kann, wie sie fühlt.
Starker Anfang, dann in Mittelmäßigkeit abgedriftet
Ich bin aufgrund der Meinung online mit hohen Erwartungen rein gegangen. Und der Anfang war wirklich fesselnd. Man wird da unbarmherzig in diese grausame Welt reingeworfen. Die einfache, teils ordinäre Sprache ist stimmig da die Geschichte ja aus der Perspektive des sehr jungen Protagonisten erzählt wird.
Aber sobald er in dieser Schule ist, wird die vielversprechende Story einfach nur zu einer sinnlosen Gewaltorgie. Die ganze Handlung hätte man in 100 Seiten zusammengefasst werden können. Und dann immer diese unreflektierte sexuelle Gewalt, die der Protagonist zwar nicht ok findet aber auch nicht abstraft. Die weiblichen Charaktere werden auch nur nach ihrer Optik bewertet und generell merkt man halt stark dass das Buch von einem Mann geschrieben wurde.
Ich werde eher nicht Teil 2 lesen. Schade
"I would have lived in peace. But my enemies brought me war."
Ich wollte es einfach wissen. So oft bin ich in den letzten Wochen über Lobeshymnen auf Red Rising gestolpert - die Fanbase scheint sich mit der der Sturmlicht-Chroniken zu überschneiden. Also schnell mal die Leseprobe runtergeladen und was soll ich sagen, das Buch hatte mich schon bei den ersten beiden Sätzen!
In einer Welt der Zukunft hat die Menschheit längst die Erde hinter sich gelassen und die übrigen Planeten und Monde des Sonnensystems besiedelt. Ein streng hierarchisches System teilt die Menschen in unterschiedlich einflussreiche und wertvolle Farben ein. Während die Goldenen herrschen, leben die Roten wie Sklaven.
Darrow ist einer dieser Roten. Er und seine Familie arbeiten in Minen auf dem Mars. Sie glauben, dass ihnen die ehrenvolle Aufgabe zukommt, als Pioniere den Planeten für alle anderen bewohnbar zu machen, doch dies ist eine Lüge. In Wahrheit existieren längst große Städte auf der Oberfläche. Die Rebellenorganisation Söhne des Ares schleust Darrow in die Eliteschule der Goldenen ein, wo er eine möglichst gute Ausgangsposition für die Revolution gewinnen soll.
Stellt euch eine sehr düstere Version von Percy Jackson und Harry Potter vor mit einem Schuljahr, das am ehesten an die Hunger Games erinnert, dann habt ihr den Plot. Das Buch ist wie eine Lawine, das mich einfach mitgerissen hat. Sprachlich ebenso gewaltig wie inhaltlich. Den zweiten Teil habe ich schon heruntergeladen und fange gleich an zu lesen.
Red Rising von Pierce Brown
Was für ein wilder Ritt! Dieser Roman hat mich wütend gemacht, hat mich abgeschreckt, hat mich gelangweilt aber trotzdem in seinem Bann gezogen! Aber der Reihe nach. Gelangweilt war ich darüber, dass diese Geschichte in ferner oder einer alternativen Zukunft auf dem Mars spielen soll. Aber die meiste Zeit hat diese Geschichte ein mittelalterliches Setting bekommen. Mit Schwertern, Ritterburgen und Standarten. Nix mit Raumschiffen, Zukunftsstädten oder geheimnisvollen Höhlen unter der Marsoberfläche.
Abschreckend war für mich die übertriebene und ausufernden Gewaltorgien, dass ich im ersten Drittel des Buches überlegt habe, es nicht mehr weiter zu lesen.
Wütend war ich über die Hauptfigur, deren Entscheidungen ich selten nachvollziehen konnte. Oft habe ich mir gesagt: Wie doof bist du eigentlich! Doch die ersten und die letzten 100 Seiten waren wirklich überaus spannend und haben nach und nach eine Welt geformt, die mich voll und ganz in seinen Bann gezogen hat. So muss ich es jetzt doch noch unbedingt wissen, wie diese Geschichte weitergeht!
Eine wirklich irre Geschichte. Erst auf Instagram bei verschiedenen Bookfluencern gesehen und es als ‚Hype‘ abgestempelt. Jetzt im Sale gekauft und von der ersten bis zur letzten Seite komplett eingesogen worden. Wirklich unglaublich gut geschrieben, das Worldbuilding ist fantastisch und super kreativ, gleichzeitig erkennt man hier und da immer wieder Elemente aus anderen Fantasy-Reihen. Trotzdem für mich definitiv eines der besten Bücher in diesem Jahr und ich bin sehr gespannt, ob auch die restlichen Teile die Spannung aufrechterhalten können.
