21. Feb.
Bewertung:2

I am not quite sure how to summarize my thoughts. This is a very weird book. I read it because of Kayla from YT,she said it was weird, so I was kinda prepared. But I wasn't expecting THIS. It is an interesting work - with a very interesting writing style and a very interesting flow. The reveals though - it made me go like .... wow. that's it? All in all not bad, but also not my cup of tea really. The best thing about this was the style for sure - it was kinda unique.

Catherine House
Catherine Housevon Elisabeth ThomasHarperCollins
17. Jan.
Bewertung:2

I am not quite sure how to summarize my thoughts. This is a very weird book. I read it because of Kayla from YT,she said it was weird, so I was kinda prepared. But I wasn't expecting THIS. It is an interesting work - with a very interesting writing style and a very interesting flow. The reveals though - it made me go like .... wow. that's it? All in all not bad, but also not my cup of tea really. The best thing about this was the style for sure - it was kinda unique.

Catherine House
Catherine Housevon Elisabeth ThomasHarperCollins
1. Jan.
Bewertung:3

Auf dieses Buch bin ich irgendwo gestoßen als Empfehlung, dass dies "echte Dark Academy" ist im Gegensatz zu dem, was aus Marketingabteilungen momentan auf den deutschen Buchmarkt geworfen wird. Und ja, definitiv, dies ist dark! Und Academy! Tatsächlich verlässt man Catherine House im Buch nicht und auch generell nicht so einfach. Eine seltsam distanzierte, melancholische Beschreibung einer ungewöhnlilchen Universität in Amerika, die auch ungewöhnliche Bildung bietet, aber vor allem weil Catherine House ein Geheimnis besitzt, das bis zum Ende etwas nebulös bleibt. Ich habe mich mit dem Stil mitunter schwer getan und mich nicht ganz zurecht gefunden. Das Nachwort der Autorin beschreibt aber exakt, dass sie das rüberbringen wollte, was bei mir angekommen ist. Das ist sehr gut gelungen, aber einfach nicht mein Buch. Dann lese ich wahrscheinlich doch lieber Academy-Romance mit dark aesthetics oder wie auch immer man es beschreiben will. Mit etwas mehr gothic-düster-Fantasy-Romance bin ich in der letzten Zeit hier und da positiv überrascht worden. Catherine House (was zwar Sex und eine bisexuelle Protagonistin beinhaltet, aber durch die distanzierte Art wirklich weit weg von jeglichem romantischen Plot bleibt) dagegen hat weder viel vibe noch romance, sondern bringt die unterschwellige Bedrohung der Institution näher, die man als europäischer Leser, mit Studiumserfahrung ohne Campusuni, ohne Wohnheim und mit hektischem Großstadtleben vielleicht nicht 100% nachvollziehen kann. So oder so auf jeden Fall lesenswert, wer das Genre entdecken will.

Catherine House
Catherine Housevon Elisabeth ThomasHarperCollins
2. Feb.
Bewertung:4

