Nach der großen Bibliothek nun eine Reise durch die Zeit
Will Budd ist 81 und hatte ein erfolgreiches Leben. Doch sterben tut er ganz allein. Nun befindet er sich nun auf der Mitternachtsreise durch die Zeit.
Wann hat sein Leben angefangen sich so zu verändern. Die Zugreise zeigt ihm das und viel mehr ...
Ich dachte nicht dass ich nach der Mitternachtsbibliothek nochmal so sehr ein Buch verinnerlichen kann wie jenes. Doch auch dieses Buch hat es in sich. Die ersten 60% lassen es zunächst wie eine Wiederholung wirken doch dann verändert sich alles und schlägt sehr auf den Magen. Eine weitere Lektüre von Matt Haig, die die Augen öffnet.
Man muss aber definitiv ein Mindset für eine solche Geschichte haben.
Eine große Empfehlung für jeden für den sich das Buch richtig anfühlt!
Lebe so, wie die Toten leben würden, wenn sie nur die Chance dazu bekämen 🪽
Wilbur, ein ehemaliger Buchhändler, ist am Ende seines Lebens vollkommen allein.
Doch nach seinem Tod wartet auf ihn eine rätselhafte Reise in einem Zug, den er aus seiner Kindheit zu kennen scheint, einmal quer durch sein Leben. Zwischenstation sind immer Momente seines Lebens, die ihn geprägt haben, positiv wie negativ, und die ihm jetzt, am Ende, noch etwas beibringen sollen.
Begleitet wird er auf dieser Reise von Agnes, die Dame, die ihm als Kind die Welt der Bücher näher gebracht hat.
Die Geschichte über Wilbur ist eine spannende Reise durch die Zeit mit Geschichten über verpasste Chancen, falsche Abzweigungen im Leben, Wut, Hoffnung und tiefste Liebe.
Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm und die Kapitel sind wundervoll kurz gehalten. Diese Kombination lässt einen durch die Seiten fliegen, weil man sicher ist, ach komm, ein Kapitel geht noch. Trotz fehlender Spannung sowie fehlender übertriebener Handlung, wird es zu keinem Punkt langweilig. Dieses Buch lebt einfach von Gefühl und Ruhe.
Die Begegnungen mit den Menschen aus Wilburs Leben haben mich zutiefst berührt, zum Teil erschüttert und immer wieder zum Nachdenken gebracht. Was werden später die Momente sein, die man bereut? Welche Zeit hat man nicht intensiv genug genutzt oder gar zu schätzen gewusst? Ist Geld wirklich alles was im Leben zählt und wen verlieren wir dadurch unterwegs?
Dieses Buch ist witzig, klug, warmherzig und einfach wunderschön. Auch nach Abschluss wirkt es nach und berührt. Eine absolute Empfehlung für alle Menschen, die Bücher lieben und überzeugt davon sind, dass sie Leben verändern können.
Nach der Mitternachtsbibliothek nun die Mitternachtsreise von Matt Haig, die mir persönlich sogar noch viel besser gefallen hat.
Tiefgründig ohne schwermütig zu werden und regt auch hier wieder zum Nachdenken an.
Das Hörbuch gesprochen von Christoph Maria Herbst hat mir richtig gut gefallen, ich finde, er hat das Buch wunderbar vertont und jedem Charakter seinen eigenen Stil verpasst. Also große Empfehlung für Buch und Hörbuch und von mir gibt es 5 Sterne.
Das Buch gibt einem Anlass, sein eigenes Leben gründlich Revue passieren zu lassen. Was macht Glück aus, worin liegt der Sinn des Lebens?
Über weite Strecken hat mich die Geschichte nachdenklich und traurig gestimmt. Gegen Ende hat sich das Ganze dann, wenn auch leicht vorhersehbar, zu einem zufriedenen Ende entwickelt.
Ein Buch zum nachdenken!
Vielleicht hatte ich durch die Mitternachtsbibliothek zu hohe bzw. falsche Ansprüche/Erwartungen. Ich finde es sehr schade, dass der Protagonist den Großteil der Handlung nur als tatenloser Beobachter verbringt. Dadurch entsteht kaum Spannung und man hat auch kein klares Ziel auf das hingearbeitet wird, das mag ich persönlich nicht so gerne. Das letzte Drittel ist besser als der Anfang, aber auch da hatte ich auf mehr gehofft.
Eine schöne Geschichte über zweite Chancen im Leben!
Wilbur ist nun am Ende seines Lebens angekommen. Doch nach seinem Tod wartet ein rätselhafter Zug auf ihn. Auf dieser Zugfahrt erlebt Wilbur sein vergangenes Leben aus einem neuen Blickwinkel. Er erkennt seine Fehler, was er gerne anders gemacht hätte und was im Leben wirklich wichtig ist.
Dies war das zweite Buch, welches ich von Matt Haig gelesen habe. Schon die Mitternachtsbibliothek hat mir unglaublich gut gefallen und so auch dieses hier.
Der Schreibstil von Matt Haig ist unglaublich! Er ist authentisch, emotional, fesselnd, witzig und gleichzeitig gibt es so viele wichtige und tolle Botschaften, was mir besonders gut gefällt. Matt Haig schafft es jedes Mal aufs Neue die Leser auf eine magische Reise des Lebens mitzunehmen.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Wilbur ist so von den Ängsten seiner Vegangenheit beeinflusst, dass dies seine Gegenwart und Zukunft gravierend verändert. Er ist mutig, stark und muss aber auch noch viel über das Leben lernen, weil es ihm keiner beigebracht hat.
Maggie ist definitiv eine der tollsten Personen in diesem Buch. Mit ihrer Offenheit und ihrem großen Herzen stellt sie ihre Wünsche und Träume hinten an. Sie sieht, was im Leben wirklich wichtig ist.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass in diesem Buch ein Buchladen und auch die Bücher wieder eine große Rolle spielen.
Dieses Buch hat so viele tolle Botschaften vermittelt, welche mit dafür verantwortlich sind, dass es ein Herzensbuch wurde.
Man muss die Mitternachtsreise definitiv gelesen haben!
Wie die Mitternachtsbibliothek ist auch dieses ein sehr schönes Buch zum nachdenken. Leben und Tod liegen so nah.... und auch das Buch hat mich gefesselt bis zum Schluss. Matthias Haig ist ein toller Autor.
"Lebe so, wie die Toten leben würden, wenn sie nur die Chance dazu bekämen"
Wir begleiten Wilbur nach dem Tod auf der Reise durch sein Leben - durch Höhen und Tiefen. Ein leises, langsames Buch mit Tiefgang. Das Ende hat mich zu Tränen gerührt und lässt mich noch ein bisschen mehr das Leben und die Liebe schätzen 🤍
Willbur stirbt und erlebt nach seinem Tod sein ganzes Leben nochmal. In einem Zug fährt er zu allen wichtigen Stationen seines Lebens und während der Fahrt kann er die "unwichtigen" Parts am Fenster an sich vorbei ziehen sehen. Er fängt an zu bereuen, zu leiden und versucht gegen jegliche Vernunft in sein Leben nachträglich einzugreifen.
