Insgesamt dann doch "nur" OK
Stark begonnen, im Mittelteil hat es mich etwas verloren aber zum Schluss dann wieder besser. Bin durch "Da wo ich dich sehen kann" auf die Autorin aufmerksam geworden und wollte auch ihr erstes Werk lesen.
Insgesamt dann doch "nur" OK
Stark begonnen, im Mittelteil hat es mich etwas verloren aber zum Schluss dann wieder besser. Bin durch "Da wo ich dich sehen kann" auf die Autorin aufmerksam geworden und wollte auch ihr erstes Werk lesen.

Lest dieses wunderbare Buch!
Das Buch hat mich wirklich abgeholt. 5 Sterne, ohne Wenn und Aber. Es ist die Geschichte von Paula und Helmut – ein eher ungewöhnliches Duo, das sich auf eine Art Roadtrip begibt. Es geht um Trauer und das Überleben in schwierigen Zeiten, aber Jasmin Schreiber macht das so, dass es sich beim Lesen nie zu schwer anfühlt. Was mir besonders gefallen hat, ist der Schreibstil. Er ist ehrlich, direkt und hat genau diese richtige Portion trockenen Humor, die man in solchen Geschichten braucht. Es ist keine kitschige Geschichte, sondern einfach sehr menschlich und lebensnah. Eine absolute Leseempfehlung von mir, wenn ihr eine Geschichte sucht, die echt ist und im Gedächtnis bleibt.
„Marianengraben“ ist eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Große Empfehlung! Traurig schöne Geschichte.
Ohne große Worte...
... Ein wirklich wunderbares Buch. Es ist unaufgeregt schön. Lest es einfach.
Einfach mein Lieblingsbuch, am Ende wieder Tränen in den 👀 gehabt.

Marianengraben von Jasmin Schreiber Seit dem Tod ihres kleinen Bruders Tim kommt Paula nicht mehr wirklich zurück ins Leben. Die Trauer bestimmt ihren Alltag und lässt sie kaum noch nach vorne blicken. Erst die Begegnung mit Helmut, einem älteren Mann mit ganz eigenen Sorgen, bringt etwas in Bewegung. Gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg zu einem Ort, der für beide mehr bedeutet, als zunächst sichtbar wird. Ich bin mit ganz anderen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Auf Instagram wird Marianengraben so häufig empfohlen, dass ich einfach neugierig geworden bin. Gleichzeitig kannte ich Jasmin Schreiber bisher vor allem durch ihre naturwissenschaftlichen Einschläge und die gesellschaftlichen Themen in ihren Büchern. Umso mehr hat mich überrascht, dass hier die Trauer so klar im Mittelpunkt steht. Was dieses Buch für mich besonders gemacht hat, war die Art, wie Trauer beschrieben wird. Nicht nur die Traurigkeit selbst, sondern auch die Schuldgefühle, die einen festhalten können. Dieses Gefühl, dass die Welt für alle anderen weiterläuft, während man selbst auf der Stelle tritt. Die skurrile Begegnung zwischen Paula und Helmut hat mir unglaublich gut gefallen. Die beiden sind sehr unterschiedlich und trotzdem hat ihre Beziehung eine fantastische Dynamik entwickelt , die für mich von Anfang an glaubwürdig gewirkt hat. Ihre Gespräche, ihre Streitereien und die kleinen Momente dazwischen fühlten sich nie konstruiert an. Außerdem findet sich auch hier wieder das, was ich an Jasmin Schreibers Büchern so mag: die kleinen naturwissenschaftlichen Einschübe. Sie fügen sich ganz selbstverständlich in die Geschichte ein und geben ihr noch einmal eine besondere Note. Der einzige Grund, warum es am Ende keine fünf Sterne geworden sind, war für mich das letzte Viertel des Buches. Nach einem sehr starken Anfang und einer großartigen Mitte ging mir manches etwas zu schnell. Einige Entwicklungen hätte ich gerne noch etwas länger begleitet. Trotzdem habe ich Marianengraben sehr gerne gelesen. Es ist ein Buch über Verlust und Trauer, aber auch darüber, wie unterschiedlich Menschen damit umgehen. Vor allem zeigt es, dass man manchmal genau dann jemandem begegnet, wenn man es am wenigsten erwartet. ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)
Ein echt berührendes Buch, roadtrip vibes
Großartig! Anders als erwartet
Im Kern behandelt Marianengraben die Themen Trauer, Verlust und Depression. Auf den ersten Blick wirkt dies wie eine anspruchsvolle und emotional belastende Ausgangslage. Entsprechend hatte ich erwartet, eine durchgehend bedrückende Geschichte zu lesen, die vor allem von Schmerz und Traurigkeit geprägt ist. Überrascht hat mich jedoch, wie häufig das Buch auch humorvolle Momente bereithält. Der Autorin gelingt es eindrucksvoll, eine ausgewogene Balance zwischen tief bewegenden Szenen und einer unerwartet leichten, hoffnungsvollen Komik zu schaffen. Gerade noch trifft einen die Geschichte mit großer emotionaler Wucht, und kurz darauf sorgen skurrile Situationen für aufrichtige Heiterkeit. Diese Verbindung aus Ernsthaftigkeit und Humor verleiht dem Roman eine besondere Tiefe und macht ihn zu einem eindrucksvollen Leseerlebnis. Einfach großartig!