Red Rising führt uns in eine dystopische Welt auf dem Mars ein. Eine Klassengesellschaft, die nach Farben aufgebaut ist: rot steht ganz unten und gold ganz oben. Dazwischen findet man alle anderen Farben, die alle ihre zugewiesenen Aufgabengebiete haben. Es gibt eigentlich keine Chance seine Klasse aufzuwerten.
In der Geschichte folgen wir Darrow in der Welt der Roten. Diese sind Minenarbeiter und schuften bis zum Umfallen. Durch ihre eher geringe Lebenserwartung sind sie im Grunde mit 14 erwachsen. Dadurch wirkt Darrow mit seinen 17 Jahren deutlich älter und stark geprägt durch seine Lebensrealität. Trotzdem kommt auch ab und zu eine jugendlichere, impulsive Seite durch.
Gewisse Umstände sorgen dann dafür, dass Darrow die Chance bekommt seine Klasse aufzuwerten, um gegen das Klassensystem vorzugehen.
Das Buch ist interessant und spannend aufgebaut. Es gibt sehr viele Charaktere wodurch nicht alle ausreichend Tiefe haben und dadurch eher oberflächlich und nebensächlich sind. Es passiert fast durchgehend viel, aber es gibt auch Abschnitte, die zäh sind und sich ziehen.
Man findet hier einen guten Einstieg in die Reihe mit kleineren Schwächen. Das Buch eignet sich auch sehr gut für Sci-Fi Einsteiger.
Wenn ich das Buch in kurzen Worten beachreiben müsste, wäre es: Die Tributen von Panem trifft auf Herr der Fliegen im Weltall.
Ich habe mir etwas mehr erhofft, aber ich würde es gerne mögen…
Was mir an Red Rising direkt positiv aufgefallen ist, war, wie leicht ich in die Geschichte hineingefunden habe. Der Schreibstil ist unkompliziert und zugänglich, sodass man schnell ein Gefühl für die Welt und die Figuren bekommt. Gerade der Anfang hat mich zuerst abgeholt. Auch das Grundkonzept der Gesellschaft, die in verschiedene Klassen unterteilt ist, fand ich spannend und insgesamt schlüssig umgesetzt. Die Welt wirkt durchdacht, und einzelne Elemente – auch mit leicht mythologischem Einschlag – geben dem Ganzen zusätzliche Tiefe.
Im Mittelteil hat das Buch für mich allerdings deutlich nachgelassen. Mit dem Beginn des Wettbewerbs wurde es zunehmend unübersichtlich. Es tauchen viele Figuren und Handlungsstränge gleichzeitig auf, ohne dass genug Raum bleibt, um sich auf einzelne Entwicklungen zu konzentrieren. Dadurch ging für mich ein Stück weit die Orientierung verloren, und das Lesen fühlte sich zeitweise eher anstrengend als mitreißend an.
Zum Ende hin fängt sich die Geschichte wieder etwas, weil sich verschiedene Fäden zusammenfügen und ein klareres Gesamtbild entsteht. Wirklich überrascht hat mich der Ausgang allerdings nicht – ich hatte schon früh eine Vermutung, in welche Richtung es gehen würde. Trotzdem ergibt das Ende im Kontext der Handlung Sinn.
Was für mich jedoch stärker ins Gewicht fällt, sind einige inhaltliche Aspekte. Der Ton ist stellenweise ziemlich rau und wirkt teilweise auch frauenfeindlich, was mich immer wieder aus der Geschichte herausgebracht hat. Auch der Umgang mit Gewalt, insbesondere sexualisierter Gewalt, hat bei mir einen kritischen Eindruck hinterlassen. In Kombination damit finde ich die teilweise niedrige Alterseinstufung nicht ganz passend.
Insgesamt sehe ich in Red Rising definitiv Potenzial: ein starkes Setting, ein gelungener Einstieg und genug Spannung, um neugierig auf die Fortsetzung zu machen. Gleichzeitig hatte das Buch für mich spürbare Schwächen, vor allem im Mittelteil und in der inhaltlichen Ausgestaltung, sodass es sich für mich nicht ganz rund angefühlt hat.
«Mein Sohn, mein Sohn
Vergesst nie die Ketten
Aus Gold uns in eiserne Fesseln gelegt
Wir schrien und schrien
Und zerrten und schrien
Für uns und ein Tal
Der besseren Träume» ⛓️💥🩸❤️🔥
~ Das Lied der Persephone.