Eine wunderschöne Geschichte, die ebenso traurig ist. Willbur lernt, dass Arbeit und Geld nicht alles ist und dass er etwas viel wichtigeres dafür einfach vernachlässigt hat. Er hat sich in seiner Trauer und falschem Ehrgeiz verloren.
Die Liebe zwischen Maggie und Willbur war einfach richtig schön. Die Geschichte so zu begleiten war toll. Man kann sehr viel aus diesem Buch mitnehmen und auch auf das wirklich wichtige im Leben besinnen.
Die Geschichte spielt erneut in einer ähnlich fantastischen und spirituellen Welt wie in der Mitternachtsbibliothek. Auch hier regt sie zum Nachdenken über das Leben und die Auseinandersetzung mit Liebe und Freundschaften an. Diesmal liegt der Fokus jedoch nicht auf der Frage “Was wäre wenn?”, sondern auf einem Rückblick auf das vergangene Leben.
Insgesamt fand ich das Buch etwas schwächer als die Mitternachtsbibliothek. Obwohl es als Fortsetzung vermarktet wird, lässt es sich dennoch eigenständig lesen. Die Botschaft des Buches ist klar und vorhersehbar. Der Protagonist wird auf die Gründe für seinen bisherigen Lebensweg aufmerksam gemacht. Er hat die Möglichkeit, seine Vergangenheit zu betrachten, zu analysieren und seine Fehler zu erkennen. Das Buch ist ebenso emotional wie sein Vorgänger, der Stil ist einfach und zugänglich, und man liest es zügig durch. Für mich war dieser Band jedoch nicht unbedingt notwendig. Ich empfand die Botschaft als etwas zu einfach. Trotzdem ist es ein sehr schönes Buch, welches man weiterempfehlen kann.
5⭐️ reichen gar nicht aus. Die Mitternachtsbibliothek ist mein Always-favorite-buch un Die Mitternachtsreise darf sich dazugesellen. Absolut tolle Story.
Manche Bücher liest man. Andere hinterlassen Spuren. 🚂✨
Der Mitternachtszug war für mich eines dieser seltenen Bücher, das mich noch lange nach der letzten Seite begleitet hat. Es ist eine Geschichte voller Wehmut, Hoffnung und der schmerzhaften Erkenntnis, wie schnell man sich selbst verlieren kann, wenn man immer nur nach dem nächsten Ziel strebt.
Matt Haig erinnert uns daran, dass das Leben nicht plötzlich an uns vorbeizieht, wir sind es oft selbst, die daran vorbeieilen. Immer auf der Suche nach mehr Erfolg, mehr Geld, mehr Anerkennung. Und irgendwann merkt man, dass man auf dem Weg vielleicht genau das verloren hat, was wirklich zählte: Zeit mit den Menschen, die man liebt, die kleinen Momente und das Gefühl, wirklich zu leben.
Besonders berührt hat mich die Vorstellung, noch einmal zurückblicken zu können. Noch einmal die Abzweigungen des eigenen Lebens zu sehen. Die Entscheidungen, die alles verändert haben. Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, für einen Moment in einen Zug steigen zu können, der einen zurück zu genau dem Punkt bringt, an dem man einen anderen Weg hätte wählen können?
Doch die Botschaft, die bei mir geblieben ist, war eine andere: Man verliert sein Leben nicht an einem einzigen Tag. Man verliert es in all den Momenten, in denen man vergisst, was wirklich wichtig ist.
Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, berührt und einen daran erinnert, wie kostbar Zeit eigentlich ist. ✨
Spannend, warmherzig und mit vielen Lebensweisheiten.
Wilbur steht am Ende seines Lebens und blickt auf die Momente, Entscheidungen und Menschen zurück, die ihn geprägt haben. Dabei erkennt er manches erst jetzt wirklich: Wo hat er Fehler gemacht? Was hätte anders laufen können? Und gibt es vielleicht noch eine Möglichkeit, etwas zu verändern?
Matt Haig erzählt eine Geschichte über die großen Fragen des Lebens: Was zählt am Ende wirklich? Karriere, Erfolg und Status – oder die Menschen, die wir lieben? Eine Botschaft, die vermutlich jeder kennt, die im Alltag aber oft in den Hintergrund gerät.
Mir haben vor allem der warmherzige Ton und die philosophischen Gedanken gefallen. Die Geschichte liest sich angenehm und bleibt durchgehend interessant. Emotional hat sie mich allerdings nicht ganz erreicht. Durch die vielen fantastischen Elemente – parallele Welten und Eingriffe in die Vergangenheit – blieb ich eher auf Distanz. Auch einige der Lebensweisheiten wirkten auf mich vertraut und haben mir wenig Neues mitgegeben.
Wer Bücher über Sinnsuche, Lebensentscheidungen und persönliche Entwicklung mag, könnte hier dennoch einen guten Einstieg finden.
Etwas zu passiv und eintönig, irgendwie nicht gut übersetzt
“und manchmal lernt man von den glücklichen Zeiten am wenigsten ...”
Ein in sich stimmiges Buch. Wie man schon auf dem Cover sehen kann, gibt es ein wenig Helligkeit im Dunklen. Eine durchweg melancholische Geschichte mit ein paar Lichtblicken. Und genau über diese hell-dunkel Kontraste philosophieren die Charaktere auch mal auf einer Parkbank.
Parallelen zur Mitternachtsbibliothek kann man finden und ums Lesen geht’s auch oft, da der Protagonist in einer Buchhandlung arbeitet.
Die Idee der Mitternachtsbibliothek, andere Versionen des eigenen Lebens zu erleben, war ja noch abenteuerlich-interessant. Aktiv. Jetzt ist es leider sehr passiv und eintönig.
Fast eine Art Folter, mit dem Wissen der Zukunft, ohne Eingreifen zu können die einschneidenden Momente der Vergangenheit nochmal betrachten zu müssen. Lange verweilen darf man auch nicht, man muss weiterfahren… eine sehr traurige Reise, selbst wenn es manchmal um glückliche Momente geht.
Natürlich passiert dann auch noch was „Unerwartetes“, wobei man eigentlich genau darauf hofft. Leider konnte auch das mich nicht mehr so richtig überzeugen. Ich habe mich wie eine passive Beobachterin der Geschichte gefühlt, das hat mir nicht gefallen und ich empfand es irgendwann als langweilig und wenig abwechslungsreich.
