
The 100 Das Buch im Vergleich zur Serie
Ich habe die Serie von „The 100“ vor ein paar Tagen zu Ende geschaut und ich habe sie einfach nur geliebt. Daher war ich etwas traurig, nachdem ich die letzte Folge geschaut hatte, doch als ich gehört hatte, dass die Serie auf einem gleichnamigen Buch basiert, hat sich für mich die Gelegenheit aufgetan, doch noch mehr Zeit mit der Geschichte von „The 100“ verbringen zu können. Ich hatte zwar kleine Zweifel, da ich bizarrer Weise Angst hatte, dass mir das Buch die Serie kaputt machen würde, obwohl es sonst immer anders herum ist, doch letztendlich habe ich mich aber dennoch dazu entschlossen, das Buch zu lesen: Ein Atomkrieg hat die Erde verstrahlt und jegliche Form von Leben dort unmöglich gemacht. Der Rest der Menschheit konnte sich gerade noch in den Weltraum retten, wo sie bereits seit 300 Jahren in Raumschiffen leben, doch nach und nach gehen die Ressourcen dort zur Neige. Nun sollen 100 jugendliche Straftäter zurück auf die Erde geschickt werden, um herauszufinden, ob das Leben dort wieder möglich ist. Darunter befinden sich die idealistische Clarke, der Sohn des Kanzlers Wells und Bellamy, der alles für seine kleine Schwester tun würde. Doch nach ihrer Ankunft auf der Erde müssen sich die Jugendlichen einem Haufen Problem stellen. Allem voran: Wie sollen sie überleben? Nach dem Lesen des Buches musste ich feststellen, dass es zwischen der Serie und dem Buch viele große Unterschiede gibt. Zumindest im ersten Band des Buches gibt es keine Raven, keinen Jasper, keine Abby und keinen Murphy. Stattdessen spielt Wells eine viel größere Rolle, es gibt eine neue mir unbekannte Protagonistin, die sich noch auf der Raumstation befindet und noch viele weitere Unterschiede. Die beiden Geschichten haben meiner Meinung nach nur die Grundgeschichte der Jugendlichen, die auf die Erde geschickt wurden, gemeinsam und mit persönlich hat die Serie viel besser gefallen, weil sie viel mehr mit moralischen Fragen, großen Entscheidungen, Kämpfen und sozialen Spannungen zu tun hatten, die mir im Buch gefehlt haben. Im Vergleich zur Serie könnte das Buch also fade wirken, doch einzeln betrachtet ist es doch ganz gut, weil es zum Bespiel durchgängig Rückblicke gab, mit welchen man die Charaktere besser nachvollziehen konnte und dadurch auch viele Wendungen und Geheimnisse offengelegt wurden. Zusammengefasst kann ich sagen, dass das Buch einzeln betrachtet recht gut war, doch im Vergleich zu der Serie überwiegt für mich persönlich eindeutig die verfilmte Version, da ich deren Themen, die Atmosphäre und viele Charaktere lieber mochte. Trotzdem war es kein Fehler, das Buch zu lesen, weil es interessant war, die Geschichte noch einmal aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen. Ob man das Buch lesen sollte, hängt meiner Meinung nach also von dem eigenen Bezug zu The 100 ab und ich will noch einmal betonen, dass das Buch unabhängig von der Serie betrachtet, trotzdem gut war. Was ich aber auf jeden Fall sagen kann, ist, dass ich euch nur empfehlen kann, die Serie von „The 100“ zu schauen, sofern ihr dieses Genre mögt, weil sie wirklich zu den spannendsten Serien gehört, die ich je geschaut habe.






















































