Neera‘s Reich Phersia wird von einem üblen Fluch heimgesucht, der das wunderschöne Königreich mit Eis überziehen lässt. Als dann zu allem Übel auch noch ihre Mutter, Königin von Phersia, ein Bündnis mit dem Dämonenprinzen Ciarán eingeht, und die verbannte Königin Asmodea aus ihrem Spiegel spricht, gerät Neeras Welt völlig aus den Fugen.
Ich war richtig gehyped auf das Buch weil Schneewittchen in düster hallo? Das klingt einfach mega. Ich liebe Märchen in Fantasybüchern total gerne und hab mich deswegen richtig auf dieses Buch gefreut. Allerdings war die anfängliche Vorfreude dann ziemlich schnell verpufft…
Ich kam mit dem Schreibstil der Autorin leider gar nicht klar. Gefühlt war auf jeder zweiten/dritten Seite irgendein Satz in Großbuchstaben geschrieben, der halt so gar keinen Sinn ergeben hat. Jedes Mal beim Umblättern dachte ich mir „oh bitte nicht wieder etwas groß gedruckt“. Das hat mich leider im Lesefluss total gestört.
Die Geschichte an sich mochte ich eigentlich gerne. Der Spiegel sowie der Apfel, die man beide aus Schneewittchen kennt, wurden gekonnt in die Geschichte verpackt. Auch mochte ich den Charakter und die Stärke der Protagonistin super gerne.
Was mich allerdings ziemlich gestört hat, war das Verhältnis zwischen Neera und Ciarán. Beide waren sich fremd, haben aber seit der ersten Begegnung gezankt und sich benommen, als würden sie sich schon Jahre kennen. Das wirkte einfach alles so unglaubwürdig.
Leider hab ich mir mehr von dem Buch erhofft.
was für ein Potenzial wurde hier verbrannt.
An sich fand ich die Idee der Geschichte echt gut und auch optisch ist das Buch ein einziger Blickfang, aber es gab so viele Rechtschreib-, Grammatik- und Logikfehler, dass es mir manchmal echt schwer fiel bei der Story zu bleiben. Immer wieder haben sich Gedanken im Kreis gedreht und vorherige Erkenntnisse wurden wieder vergessen, so dass man zu diesen wieder "neu" und "überraschend" kam. Auch, dass viele Szenen aus beider Sicht teils 1:1 wiederholt wurden und man zeitlich immer wieder 5 bis 10 Seiten nach hinten geworfen wurde, hat es nicht gerade leichter gemacht, wirklich in die Geschichte einzutauchen.
Und das war super schade, weil es so viel Potenzial gab.
Die Welt, die Charaktere und auch das Magiesystem haben mir gut gefallen. Die Parallelen zum Märchen waren spürbar und man hat gemerkt, dass echt Herzblut in der Geschichte liegt. Auch das Ende hat definitiv Potenzial für weitere Bücher aus dieser Welt. Ob ich diese Bücher allerdings lesen werde, weiss ich noch nicht. Ich weiß nur, dass ich mich immer wieder überreden musste, durchhalten, weil ich mich das Schicksal der Charaktere und der Welt trotzdem sehr interessiert hat.
Ein darkes Retelling von Schneewittchen, bei dem man ein Schleudertrauma bekommt.
Das Cover des Buches sieht wunderschön aus und ist perfekt für den Inhalt des Buches.
In dem Buch geht um die Protagonistin Neera, die die Prinzessin von Phersia ist. Doch ausgerechnet ihr Heimatland erstart durch einen dunklen Fluch zu ewiger Kälte. Und dann wäre da noch Cieran, der Dämonenprinz und Sohn von Asmodea, die einst genau diesen Fluch sprach. Sein Schicksal ist mit Nera ihrem Schicksal durch eine Prophezeiung aneinander gebunden. Gemeinsam müssen sie versuchen, den Fluch zu brechen. Doch das gestaltet sich nicht so einfach.
Für mich war Mirror, Mirror das erste Buch von der Autorin Michelle Thate und so war ich sehr gespannt, was mich erwarten würde. Da ich aber sehr gern Märchen Retellings lese, musste ich unbedingt diesess Buch lesen.
Durch den angenehmen Schreibstil konnte ich sehr schnell in das Buch abtauchen und beide Protagonisten kennenlernen. Durch die wechselnden Perspektiven bekam ich auch einen Einblick in beide Gefühlswelten und so viel schon vorab: bei diesem Hin und Her bekommt man ja ein Schleudertrauma. Und leider ist genau das auch mein größter Kritikpunkt: die Anziehung zwischen den Beiden ging mir zu schnell und war für mich nicht nachvollziehbar, sodass ich danach auch eher genervt von dem "wegstoßen" war. Da dieses Hin und Her leider mehrmals passierte, verlor das Buch besonders im Mittelteil für mich seine Spannung und bald war ich mehr genervt als obsessed. Im Gegensatz dazu konnten mich einige Nebencharaktere sehr begeistern und brachten mich so manchmal zum schmunzeln. Zum Ende des Buches wurde es nochmal richtig spannend und vieles löste sich auf. So fand die Geschichte in meinen Augen ein passendes Ende.
Fazit: Wer auf der Suche nach einem darkem Schneewittchen Retelling ist, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.
Hier gibt es das Märchen von Schneewittchen mal anders und dunkler erzählt. Sehr spannend und mystisch. Hat mir sehr gut gefallen. Lohnt sich wirklich zu lesen, konnte es nicht weg legen, da man wissen will, wie es weiter geht 😁
Retelling von Schneewittchen trifft auf ganz viel düstere Atmosphäre ❤️
Wer mich kennt weiß, dass ich Märchenretellings über alles liebe und quasi verschlinge! Und Mirror Mirror – tell me lies ist ein düsteres und sehr atmosphärisches Märchen-Retelling voller Geheimnisse, moralischer Grauzonen und gefährlicher Gefühle. Schon nach den ersten Seiten zieht einen die Geschichte in ihren Bann – wie ein verwunschener Spiegel, von dem man weiß, dass er einen belügen wird, und trotzdem schaut man immer wieder hinein, denn wir lieben einfach die Geheimnisse dahinter!