Ich habe jetzt ein ganzes Leben kennen gelernt und fühle mich diesem Charakter gegenüber nicht nah, sondern distanziert.
Es gibt zwar auch richtig gute Momente, aber insgesamt bin ich ein bisschen enttäuscht vom Inhalt.
Wie man es von Matt Haig kennt, stecken viele schlaue Sätze, Selbsterkenntnisse und Lebensweisheiten in der Geschichte, diesmal konnte ich persönlich daraus nur nicht so viel mitnehmen wie aus der Mitternachtsbibliothek.
Es ist insgesamt aber ein solides, stimmiges Buch und ich denke, ich bin diesmal wahrscheinlich einfach nicht Teil der Zielgruppe.
Zur Übersetzung:
Teilweise wurden schwingende, lange Sätze in sehr kurze, knappe aufgeteilt, was den Lesefluss komplett ändert.
Ein Beispiel direkt am Anfang:
„Wilbur squeezed Maggie‘s hand and leaned into her as they sat at the back of the small boat, the sun glittering on the water in front of them“
„Sie saßen im Heck des kleinen Boots. Wilbur lehnte sich an Maggie und hielt ihre Hand. Auf dem Wasser vor ihnen glitzerte die Sonne.“
Ehrlich, was ist das bitte!? Das ist doch nicht das selbe sprachliche Level.
Dann gibt es häufig Satzbaufehler, über die ich jedes Mal gestolpert bin.
(„In diesem Moment betrat den Laden ein alter Herr.“)
Oder Sätze, die keinen Sinn ergeben (“Jetzt war Wilbur schwankend geworden, und das gefiel ihm”) manchmal auch unfassbar verschachtelt mit mehreren eingeschobenen Sätzen.
Zu Beginn fehlt auch zweimal ein Punkt am Satzende.
Es ist dieselbe Übersetzerin wie bei den anderen Büchern, aber es hat sich beim Lesen nicht bekannt angefühlt, als hätte der letzte Schliff gefehlt.
Sehr leichtfüßig geschrieben und hat mich vermutlich aus einer Leseflaute befreit.
Die Botschaft hat mich aber nicht ganz erreicht. Doch vielleicht war ich im Gegensatz zur Lesezeit bei der Mitternachtsbibliothek einfach nicht am richtigen Ort.
Vielleicht holt der Mitternachtszug mich erst im Nachhinein ein. Mal sehen...
Der Protagonist Wilbur kommt nach seinem Tod in eine Art Zwischenraum zwischen Leben und Tod und hat die Möglichkeit, mit dem Mitternachtszug sein Leben erneut als "stiller Beobachter" zu durchleben.
Dabei geht es viel um Reue, Verlorene Chancen und die eigene Reflexion.
Ich liebe es generell, wenn Bücher dazu anregen, über das Leben oder den Sinn des Lebens nachzudenken und die "Mitternachtsreise" ist auf jeden Fall eines davon.
Genau das hat mir an seinem Vorgänger auch schon gefallen und mit diesem Buch hat Matt Haig wieder eine wunderbare Geschichte geschrieben.
Von der Grundgeschichte her hat das Buch ein bisschen Ähnlichkeit mit der Mitternachtsbibliothek, aber auch viele Aspekte unterscheiden sich, hat mir sehr gefallen.
Ich fand die kurze Überschneidung mit der Mitternachtsbibliothek auch ganz toll. Das Buch hab ich damals so geliebt und dass Nora am Ende vorkam fand ich so schön!
Was mir nicht zu 100% gefallen hat, war tatsächlich die Sprache. Teilweise hat sich die Ausdrucksweise sehr "alt" angehört, daran musste ich mich erstmal gewöhnen. Aber sonst ein unfassbar gutes Buch, hat mir sehr sehr gut gefallen! Und das Cover ist so toll.
Eine Liebesgeschichte mit viel Herz und viel zum Nachdenken
Wir begleiten Wilbur nach seinem Tod durch den Mitternachtszug . Man erfährt vieles über sein Leben und warum auch Seelenverwandte auf einmal nicht mehr das wichtige im Leben sind . Es geht um viel Reue und um viele Dinge wie wichtig das Leben ist und es zu leben.
Lieblingszitate:
"Es kommt nicht auf die Länge der Zeit an sondern auf ihre Intensität."
" Manchmal ist alles , was man braucht , gar nicht so weit von dort entfernt , wo man anfangen hat."
" Das unglaubliche Ärgerliche am Todsein war , dass man endlich seine Prioritäten kannte, aber nicht mehr handeln könnte , weil es zu spät war ."
Ein Buch zum Nachdenken .
Lebst du dein Leben so das du nichts bereuen würdest, wenn du es im Zeitraffer noch mal betrachten könntest?
Die Mitternachtsreise
Geschrieben von Matt Haig
Gelesen von Christoph Maria Herbst
Wenn du dein Leben noch mal von vorne betrachten könntest, würdest du alles noch mal ganz genau so machen?
In diesem Roman von Matt Haig geht es genau darum.
Wilbur, der als Kind oft in Bagdale's Bookshop Zuflucht gesucht hat. Konnte sich nie vorstellen Agnes, die Besitzerin des Buchladens noch einmal zu treffen.
Später bekannt Wilburs Karriere in genau diesem Buchladen. Jetzt gehen Ende seines Lebens guckt er auf eine Karriere zurück die sich nicht lumpen lässt. Aber ist das alles? Die Einsamkeit die das ganze mit sich bringt war ihm kaum bewusst.
Es wartet der Mittetnachtsexpress auf ihn. In diesem kann er all die bedeutenden Phasen seines Lebens noch einmal besuchen.
Ob er in dieser Rückschau Glücklich ist über sein gesamtes Leben?
Eingreifen in all das was passiert ist darf man natürlich nicht. Denn das würde ja den Lauf des Lebens verändern. Hält Wilbur das durch, im Angesicht dessen, das er ja weiß was alles passiert bis er hier an diesem Punkt ankommt?
Mir hat es das ein oder andere Mal die Tränen in die Augen getrieben.
Christoph Maria Herbst hat mich wirklich total mitgenommen in die Welt von Wilbur.
Diese Geschichte regt mich zum Nachdenken an. Lebe ich mein Leben so ausgewogen das ich am Ende nichts bereuen würde?
Vielleicht sollte man da mal drüber nachdenken.
Eine Reise durch Erinnerungen, Liebe und zweite Chancen
Manchmal gibt es Bücher, die nicht laut sein müssen, um mitten ins Herz zu treffen. Die Mitternachtsreise hat mich genau auf diese stille, beinahe magische Art erwischt.