…
Nach langer Zeit, auch mal wieder eine Rezension! 😅
…
"Red Rising" war… besonders!
…
Wir fliegen zum Mars und tauchen in die tiefen Unterschichten des Planeten. Und dort lernen wir den 16 jährigen Darrow kennen.
In einer Welt, regiert von Farben, ist er ein Roter.
Er gehört zur untersten Kategorie der Menschen.
Er gehört einem Volk an, welches seit 700 Jahren versklavt wird und dies nicht einmal weiß.🩸
Bis er die Oberfläche erreicht, bis er die Wahrheit sieht und dadurch alles verliert.
…
Und was bedeutet das? Richtig: Rache! 🧨🔪
Doch Darrow ist was besonderes und schlägt nicht den einfachen Weg der Rache ein; sondern einen Weg der Gerechtigkeit.
Er beschreitet einen Pfad, der die Welt verändern soll.
Und dafür, wird er ein Goldener. ⚜️
Und auf diesem Weg, droht er sich selbst zu verlieren.
Und manchmal tut er das tatsächlich.
Er muss Entscheidungen zwischen Leben und Tod, Liebe und Hass, Freunden und Feinden treffen.
Und mit jeder Entscheidung entstehen weitere Abgründe.
Er ist gezwungen zu lernen, dass nicht alle Goldenen Schlecht und alle Roten Gut sind, und genau da beginnt sein innerer Kampf.
Welche Entscheidungen sind richtig und gerecht?
Welche Entscheidungen machen ihn zu seinem eigenen Feind?
Und noch viel wichtiger:
Schafft Darrow es, sich selbst treu zu bleiben?
Schafft er es, gegen die Versuchungen der Goldenen anzukommen, oder wird auch er nur ein weiterer Sklaventreiber seines eigenen Volkes? 🎭
…
Nun zu meiner Meinung:
☄️ + Das Buch liest sich sehr leicht und schnell.
Der Schreibstil ist etwas primitiv, was aber gut ins Setting passt und harmonisch wirkt.
☄️ + Die verschiedenen Charaktere neben dem Hauptprotagonisten sind vielleicht nicht mit sehr viel Tiefe ausgestattet, und doch sind sie interessant und unterhaltsam.
☄️ + Darrows Kampf mit sich selbst, seine Entwicklung und seine Ansichten bauen sich ganz toll auf! Man spürt ihn wachsen.
☄️ + Das Buch baut sich fließend auf, es passiert eigentlich durchgehend irgendetwas. Das kann manchmal tatsächlich etwas nervenaufreibend sein. 😄
☄️ - Mit einem Charakter (Titus) kam Ich persönlich(!) nicht gut klar und empfand, dass sein Verhalten als viel zu selbstverständlich beschrieben wurde. Zusätzlich wurden seine Taten ab einem bestimmten Punkt durch eine unerwartete Wendung sehr schnell akzeptiert und das war falsch.
☄️ - Die Kategorisierung der verschiedenen Farben war sehr interessant. Doch ein großes Kontra waren die Pinken.
Sie wurden "gezüchtet" um als Prostituierte zu dienen. Um missbraucht zu werden. Das wird hier aber ziemlich gerne umschrieben und kleingeredet.
Auch wenn jemand einer anderen Farbe z.B missbraucht wurde, sagte man umgangssprachlich manchmal die Person wurde „zum:r Pinken gemacht“ 🙂
☄️ - Mit Eo (Darrows Ehefrau) wurde ich nicht warm.
Ich weiß und verstehe, warum sie so gehandelt hat, wie sie es getan hat. Und dennoch empfand ich Eo als sehr Manipulativ. Auch wenn es keine direkte Absicht von ihr war, sie wollte lediglich eine bessere Welt.
Darrow war unfassbar verliebt in seine Frau und das liest man in jedem Satz, in jeder Erinnerung an sie.
Doch gleichzeitig war da immer ein ungutes Gefühl, wenn sie selbst zu Wort kam. 🧐
…
Viel Spaß beim Lesen 📕❤️🔥
Alles in allem, definitiv eine Leseempfehlung! Ist es perfekt? Nein. Aber erstmal zum Positiven.