Michelle Thate war bis dato für mich unbekannt und somit ist dies mein erstes Buch von ihr. Ihr Schreibstil in diesem Buch ist sehr dunkel/düster also faszinierend atmosphärisch, bildgewaltig und emotional intensiv. Sie schreibt unglaublich detailreich, ohne das etwas in der Erzählweise unter geht oder überladen wirkt und schafft es dabei (gefühlt ganz leicht) jede Szene wie ein dunkles Gemälde wirken zu lassen, was so eine ganz eigene und intensiv beklemmende/grusselige Wirkung auf einen hat. Besonders ihre Sprache verleiht dem Buch diesem ganz besonderen (antiken) märchenhaften Vibe. Es wirkt zugleich geheimnisvoll, melancholisch und düster. Man merkt sofort, wie viel Liebe und Sorgfalt in der Welt und der Stimmung steckt.
Das Buch greift klassische Elemente aus dem Märchen Schneewittchen auf, interpretiert sie aber komplett neu und deutlich dunkler. Spiegel spielen dabei nicht nur optisch eine Rolle, sondern symbolisieren Wahrheit, Manipulation und Selbsttäuschung. Die Idee hinter dem Retelling fand ich unglaublich spannend, weil hier nicht einfach nur ein Märchen modern nacherzählt wird – vielmehr wird die ursprüngliche Symbolik genommen und in eine emotionale, (Achtung Triggerwarnung lesen!) durchaus toxische und faszinierende Geschichte verwandelt. Etwas das so noch nicht dagewesen ist von Schneewittchen.
Das Buch liefert viele beliebte Tropes:
* Enemies to Lovers
* Forbidden Love
* Morally Grey Characters
* Secrets & Lies
* Touch her and die
* Slow Burn Romance
Besonders die moralisch grauen Figuren machen die Geschichte so spannend, weil niemand nur gut oder böse ist. Man muss die Figuren einzeln hinterfragen, ihre Möglichkeiten abschätzen, ganz genau hinter die Fassade blicken. Jede Figur trägt ihre eigenen Wunden, Motive und dunklen Seiten mit sich herum, was es emotional sehr interessant machte und viel Tiefe mit sich brachte.
Thematisch geht es viel um:
* Wahrheit und Lügen
* Identität & Selbstfindung
* Vertrauen
* Macht & Kontrolle
* Obsession und Liebe
* Schuld und Vergebung
Gerade die psychologischen Aspekte haben mich total gepackt, weil das Buch immer wieder zeigt, wie sehr die eigene Wahrnehmung doch täuschen kann.
Die Protagonisten waren für mich definitiv ein Highlight. Beide wirken greifbar, fehlerhaft und emotional sehr komplex. Nichts war hier einfach gegeben oder wie es schien! Ihre Dynamik lebt von Spannung, Misstrauen und dieser unterschwelligen Anziehung, die in jeder Szene spürbar ist und die wir doch so sehr lieben. Die Romance entwickelt sich intensiv und teilweise extrem schmerzhaft, jeder der ein gebrochenes Herz hatte, wird hier vieles nachempfinden können und garantiert emotional zerstört werden! Holt die Taschentücher raus! Es ist keine einfache oder typische Liebesgeschichte, sondern eine Beziehung voller Konflikte, Sehnsucht und emotionaler Abgründe.
Was das Buch für mich so einzigartig und besonders macht, ist diese krasse Atmosphäre. Man fühlt sich beim Lesen, als würde man durch ein verlassenes Schloss laufen: überall Dunkelheit, zerbrochene Spiegel, flüsternde Geheimnisse indem alten Mauern die schon so viel erlebt und gesehen haben und gleichzeitig liebt etwas Magisches in der Luft. Die Stimmung ist konstant intensiv und zieht sich durch das gesamte Buch. Genau dadurch hebt sich die Geschichte für mich von vielen anderen Dark-Romantasy- oder Retelling-Büchern ab.
Warum dann doch „nur“ 4 Sterne?
Manche Passagen hätten für mich etwas kürzer sein können und an einigen, wenigen Stellen zog sich die Handlung leicht. Trotzdem konnte mich das Buch emotional komplett abholen und hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Mirror Mirror – tell me lies ist ein düsteres, emotionales Märchenretelling mit faszinierender Atmosphäre, starken Symboliken und einer sehr intensiven Dark-Romance. Wer Geschichten voller Geheimnisse, morally grey Characters und märchenhafter Dunkelheit liebt, sollte dieses Buch definitiv lesen!
„Mirror, Mirror, Tell Me Lies“ konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Zwar bietet die Geschichte mit ihrem düsteren Märchen-Setting und den bekannten Romantasy-Elementen eine interessante Grundlage, und auch der Schreibstil ist grundsätzlich flüssig und gut lesbar.
Allerdings wirkte die Handlung auf mich oft zu langatmig. Viele Szenen wiederholen sich oder ziehen sich unnötig in die Länge, wodurch die Spannung immer wieder abflacht. Auch wenn die Figuren und ihre Dynamik durchaus Potenzial haben, konnte mich die Geschichte emotional nicht durchgehend packen.
Insgesamt ist es ein Buch mit guten Ansätzen, das aber durch das langsame Tempo etwas an Wirkung verliert und mich dadurch in eine ungewöhnlich lange Leseflaute gebracht hat.
Ein Buch das sich schnell und einfach lesen hat lassen. Aber dies leider nur am Anfang und am Ende. Da war die Story sehr spannend und ein regelrechter Pageturner. Leider war der Mittelteil für mich persönlich recht langweilig und Zäh. Ansonsten wie gesagt ein sehr gutes Buch und Optisch natürlich ein Highlight im Bücherregal.
🖤❄️👑🩶✨📖🥀🔥
„Mirror Mirror Tell me Lies“ von Michelle Thate hat mich echt positiv überrascht. Ich bin ja sowieso schwach für düstere Märchenretellings, aber hier hatte ich direkt dieses kalte, magische Gefühl, als würde man durch einen verschneiten Wald laufen und jederzeit könnte irgendwo ein verfluchter Spiegel auftauchen 👀✨
Die Atmosphäre war für mich wirklich das Highlight. Dieses dunkle, leicht gothic angehauchte Setting hat super zur Geschichte gepasst und ich konnte mir vieles richtig bildlich vorstellen. Gerade die Mischung aus Fluch, Magie, Intrigen und dieser geheimnisvollen Stimmung hat dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte.