Wilburs Reise durch sein eigenes Leben fühlt sich an wie ein Zugfenster, an dem Erinnerungen vorbeiziehen. Manche leuchten warm und golden, andere drücken schwer auf die Brust. Besonders die Szenen rund um Agnes, den Buchladen und Maggie haben mich sehr berührt, weil sie zeigen, wie sehr Menschen und Orte uns prägen können, selbst wenn wir es erst viel später begreifen.
Matt Haig schreibt hier voller Wärme über Reue, Liebe, Verlust und die Frage, was am Ende wirklich zählt. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, selbst kurz innezuhalten und auf mein eigenes Leben zu schauen. Welche Momente würde ich noch einmal erleben wollen? Wen hätte ich fester halten sollen?
Für mich ist das ein sehr gefühlvoller Roman, der Bücher liebt, Menschen versteht und Trost spendet, ohne kitschig zu werden. Nicht jede Passage war für mich gleich stark, manche Gedanken wiederholen sich ein wenig, aber die Botschaft bleibt wunderschön.
Ein Roman wie eine leise Umarmung zur richtigen Zeit.
Mit hat die mitternachtsbibliothek schon echt gut gefallen, aber dieses Buch hat es nochmal getoppt! Diese Reise durch wilberts Leben, die Gedanken und Gefühle, die entstanden sind, haben mich sehr berührt. Es ist ein Buch, was zum nachdenken anregt, worüber man sich austauschen sollte und welches die Liebe zum lesen vermittelt. Eine sehr sehr große Lese-/Hörenpfehlung!
Ein wunderbares, lebensbejahendes Buch über den Tod, das Leben und die Macht, das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen. Ich habe jede Seite genossen.
𝓦𝓮𝓻𝓫𝓾𝓷𝓰 - 𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷𝓼𝓮𝔁𝓮𝓶𝓹𝓵𝓪𝓻
Hallo #bookis 👋
"Dᥱr ᥱιᥒzιgᥱ Wᥱg zᥙ ᥣᥱrᥒᥱᥒ, ιst zᥙ ᥣᥱbᥱᥒ."
Dieses wunderschöne Zitat stammt aus #diemitternachtsreise vom wunderbaren @mattzhaig 🤗
Ich bin ein riesen Fan von #diemitternachtsbibliothek aus 2021, welches ich kürzlich extra nochmal angehört habe, um nun mit seinem neuesten Werk starten zu können, nur um festzustellen, dass man es völlig eigenständig lesen kann und keine Vorkenntnisse benötigt 😅
"Nιᥴht ᥕᥲs mᥲᥒ bᥱtrᥲᥴhtᥱt ιst ᥕιᥴhtιg, soᥒdᥱrᥒ ᥕᥲs mᥲᥒ sιᥱht."
Der Erzählstil dieser sehr emotionalen und tiefgründigen Geschichte ist sehr sehr angenehm, sodass sowohl das Buch, als auch das Hörbuch wie im Flug vergehen.
Der Protagonist hinterfragt im Augenblick seines bevorstehenden Todes viele Entscheidungen und wir begleiten ihn auf einer Reise durch die Nacht zu den wichtigsten Augenblicken seines Lebens!
Wer die Mitternachtsbibliothek mochte, sollte unbedingt hier anknüpfen, das Buch ist wie eine Umarmung, aber auch wirklich bewegend und wenn man es zulässt, auch ein Anstoß sich und sein Leben zu hinterfragen.
Ein Highlight für mich und bestimmt auch für dich!
Das Hörbuch wird übrigens wirklich passend von #stromberg gesprochen, was kurz gewöhnungsbedürftig war, aber dann doch wirklich genial war!
Dankeschön @droemerknaur und @argonverlag für die Rezensionsexemplare
#netgalleyde
The Midnight Train is one of those rare books that quietly sneaks into your heart and stays there long after you've finished the final page. Much like The Midnight Library, this story explores regret, love, and the choices that shape our lives, but it feels more reflective and emotionally mature in its approach.
The novel follows Wilbur as he journeys through the defining moments of his past aboard the mysterious Midnight Train, confronting old mistakes and wondering whether a life can ever truly be understood while it's being lived.
What I loved most was how human the story felt. Haig has a gift for taking big existential questions and presenting them in a way that is accessible, comforting, and deeply moving. Wilbur is a flawed but relatable protagonist, and his journey through memory, loss, and love made me reflect on my own life and the moments I often take for granted.
The writing is simple yet powerful, filled with observations that make you pause and think. While the plot is magical and imaginative, the emotions at its core are wonderfully real. There were several moments that genuinely made me emotional, and a few that felt like gentle reminders to appreciate the people and experiences that matter most.
If you enjoyed The Midnight Library, you'll find familiar themes here, but The Midnight Train stands confidently on its own. It's a heartfelt story about second chances, forgiveness, and learning that a meaningful life isn't measured by achievements but by the connections we make along the way.
A warm, hopeful, and beautifully uplifting read that reminds us to cherish the journey while we're still on it.
Ein absolut tröstliches Hörerlebnis – perfekt zum Abtauchen
Nachdem ich Die Mitternachtsbibliothek verschlungen hatte, musste ich mir Die Mitternachtsreise einfach direkt als Hörbuch holen. Und ich wurde nicht enttäuscht: Matt Haigs Geschichten eignen sich im Audio-Format einfach perfekt, um komplett abzuschalten und in diese ganz besondere, melancholisch-schöne Atmosphäre einzutauchen.
Der Schreibstil ist gewohnt nahbar und tiefgründig, was durch die Vertonung noch einmal extrem verstärkt wird. Die philosophischen Fragen rund um das Leben und unsere eigenen Wege fühlen sich beim Hören fast wie ein gutes, intensives Gespräch mit einem Freund an. Man ertappt sich ständig dabei, wie man kurz auf Pause drückt, um über das gerade Gehörte nachzudenken. Die Charaktere und ihre Zweifel haben mich emotional total abgeholt.
Ein kleiner Wermutstropfen war für mich, dass sich die Erzählung im Mittelteil ein wenig zieht. Manche Gedankengänge wiederholen sich, was beim Hören dazu geführt hat, dass meine Konzentration zwischendurch kurz abgewichen ist. Da hätte die Handlung etwas mehr Dynamik vertragen können.
Trotzdem überwiegt am Ende ein zutiefst warmes, tröstliches Gefühl. Es ist das perfekte Hörbuch für lange Spaziergänge oder ruhige Abende, wenn man mal eine Pause vom lauten Alltag braucht. Eine absolute Empfehlung für die Ohren!
Philosophisch, tiefgründig und voller Gedanken, die noch lange nachhallen: „Die Mitternachtsreise“ von Matt Haig konnte mich genauso begeistern wie damals „Die Mitternachtsbibliothek“.
