18. Mai
Bewertung:4

Warning: mention of eating disorder So when this book shaped up to be the summer read for our book club I was initially more than a little worried. I used to struggle (and still do) with harmful eating patterns and a very strict categorising of food into "the good" and "the bad" and was afraid that this book would trigger me into those habits yet again. I'm so very glad I gave it a shot regardless. "The Omnivore's Dilemma" was an insightful, entertaining, and interesting read from start to finish. Instead of triggering old habits, it helped me get over some that had gotten hold of me again without realising, all in a very manner-of-fact and non-judgmental way. Despite this being non-fiction, the writing style was engaging and entertaining without being overly complicated or stinted throughout and took care to look at its arguments from more than one perspective. With this being initially published almost 20 years ago, I wondered how up-to-date the numbers etc. cited were, but even of this issue the author took care in his afterword written in the issue I own. The only downside (hence only 4/5) has nothing to do with the book itself but my personal origin - with the book focusing on the agricultural systems in the US and me being from Europe, I'm not sure if many of the things stated are/were applicable to our regulations and systems - something I'm now, after finishing this book - acutely interested in.

The Omnivore's Dilemma
The Omnivore's Dilemmavon Michael PollanPenguin LLC US
17. Mai
Bewertung:3

Vielleicht hatte ich mir unter dem Buch einfach etwas anderes vorgestellt, vielleicht war es mir auch einfach zu ausschweifend geschrieben - zwar angemessen sachlich, aber voller Wiederholungen. Da drehte sich gefühlt die ganze erste Buchhälfte um den Maisanbau, und nach einer haarsträubenden Exkursion ins Tierreich (voll unwissenschaftlicher Behauptungen, Beispiel: „Fleischkonsum sei natürlich, da nur Tiere B12 produzieren“) war das Buch nach 400 Seiten und einem - endlich spannenden - Kapitel übers Pilzesammeln (ich mag Pilze nicht mal, habe aber wenigstens über diese etwas gelernt) endlich ausgelesen. Laut Klappentext, und laut Vorwort, sollte sich das Buch dem Dilemma der Omnivoren widmen, und darlegen, wieso die westliche (amerikanische) Fast-Food-Ernährung ein Graus ist. Genau darum ging es in dem Buch aber fast gar nicht, für bei Empfinden. Vielleicht passt hier der Satz „Viel Tamtam um Nichts“, denn des Autors schwaches Fazit nach besagten 400 Seiten lautet: Ihr könnt nicht jeden Tag McDonald’s-Fraß im Auto essen, aber Essen selbst anbauen/jagen, sein Essen schätzen und im Beisein der Familie essen, klappt auch nicht jeden Tag - Findet den Mittelweg. Löst das Dilemma der Omnivoren durch den Mittelweg! UFF. Bei mir als Herbivoren hat das Buch keine Veränderung bewirkt - und ob es den Klischeeamerikaner seine Ernährung überdenken lässt? Ich bezweifle. Immerhin eines habe ich aus dem Buch mitgenommen, bzw. wurde mir bewusst: Die ganzen Maisfeder da draußen, auch in Deutschland, die stehen da nicht, weil wir Deutschen gerne Mais essen. Natürlich nicht. Tierfutter und Industriezucker - Mais als westliches Grundnahrungsmittel.

The Omnivore's Dilemma
The Omnivore's Dilemmavon Michael PollanPenguin LLC US