Auch Neera mochte ich echt gerne. Sie wirkt nicht wie die typische perfekte Prinzessin, sondern eher wie jemand, der oft zwischen Pflicht, Gefühlen und eigenen Entscheidungen feststeckt. Dadurch wirkte sie auf mich greifbarer. Und ja… Ciarán versteht natürlich genau, wie man Romantasy-Leserinnen schwach macht 😭🖤 Diese gefährliche, sarkastische Art in Kombination mit den ruhigeren Momenten zwischen den beiden hatte schon was. Besonders die Enemies-to-Lovers Dynamik hat mir echt gefallen, weil sie nicht sofort komplett eskaliert, sondern sich eher langsam entwickelt.
Der Schreibstil ließ sich super schnell lesen und hatte genau dieses märchenhaft-düstere Feeling, das perfekt zur Story gepasst hat. Manche Szenen hatten fast etwas wie aus einem Traum — schön, aber gleichzeitig irgendwie bedrohlich.
Warum keine vollen 5 Sterne? Für mich gab es zwischendurch ein paar kleinere Längen und einige Entwicklungen haben sich ein bisschen vorhersehbar angefühlt, wenn man schon viele Romantasy Bücher gelesen hat. Trotzdem hatte ich wirklich Spaß mit der Geschichte und vor allem die Atmosphäre bleibt total hängen.
Eine düstere Märchenadaption mit einem mystischen Worldbuilding und tollen Protagonisten.
Meine Meinung:
Mit "Mirror, Mirror, Tell me Lies" erzählt Michelle Thate eine düstere Neuadaption von Snow Wihte.
Die Autorin erzählt ihre ganz eigene Version des berühmten Märchen - Klassikers, und entführt uns hier in zwei magiche Reiche die mich mit ihrem düsteren mystischen Worldbuilding immer tiefer in den Bann gezogen hat. Das Sitting wird auch im Cover sehr schön wieder gespielt.
Zwei verfluchte Königreiche. Eine Prophezeiung, und zwei Verwandte Seelen zwischen Licht und Schatten.
Das Reich Phersia erstarrt in ewiger Kälte, doch die wahre Gefahr für Prinzessin Neera sind die dunklen Pläne ihrer Mutter. Ausgerechnet mit dem Dämonenprinzen Ciarán möchte sie ein Bündnis schließen, dem Mann, dessen Mutter Asmodea einst den Fluch sprach, der Neeras Heimat mit Eis überzog. Eine alte Prophezeiung bindet Ciaráns und Neeras Schicksale aneinander. Indes rückt die Dunkelheit näher und durch einen verzauberten Spiegel wirkt die gebannte Königin Asmodea ihre zerstörerische Magie ...
Eine schlagfertige mutige Prinzessin, die sich nicht gerne etwas vorschreiben lässt und verführerischer Dämonenprinz der duch sie das gute in sich entdeckt. Neera und Ciarán machen beide im Verlauf eine große Entwicklung durch.
Sie sind mir beide ans Herz gewachsen. Vor allem Ciarán. Irgendwie haben mir etwas in letzter Zeit Morally Grey Charaktere angetan. 😂
Um die Prophezeiungen zu erfüllen, müssen die beiden es mit den dunklen Kräfte von Königin Asmodea aufnehmen. Die vielen Intrigen und überraschende plottwistst sorgen dafür dass sich die Spannung und die Dramatik immer weiter aufbaute und ich mit Neera Ciarán mitgefiebert habe. Trotzdem gab in der Mitte des Buches leider ein paar Längen, was ich sehr schade fand. Aber desto näher der Showdown rückt, umso schneller baut sich die Spannung wieder auf.
Dieser ist wirklich sehr episch und nahm eine Wendung, die ich so nicht vorher gesehen habe.
Neera Ciarán haben ihr Happy End, mehr als verdient. 🥰
Sehr schönes, düster und komplexes Schneewittchen-Retelling
Oh wow, was für ein tolles Buch! Es war von Anfang mega spannend. Eine Prinzessin, die von ihrer eigenen Mutter nicht gewollt ist, und ein Dämonenprinz, der sein Volk retten muss. Zusammen muss das ungleiche Paar Rätsel um Prophezeiungen lösen um den Fluch des bösen Dämonenkönigin zu brechen und beide Reiche von Schnee zu befreien. Mit dabei die Killerzofe von Neera und der beste Freund von Ciaran, der Gestaltwandler Lope.
Der Schreibstil ist mega schön, passend für ein Märchen. Es wurde niemals langweilig. Die witzige Schlagabtausche und überhaupt die Dynamik zwischen den Charakteren waren für mich das i-Tüpfelchen.
Klare Empfehlung, für alle die gerne Märchenadaptionen oder Dark Romantasy lesen!
Da wollte ich nur kurz Reado Premium ausprobieren und gewinne direkt 2 Tage später ein Buch! 😍
Ich war einfach nur neugierig auf Reado Premium, dann habe ich es ausprobiert und plötzlich lag schon ein neues Buch im Briefkasten. 🥰
Ich freue mich extrem darüber! Und guckt mal, wie schön es ist.Ich hoffe, ich komme bald dazu, es zu lesen. 📚✨
Jetzt weiß ich nur leider nicht so richtig, bei wem ich mich bedanken muss. 🤔🫣
Ich habe mich wirklich bemüht, dieses Buch zu lieben… aber irgendwie hat es mich am Ende einfach nicht überzeugt sondern eher enttäuscht🥀
Der Anfang war nämlich wirklich vielversprechend ☺️
Diese ganzen Intrigen, die Spannung, die Figuren… ich dachte mir nur: okay, das wird gut!!
Und Ciàran und Neera??