Satz-Gold "Wusstest du, dass der Marianengraben die tiefste Stelle des Weltmeeres ist? Okay, dumme Frage, natürlich wusstest du das. Elftausend Meter tief bohrt sich dieses Loch in die Erdkruste, würde man den Mount Everest hineinwerfen, versänke er spurlos darin. Du konntest dir damals nicht viel darunter vorstellen, als ich dir das erzählte, fandest es aber krass, wie du alles Unglaubliche immer erst einmal krass oder megakrass fandest. Auch mir war das mit den elftausend Metern eigentlich zu abstrakt. Erst als ich selbst dort ankam, also ganz unten in der Dunkelheit, wo es kein Licht mehr gibt, keine Farben und kaum noch Sauerstoff, bekamen diese elf Kilometer und all diese Ziffern und Größenordnungen eine greifbare Qualität für mich – elftausend Meter unter Wasser sind gleichbedeutend mit einem Meter neunzig unter der Erde, der Tiefe deines Grabes." Im Kern Paula liebt ihren jüngeren Bruder Tim über alles und teilt seine ansteckende Faszination für die Tiefsee und deren skurrile Kreaturen. Doch seit Tim bei einem schrecklichen Unfall ums Leben kam, ist Paulas Welt in völliger Dunkelheit versunken, sie stürzt in ein tiefes Loch aus Trauer und Depression. Ein unerwartetes Licht am Ende des Tunnels taucht erst auf, als sie bei einer verrückten Nacht-und-Nebel-Aktion den skurrilen Senioren Helmut kennenlernt. Kurzentschlossen begibt sich Paula mit dem wunderlichen alten Herrn auf eine Reise,der sie letztlich näher zu sich selbst bringt, als sie es jemals für möglich gehalten hätte. Sprache Der Schreibstil von Jasmin Schreiber ist klar, schnörkellos und kommt völlig ohne Beschönigungen aus. Man wird knallhart mit dem ganzen Schmerz und der puren Verzweiflung der Protagonistin konfrontiert. Das Besondere dabei ist die emotionale Achterbahnfahrt: Man erlebt Paulas tiefe Gefühle so ehrlich und offen, dass man eben noch zu Tränen gerührt ist ,nur um zwei Absätze später schon wieder laut loszulachen. Was bleibt ich liebe dieses Buch. Was bleibt, ist die kraftvolle Metapher des Mariannengrabens: Die unheimliche, dunkle Tiefsee steht sinnbildlich für die lähmende Schwere von Paulas Depression, bleibt gleichzeitig aber auch das tröstliche Band zu ihrem Bruder
Wenn die Trauer so tief wie der tiefste Punkt der Erde ist.. 🌊
Wow, was für ein Buch! Es hat mich tief berührt und ich konnte gar nicht aufhören. Die Themen Trauer, Verlust und Tod sind für mich persönlich sehr bedeutend und ich schätze Bücher, die auf so besondere, individuelle und authentische, vielleicht auch rohe oder ungewöhnliche Art diese Themen aufnehmen und behandeln. Paula hat ihren kleinen Bruder durch einen Badeunfall verloren und sich in der Trauer. Durch Paulas Erinnerungen lernt man den kleinen Tim und ihre besondere Geschwisterbeziehung kennen. Und da fühlte ich mich Paula so nah und konnte so mitgehen, wie man aus dem "Nichts" plötzlich an gemeinsame Erlebnisse, Unterhaltungen oder Situationen mit der geliebten verstorbenen Person denkt und ein bittersüßer Schmerz ins Herz stößt. ❤️🩹 Die zufällige und etwas skurrile Begegnung mit Helmut und der ungeplante Road Trip bringen Bewegung in die Tiefen der Trauer. Helmuts Lebenserfahrung, sein Umgang mit Verlust und Trauer, seine Nüchternheit in manchen Dingen und Sicht auf die Welt haben mich berührt und so eine Perspektivwechsel ermöglicht, teils auch amüsiert und teils getroffen. So zum Beispiel die Frage "Willst du sterben oder willst du nicht leben?" klingt noch nach. Für mich ist es das zweite Buch von Jasmin Schreiber nachdem ich "Da, wo ich dich sehen kann" in diesem Jahr gelesen habe und sicher nicht das letzte. Die Autorin ist Biologin und das merkt man in ihren Büchern, in den man nebenbei noch Spannendes aus der Biologie und Tierwelt lernt. Es war ein ganz besonderes Hörerlebnis. Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich dieses Buch lieber gelesen hätte. Das lag auf keinen Fall an der Sprecherin, die fand ich großartig. Aber manche Bücher müssen gelesen werden und das werde ich mit Sicherheit noch nachholen. Definitiv eins meiner Jahreshighlights 💫💫💫

Ein Buch über Trauer, bei dem man vor Lachen weinen kann
Wer einen lieben Menschen verloren hat, wird mit diesem Buch einen tollen Begleiter in der Trauer finden. Mir standen öfter die Tränen in den Augen. Aber ich habe auch herzlich lachen können. Schreiber zeichnet einen so hervorragenden Humor, der nicht albern oder platt wirkt. Es ist eine Buch über Trauer und Depression, aber auch über die Last ohne diesen Menschen weiterleben zu müssen. Am Ende ist es trotzdem eine Hymne an das Leben. Dieses Buch hat Lieblingsbuchpotenzial.

