
Ein rasanter und überraschender Abschluss
Im letzten Teil überschlagen sich die Ereignisse noch einmal. Storm entdeckt ihre dunkle Seite, was ihre Figur für mich allerdings teilweise widersprüchlich wirken lässt. Einerseits fragt sie sich, wie Menschen anderen solche Dinge antun können, andererseits handelt sie selbst nicht immer viel besser. Dadurch fiel es mir manchmal schwer, ihre Gedanken und Entscheidungen nachzuvollziehen. Auch Tristan steht vor einem großen inneren Konflikt, besonders wenn es um Reece und dessen Vergangenheit geht. Zwar wird dieser Konflikt thematisiert, doch seine endgültige Entscheidung darüber, wie er zu Reece steht, kommt meiner Meinung nach etwas zu schnell und wirkte auf mich nicht ganz glaubwürdig. Besonders beeindruckend fand ich jedoch die Entwicklung von Reece. Im Laufe der Geschichte erfahren wir, wie viel Leid und Schmerz er bereits in seiner Vergangenheit erleben musste. Gleichzeitig wird er auch in der Gegenwart erneut schlecht behandelt. Das entschuldigt natürlich nicht alles, was er getan hat, macht seine Figur aber sehr vielschichtig. Umso trauriger fand ich das Ende seiner Geschichte. Ich hätte mir gewünscht, dass er vollständiger heilen und gestärkt aus allem hervorgehen kann. Natürlich werden am Ende auch die großen Geheimnisse aufgedeckt. Zwar konnte man sich einige Dinge im Verlauf der Handlung bereits denken, dennoch hält die Autorin zum Schluss noch eine überraschende Wendung bereit, mit der ich nicht gerechnet hätte. Bild ist ki generiert fanmade
































