Ich fand die beiden echt süß zusammen 🫶🏻
Da war definitiv Potenzial vorhanden
Aber ab der Hälfte… ging es für mich leider nur noch bergab 😭
Ich hatte irgendwann das Gefühl, dass sich alles nur noch wiederholt…
nichts Neues kam dazu und es hat sich einfach unnötig in die Länge gezogen 😢
Ich habe weitergelesen, weil ich wissen wollte, wie es endet – aber dieses „ich kann nicht aufhören zu lesen“-Gefühl war einfach nicht da
Und das frustriert mich so, weil das Buch SO viel Potenzial hatte 🥀
Und jetzt mal ehrlich:
Wo war bitte das Märchen?? 😭
Ich bin wirklich mit der Erwartung reingegangen, dass es zumindest ein bisschen in Richtung Schneewittchen geht… (stand da auch drauf) 😣
aber nur weil ein Spiegel vorkommt, ist es noch lange kein Märchen
Also wenn ihr genau darauf hofft → seid ihr hier eher falsch
Was euch erwartet (kein Spoiler):
* intrigue & secrets
* politics
* slow pacing
* leichte romance
Für mich am Ende ein 3⭐️ Buch – nicht schlecht, aber ich habe mir wirklich mehr erhofft 😣
👇🏼
Wer ist die Dunkelste im ganzen Land? Ein uralter Fluch. Eine verbotene Liebe. Eine Macht, die alles verschlingt.
Das Reich Phersia erstarrt in ewiger Kälte, doch die wahre Gefahr für Prinzessin Neera sind die dunklen Pläne ihrer Mutter. Ausgerechnet mit dem Dämonenprinzen Ciarán möchte sie ein Bündnis schließen, dem Mann, dessen Mutter Asmodea einst den Fluch sprach, der Neeras Heimat mit Eis überzog. Eine alte Prophezeiung bindet Ciaráns und Neeras Schicksale aneinander. Indes rückt die Dunkelheit näher und durch einen verzauberten Spiegel wirkt die gebannte Königin Asmodea ihre zerstörerische Magie ...
Mit den beliebten Tropes #EnemiesToLovers, #ForbiddenLove, #DarkPrince, #MagicVsFate, #SlowBurn, #IntrigueAndBetrayal, #PowerStruggle
Michelle Thate
Lest ihr Bücher zu Ende, auch wenn sie euch irgendwann nicht mehr richtig packen? 👀
Ich mag Märchenadaptionen total gerne, egal ob düster oder etwas leichter, deshalb war ich super gespannt auf diese Story! 🥰
Die „böse“ Königin Asmodea hat einen Fluch über die Länder gelegt und Neera muss zusehen, wie ihr Reich langsam zugrunde geht. Um den Fluch zu brechen, plant ihre Mutter, Königin Nesiana, einen Ball mit dem gefürchteten Dämonenprinzen Ciarán, dem Sohn von Asmodea. Doch weder Neera noch Ci haben wirklich Lust auf dieses Spiel, beide verfolgen ihre eigenen Ziele und trotzdem ist da von Anfang an diese unerklärliche Anziehung zwischen ihnen 🔥
Neera ist eine starke Protagonistin, mit viel Mut und Neugier, die sie manchmal in gefährliche Situationen bringt 🤭. Ci wirkt erst arrogant und kalt, aber zum Glück entwickelt sich sein Charakter in eine Richtung, die mir total gefallen hat. Es entsteht eine spannende Dynamik zwischen den beiden, eine Anziehung, gegen die sie sich anfangs wehren und die sie selbst nicht so ganz verstehen ❤️🔥.
Der Vibe ist hier eher düster, mit viel Tension und auch mal härteren Wortgefechten. Spice gibt es eher wenig, dafür knistert es die ganze Zeit zwischen den beiden 😏. Besonders schön fand ich, wie sie sich gegenseitig herausfordern und gleichzeitig eigentlich beschützen wollen. Seinen Spitznamen für sie, „kleines Chaos“, habe ich ja einfach geliebt 🥹🖤
Ein paar Stellen hätten für meinen Geschmack etwas kürzer sein können und große Überraschungen gab es für mich kaum, aber insgesamt war es doch unterhaltsam. Vorallem das Ende bringt dann nochmal richtig viel Action und Drama mit! 😯
Für alle, die Märchenretellings mit düsterem Touch und einer Liebesgeschichte mit starker Anziehung mögen, ist das auf jeden Fall einen Blick wert 📖🍎✨
Dieses Buch hat mich 22 Tage begleitet. Die lange Lesezeit lag aber nicht nur an der Story sondern weil ich Abends einfach zu erschöpft war und somit nicht wirklich gelesen habe.
Die Figuren haben mir gut gefallen. Auch wenn ich zu Ci erst zum Ende hin mehr Sympathie aufbauen konnte, da ich seine Gedankengänge und dazu die ersten Handlungen nicht so verstanden habe. Neera ist für mich eine starke Frau mit viel Power und Rückhalt. Ihre beste Freundin und auch ihr Phyras waren wichtige und sehr tolle Nebenfiguren.
Mir gefiel der Aufbau und diese Mischung aus Neuinterpretation. In der Mitte hat es bisschen nachgelassen, ehe es am Ende wieder etwas spannender wurde. Aber ich muss ehrlich sein, zwischendurch hatte ich wirklich Probleme der Geschichte zu folgen. Da es für mich einfach etwas verwirrend war. Konnte viele Dinge nicht verstehen und habe einige Male auch wieder zurück blättern müssen. Was nicht wirklich etwas gebracht hat.
Richtig zurück in der Geschichte war ich erst wieder ab Band 2, Kapitel 5. Ab da an konnte ich das Ebook (habe zum Ebook-Format gewechselt) nicht mehr aus der Hand legen und war über den ein oder anderen Zauber überrascht. Auch wie einfühlsam Ci gegenüber Neera wurde.
Mirror, Mirror, Tell me Lies hat mich auf eine kleine Achterbahnfahrt geschickt.
Das Buch war richtig gut zu lesen und auch spannend bis zum Schluss. Jedoch fand ich die vielen grammatikalischen Fehler machen das Lesen schon unrund. Darauf hätte man schon achten können. Sonst war es ein gutes Buch.
Okay, typischer Cover Kauf. Leider. Teilweise hat es mich an“ täglich grüßt das Murmeltier erinnert“. Da hätte man auch einiges kürzen können. Ansonsten unterhaltsam geschrieben. Märchenadaption nicht wirklich.
Kennt ihr das? Ihr lest ein 3-5 Sterne Buch, aber für euch fühlt es sich nach einem 6 Sterne- Read an?
Ja, genau das hatte ich mit "Mirror Mirror- Tell me lies."
