Ich hab mich so sehr auf diese Fortsetzung gefreut - diese Reihe hat mich echt für sich eingenommen & ich kann es kaum erwarten, den Abschlussband zu lesen. Das Mont Lacroix ist ein echter Wohlfühlort die Geschwister Addie, Leli und Dante haben sich echt in mein Herz geschlichen. Auf Adelaide war ich besonders gespannt, da ich sie in Band 1 nur schwer greifen konnte - was aber mit ihr als Protagonistin hier überhaupt kein Problem mehr war. Jules als Protagonist hat es mir besonders leicht gemacht - ich hab ihn von Beginn an direkt gemocht. Der Plot war super ausgearbeitet und ich mochte den "Adeligen"-Touch des Buchs. Das Lesen hat so einen Spaß gemacht und ich bin traurig, dass ich nun wieder so lange auf den nächsten Teil warten muss. Alexandra Flint hat mit dieser Reihe eine echte Wohlfühloase geschaffen und mir ein Jahreshighlight verschafft.
Chipster und Graf Dracula
Addi ist für ihr Praxissemester nach Hause zurückgekehrt. Doch leider scheint ihr Projekt dafür zu scheitern, da ihr Sportpartner abgesprungen ist. Als sie zufällig am Klavierzimmer im Hotel vorbeikommt und jemanden spielen hört, ahnt sie nicht, dass es Graf Julian von Lindenburg ist, dem sie schnell den Spitznamen Graf Dracula verpasst. Schnell kommt zum Vorschein, dass die beiden sich gegenseitig sehr nützlich sein können.
„Mont Lacroix - Falling for Adelaide“ von Alexandra Flint ist Band 2 der Reihe „Mont Lacroix“.
Ich habe bereits Band 1 gelesen und war daher sehr gespannt, wie es weitergehen wird. Was mir hier gleich wieder gefiel, sind die Kapitelanfänge. Die fiktiven Definitionen von Neologismen lockert jedes Kapitel auf und findet sich im Verlauf auch wirklich in der Geschichte wieder. Ich war regelrecht gespannt, wie die Autorin den Bogen zum jeweiligen Wort spannen würde.
Adelaide als Protagonistin dieses Bandes war für mich nicht unbekannt, da sie auch schon im ersten eine Nebenrolle gespielt hat. Daher wusste ich, dass sie mir sympathisch ist.
Die Geschichte der Adoptivkinder der Lacroix’ spinnt sich wie ein roter Faden durch die Gesamtstory und macht neugierig auf die jeweilige Geschichte des jeweiligen Lacroix-Kindes. Auch Adelaides Geschichte war vor diesem Band nicht bekannt und lange Zeit bleibt sie auch ein großes Geheimnis. Der Weg dahin ist eher spekulativ und auf die Auflösung wäre ich so nicht gekommen, daher war es ein spannender Überraschungsmoment, als die Wahrheit ans Licht kam.
Julian von Lindenburg ist ein absoluter Familienmensch. Für seine große Schwester würde er alles tun. Zu seinen Eltern hat er zwar eher ein gespaltenes Verhältnis, ich glaube jedoch, dass das lediglich mit seiner Zwangsverlobung zusammenhängt und das Verhältnis normalerweise liebevoll ist.
Besonders gefallen haben mir die Schlagabtausche zwischen ihm und seinem besten Freund Theo. Theo hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen, aber auch er tut alles für seinen besten Freund, genau wie umgedreht.
Auch das liebevolle und enge Verhältnis der Familie Lacroix ist wieder deutlich erkennbar. Ein bisschen überrascht war ich über Dante. Er wirkte sehr in sich gekehrt und reflektiert. Das kam mir im ersten Band noch anders vor.
Aus diesem Grund bin ich umso gespannter, was es im dritten Band mit seiner Geschichte auf sich haben wird.
Addi und Julian passen wirklich wie die Faust aufs Auge und ergänzen sich echt gut. Die Sprachnachrichten und sonstigen Nachrichten wirken sehr authentisch, aber so manches Mal auch intensiv.
Mein Fazit: Eine wunderschöne Fortsetzung des zweiten Bandes und damit eine tolle Liebesgeschichte mit allen Höhen und Tiefen, aber auch einer Menge Überraschungen, sodass es nicht langweilig wird.
Wer Young Adult mag und auch den ersten Band bereits verschlungen hat, sollte dies auch mit diesem Band machen.
»Alles, was du zu tun brauchst, ist, dich auf mich zu verlassen und ... nach den Sternen zu greifen.«
Ach Mensch, Julian & Adelaide. Oder Jules & Chipster. Ihr habt es mir nicht leicht gemacht.
Einerseits mochte das Buch und die Storyline dahinter, allerdings hat mir viel gefehlt. Die Auflösung am Ende kam mir vieeel zu kurz und ich bleibe mit vielen Fragen zurück. Es hat so gewirkt, als müsse die Autorin schnell, schnell fertig werden, was der Geschichte nicht zugute kam. Auch der anfängliche Deal war für mich zu wenig Teil der Geschichte.
Der Spannungsanteil war in diesem band deutlich höher als beim letzten, was aber sowohl zu den Charakteren, als auch zur Story gepasst hat.
Trotzdem hat mich das Buch immer wieder leicht enttäuscht und sich an den falschen Momenten gezogen.