Nach seinem Tod darf Wilbur mit dem Mitternachtszug reisen und dadurch prägende Momente seines Lebens noch einmal quasi als Außenstehender betrachten. Dabei lernt er, worauf es in diesen Augenblicken wirklich ankam, wie sie sein Leben beeinflusst haben und was er vielleicht hätte anders machen können.
Matt Haig hat meiner Meinung nach das Talent, mit unspektakulären, ruhigen Sätzen jede Menge Gefühl und Tiefgründigkeit zu vermitteln. Beim Lesen wurden bei mir sämtliche Emotionen ausgelöst – von Glückseligkeit bis hin zu Traurigkeit. Vor allem hat mich der Roman jedoch motiviert: dazu, beim Rückblick auf mein eigenes Leben mehr positiv berührende Momente vorzufinden als Momente der Angst oder des Stillstands.
Der Roman beschäftigt sich außerdem mit der Flüchtigkeit des Augenblicks und damit, dass wir seinen Wert oft erst im Nachhinein erkennen. Es geht um die Wertschätzung unserer Mitmenschen, um wahre Freundschaft und um die Akzeptanz, dass sich die Vergangenheit nicht ändern lässt und wir lernen müssen, das Beste daraus zu machen.
Ein tolles Extra: Buchhandlungen und die Liebe zu Büchern spielen eine zentrale Rolle.
Ich kann „Die Mitternachtsreise“ jedem ans Herz legen, der Literatur mag, die zum Nachdenken anregt und zugleich wachrüttelt. Ein Hauch Nostalgie und eine Prise Magie machen dieses Buch zusätzlich zu einem ganz besonderen Leseerlebnis!
Schon ziemlich lange wollte ich eine Geschichte von Matt Haig erleben. Mit seinem neuen Roman wurde das erste Kennenlernen endlich besiegelt und ich war ultra gespannt, denn im Vorfeld habe ich nur unzählige Schwärmereien vernommen.
Allein die Storyidee fand ich wundervoll und wurde wie erhofft, unglaublich tief berührt.
Matt Haig schafft es, auf eine feinfühlige Art nicht nur das Leben von Wilbur Revue passieren zu lassen, wo wir hautnah und emotional dabei sind, sondern ich musste beim Lesen regelmässig innehalten und über mein Leben nachdenken.
Ich habe auf seiner Erinnerungsreise die Schmetterlinge im Bauch gespürt, aber auch die Verluste erlebt.
Auf die einzelnen Erinnerungen und den Verlauf, werde ich nicht eingehen, um Euch nichts vorwegzunehmen. Jedoch kann ich preisgeben, dass mir die Erinnerungen an seine große Liebe am besten gefallen haben, bei denen meine Augen nicht trocken geblieben sind.
Wilbur und Agnes haben mir beide als Hauptprotagonisten mehr als nur gefallen, denn ich habe beide in mein Herz geschlossen, aber auch die anderen Figuren mochte ich und fand jeden in seiner vergebenen Rolle charakterstark und liebenswert.
„Die Mitternachtsreise“ ist eine Geschichte voller Hoffnung, starken Gefühlen, trostspendend, tief gehend und zum Nachdenken anregend.
Ein Roman, der noch lange nachhallen und unvergessen bleiben wird. ❤️
Lesen!
5/5 ⭐️✨✨
Nachdem ich bereits ein anderes Buch des Autors gelesen hatte, war ich bei Die Mitternachtsreise ehrlich gesagt etwas vorsichtig. Das vorherige Buch fand ich zwar gut, aber den großen Hype darum konnte ich persönlich nicht ganz nachvollziehen. Entsprechend gespannt war ich, ob mich dieses Buch mehr überzeugen würde – oder ob ich am Ende wieder mit einem ähnlichen Gefühl zurückbleiben würde.
Tatsächlich brauchte die Geschichte bei mir etwas Anlaufzeit. Im ersten Viertel des Buches war ich noch nicht vollständig gepackt und wusste nicht so recht, in welche Richtung sich alles entwickeln würde. Umso überraschter war ich davon, wie sehr mich die Geschichte im weiteren Verlauf berührt hat.
Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen: Dieses Buch hat bei mir genau die Themen angesprochen, die aktuell in meinem eigenen Leben eine große Rolle spielen. Es hat mich an den richtigen Stellen abgeholt, zum Nachdenken angeregt und mir gleichzeitig ein Gefühl von Trost und Geborgenheit vermittelt. Manche Bücher kommen genau zum richtigen Zeitpunkt – und Die Mitternachtsreise war für mich genau so ein Buch.
Besonders hervorheben möchte ich auch das Hörbuch. Der Sprecher hat einen großartigen Job gemacht und die Atmosphäre der Geschichte wunderbar transportiert. Dadurch wurde das Hörerlebnis für mich noch intensiver.
Außerdem hatte das Buch für mich genau die richtige Länge: nicht unnötig in die Länge gezogen, aber auch nicht zu kurz. Die Geschichte konnte sich entfalten, ohne jemals langatmig zu werden.
Dass ich das Buch bereits einem Freund in einer ähnlichen Lebenssituation empfohlen habe, spricht eigentlich schon für sich. Ich würde es jederzeit wieder empfehlen und kann mir sogar sehr gut vorstellen, es irgendwann noch einmal zu lesen – und das will bei mir etwas heißen, denn normalerweise ist das überhaupt nicht mein bevorzugtes Genre.
Für mich war Die Mitternachtsreise eine berührende, hoffnungsvolle und genau zur richtigen Zeit kommende Geschichte. Ein absolutes Highlight und ganz klar 5 von 5 Sternen.
Wilbur ein erfolgreicher Unternehmer, der eine Buchhandlungskette mit mehr als 200 Filialen vor allem in Großbritannien aufgebaut hat, stirbt in seinem 81. Lebensjahr einsam auf seinem großen Anwesen in England.
Obwohl er als Agnostiker nicht an die Ewigkeit glaubt, findet er seinen Geist auf einer Reise im Mitternachtszug und durchlebt mit einzelnen Stationen ähnlich den Haltestellen eines Zuges noch einmal sein ganzes Leben.
Wilbur wächst in ärmlichen Verhältnissen mit seiner Mutter, die Alkoholikerin ist und seinem Bruder Dougie, der zu Kleinkriminalität und Gewaltausbrüchen neigt, in Sheffield auf. Obwohl Wilbur aufgrund exzellenter schulischer Leistungen ein Stipendium in Oxford erhält, kann er aufgrund eines großen Unglücks sein Studium nicht antreten. Stattdessen wird er Buchhändler in seiner Heimatstadt.
Typisch für einen Narzisst, der er leider geworden ist, steht Erfolg und Geld im Vordergrund und im Laufe seines Lebens, gehen über Wilbur’s Streben nach Erfolg die wichtigsten Beziehungen seines Lebens in die Brüche.