Es ist handwerklich gesehen vielleicht kein Bestseller, krempelt als Retelling die Grundgeschichte ganz schön durch und hat auch nicht das Spicelevel um als Smut durchzugehen, um damit die Leser mehr zu catchen, aber für mich war es ein gefühlter 6 Sterne- Read 💚⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, es sog mich geradezu ein und vermittelte glaubhaft die Emotionen der Hauptprota. Gott 😫 sie tat mir so leid- diese Mutter! Ihr ganzes Schicksal... naja und dann noch dieser nervige Dämon, der sie so überhaupt nicht leiden konnte (jaja, wers glaubt wird selig), sie mehrfach einfach über den Jordan schicken wollte, sie aber dennoch nicht in Ruhe lassen konnte.
Die daraus resultierende Liebesgeschichte ist wunderschön und der Schlagabtausch der beiden (Verbal sowie auch in Gedanken) ist herrlich lustig 😅
Das Worldbuilding und das Magiesystem sind schlüssig, so anders und erfrischend zur Grundgeschichte, die diese hier inspiriert hatte und es hat nur eine dezente, sehr taktvoll beschriebene Brise Spice.
Die Meisterin der Retellings- Liz Rosen- hat definitiv mit Michelle Thate Konkurrenz bekommen und ich hoffe wirklich auf mehr (z.B. von Lope und Nuriel)!
Bilder wie immer selbst gemacht und bei Pinterest "geliehen".
Grandioser Anfang und Ende, aber leider hat sich der Mittelteil für mich persönlich etwas gezogen.
Als ich angefangen habe zu lesen war ich direkt so doll gefesselt, dass ich dachte, das hier könnte ein riesen Highlight werden. Es war dynamisch, düster und hatte genau das märchenhafte, was ich auch erwartet habe und wirklich wahnsinnig gut! Den Bezug zu Schneewittchen konnte man auch direkt am Anfang ausmachen.
Neera war für mich eine anfangs süße Protagonistin, aber ich habe schnell gemerkt, dass sie nicht nur das ist, sondern sich auch gegen ihre Mutter zur Wehr setzt und sich auch nicht vor dem Prinzen des Dämonenreiches versteckt. Ciarán dahingehen ist sowas von ein Dämon. Düster, morally grey aber auch hier stellt sich im Laufe der Geschichte raus, dass er auch anders kann. Die Dynamik zwischen Neera und Ciarán am Anfang war soooooo fesselnd, habe das total gern gelesen. Die Welt an sich ist auch toll beschrieben und man lernt auch ein paar andere Geschöpfe kennen. Die beste Freundin von Neera lernt man auch richtig gut kennen und ich mag Nuriel total. Sie ist wirklich ein toller Nebencharakter.
Und trotz all der guten Punkte, hat mich die Story im Mittelteil leider etwas verloren. Leider gab es gewisse Sätze, die auf zwei Seiten 5x gesagt wurden und dann hatte die Handlung an sich für mich kurz mal den Faden verloren, weil ich nicht gecheckt habe, wieso denn immer wieder plötzlich neue Gestalten bzw. Gegner kommen und es nicht endlich mal das passiert, was am Ende so wichtig ist und worauf es letztendlich abzielt. Das hätte man für mich persönlich kürzen können. Das Ende war dann aber wieder genau so, wie ich den Anfang verspürt habe und ich hatte zum Glück ein gutes Gefühl beim Beenden des Buches. Ich werde das Buch trotzdem nicht so schnell vergessen, dafür war der Anfang einfach wirklich zu gut! 🖤
Ich dachte es wird ein Jahreshighlight für mich , aber da ist es leider ganz knapp daran vorbei geschlittert. Aber dennoch war es eine sehr spannende Geschichte , die mich schnell in ihren Bann gezogen hat. Von Anfang an bis zum aufregendem Ende, war ich mittendrin in der Geschichte. Ich kann das Buch guten Gewissens empfehlen.
Mirror Mirror ist neu erschienen und aus ursprünglich 2 Bänden nun ein Buch mit 2 Teilen geworden.
Was mich etwas gestört hat, waren die teils doch sehr langen Kapitel. Es gibt zwar die POVs von Neera und Ciaran als weitere Unterteilung in den Kapiteln aber irgendwie hat sich mein "just one more chapter" dabei nicht so wohl gefühlt. Es wurden auch teilweise angekündigte/unangekündigte Zeitspünge in die POVs eingebaut, was manchmal förderlich manchmal aber meiner Meinung nach nachteilig war und man sich erst wieder gedanklich orientieren musste. Teilweise haben mir auch die buchbezogenen Schimpfwörter, die doch sehr oft vorkommen 🫣, nicht so gefallen und das der Kosename erst so weit zum Schluss des Buchs ausgelöst wurde, weiß nicht😅
Ansonsten hat mir die neuinterpretierte Story gut gefallen und durch den guten Schreibstil fließt man trotz Kapitellänge 😉 ziemlich gut durch. Auch das ein großer böser Wolf noch mitspielt war für mich interessant zu lesen. Leser mit Triggern sollten sich die entsprechenden Warnungen ansehen, manches geht emotional schon ziemlich nah, da es geschilderte nonverbale wie verbale Gewalt gibt.
Ansonsten bietet die Geschichte emtionale Tiefe, Zwiespalt, Plottwist, Tension, sarkastischen/spitze/lustige Dialoge/Schlagabtausch und im 2. Teil auch etwas Spice.
Mich hat es gut unterhalten aber wegen der kleinen persönlichen Mankos der entsprechende Sternabzug.
Mirror, Mirror – Tell Me Lies – DNF
(⚠️kostenloses Rezensionsexemplar/unbezahlte Werbung)
Bei ca. 60 % abgebrochen. Das angekündigte Dark-Schneewittchen-Retelling kam für mich nicht rüber, dazu ein Sprachstil mit vielen wiederholten, eher niveaulosen Ausdrücken und insgesamt zu wirr erzählt. Ich konnte mich in diese Story einfach nicht fallen lassen und fühlte mich verloren. Wahrscheinlich bin ich einfach nicht die Zielgruppe. Liebt das Buch bitte für mich – meines war es nicht. 🫶
Spieglein, Spieglein an der Wand... wo war nur das Märchen in diesem Land?