Wie schön war das??!
Ich hatte vorher schon echt viel Gutes über das Buch gehört, wollte aber ohne große Erwartungen daran herangehen. Und trotzdem hat es mich so begeistert! Die Geschichte ist unglaublich traurig, gleichzeitig aber auch voller Wärme und Humor. Ich habe von Anfang an mit Paula mitgefühlt. Ihr Verlust und ihre Trauer werden so ehrlich und greifbar beschrieben, dass sie mir schnell ans Herz gewachsen ist. Besonders gefallen hat mir die Dynamik zwischen Paula und Helmut. Helmut ist einfach eine großartige Figur! Irgendwie ein wenig schrullig, ziemlich witzig und gleichzeitig unglaublich liebenswert. Wenn ich einmal alt werde, möchte ich bitte ein bisschen wie Helmut sein. Die beiden zusammen haben mich oft zum Schmunzeln gebracht, aber auch sehr berührt. Außerdem liebe ich Geschichten, in denen Menschen gemeinsam unterwegs sind, und der Roadtrip hat perfekt zur Handlung gepasst. Trotz der schweren Themen fühlt sich das Buch nie hoffnungslos an. Es erzählt von Verlust und Trauer, aber auch von Freundschaft, Neuanfängen und davon, wie man Schritt für Schritt zurück ins Leben findet. Für mich war „Marianengraben“ ein ganz besonderes Buch, das ich sicher nicht zum letzten Mal gelesen habe. Eine absolute Empfehlung.
Großartige Geschichte
Auch wenn ich den Anfang kurz etwas traurig fand, kam man sehr schnell in die Geschichte herein und war gespannt darauf, was Paula alles erleben wird und wie/ob sie es schafft, ihre Trauer zu bearbeiten. Ein wunderbar leichtes Buch trotz schwerem Inhalt!
Ein Buch, das traurig und tröstlich zugleich ist und noch lange nach dem Lesen nachhallt
Marianengraben von Jasmin Schreiber ist eine unglaublich berührende und zarte Geschichte über zwei Menschen, die auf ganz unterschiedliche Weise mit ihrer Trauer leben und lernen, ihren Schmerz zu tragen. Im Mittelpunkt steht Paula, die nach dem Verlust ihres kleinen Bruders völlig aus der Bahn geworfen wurde. Durch eine ungewöhnliche Begegnung mit dem älteren Helmut beginnt eine Reise, die beide nicht nur quer durch Deutschland führt, sondern auch tief in ihre Erinnerungen, Ängste und Hoffnungen. Jasmin Schreiber gelingt es auf beeindruckende Weise, ein schweres Thema mit viel Wärme, Menschlichkeit und gelegentlichem Humor zu erzählen. Die Figuren wirken authentisch und wachsen einem schnell ans Herz. Besonders gefallen hat mir, wie sensibel und ehrlich die Autorin die verschiedenen Facetten von Trauer beschreibt, ohne dabei jemals kitschig zu werden. Der Roman ist wunderbar kurzweilig geschrieben und liest sich leicht und flüssig. Trotz der ernsten Thematik wird es nie langweilig, weil die Geschichte eine besondere Mischung aus Tiefgang, leisen Momenten und überraschenden Begegnungen bietet. Ein Buch, das traurig und tröstlich zugleich ist und noch lange nach dem Lesen nachhallt. Eine absolute Leseempfehlung.