Der Geist von Wilbur erlebt all dies nochmal und sucht nach einer Möglichkeit, wie er das Leben im Nachhinein noch einmal verändern kann.
Dieser Roman enthält so viele gute Aspekte, wie man sein Leben besser gestalten kann, wenn man die Prioritäten nicht auf Reichtum und Erfolg setzt. Die Mitternachtsreise ist für mich ein sehr empfehlenswertes Buch, dass ich vielleicht in 20 Jahren noch einmal lesen werde.
Wilbur ist am Ende seines Lebens angekommen. Er lebt alleine in seinem großen Haus, leidet an Demenz und stirbt an „Herzschmerz“ nach einem Telefonat mit seiner ehemaligen Frau Maggie, die er das letzte Mal vor 30 Jahren gehört hat als sie ihn verlassen hatte. Als Wilbur stirbt, landet er plötzlich im Mitternachtszug und begibt sich mit der ehemaligen Buchhändlerin Agnes auf die Reise durch seine Vergangenheit.
„Aber je mehr man einer Sache ausweicht, desto eher such sie einen heim.“
Es ist keine wirkliche Nachfolge von der Mitternachtsbibliothek, aber die beiden Bücher gehören definitiv zusammen. Im ersten Buch ging es um die Entscheidungen, die man im Leben trifft und das dazugehörige Leben, das man auf Basis der eigenen Entscheidungen dann lebt. Es ging darum, wie lebenswert das Leben ist
In diesem Buch geht es um die Erfahrungen, die man gemacht hat, wenn das Leben vorbei ist. Das eigene Leben zu reflektieren, um für sich zu sehen, aus welchem Gründen hat man welche Entscheidung getroffen und was hätte man anders machen wollen. Ich nehme daraus mit, dass wir nicht bis zum Lebensende warten dürfen, um zu reflektieren. In kürzeren Abständen dürfen wir uns immer wieder fragen, ob wir noch auf dem für uns richtigen Weg sind. Wenn nicht, ist immer eine Kurskorrektur möglich. Wir haben nur das eine Leben. Macht es euch so fein wie möglich. Ein schönes Buch zum schmökern 💜
Während ich von anderen Büchern des Autors Matt Haig wie "Die Mitternachtsbibliothek", "Wie man die Zeit anhält" und "Die Unmöglichkeit des Lebens" sehr begeistert war, ließ mich "Die Mitternachtsreise" doch leider eher enttäuscht zurück.
Normalerweise bestechen die Bücher durch eine sehr genaue Betrachtung der Menschheit, es gibt eine Prise Magie und meist steht die Frage "Was ist wirklich wichtig im Leben?" im Mittelpunkt. Dies war auch hier der Fall. Schließlich geht es darum, dass der Hauptcharakter Wilbur nach seinem Tod noch einmal die bedeutendsten Momente seines Lebens erneut erlebt. Im Zentrum steht hier eine vergangene Liebe zu Maggie , die er zu Lebzeiten nicht so wertschätzen konnte, wie er es rückblickend gerne gemacht hätte.
Allerdings war von vornherein absehbar, dass es bei ihm und Maggie nicht gut ausgehen würde, so dass die Rückblicke auf sein Leben zwar interessant, aber seine Schlussfolgerungen nach dem Motto "Hier hätte ich ihr mehr Aufmerksamkeiten schenken sollen" oder "Hätte ich doch mal hier gewusst, dass...." eher wenig überraschend waren. Nach 50% des Buches hatte ich das Gefühl, dass ich eher ein Familiendrama über Maggie und Wilbur lese, als eine etwas magisch angehauchte Geschichte. Klar, der Zug mit dem Wilbur durch sein Leben reist, ist magisch, aber mehr auch nicht. Hier muss ich zugeben, dass ich das Buch normalerweise abgebrochen hätte, wenn es nicht von einem Autor wäre, den ich an sich mag. Mein Gedanke war dann "Also wenn jetzt nicht noch etwas magisches passiert, dann passt das Buch überhaupt nicht zu den bisher gelesenen Büchern." Aber bis zu diesem Zeitpunkt im Buch musste ich mich ein bisschen durch die Geschichte quälen.
Leider passierte dann genau das, was ich mir vorgestellt habe, was aber auch nicht überraschend war und daher für mich jetzt nicht so wirklich einen Twist oder eine Spannung erzeugte. Eigentlich war schon vom Klappentext her klar, wie das Buch ausgehen würde.
Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen, vielleicht hat mich das Thema auch gerade einfach persönlich nicht zu sehr angesprochen und zu einem anderen Zeitpunkt in meinem Leben könnte ich mehr damit anfangen. Jetzt geht das Buch erstmal an die anderen Matt-Haig-Fans in meinem Umfeld und ich bin gespannt, ob das Buch für sie mehr Bedeutung haben wird. Beim nächsten Buch von ihm werde ich aber wieder zuschlagen, denn grundsätzlich finde ich Schreibstil und Atmosphäre weiterhin gut!
Manchmal braucht es nur einen Zug, ein Fenster und die Erinnerungen eines ganzen Lebens, um alles in Frage zu stellen.
Matt Haig nimmt uns in Die Mitternachtsreise mit auf eine Reise, die weit über Gleise und Bahnhöfe hinausgeht. Protagonist Wilbur blickt auf sein Leben zurück – auf Entscheidungen, Verluste, Liebe und all die Momente, die einen Menschen formen. Was dabei entsteht, ist ein leises, aber tiefes Nachdenken darüber, was es eigentlich bedeutet, wirklich zu leben.
Die größte Stärke des Buches liegt in seiner emotionalen Ehrlichkeit. Haig schreibt über Dinge, die universell sind – Reue, Sehnsucht, Vergeben – ohne dabei je pathetisch zu werden. Die kurzen Kapitel lesen sich wie einzelne Atemzüge. Man ist ständig versucht, noch ein bisschen weiterzumachen.
Was mich besonders berührt hat: der Blick auf das Umfeld der Hauptfigur. Wie Entscheidungen nicht im Vakuum passieren, sondern Wellen schlagen – in alle Richtungen, zu allen Menschen, die uns nahestehen.
Allerdings bleibt ein kleiner Wermutstropfen: Wer Die Mitternachtsbibliothek kennt, wird sich thematisch vertrautem Terrain bewegen. Haig bleibt seinen Kerngedanken treu – manchmal vielleicht etwas zu treu.
Zum Hörbuch: Ich habe die Geschichte über Kopfhörer erlebt, gesprochen von Christoph Maria Herbst. Und hier muss ich ehrlich sein – sein Stil hat mir persönlich nicht immer gut gefallen. Er ist absolut eine Frage des Geschmacks, und ich bin sicher, dass viele seine Interpretation lieben. Für mich persönlich hat es die Magie mancher Szenen etwas gebrochen.