Die Welt und die Handlung ist so kreativ und originell, wie schon lange in keinem Buch mehr. Nach einer Reihe von aufgewärmten Büchern, die einfach nur alles aus den Jahren 2005 bis 2015 kopiert haben, ist dieses Buch eine tolle Überraschung. Vielleicht kommt es daher, dass ich mehr Fantasy als Science Fiction lese. Jedoch kam mir das eher wie eine Dystopie mit etwas Science Fiction vor.
Wenn normalerweise gesagt wird, dass ein Buch vibes von Tribute von Panem hat, kriege ich Ausschlag. Hier verstehe ich es jedoch und stimme dem sogar zu. Es ist nicht dasselbe. Doch es spielt auch in einer ungerechten, grausamen Dystopie mit Jugendlichen undundund. Ich will nicht zu viel verraten.
Die Charaktere und deren Entwicklung sind auch sehr spannend. Auch wenn sie noch sehr jung sind.
Was mich etwas gestört hat zum Teil war der Schreibstil. Zum Teil war es mir etwas zu distanziert, kühl und flach. Sehr provokativ gesagt, eher ein männlicher Schreibstil, wenn ihr versteht was ich meine. Die Gefühle werden nicht so rübergebracht. Jedoch macht die Geschichte es für mich wett. Ebenso ist es das Debüt des Autors, weswegen ich hoffe, dass der Schreibstil sich mit den nächsten Teilen noch entwickelt.
Manchmal problematisch fühlten sich die Beschreibungen von Frauen und der Umgang mit Ihnen an. Jedoch wenn man auf Kriegsregionen schaut, ist es leider nicht fern ab von der Realität. Die „sympathischen Protagonisten“ gehen auch nicht mit der Thematik um wie man es sich wünscht. Doch das ist auch passend zu dem Leben, das sie prägt. Und die Welt in der Red Rising spielt beruht auf Entmenschlichung, weswegen ich das nicht als sehr negativen Punkt auffasse. Wenn man jedoch sensibel bei solcher Thematik ist, wäre ich vorsichtig.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weiter geht. Zu Beginn des ersten Teiles konnte ich mir auch jeden Fall nicht vorstellen, wie viel passiert, und wo wir enden werden.
Anfangs hat das Buch meiner Meinung nach etwas gebraucht, um mich richtig zu packen, Darrow als Protagonist ist ok, konnte aber nicht so richtig mit ihm warm werden, was sich ja in den anderen Büchern noch entwickeln kann. Die zweite Hälfte von Buch war echt spannend, man konnte dann gar nicht mehr aufhören zu lesen, wollte nur noch wissen wie es weiter geht. Einzige ist, dass ich nicht ganz soooo sehr Charaktere habe, die lich begeistern. Hält sich noch un Grenzen, aber auch das kann ja noch werden. Das Ende des Buches hat mich richtig bekommen, bin also sehr gespannt auf Band 2, wie sich das alles noch so entwickeln wird, auch Darrow selbst. Zumindest muss man positiv sagen, dass er Mal ein Protagonist ist der nicht Fehlerfrei ist, der auch aus diesen zu lernen scheint.
Um dieses Buch bin ich lange herumgeschlichen, da ich schon hörte, dass es heftig wird. Nun konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und werde die Reihe definitiv weiterlesen!
Das Setting auf dem Mars finde ich sehr spannend. Es ist SciFi und doch merkt man es gar nicht so sehr. Der Mars ist erschlossen und die Gesellschaft in Farben/Kasten aufgeteilt und in ihren Funktionen und Namen an alte römische Imperien angelehnt. Diese Mischung finde ich sehr reizvoll.
Das Buch startet schon im ersten Kapitel mit einer schwer auszuhaltenden Beschreibung einer Hinrichtung und diese Art der rauen Gewalt zieht sich durch das ganze Buch.
Doch kurz zum Inhalt: Darrow ist ein Roter und schuftet in den Minen des Mars, um diesen zu erschließen. Doch dieser ist bereits erschlossen. Als er das erfährt, bricht seine Welt zusammen und er wird für eine Rebellion rekrutiert und in die Reihen der Goldenen geschleust.
Was dann passiert, ist eine reine Achterbahnfahrt. Es wird brutal, emotional und einfach heftig. Auf jeder Seite tut sich ein neuer Abgrund auf und es kommt noch schlimmer. Das Szenario erinnert ein bisschen an Die Tribute von Panem und ist doch ganz anders. Die Beschreibungen sind krass und nüchtern und das macht es so heftig.