Warmherzig und bewegend <3
Ein schweres Thema, das mit viel Wärme, Humor und Skurilität erzählt wird. Das Buch liest sich leicht, gibt aber trotzdem einiges zum Nachdenken mit. Besonders Helmut ist ein toller Charakter, der mir sehr ans Herz gewachsen ist. Seine Art macht die Geschichte für mich noch besonderer. Ein berührendes Buch, das ernste Themen auf eine sehr menschliche Weise behandelt.
Die Auseinandersetzung und Darstellung von Trauer & Depressionen fand ich sehr gelungen und emotional ergreifend, ohne zu übertrieben und gestelzt zu sein. Auch die Beziehung zwischen den beiden Protagonist*innen empfand ich als gelungen und unterhaltsam. Leider hat mich die restliche sehr klischeehafte und vorhersehbare Handlung nicht abholen können - alles rund um den Roadtrip fühlte sich zu wenig originell an. Insgesamt ließ sich das Hörbuch aber gut weghören, die Sprecherin hat einen ganz ganz tollen Job gemacht! Auch wenn das Buch Defizite aufweist, bin ich überzeugt davon, dass ich noch an einiges davon - besonders eben die Gedanken zur Schuld, zur Trauer und zu Depressionen - denken werde!
Eins ehr schönes und emotionales Buch
Absolutes Lieblingsbuch
Es ist eine absurde und doch zugleich so authentische und menschliche Geschichte. In diesem Buch steckt so viel sauber platzierte Situationskomik, was für ein toller Schreibstil! Ich wurde so tief berührt und durfte trotzdem aus tiefstem Herzen lachen und schmunzeln. Das war die perfekte Mischung. Die Dialoge und die Szenen mit Paula und Helmut waren urkomisch und tief bewegend. Gerade der Ernst der Geschichte machte es möglich, so herzhaft und ehrlich zu lachen und zu weinen. Die Dialoge waren auch so absurd. Irgendwie weltfremd und trotzdem absolut authentisch. Dieses Buch ist voller Widersprüche. Ich liebe das. Und es ist witzig und tragisch und so echt. Es werden so schöne und wahre Worte über Trauer und Verlust gefunden. Worte, die man selbst immer nicht findet in solchen Situationen, die aber perfekt beschreiben, was man fühlt. Dieses Buch schenkt einem Worte, wenn man selbst keine findet und man fühlt sich verstanden. Ich bin froh, dass ich mich für dieses Buch entschieden habe. Ich habe es als sehr bereichernd empfunden und kann es allen empfehlen, die vielleicht auch gerade einen Helmut brauchen.
So, so schön 🥺
Die Geschichte von Paula und Helmut war einfach total schön, herzergreifend, traurig, skurril und zu totlachen ❤️🩹 Der Schreibstil war sehr interessant, weil er aus Sicht von Paula an ihren Bruder gerichtet war und hat mir gut gefallen. Judy die Schäferhundin und Lutz das Huhn waren eine richtige Bereicherung für die Geschichte. Ich hab es sehr geliebt.
Ein wunderbares Buch! Ich hatte so viel Respekt davor, mich aus meiner Komfortzone zu trauen, aber es war eine ganz tolle Geschichte über Helmut und Paula, die einen wilden Roadtrip starten und gemeinsam ihre Trauer bewältigen. Witzig, traurig, alles auf einmal. Ich kann es sehr empfehlen.
Ein zutiefst bewegender und zugleich überraschend humorvoller Roman über Trauer, Verlust und die schwierige Suche zurück ins Leben. Im Mittelpunkt steht Paula, die nach dem Tod ihres kleinen Bruders Tim völlig den Halt verliert. Ihr Alltag besteht aus Schmerz, Rückzug und Erinnerungen, bis sie den älteren Helmut kennenlernt, der ebenfalls mit einem schweren Verlust kämpft. Gemeinsam mit Helmuts Hund Judy begibt sich das ungleiche Duo auf einen Roadtrip ans Meer – eine Reise, die nicht nur geografisch, sondern vor allem emotional von großer Bedeutung ist. Die Figuren fühlen sich echt an, ihre Gespräche sind authentisch und oft zugleich traurig und komisch. Trotz des schweren Themas ist das Buch an vielen Stellen überraschend leicht und liebevoll. Ich fand die Geschichte einfach unglaublich schön und emotional erzählt. Ein Roman, der zeigt, dass Trauer zwar niemals ganz verschwindet, Menschen aber trotzdem wieder Hoffnung und Nähe finden können.