Trotzdem: Die Mitternachtsreise ist ein warmes, kluges Buch, das lange nachwirkt. Für alle, die sich gerne von Literatur emotional erwischen lassen.
Ich weiß nicht, wo sich die Vergangenheit verbirgt, aber dort werden wir uns begegnen. ⏳
Wilbur, ein erfolgreicher, aber einsamer Buchhändler, steht am Ende seines Lebens. Statt des Todes erwartet ihn jedoch eine außergewöhnliche Reise: Gemeinsam mit Agnes Bagdale, die ihm bereits in seiner Kindheit zur Seite stand, durchlebt er die wichtigsten Momente seines Lebens noch einmal. Zwischen glücklichen Erinnerungen und schmerzhaften Verlusten erkennt er, welche Entscheidungen er bereut und was ihm wirklich wichtig war. 🚂
„Die Mitternachtsreise“ von Matt Haig hat mich tief berührt und wird mich noch lange begleiten. Mit seiner einzigartigen Mischung aus Magie, Hoffnung und emotionaler Tiefe erschafft Haig eine Geschichte, die direkt ins Herz trifft. Schon von der ersten Seite an spürt man die besondere Atmosphäre, die nur wenige Autor*innen schaffen können. ✨
Die Charaktere sind durch ihre Ängste, Hoffnungen und Sorgen so authentisch und gefühlvoll dargestellt, dass man unweigerlich mit ihnen mitfühlt. Matt Haig meistert die Kunst, ernste Themen mit einer leichten, fast poetischen Erzählweise zu verweben, ohne die Tiefe der Geschichte zu opfern oder sie schwer wirken zu lassen. 💭
Besonders die ruhige, nachdenkliche Atmosphäre und die Begegnungen mit Menschen aus Wilburs Leben, die bleibende Spuren hinterlassen haben – sowohl positive als auch negative – haben mich tief berührt. Manche Szenen sind herzerwärmend und voller Hoffnung, während andere zutiefst schmerzhaft sind und mir Tränen in die Augen trieben. 🥺
„Die Mitternachtsreise“ erinnert in vielerlei Hinsicht an seinen Vorgänger „Die Mitternachtsbibliothek“. Man entdeckt während des Lesens immer wieder vertraute Elemente, ohne dass die Handlung vorhersehbar oder langweilig wird. Das Buch lässt sich jedoch auch ohne Kenntnis des Vorgängers problemlos genießen. Besonders der kleine „Gruß“ zum Ende aus „Die Mitternachtsbibliothek“ macht es aber lohnenswert, auch dieses Buch gelesen zu haben. ☺️
Matt Haigs bewegende Erzählung fängt die Essenz von Liebe, Verlust, Erinnerungen und zweiten Chancen ein. Mit wenigen Worten erzeugt er eine starke emotionale Wirkung. Dieses Buch ist für mich ein absolutes Herzensbuch und ich kann es nur wärmstens empfehlen! 🫶🏻
Ich fand das Buch sehr spannend - allerdings ist es ein recht schwieriges Thema und man versinkt recht leicht. Es ist ein sehr „schweres“ Buch. Trotz allem fand ich es gut und es regt jedenfalls zum nachdenken an.
Klappentext:
Stell dir vor, dein Leben zieht im Zeitraffer an dir vorbei. Was würdest du noch einmal erleben wollen? Welche Momente – und welche Menschen – zählen wirklich?
Wilbur hätte nicht gedacht, dass er Agnes Bagdale noch einmal begegnen würde. Als Kind war der Buchladen der alten Dame in Sheffield sein Zufluchtsort, nicht nur wegen seiner geliebten Bücher. Bei Bagdale's Bookshop konnte er die Probleme zu Hause einen Moment vergessen. Und dort begann seine eigene Laufbahn als Buchhändler.
Jetzt, Jahrzehnte später, ist Wilbur erfolgreich, einsam und am Ende seines Lebens angekommen. Doch statt dem Tod wartet ein rätselhafter Zug auf ihn. Und Agnes. Sie nimmt ihn mit, zurück durch die Zeit, auf eine Reise, die ihn seine bedeutsamsten Momente noch einmal durchleben lässt. Die glücklichsten Momente, wie damals in den Flitterwochen in Venedig mit seiner großen Liebe Maggie. Aber auch die schlimmsten, in denen er alles verlor.
Schon bald begreift er, wie viel er hätte anders machen wollen.
Nachdem mich die Mitternachtsbibliothek so sehr begeistert hat, war für mich klar, dass ich dieses Buch hier auch lesen möchte. Und auch, wenn es für mich nicht an die Mitternachtsbibliothek rankommt, ist es doch auf seine eigene Art berührend.
Wir blicken auf Wilbur, der für mich manchmal schwer zu fassen war, wie er nach seinem Tod das Leben nochmal an sich vorbeiziehen sieht. Ein Leben, dass von einer schweren Kindheit mit Armut und frühen Verlusten geprägt wurde.
Dieser Rückblick ist sehr spannend und doch macht Wilbur mich zwischenzeitlich wütend. Maggie ist dafür umso großartiger. Was für ein toller Charakter.
Das Ende hat mir gut gefallen.
Wieder ein mega Buch von Matt Haig. Ich fand die Mitternachtsbibliothek ja schon sehr tiefgründig und dieses Buch ist es ebenso. Auch das Christoph Maria Herbst das Buch liest, war eine sehr gute Wahl. Klare Empfehlung für alle die Tiefgang in ihrer Lektüre mögen
Inhaltsangabe (Quelle Amazon)
Das Buchereignis des Frühjahrs 2026: Der neue Roman von Matt Haig, dem Autor des internationalen Millionen-Bestsellers und der TikTok-Sensation Die Mitternachtsbibliothek.
Stell dir vor, dein Leben zieht im Zeitraffer an dir vorbei. Was würdest du noch einmal erleben wollen? Welche Momente – und welche Menschen – zählen wirklich?
Wilbur hätte nicht gedacht, dass er Agnes Bagdale noch einmal begegnen würde. Als Kind war der Buchladen der alten Dame in Sheffield sein Zufluchtsort, nicht nur wegen seiner geliebten Bücher. Bei Bagdale's Bookshop konnte er die Probleme zu Hause einen Moment vergessen. Und dort begann seine eigene Laufbahn als Buchhändler.
Jetzt, Jahrzehnte später, ist Wilbur erfolgreich, einsam und am Ende seines Lebens angekommen. Doch statt dem Tod wartet ein rätselhafter Zug auf ihn. Und Agnes. Sie nimmt ihn mit, zurück durch die Zeit, auf eine Reise, die ihn seine bedeutsamsten Momente noch einmal durchleben lässt. Die glücklichsten Momente, wie damals in den Flitterwochen in Venedig mit seiner großen Liebe Maggie. Aber auch die schlimmsten, in denen er alles verlor.