Drei Jahre musst du Catherine House opfern. Drei Jahre, in denen du keinerlei Kontakt zur Außenwelt hast. Nur das Studium zählt, nur die Universität bestimmt dein Tun und Handeln. Doch wenn du das durchstehst, ist dir ein erfolgreiches Leben gewiss – die Ehemaligen sind Präsidenten, Preisträger, Superstars. Und Catherine House lässt dir viele Freiheiten. Alkohol, Drogen, Sex? Kein Problem, du bist ja erwachsen. Nur Leistung muss du dennoch erbringen. Und wenn nicht? Dann wird das … Konsequenzen haben. Das ist Dark Academia: ein düsterer Campusroman, in dem sich die Abgründe der akademischen Welt nach und nach enthüllen. So weit, so typisch. Aber mehr und mehr liest sich das einerseits wie atmosphärische Science Fiction (darüber möchte ich hier noch nichts verraten), andererseits wie ein Roman über einen perfiden Kult: Catherine House lässt seine Student:innen nicht mehr los. Einmal wöchentlich versammeln sich alle in der Aula, um immer wieder die gleichen sinnlosen Sätze anzustimmen: »You are in the house and the house is in the woods. The woods are in the house. The stairs are in the house. You are in the house and the house is in you.« In den ersten Kapiteln mochte ich Protagonistin Ines nicht, die sich der akademischen Welt konsequent verweigert. Was sie nicht tut: Sie geht nicht zu Vorlesungen, sie lernt nicht, sie reicht keine Arbeiten ein. Was sie tut: Sie schläft, sie trinkt, sie geht auf Partys, sie hat Sex. Dadurch erfährt man als Leserin zunächst nur sehr wenig vom Alltag in Catherine House; die anderen Charaktere bleiben vage Randerscheinungen. Wäre es so weitergegangen, dann würde ich jetzt eine ganz andere Rezension schreiben. Doch im weiteren Verlauf integriert sich Ines mehr ins studentische Leben, so dass diese Schwachpunkte entfallen. Viele der anderen Charaktere sind nicht unbedingt sympathisch, entpuppen sich aber als komplex und faszinierend zwiespältig. Elisabeth Thomas ist eine Meisterin der subtilen Andeutungen – das Wesen ihrer Protagonist:innen zeigt sich im Ungesagten, im Abwesenden, in den Leerstellen. Die Geschichte folgt einer (alb)traumhaften Logik, der man sich nur schwer entziehen kann. Das Grauen bleibt unterschwellig, der Horror kriecht dir heimlich, still und leise ins Hirn. Du bist im Haus und das Haus ist im Wald. Der Wald ist im Haus. Die Treppen sind im Haus. Du bist im Haus und das Haus ist in dir … Das ist schräg, das ist verwirrend, das hat was von einem Drogentrip – aber das ist auch zutiefst originell. Je mehr du erfährst, desto weniger verstehst du, aber das macht nichts, solange du dich nur auf die dichte Atmosphäre einlassen kannst. Und der konnte ich mich immer weniger entziehen! Natürlich möchte ich hier noch nichts Konkretes verraten, aber so viel sei gesagt: Am Schluss bleibt vieles offen – in meinen Augen zu viel. Ich kann gut damit leben, wenn ein Roman nicht alles bis ins Kleinste erklärt, aber hier kommt das Ende sehr abrupt und lässt den Subtext der Handlung komplett im Nichts versanden. Es ist schwer in Worte zu fassen, aber ich hätte wenigstens gerne das Gefühl, dass es für diese Dinge eine Erklärung gibt, auch wenn ich sie nicht verstehe. Dieses Ende kostet »Catherine House« seinen potentiellen Lieblingsbuch-Status, aber ich habe es dennoch gerne gelesen.

Catherine House
Catherine Housevon Elisabeth ThomasHarperCollins
3. Okt.
Bewertung:4

Ich kann verstehen weshalb Catherine House von Elisabeth Thomas nicht allen zu gefallen scheint. Viele der Kritikpunkte, beispielsweise, dass nicht viel passiert, kann ich durchaus nachvollziehen. Dennoch hat mir Catherine House sehr gut gefallen. Die düstere, mysteriöse Atmosphäre konnte mich schnell in ihren Bann ziehen. Zudem fand ich Ines eine interessant Protagonistin, sie wirkt oftmals ziemlich passiv, lässt vieles einfach geschehen und doch ist es irgendwie faszinierend wie auch sie immer mehr in den Bann von Catherine House gezogen wird. Allgemein fand ich auch das Konzept von Catherine House, wie es beinahe wie ein Kult wird, so abgeschottet vom Rest der Welt, sehr interessant. Zum Ende hätte auch ich mehr etwas mehr Antworten und einen etwas runderen Abschluss gewünscht, doch insgesamt hat das Buch meinen Geschmack echt gut getroffen.

Catherine House
Catherine Housevon Elisabeth ThomasHarperCollins