Versprochen wurde mir ein finsteres Schneewitchen-Retelling, bekommen hab ich handzahmes Dämonen-Romantasy... Das ursprüngliche Märchen war praktisch nicht mehr zu erkennen (und neeein, ein zweckentfremdeter Zauberspiegel macht noch kein "Schneewitchen"). Mein innerer Griesgram würde an dieser Stelle gerne sagen "Thema verfehlt, 6, setzen" und Punkt. Aber so ganz richtig wäre das wohl nicht. Denn trotz meines Ärgers konnte mich diese Geschichte durchaus unterhalten. Es gibt Flüche und Prophezeiungen, eine schön ausgearbeitete Fantasy-Welt, gleich 2 böse Königinnen und eine schicksalhafte Slow-Burn-Romanze mit dem "Feind". Die Geschichte lässt sich trotz gelegentlicher Schreibfehler flüssig lesen, die häufiger vertretenen Schimpfworte waren erfrischend anders als das abgedroschene F*** Und trotzdem: wer wie ich nach Märchen-Feeling sucht wird hier höchstens mit Lupe fündig. Schade, es gibt so viel ungenutztes Potential... Für Romantasy-Fans ist es aber einen Blick wert...
Ein schönes Märchen, was stark an Schneewittchen erinnert. Die Anziehungskraft der beiden Hauptcharaktere von Beginn an gefiel mir richtig gut. Die damit verbundene Verwirrung absolut nicht, denn zwischendurch fand ich dieses hin und her von Ciaran echt nervig.
Die Geschichte an sich war, trotz Rechtschreibfehler (ja ich hab sie gesehen 😂) gut zu lesen. Am Ende fehlte mir ein wenig die Aufklärung, wieso, weshalb, warum auch wenn ich eine Vorahnung habe, könnte ich ja im Dunkeln tappen.
» Lope trat hinter Nuriel, wollte sie von mir wegziehen. Ich schüttelte kaum merklich den Kopf und er hob seufzend die Hände. Ich hatte jeden einzelnen Schlag verdient.
»Das werde ich. Versprochen«, antwortete ich leise, packte ihre Fäuste und schob sie ein Stück von mir.
Ungeweinte Tränen hingen an ihren Wimpern und man konnte förmlich zusehen, wie sie ihre Maske hochfuhr. Und die Krallen aus.
»Wenn nicht, töte ich dich.«
Ich hatte keinen Zweifel, dass sie es ernst meinte.
»Ist das eine Drohung?« Nuriel sah mich unverwandt an.
»Nein. Ein Versprechen.« Und ohne eine Miene zu verziehen, drehte sie sich um und rauschte aus dem Schlafzimmer.
»Ich glaub, ich habe mich verliebt. Ist sie nicht der Wahnsinn?«, kam es von Lope.«
Mirror-Mirror ist ein faszinierendes düsteres Mädchen, das mir von Anfang an das Gefühl eines Schneewitchen-Retellings gab. Dass es das nicht unbedingt trifft, wurde mir Schritt für Schritt bewusst.
Und erwartet das Königreich Phersia, das ich unter dem Fluch der ewigen Kälte der Dämonenkönigin Asmodea leidet, und sich in all dem tristen Unglück Prinzessin Neera befindet.
Gleichzeitig ist das für Prinzessin Neera nicht die größte Bedrohung, denn ihre Mutter, die Königin schließt ein Bündnis mit dem Dämonenprinz Ciarán, dessen brutales und grausames Wesen bekannt ist. Sie zwingt ihrer Tochter eine Heirat auf und verdammt sie zu einem Leben in Schatten. Welche Ziele sie damit verfolgt, stellt sich die Frage…
Das Setting ist düster, brutal und wie die Welt der Dämonen kalt. Die Welt, die Michelle Thate hier erschafft, gleicht einem erkalteten Schlachtfeld und ist durchzogen von Hass und Rache. Dass es hier dunkel wird, wurde mich sofort klar..
Neera ist dabei eine faszinierende Protagonistin, sehnt sich beständig nach der Anerkennung ihrer Mutter, will sich ihr aber gleichzeitig widersetzen. All das erschafft einen tragischen inneren Konflikt, dem sie ständig ausgesetzt ist. Als Nesiana über ihren Kopf hinweg entscheidet, ihr Schicksal bestimmt und sie zu einem Leben in Grausamkeit verdammt, hat mich dieses Verhalten wirklich erschreckt. Es wirkte wirklich, als ob ihr nichts an dem Wohlergehen ihrer Tochter liegt. Dadurch wirken auch ihre Gedanken nachvollziehbar und haben ihren Konflikt so realistisch gemacht. Ich habe so mit ihr gelitten und ihre Tage betrauert..
Als sie Ciarán begegnet, begegnen sich beide im Hass und tiefster Abneigung. Diese schwingt aber erstaunlich um und beide verspüren schnelle eine wahnsinnige Anziehung zueinander. Gerade Neera möchte sich diese aber nicht eingestehen, kann aber nicht die Signale leugnen, die ihr Körper versprüht, sobald der Dämon in den Nähe ist.
Ciarán ist wirklich düster und kalt - steht seinem Ruf in nichts nach. Dennoch wird auch er in Neeras Anwesenheit weicher, lernt Seiten an sich kennen, die auch er so vorher noch nicht bemerkt hat. Definitiv trifft hier das Trope „He falls First“ zu, denn genau das passiert. Er verleibt sich Hals über Kopf in „sein kleines Chaos“, wie er die Prinzessin liebevoll zu nennen beginnt.
Lope, der Kommandant seiner Armee, hat mir als Nebenprotagonist besonders gefallen - ebenfalls ein mächtiger Dämon, der sich in einen Wolf verwandeln kann. Sein Humor und Sarkasmus, mit dem er gerade Ciarán zur Weißglut treibt, hat mich wirklich abgeholt. Er ist mir derart ans Herz gewachsen, das ich mich sehr freuen würde, mehr von ihm und Nuriel zu erfahren. Der Rotschopf, der ihm den Kopf verdreht, wirbelt seine Gefühlswelt schnell durcheinander.
Die Charaktere und die Dynamik zueinander hat mir wirklich gut gefallen. Mich erwartete viel Humor, der die Tragik und Gräueltaten, auflockert und erträglicher macht.