Der Schreibstil tut dabei sein Übriges. Die Sätze sind kurz, prägnant und lassen keinen Spielraum für Interpretationen. Und diese Nüchternheit macht für mich die emotionale Tiefe aus. Dadurch wirkt es so heftig und nimmt mich total mit. Keiner der Charaktere wirkt dadurch sympathisch und doch sind sie echt und greifbar. Denn es gibt nunmehr auch die hässlichen Seiten der Menschen.
Ich bin super gespannt, wie es weitergeht!
Ich habe überall in den Sozialen Netzwerken, sehr viel positives über das Buch und das damit geschaffene Universum gehört. Aus diesem Grund habe ich mich dafür entschieden, den ersten Band zu lesen.
Allgemein fand ich die Welt, in welche man eintaucht sehr interessant und unverbraucht. Die Geschichte hat immer wieder spannende Höhepunkte, jedoch konnte ich mich nicht zu 100% auf diese einlassen. Einen genauen Grund kann ich hierfür nicht nennen. Mir fehlte es an manchen Abschnitten einfach an Lesespaß, weshalb es sich eher nach „Arbeit“ als „Vergnügen“ anfühlte.
Ich werde den zweiten Band auf jedenfall lesen und bin gespannt wie es weitergeht. Den ganz großen Hype kann ich jedoch nicht nachvollziehen.
Mal was ganz anderes, die Welt auf dem Mars hat mir sehr gut gefallen. Ich war überrascht von der Story, da ich nicht erwartet habe, dass der Großteil des Buches das „Kriegsspiel“ ist. War aber trotzdem gefesselt von Darrows Geschichte und seiner strategischen Züge während der Handlung. Halber Punkt Abzug dafür, dass die Handlungsstränge manchmal ein bisschen zu wirr waren. Bin sehr gespannt auf den zweiten Teil!
Starker Auftakt, schnelle Wendungen aber zwischen drin etwas langatmig, zu aufwendig beschriebenes Kriegsgeschehen, Strategiebildung, etwas zu weit weg vom eigentlichen Thema
Recht spannend, aber leider war mir persönlich die Storyline zu verworren und daher zu kompliziert. Daher hat es mich nicht hundertprozentig überzeugt.
Die Geschichte folgt Darrow, einem Minenarbeiter der untersten Klasse („Rot“) auf dem Mars, der entdeckt, dass die Gesellschaft auf einer Lüge basiert. Er infiltriert die herrschenden „Goldenen“, um ihre Gesellschaft von innen heraus zu stürzen und die Ketten zu sprengen.
Hmmm, am Anfang war mir die Sprache und Handlung zu martialisch-männerlastig-kriegerisch.
Als dann der Ausleseprozess an der Akademie los geht wird das etwas besser.
Wahrscheinlich werde ich die Reihe aber nicht weiterlesen.
Red Rising bietet ein starkes, durchdachtes Setting und einen gelungenen Einstieg, verliert sich aber im Mittelteil etwas in Komplexität und Überladung. Dazu kommen inhaltliche Aspekte, die ich kritisch sehe – insbesondere in Bezug auf sexualisierte Gewalt.
Trotzdem bleibt ein insgesamt solides Buch mit genug Potenzial, um neugierig auf die Fortsetzung zu machen – auch wenn es für mich kein durchgehend rundes Leseerlebnis war.
In einer streng hierarchischen Zukunftsgesellschaft ist die Menschheit in Farben eingeteilt – von den unterdrückten „Reds“ bis hin zu den herrschenden „Golds“. Darrow, ein Red, lebt unter der Oberfläche des Mars, bis ein einschneidendes Ereignis ihn dazu bringt, sich gegen das System zu stellen. Um das zu tun, muss er selbst zu einem Gold werden und sich in deren brutales Ausbildungssystem einschleusen – ein Spiel um Macht, Kontrolle und Überleben.
Meine Meinung
Grundsätzlich hat mir das Setting wirklich gut gefallen. Die Welt ist logisch aufgebaut, die gesellschaftlichen Strukturen sind nachvollziehbar und die Idee hinter dem gesamten System wirkt durchdacht. Auch die Einbettung mythologischer Elemente fand ich gelungen – sie gibt der Geschichte eine zusätzliche Ebene, ohne sie unnötig zu überladen.
Der Schreibstil ist angenehm zugänglich und nicht zu kompliziert, was den Einstieg erleichtert. Und gerade die ersten etwa 200 Seiten fand ich auch wirklich stark – da war ich komplett drin in der Geschichte.