Sehr berührende Geschichte über Verluste und neue Freundschaften. Weniger Handlung als Emotionen trotzdem sehr lesenswer
Schwerelos schwer: eine Reise in den Mariannengraben der Gefühle
„Marianengraben“ erzählt von Paula, die nach dem Tod ihres kleinen Bruders Tim völlig in ihrer Trauer feststeckt. Als sie nachts auf den Friedhof geht, trifft sie auf Helmut, einen grantigen alten Mann, der die Urne seiner Ex-Frau in die Schweiz bringen will. Aus dieser seltsamen Begegnung entsteht ein Roadtrip, der gleichzeitig traurig, chaotisch und unglaublich menschlich ist. Besonders berührt hat mich, wie nah und warm Paulas Gefühle für Tim beschrieben werden. Ihre Erinnerungen, ihre Schuldgefühle und diese tiefe Sehnsucht wirken nie überdramatisch, sondern erschreckend echt. Man spürt beim Lesen ständig, wie sehr sie ihren Bruder liebt und vermisst. Und Helmut ist einfach großartig. Erst ruppig und verschlossen, dann immer weicher und liebevoller. Genau der Mensch, den Paula in diesem Moment braucht. Mit beiden Charakteren wird man unglaublich schnell warm. Ein Buch über Trauer, Freundschaft und das Weiterleben, das gleichzeitig weh tut und tröstet. Wirklich ein tolles Buch.
Schön, traurig und zum Lachen. Alles gleichzeitig!
Das Buch hat mich sehr berührt und auch zum Lachen gebracht. Die Trauer von Paula wird so gut beschrieben, man fühlt es sehr. Das Buch beschreibt die Gefühle in so schönen Worten und Metaphern. Ein toller Schreibstil und eine tolle berührende Geschichte über Geschwisterliebe, Verlust, Trauer, Freundschaft und dem Weiterleben "danach" Absolute Empfehlung!
Unbedingt lesen!
So viel gelacht und geweint hab ich noch nie bei einem Buch 💔 werde definitiv mehr von der Autorin lesen, bin so verliebt in den Schreibstil! Konnte mich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen, mein kleiner Bruder und ich haben einen sehr ähnlichen Altersunterschied wie Paula und ihr kleiner Bruder und der Gedanke dass ihm was passiert... 😢 UNBEDINGT LESEN!!
Das erste Buch, wegen dem ich geweint hab.
Eine Geschichte, die nachdenklich macht und einem dennoch zum Lachen bringt. Einfach wow!

Ein Roadtrip über Tod und Trauer
Das Motto für die Lesechallenge im April lautet: „Lies ein Buch aus einer Liste, die du dir für 2026 geschrieben hast“. Auf meiner persönlichen Liste stehen Bücher, die ich als Rezensionsexemplare zugeschickt bekommen, die ich aber nicht sofort gelesen habe. Ein Roman, der nun seit vier Jahren darauf wartet, von mir gelesen und rezensiert zu werden, ist „Marianengraben“ von Jasmin Schreiber. Der Debütroman erschien 2020 und wurde schnell zum Bestseller. Doch die schweren Themen Tod und Trauer haben mich lange abgeschreckt, ich habe mich nie wirklich bereit für diese Art von Lektüre gefühlt. Die Lesechallenge ist dabei echt ein Segen, denn sie motiviert mich jeden Monat zu Büchern zu greifen, die auf meinem SuB schon Staub angesetzt haben. Paula ist etwa Anfang 20, als ihr jüngerer Bruder Tim bei einem Badeunfall verstirbt. Sie ist so tief in ihrer Trauer gefangen, dass sie nicht mehr in den Alltag zurückfindet und in Depressionen verfällt. Ihr Therapeut ermutigt sie dazu, nachts auf den Friedhof einzubrechen, um Tims Grab ungestört besuchen zu können. Doch dort ist sie nicht alleine, sondern trifft auf Helmut, der heimlich die Urne seiner geliebten Frau Helga ausgräbt, um ihre Asche in den Alpen zu verstreuen. Etwas widerwillig lädt Helmut Paula ein, ihn auf seiner Reise mit dem Wohnmobil nach Süddeutschland und Österreich zu begleiten. Auf ihrem gemeinsamen Roadtrip lernt Paula langsam, ihre tief sitzende Trauer zu bewältigen, aber dabei nicht zu vergessen, dass der Tod zum Leben dazugehört. Seit fast einem Jahr habe ich kein Highlight mehr gelesen, aber „Marianengraben“ hat diese Durststrecke für mich beendet. Der Roman überzeugt durch seine kluge Struktur, die emotionale Tiefe und eine Protagonistin, die gleichermaßen verletzlich wie liebenswert ist. Jasmin Schreiber gelingt es, schwere Themen wie Trauer und Depression mit feinem, teils schwarzem Humor und einer leisen Hoffnung zu verweben, ohne dabei kitschig zu wirken. Auch wenn die Handlung stellenweise vorhersehbar ist, tragen die besondere Erzählweise, die intensive Figurenzeichnung und die schräge Dynamik zwischen Paula und Helmut mühelos über kleinere Schwächen hinweg. Für mich ist das Buch nicht nur literarisch gelungen, sondern auch persönlich bedeutsam. „Marianengraben“ ist ein stilles, warmes und nachhaltiges Leseerlebnis, weshalb ich hier endlich mal wieder alle fünf Federn vergeben kann. Aufgrund diesen herausragenden Eindrucks habe ich mir Schreibers „Da, wo ich dich sehen kann“ auf die Wunschliste gesetzt. Auch, wenn ich mit dem Kauf wohl noch warten werde, bis das Taschenbuch erscheint.