Das Buch bzw. der Schreibstil hat mich sofort von Beginn in seinen Sog gezogen. Wir dürfen die Geschichte aus beiden Augen erleben - begleiten Neera und Ciarán Tag für Tag.
Die Handlungen überschlagen sich, dann ist der Mittelteil beinahe etwas langwierig und zäh, um ehrlich zu sein. Hier hatte ich das Gefühl einige Seiten lang immer das Gleiche zu lesen und habe etwas gekämpft am Ball zu bleiben. Das Ende nahm dann wieder rasant an Tempo auf, war spannend und ließ es mich nicht mehr aus der Hand legen.
Abschließend hat mir das Buch wirklich sehr gefallen. Es war spannend, düster und schlug genau den richtigen Ton für mich an.
Ich bin sehr auf weitere Bücher der Autorin gespannt & freue mich sehr auf alles, was wir hier noch lesen dürfen✨
Das Cover:
Das Cover ist wirklich ein Hingucker, es versprüht sofort Snow White-Vibes und macht neugierig. Optisch volle Punktzahl.
Meine Meinung:
Schneewittchen ist und bleibt eines meiner liebsten Märchen, also war klar, dass ich dieses Retelling sofort haben musste. Ein düsteres Snow-White-Setting mit einem Dämonenprinzen als Love Interest? Ja bitte. Und tatsächlich hat mich Mirror, Mirror, Tell me Lies in vielerlei Hinsicht auch nicht enttäuscht, aber eben auch nicht vollständig überzeugt.
Die Geschichte folgt Prinzessin Neera, deren Heimatreich Phersia in ewiger Kälte erstarrt ist. Ein alter Fluch, der an den Dämonenprinzen Ciarán geknüpft ist, ustndaran schuld. Als ihre Mutter ausgerechnet ein Bündnis mit ihm schmieden will, prallen zwei Welten aufeinander, die eigentlich verfeindet sein sollten.
Die Welt, die Michelle Thate hier erschafft, ist wirklich stark: düster, atmosphärisch dicht, voller mystischer Kreaturen und mit einem Setting, das einen sofort in seinen Bann zieht. Das hat mir richtig gut gefallen.
Neera ist als Protagonistin durchaus sympathisch, sie ist tough, kämpft für ihr Reich und hat eine klare innere Zerrissenheit, die man gut nachvollziehen kann. Ihre Freundschaft mit Nuriel ist dabei ein echtes Highlight der Geschichte und bringt Wärme in eine sonst sehr dunkle Welt. Das hat sich authentisch und herzlich angefühlt.
Ciarán als Dämonenprinz startet stark, charismatisch, geheimnisvoll, mit genug dunklem Charme, um neugierig zu machen. Die Dynamik zwischen ihm und Neera zündet anfangs wirklich gut. Aber genau da liegt für mich das größte Problem: Das ewige Hin und Her zwischen den beiden zieht sich irgendwann so in die Länge, dass es mehr nervt als Spannung erzeugt. Die Dialoge verlieren im Mittelteil ihren Schwung, und die Entwicklung der Beziehung wirkt an manchen Stellen eher wie Kreisen auf der Stelle als echtes Vorwärtskommen.
Was das Buch besonders macht, ist eindeutig die Atmosphäre und das Worldbuilding, da merkt man, dass die Autorin weiß, wie man eine dunkle Welt mit Leben füllt. Der Schreibstil ist flüssig und zieht einen gut rein. Das Ende findet dann zum Glück wieder zu alter Stärke zurück. Aber der Mittelteil kostet leider einiges an Geduld.
Das Buch ist ein Sammelband, der beide Teile der ursprünglichen "Spieglein, Spieglein"-Dilogie enthält, wer also einsteigen möchte, bekommt hier direkt die ganze Geschichte in einem. Was vielleicht auch den etwas zähen Motteltwil erklärt, da ein Spannungsbogen in einem Band ein anderer wäre, als in zweien.
Mein Fazit:
Wer Schneewittchen liebt und auf düstere Retellings mit Dämonenprinzen steht, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen, zumindest teilweise. Die Atmosphäre ist stark, das Setting ist wunderschön dunkel und das Ende überzeugt. Nur der Mittelteil mit dem ewigen Auf und Ab zwischen den Protagonisten hat mich etwas auf Abstand gehalten.
Vorab dieses Buch ist wunderschön und auch die Idee mit dem Schneewittchen retelling ist super, bisher noch nie was vergleichbares gelesen oder gehört. Das Setting ist klasse und auch die Kreaturen fand ich toll. Allerdings wurde ich mit beiden Hauptprotas überhaupt nicht warm. Sie lieben sich, dann hassen sie sich, er bringt sie ständig um und dann tut es ihm so leid....war mir leider nichts. Ich habe es bis zur Hälfte gelesen und mich dann entschieden es abzubrechen.
Ich bin bislang einfach nicht vielen Märchen-Retellings begegnet – aber Märchen an sich? Immer. Und wenn sie düster werden… bin ich sowieso dabei 👀
Also bin ich ohne grosse Erwartungen rein… und war plötzlich komplett drin.
„Ich rettete nicht. Ich tötete. Ich war ein Dämon, verdammt. Ciarán von Astaroth! Sohn des Teufels und einer Irren.“
— Ciarán, Mirror Mirror tell me lies
Es geht um Neera, eine kaputte Mutter-Tochter-Dynamik, eine absolut irre Königin mit Weltherrschafts-Ambitionen 👑
und Ciarán… der dunkle Prinz 😏
Der Schreibstil hat mich direkt abgeholt.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch in 24h durchgezogen – keine weiteren Fragen 🤭😹
Als Einzelband zieht alles ziemlich schnell an: Plot, Romance, Action.
Bei den Hauptfiguren hat das für mich funktioniert, vor allem die Tension war da 🔥
Auch wenn Ciarán zwischendurch wirklich ein Idiot war… ich mochte ihn trotzdem. (anscheinend habe ich ein Muster 🥲)
Aber dann gab es noch eine Nebenfigur.
Und ich war einfach nur so: hä? 🤨
Von 0 auf komplett fasziniert von Neera – ohne Aufbau, ohne Entwicklung, einfach da.
Seine Sprüche waren mir oft zu gewollt und irgendwann einfach drüber.
