Weiß ich nicht…
Die Geschichte wechselt zwischen Cinder & Ellas Perspektive und lässt sich grundsätzlich total gut und flüssig lesen. Ellas Geschichte war schon recht emotional, aber wenn ich jetzt so über sie nachdenke, weiß ich nicht wirklich, ob sie mir sympathisch ist. Es geht viel hin und her, ist manchmal irgendwie unnötig dramatisch und lässt Tiefe vermissen. Sie hat so ein schweres Trauma erfahren, aber es wird halt nicht wirklich bearbeitet. Überall ist Ella das Problem, Verständnis und Kommunikation gibt’s nicht. Wichtige Themen werden dann erst am Ende besprochen, hätten aber meiner Meinung nach an den Anfang gehört, sodass eine Entwicklung möglich gewesen wäre. Aber leider nein. Ich fand auch viele Ratschläge, die sie von den „Erwachsenen“ erhalten hat total fragwürdig 😅 Cinder ist der typische „omg Ich bin heiß, reich und berühmt, aber im Kern doch ein Softie“-Dude. Ich fand die Art und Weise, wie er mit Frauen in seinem Umfeld umgeht sehr unangenehm und konnte auch seinem „spielerischem streiten“ mit Ella nichts abgewinnen. Zumal er dann gegen Ende eine unglaublich beschissene und selbstsüchtige Entscheidung trifft, die Ella ganz unmittelbar betrifft. Für jemanden, der ja schon sooo lange in diesem Business ist, hat er nicht viel Weitblick. Im Vergleich dazu hat mich Ellas Geschichte definitiv besser unterhalten. Das erste aufeinandertreffen der beiden hätte ich mir aber dann viel emotionaler und irgendwie magischer gewünscht. Ich habe die Beziehung der beiden nicht wirklich gefühlt. Die Gefühle wechseln ständig von Friendzone, zu großer Liebe zu Breakup, dann wieder in die Friendzone und dann wieder zur Liebe und keine Ahnung, wer da durchsehen soll. Das Ende war schon ganz süß, aber irgendwie war das für mich trotzdem von allem zu wenig. Oder ich bin einfach zu alt für solche Geschichten 😂



























