Absolutes Lieblingsbuch! Soviel gelacht und geweint hab ich noch nie!!!
Unerwartet. Einfach nur unerwartet. Als mir das Buch von einer Freundin empfohlen, sogar in einem Buchpaket geschickt wurde, weil “ich es mal gelesen haben sollte”, hatte ich nix in dieser Art erwartet. Ich dachte doch tatsächlich, dass ich etwas über den Marianengraben erfahre. Aber weit gefehlt! Ein Roadtrip auf einer anderen Weise erwartet uns. Es war ein sehr einfacher und angenehmer Lesefluss. Dazu sehr, sehr emotional mit einer guten Portion Humor. Ein sehr tiefgründiges Thema wurde aufgegriffen und mit einfach Mitteln zugänglich gemacht. Es hat zum Nachdenken angeregt, einem zum Lachen gebracht und sogar den Ninja heraufbeschworen, der klammheimlich irgendwo Zwiebeln geschnitten hat! Was für eine Sauerei!
Jasmin Schreiber gehört mittlerweile wirklich zu meinen Lieblingsautorinnen!
Nachdem ich mit dem aktuellsten Buch "Da wo ich dich sehen kann" begonnen habe, habe ich ganz begeistert noch drei weitere Bücher von ihr gekauft. Sowohl Paula als auch der schrullige Opi haben mich sehr unterhalten und tief berührt. Tolles Buch, tolle Autorin! Bin gespannt auf den Mauersegler 🥰
Einfach unbeschreiblich
Was soll ich zu dem Buch sagen, außer "krass". Das Thema Tod und Sterben ist schwer, aber in diesem Buch auf eine Weise aufgearbeitet, die diesem Thema gerecht wird und dennoch Platz für Schmunzeln und Lachen lässt. Ich bin wirklich begeistert und gleichzeitig erschüttert von dieser Geschichte. Wer immer sich fragt, ob er das Buch lesen soll... Ja, verdammt! Es ist so liebevoll und gleich brutal Paula auf dieser Reise zu begleiten. Das Ende hat mich zerrissen, aber gleichzeitig auch irgendwann geheilt. Ganz ganz dicke Empfehlungen!
Für mich ein Highlight! ✨
💭 M E I N U N G Bereits bei der ersten Seite habe ich gespürt, dass das wieder ein besonderes Buch wird. Schon allein der Aufbau ist total durchdacht, nämlich dass die Protagonistin mit Fortschreiten des Buches immer mehr aus dem Marianengraben auftaucht - ganz toll! Aber auch durch das Einbringen von biologischem Hintergrundwissen über unterschiedliche Tierarten, lernt der Leser noch was dazu. Durch das Einbauen von humorvollen Rückblicken zu Paulas verstorbenen Bruder wird die erdrückende Thematik wunderbar aufgelockert und für den Leser aushaltbar gemacht. Trotz oder gerade weil die beiden Protagonisten wohl unterschiedlicher nicht sein könnten, ergibt sich eine tolle Symbiose, die den Leser wunderbar durch die Geschichte führt! Ich habe beim Lesen einerseits die Trauer gespürt und die Tränen zurückhalten müssen, während ich eine Seite später wieder am schmunzeln oder gar lachen war! 🫶 Schwerste Themen wurden hier mit Leichtigkeit und Nahbarkeit rübergebracht, ohne dass es an Respekt fehlt und genau das macht für mich die Magie dieses Buches aus ✨ ⭐️ F A Z I T Für mich die perfekte Mischung aus wunderbarer Sprache und Kindermund während feinfühlig und total berührend über todernste (im wahrsten Sinne des Wortes) aber auch urkomische Themen gesprochen wird! Auch hier hat Jasmin Schreiber wieder ein ganz besonderes Buch gezaubert, was für mich definitiv ein Highlight ist ✨ Von mir gibt’s die vollen 5 ⭐️ ! Ich möchte unbedingt mehr von Jasmin Schreiber lesen und auch noch den Film zum Buch schauen!