Ich konnte ihn einfach nicht greifen und hatte Mühe, mit ihm warm zu werden 🫠
Obwohl ich ihn anfangs mochte.
Dafür: Pheras 🖤 (mehr sag ich nicht)
Mein Fazit:
Ein Märchen-Retelling, das sich super schnell wegliest und einen ziemlich easy reinzieht ✨
Das Tempo ist hoch, nicht alles bekommt gleich viel Tiefe – aber die Hauptstory trägt.
👉 Klare Leseempfehlung für alle, die Lust auf ein düsteres Märchen mit Tempo und Tension haben.
tropes:
enemies to lovers · forbidden love · dark prince · magic vs fate · slow burn · intrigue & betrayal · power struggle
Ich hatte keine großen Erwartungen und befürchtete schon den nächsten „Schneewittchen-Abklatsch“, doch ich wurde absolut positiv überrascht. Das Buch ist ein echtes Highlight für jede Dark-Fantasy-Liebhaberin, die früher die Disney-Filme geliebt hat. Es ist fast besser als das Märchen selbst!
Das Buch beginnt mit einem Rückblick, der 18 Jahre in die Vergangenheit führt. Diese Einleitung ist absolut gelungen und legt das perfekte Fundament für die Story. Man ist sofort drin und will wissen, wie die Fäden zusammenlaufen.
Besonders packend ist die Dynamik zwischen Neera und Ciaràn. Bereits bei ihrer ersten Begegnung sprühen die Funken und man ahnt sofort, dass sie Seelenverwandte sind. Dass sie gegenseitig ihre Gefühle wahrnehmen, ohne es anfangs zu verstehen, sorgt für ein grandioses Lesevergnügen. Man leidet und fühlt mit den Charakteren richtig mit.
Während man für die Hauptcharaktere brennt, sind Seria, Asmodea und Nesiana die Sorte Miststücke, die man in einer guten Story einfach braucht.
Der Schreibstil ist genial! Eine perfekte Mischung aus Humor und tiefen Emotionen, dabei so leicht zu lesen, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Auch wenn die Spannung im Mittelteil ganz kurz etwas nachlässt, wird man durch einen spektakulären Anfang und ein absolut brillantes Ende entschädigt. Ein hervorragendes Buch!
Die Geschichte dieses Buches hat mich wirklich begeistert. Die Welt ist faszinierend aufgebaut, und die Charaktere haben mich schnell in ihren Bann gezogen. Man merkt, dass viel Kreativität und Gefühl in der Handlung steckt.
Auch die äußere Gestaltung des Buches ist besonders gelungen, das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön und machen das Buch zu etwas ganz Besonderem.
Der Einstieg in die Geschichte war sehr schnell und spannend, doch im weiteren Verlauf wurde das Tempo für mich etwas langsamer und teilweise langatmig. Viele Szenen waren sehr detailverliebt beschrieben, was einerseits zur Atmosphäre beigetragen hat, andererseits aber auch den Lesefluss gebremst hat. Manche Handlungen und Beschreibungen wiederholten sich auffällig oft – gefühlt hat Ciarán Neera unzählige Male eine Locke hinters Ohr gestrichen.
Auch mit dem Schreibstil hatte ich stellenweise Schwierigkeiten. Einige Sätze wirkten nicht ganz flüssig, und bestimmte Formulierungen kamen sehr häufig vor, wie zum Beispiel „es prickelte und flirrte“. Zusätzlich sind mir einige Rechtschreib- und Grammatikfehler aufgefallen, die mich immer wieder aus der Geschichte herausgebracht haben.
Irritierend fand ich außerdem die Großschreibung einzelner Wörter mitten im Satz, wie zum Beispiel „DAS“ oder „MICH“, da ich das aus anderen Büchern nicht gewohnt bin. Ebenso hatte ich Schwierigkeiten mit bestimmten Wörtern wie „indes“, die für mich eher ungewohnt wirkten und den Lesefluss manchmal unterbrochen haben.
Trotz dieser Schwächen hat mir das Buch insgesamt gut gefallen, vor allem wegen seiner starken Idee, der besonderen Welt und den interessanten Charakteren. Für mich ist es eine Geschichte mit viel Potenzial, die stilistisch noch etwas runder hätte sein können.
„Mirror, Mirror“ von Michelle Thate bekommt von mir solide 3 Sterne.
Besonders gut gefallen hat mir das Retelling von Schneewittchen – die Idee ist gelungen umgesetzt und bringt frischen Wind in die bekannte Geschichte. Auch der Schreibstil ist angenehm zu lesen, und die Handlung bleibt durchgehend spannend.
Allerdings haben mich die vielen Wiederholungen gestört, und an einigen Stellen wirkte die Geschichte ziemlich abgedroschen, sodass ich öfter die Augen verdrehen musste. Dadurch verliert das Buch leider etwas an Wirkung.
Insgesamt aber ein unterhaltsames Buch mit Aussicht auf weitere Bände.
Vielen Dank an NetGalley für das Rezensionsexemplar!
Cover, Schreibstil, Inhalt und Fazit
Ich bin in diesem Buch versunken, es war so spannend und voller Wendungen und Emotionen. Ich mag das Cover sehr gerne, es ist so passend und wunderschön mit den Details und Farben. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Das Setting ist überragend, es ist düster und voller mystischer Kreaturen. Ich muss sagen, dass hab ich sehr geliebt. Was mich allerdings nicht ganz überzeugt hat, waren das ganze Hin und Her zwischen Ci und Neera. Die Dialoge am Anfang und als sie sich kennen gelernt habe, richtig gut aber irgendwann war es nicht mehr so zielführend. Aber das Ende hat mich doch wieder mehr als gepackt.
Die ganze Welt die hier entstanden ist und was alles dahinter steckt, war so spannend und ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen.
Ich mag auch wie sich die Beziehung zwischen den beiden dann entwickelt hat, es gab nur für mich zwischendurch den ein oder anderen Punkt der mich etwas gestört hat.
Ich mag auch die Freundschaft zwischen Nuriel und Neera, die beiden waren so ein toller Halt für einander und das war so schön mitzuerleben.
Alles in allem ein Buch was mich sehr berührt und gut unterhalten hat.
Ich kann es wirklich nur empfehlen auch wenn es kleine Schwächen hatte.