Ab dem Punkt, an dem der große Wettkampf beginnt, wurde es für mich allerdings deutlich schwieriger. Es war mir stellenweise einfach zu viel auf einmal: zu viele Namen, zu viele kleine Handlungsstränge, zu wenig Fokus auf einzelne Entwicklungen. Mir haben längere, klarere Erzählstränge gefehlt, an denen ich mich orientieren konnte. Dadurch wurde das Lesen teilweise eher anstrengend als fesselnd.
Die letzten 100 Seiten haben dafür wieder einiges rausgeholt. Hier fügt sich vieles zusammen und ergibt ein rundes Gesamtbild. Insgesamt hatte das Buch für mich also klare Höhen und Tiefen.
Was mich allerdings wirklich gestört hat, ist die Altersfreigabe. Dass das Buch teilweise als „ab 14“ eingeordnet wird, halte ich für sehr fragwürdig. Es ist stellenweise extrem brutal, und vor allem das Thema sexualisierte Gewalt – insbesondere gegenüber Frauen – wird zwar thematisiert, aber zunächst kaum eingeordnet und erst später klar als das dargestellt, was es ist: zutiefst grausam. Für mich wäre hier eine Einstufung ab 16 deutlich angemessener – gerade auch aus der Perspektive als Mutter.
Hinzu kommt, dass der Ton stellenweise sehr misogyn ist. Die Beleidigungen – auch von Frauen gegenüber Frauen – waren teilweise so unangenehm, dass sie mich aus der Geschichte herausgerissen haben. Natürlich kann man argumentieren, dass das stilistisch zur Welt passt, insbesondere zu den Golds. Aber gerade diese wurden für mich eigentlich anders aufgebaut, wodurch diese Sprache für mich nicht ganz schlüssig wirkt und eher unnötig erscheint.
Das Ende selbst war für mich nicht überraschend – ich hatte relativ früh eine Ahnung, in welche Richtung es gehen würde. Aber gleichzeitig muss ich sagen: Es musste genau so kommen, damit die Geschichte funktioniert.
Fazit
Red Rising bietet ein starkes, durchdachtes Setting und einen gelungenen Einstieg, verliert sich aber im Mittelteil etwas in Komplexität und Überladung. Dazu kommen inhaltliche Aspekte, die ich kritisch sehe – insbesondere in Bezug auf sexualisierte Gewalt.
Trotzdem bleibt ein insgesamt solides Buch mit genug Potenzial, um neugierig auf die Fortsetzung zu machen – auch wenn es für mich kein durchgehend rundes Leseerlebnis war.
Really good and enjoyable reads I had just a few issues while reading it
Really fun and a quick read. 3,5 stars seems so harsh but it's above average while not being one of the best things I have ever read.
//TW: SA
The main character is smart and confident what I like especially looking back at some books where I thought the main character was a little bitch ( *cough cough* Hadrian*cough cough*). I liked the story and the message behind it (I'm a sucker for revolutions and criticism of the class system) and am very excited to see where it will lead. I will probably read the sequel next.
It's also very fast paced which is a blessing and a curse. I get bored quickly and reading a fast paced book like that can help getting out of a reading slump, but it's also tends to be too quick at times. Some big battles only take one page to complete, where you end up just thinking: "alright. I guess that's it?" Sometimes a battle which could have easily been (and should have been) more dramatic and exciting lasted for a single paragraph and I ended up being disappointed that there wasn't more. It made me miss 'before they were hanged' by Joe Abercrombie. War and battle there was depicted in a more substantial way, I guess? The scenes were just too short. Battles ended before they began really. The book could have been longer.
Another issue I have is the way it handles swearing. Maybe it's just me but when books create new swears so the author doesn't have to write 'fuck' really takes me out of the story. They end up saying ridiculous stuff that always manages to kind of ruin the mood. And I don't understand why. This book talked about rape multiple times and but swearing is one step to far? Please be serious. Writing about how men continue to rape slaves is fine for a YA book, but the word 'shit' isn't? That's bullshit.😐
This book won't win any rewards for being very feminist either. There sadly isn't very much female Agency and women are often the damsel in distress. Not as bad as some books but when it happened it annoyed me. Even female characters I thought would be more important need up disappointed me sadly. Maybe in the sequel 🤷🏼♀️
TLDR: Fun and quick read, with some issues regarding the quick pacing and the lack of female Agency (in my eyes)
ALSO: Like 'the Empire of silence' this book feels like backstory and the real story starts in the sequel I imagine. It literally plays in a school. I didn't know that. Just as a heads up in case some one wants to read it.