Wichtige Themen, aber leider ohne nachhaltige Wirkung
Der Anfang des Buches hat mich so berührt, dass ich nach den ersten Seiten das Gefühl hatte, ein neues Lieblingsbuch entdeckt zu haben. Eines, das beschreibend schön über das Leben, den Tod und die damit verbundene Trauer erzählt. Doch nach etwa einem Viertel des Buches wurde es mir leider zu eintönig, teilweise zu kindisch und vorallem zu vorhersehbar. Ich hätte mir gewünscht, dass das Thema Depression facettenreicher, realitätsnaher und tiefgründiger behandelt wird, jedoch war es mir viel zu klischeehaft. Der Schreibstil hat mir an sich gut gefallen, aber das und auch die interessanten, eingestreuten biologischen Fakten haben leider nicht gereicht, um mich von der Geschichte als Ganzes zu überzeugen.
Ich habe ein neues Lieblingsbuch, glaube ich. Ich konnte beim Lesen so viel lachen und am Ende weinen und wie verdammt gut , kann man bitte mit Worten umgehen und so wunderschön schreiben?! Das Buch war so leicht zu lesen und hat ein schweres Thema auf eine unfassbar schöne und auch humorvolle Art erzählt, gleichzeitig aber auch den Schmerz da sein gelassen. Ich hätte am liebsten alles markiert!
So viel Gefühl auf so wenig Seiten…
Schreiber beweist, dass es keine 500 Seiten braucht um komplexe, fast unerklärbare Gefühle zu erzählen, zu entwickeln, zu verändern. Sie findet so treffende Worte, dass mir die Worte fehlen, um zu beschreiben, wie beeindruckt ich bin. Ich denke, dieses Buch kann einen kleinen Lichtblick darstellen, wenn maus mit Trauer und Depression kämpft und lässt mit feinfühligem Humor vielleicht sogar ein Lachen zurückkehren.
Schon ok….
Hatte irgendwie hohe Erwartungen nach dem ich so viel positives gelesen habe. Insgesamt fand ich es tatsächlich zu flach dafür dass es über Marianengraben geht … und ja stellenweise war es sehr wohl unterhaltsam aber meine Meinung nach zu flüchtig für einen tiefsinnigen Roman über Leben und Tod. Die Idee mit den Kapiteln fand ich am schönsten. Aufstieg aus dem Mariannengraben.
Es war eine sehr schöne Geschichte, zu einem sehr traurig, aber auch lustig. Am Ende musste ich viel weinen, weiles doch sehr traurig dann war,aber irgendwie musste ich auch lachen. Das Buch zeigte mir,es geht immer irgendwie weiter, nur nicht den Mut verlieren und an sich selbst glauben. So sehr ein Verlust auch schmerzt. Das Buch hat mich sehr berührt.
Wenn der tiefste Punkt nicht das Ende ist
„Marianengraben“ ist ein emotional intensiver, zugleich überraschend humorvoller Roman über Trauer, Verlust und die schwierige Rückkehr ins Leben. Inhalt (kurz & spoilerarm) Im Mittelpunkt steht Paula, die nach dem Tod ihres kleinen Bruders völlig aus der Bahn geraten ist. Ihr Leben wirkt leer und sinnlos, bis sie auf Helmut trifft – einen schrulligen alten Mann mit ganz eigener Art, mit Schmerz umzugehen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine ungewöhnliche Reise, die beide zwingt, sich ihren Verlusten zu stellen. Stil & Atmosphäre Jasmin Schreiber schafft es, ein extrem schweres Thema mit einer Mischung aus Melancholie und trockenem Humor zu erzählen. Die Sprache ist zugänglich, teilweise poetisch, aber nie überladen. Besonders stark ist der Kontrast zwischen tragischen Momenten und leisen, fast absurden Situationen. Themen Trauer und Verarbeitung von Verlust Einsamkeit und zwischenmenschliche Verbindung Sinnsuche und Neuanfang Die Absurdität des Lebens Der Titel „Marianengraben“ – die tiefste Stelle der Erde – ist dabei ein starkes Symbol für Paulas inneren Zustand. Figuren Die Figuren wirken authentisch und vielschichtig: Paula: verletzlich, wütend, verloren – aber glaubwürdig Helmut: eigenwillig, manchmal unbequem, aber zutiefst menschlich Ihre Dynamik trägt den Roman und sorgt für viele berührende wie auch unerwartet komische Momente. Kritik Manche Leser empfinden einzelne Passagen als etwas konstruiert oder die Symbolik als sehr deutlich. Auch das Tempo ist stellenweise ruhig, was nicht jedem gefallen dürfte. Fazit „Marianengraben“ ist ein bewegender Roman, der zeigt, dass selbst in tiefster Trauer noch Raum für Begegnung, Humor und Hoffnung bleibt. Kein leichtes Buch – aber eines, das lange nachwirkt.
