
Eine emotionale Achterbahnfahrt 😭 - und nebenbei noch einen Serienmörder 🩸 🔪
Worum geht’s? Mehrere junge Frauen verschwinden oder werden Opfer brutaler Verbrechen. Während das Sonderdezernat Q rund um Carl Mørck und Assad ermittelt, kämpft Rose mit ihrer eigenen Vergangenheit. Nach und nach verweben sich persönliche Schicksale, gesellschaftliche Themen und ein komplexer Kriminalfall zu einer spannenden Geschichte. _____________________________ Was Selfies für mich besonders stark macht, ist die Verknüpfung des eigentlichen Kriminalfalls mit Roses persönlicher Geschichte. Als sich nach und nach offenbart, wie sehr ihre Vergangenheit sie geprägt hat und welche psychischen Folgen die Ereignisse für sie haben, bekommt die Handlung eine emotionale Wucht, die über den eigentlichen Fall hinausgeht. 💔 Auch die Perspektivwechsel funktionieren hervorragend. Gerade weil man immer wieder Einblicke auf Täter- und Opferseite erhält, entsteht eine besondere Spannung. Man weiß teilweise mehr als die Ermittler und fiebert trotzdem mit, wie Carl und Assad die einzelnen Puzzleteile zusammensetzen. Besonders stark fand ich die letzten rund 100 Seiten. Hier greifen die verschiedenen Erzählperspektiven perfekt ineinander und die Ereignisse überschlagen sich regelrecht. Die unterschiedlichen Blickwinkel auf dieselben Situationen sorgen dafür, dass man als Leser ständig neue Informationen erhält und das Gesamtbild immer klarer wird. 🔥 Am Ende bleibt für mich vor allem Roses Entwicklung im Gedächtnis. Der eigentliche Fall ist stark, aber ihr persönlicher Handlungsstrang verleiht dem Buch die emotionale Tiefe, die Selfies für mich zu einem der besseren Teile der Reihe macht. Mein einziger Kritikpunkt sind die teilweise sehr langen Kapitel. Das ist typisch für Adler-Olsen und wird viele Fans nicht stören, aber gerade im Vergleich zu modernen Thrillern mit kurzen Kapiteln kann sich das Lesen zwischendurch etwas langatmiger anfühlen.
























