Schon bald begreift er, wie viel er hätte anders machen wollen.
Eine zauberhafte Geschichte über Liebe, zweite Chancen und die lebensverändernde Kraft der Bücher aus der Welt der Mitternachtsbibliothek
Wunderschöne Ausstattung mit Elementen, die im Dunkeln leuchten
Entdecken Sie auch die weiteren Romane von Bestsellerautor Matt Haig bei Droemer Knaur: Die Mitternachtsbibliothek, Die Unmöglichkeit des Lebens, Ich und die Menschen, Der fürsorgliche Mr. Cave, Die Radleys, Für immer, euer Prince, Nachricht von Dad
Das Buch hat mir Mega gefallen, es bringt einen mit in den Zug zu sitzen und sein Leben durchlaufen ( Nachzudenken ) was wäre wenn, was hätte ich besser nicht gemacht oder anders. Das schaffen sehr wenige Bücher. Das Buch versucht und auch auf den richtigen Weg zu führen, denn wir beschäftigen und unser Leben lang mit unwichtigen Sachen und wir merken es gar nicht, erst wenn es zu spät ist, dann ist es aber wirklich schon zu spät.
Mich hat das Buch jetzt zum Nachdenken gebracht um wirklich zu sehen was im Leben wichtig ist, damit ich es nicht verpasse und am Ende genau wie Wilbur es bereue weil ich mich mit unwichtigen Sachen beschäftigt habe.
Zuerst einmal muss ich sagen, dass Christoph Maria Herbst das Hörbuch ganz toll gesprochen hat. Es war ein richtig schönes Hörerlebnis.
Die Geschichte von Wilbur war wirklich interessant und das Konzept des Mitternachtszuges war spannend und neu für mich.
Auch für mich als Hörerin war es eine emotionale Reise und ich fand das Ende herzerwärmend und berührend.
Eine Reise durchs Leben
Der 81-jährige Wilbur stirbt. Nach seinem Tod findet er sich an einem Bahnhof wieder und steigt in den Mitternachtszug. Dieser bringt ihn zurück zu den wichtigsten Stationen in seinem Leben.
Als Geist erlebt er noch einmal seine Kindheit und Jugend, Situationen mit seiner Mutter und seinem Bruder Dougie, das Kennenlernen seiner großen Liebe Maggie, die Hochzeit, den beruflichen Erfolg und das Brechen seiner Ehe.
Auf seiner Reise beginnt Wilbur sein Leben zu verstehen und erkennt, an welchen Punkten er einen falschen Weg eingeschlagen hat. Wird er die Möglichkeit einer zweiten Chance bekommen?
"Die Mitternachtsreise" spielt im Universum von "Die Mitternachtsbibliothek". Es gibt einen Zusammenhang. Dieser ist aus meiner Sicht aber nicht so stark, dass man "Die Mitternachtsbibliothek" zwingend vorher gelesen haben muss, obwohl ich das Buch unbedingt empfehlen würde. Für das Verständnis ist es aber nicht erforderlich.
Der Schreibstil von Matt Haig ist schön, das Buch ist gespickt von Weisheiten und Sätzen, die man einfach anstreichen möchte. Ich mag es, dass er eher kurze Kapitel wählt. Ich konnte das Buch jedenfalls nicht aus der Hand legen und habe es mehr oder weniger in einem Rutsch durchgelesen.
"Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es vorwärts." Dieses Zitat hat es nicht nur ins Buch geschafft, ich finde es beschreibt auch sehr gut, worum es in "Die Mitternachtsreise" geht. Vieles versteht man erst im Nachhinein und mit diesem Wissen würde man bestimmt in so mancher Situation anders handeln. Das wird auch Wilbur auf seiner Reise immer klarer. Der Roman regt an, das eigene Leben zu reflektieren. Man sollte nie vergessen, worum es wirklich im Leben gehen sollte und wie wichtig die Beziehungen zu anderen Menschen und die Liebe sind.
Die Erkenntnisse sind nicht unbedingt neu, aber wunderschön in diesem Roman verpackt. Es zeigt sich, dass es im Leben nie zu spät ist, eine andere Richtung einzuschlagen. Eine neue Chance kann immer genutzt werden.
Wilbur findet seine große Liebe Maggie und die heiraten. In ihren Flitterwochen passiert jedoch etwas seltsames denn Wilbur hat das Gefühl sich selber in der Menge der Menschen zu sehen.
52 Jahre später stirbt er mit 83 Jahren und durchlebt sein ganzes Leben auf der Fahrt im Mitternachtszug.
Wir lernen viele Charaktere kennen, seine Mutter, Bruder,Lehrerin, Lieblings Verkäuferin und noch einige andere.
Und mit einer Frage bleibe ich zurück, habe und werde ich in meinem Leben die richtigen Entscheidungen treffen, wie ware mein Leben bis jetzt verlaufen wenn ich an manchen Kreuzungen anders abgebogen ware?
Diese Story ist so emotional man kann lachen, grübeln und auch die ein oder andere Trane blieb nicht aus.
Die Charaktere sind ganz toll und das Seeting echt gut beschrieben.
Ich fand es wirklich richtig gut denn es ist mal was anderes.
Ich gebe 5/5⭐️
Wahnsinnig tiefe Lektüre über die Liebe, vergessene Leidenschaften und den Sinn des Lebens
Ich habe auf dieses Buch hin gefiebert, schon bei der Ankündigung und der Titelbild Umfragen wusste ich, dass wird wieder ein Matt Haig Bestseller.
Das Buch war super schön geschrieben, so vertraut und doch neue für Liebhaber der “Mitternachtsbibliothek”. Die Geschichte um Wilbur hat mich mitgenommen von Seite eins bis zum Schluss. Ich hatte es lange nicht mehr das mich ein Buch zum Schluss so berührte, dass ich sogar ein paar Tränen verdrücken musste (ein paar ist untertrieben !). Aber das hat Matt Haig hier geschafft und hat mir dabei die Augen geöffnet, doch ein bisschen anders auf bestimmte Alltagsmuster und das Leben zu sehen.
Dabei gefiel mir das Aufgreifen der Liebe zum Partner, zur Freundschaft, dem Lesen, zur Musik und auch diese Zeitsprung zwischen 21. Jahrhundert und 1960/70 er, wie man es aus anderen Werken des Autor kennt sehr.
Ich kann es sehr weiterempfehlen, ein Buch was ich nicht nur einmal lesen werde!
PS: das der Einband so schön gestaltet ist und auch noch im Dunkeln leuchtet, finde ich natürlich umso schöner:)