Eine schöne, lustige und traurige Geschichte über den Tod und Freundschaft
Geweint und gelacht, geht ins Herz. Schön den Heilungsprozess mitzuerleben und wie aus Fremden eine tiefe Verbindung entstehen kann.
Ein wunderschönes, lustiges Buch über den Tod mit gaaaaaanz viel Liebe
Ich weine und schmunzle 🥹😭💔
Ein sehr schönes, emotionales Buch.
Ein Roadtrip aus der Tiefe zurück ans Licht
Jasmin Schreibers Buch "Marianengraben" hat mich sehr berührt. Ein Buch über Verlust und Trauer, das es schafft, gleichzeitig traurig aber auch hoffnungsvoll zu sein. Paula hat ihren Bruder Tim verloren und Paulas Trauer wird so eindrücklich beschrieben, dass ich diese Schwere beim Lesen gespürt habe. Was mir besonders gut gefallen hat, war die Gestaltung der Kapitel. Wir starten bei 11.000 Metern Tiefe im Marianengraben - dem tiefsten Punkt der Trauer und tauchen mit jedem Kapitel ein Stück weiter auf. So wird der Weg der Trauer gut deutlich gemacht. Ein toller roter Faden! Der beschriebene Roadtrip mit Helmut bringt dann die richtige Portion Humor und Hoffnung mit. Wer eine Geschichte sucht, die das Thema Tod mit Tiefe, Respekt und einer guten Portion trockenem Humor behandelt, der sei dieses Buch wärmstens empfohlen.
Ein Buch übers Sterben und Leben
Die Geschichte von Paula und Helmut ist sehr besonders, vielleicht auch außergewöhnlich und etwas verrückt. Ich fand die Gespräche zwischen Helmut und Paula sehr realistisch und die Dinge, die Helmut über den Tod gesagt hat, haben auch mich inspiriert. Sterben zu wollen und nicht leben zu wollen, sind zwei unterschiedliche Dinge. Das habe ich von Hellmut gelernt. Ich fand auch das Ende wirklich toll. Einen halben Stern Abzug gibt es, weil es mir manchmal schwer fiel, an der Geschichte dran zu bleiben. 🐕🐓🚐📝⛰️👴🏻👩🏼💼
Ein schrulliger alter Kerl, der kein Blatt vor den Mund nimmt trifft auf eine depressive junge Frau, die nicht mehr weiss, wie sie nach dem Tod ihres kleinen Bruders weitermachen soll. Zwei Charaktere, die auf den ersten und vielleicht auch noch auf den zweiten Blick komplett gegensätzlich sind und nicht zusammenpassen. Und doch entwickelt sich zwischen den beiden eine ganz eigene Freundschaft, in der jeder er selbst sein kann. Zusammen bestreiten sie eine Reise, die sie nicht nur verbindet sondern auch ein Stück weit heilt. Jasmin Schreiber erzählt eine Geschichte über Trauer, die Vergänglichkeit des Lebens, Selbstvergebung und Freundschaft - und das auf eine sehr besondere, humorvolle Art, ohne diesen Themen ihre Ernsthaftigkeit zu nehmen. So ungleich Paula und Helmut auch sein mögen, ich habe sie sehr ins Herz geschlossen. Klare Leseempfehlung!
Mitten ins Herz
Selten hab ich ein Buch gelesen, dass mich sowohl zum Lachen wie auch zum Weinen gebracht hat. Mit sehr viel Herz und ganz viel Witz lässt diese Geschichte einen an der Reise von Paula und Helmut durch ihre Trauer teilnehmen. Es ist definitiv eines meiner Highlights dieses Jahrs.
Ein Buch über tiefe Trauer und das weiterleben
Paula trifft Helmut, einen alten Mann, als sie nachts das Grab ihres kleinen Bruders besucht, während Helmut die Urne seiner Ex-Frau ausbuddelt… Die beiden schweißt gemeinsames zusammen und sie helfen sich gegenseitig. Ein toller Roman, der vom Sterben und der tiefen Trauer handelt, bei dem ich aber auch viel lachen musste. So toll geschrieben von Jasmin Schreiber. Bin total begeistert, wie man so ein Buch schreiben kann
Megakrass schön
Der Roman hat mich sehr berührt. Der Sprachstil ist klar und zugleich kreativ. Direkt von den ersten Seiten an konnte ich bei der Protagonistin mitfühlen und spätestens beim Aufeinandertreffen mit Helmut war es um mich geschehen. Ich habe viel geweint, mich erwärmt gefühlt und auch geschmunzelt. Vielen Dank für diese schönen Lesestunden.