
Ein Mann, der den Fesseln seiner Herkunft entfliehen will und eine Frau, die zu spät merkt, wen sie geheiratet hat
⭐ 5/5 'Die Brücken der Freiheit' war endlich mal wieder ein richtig guter historischer Roman 🫶🏻 Das war mein erster Ken Follet, wird aber sicher nicht mein letzter sein. Follet schreibt wunderbar flüssig und authentisch. Das hat mich vor allen Dingen an den Stellen im Buch erfreut, die hauptsächlich aus weiblicher Sicht erzählt wurden. Man konnte ihm die Frauen abkaufen, ohne eine unglaubwürdige Darstellung von ihnen zu haben. Die Geschichte ist spannend erzählt. Wir begleiten vor allem Mack, dem seine Bestimmung als Kind von Kohleminenarbeitern bereits in die Wiege gelegt wurde und ein Leben in Plackerei und Sklaverei für ihn bereithält. Und wir lernen Lizzie kennen, die als Tochter eines verarmten Adligen in einer ganz anderen Liga spielt, sich aber den Konventionen der Zeit nicht unterordnen will. Natürlich wird hier neben dem Kampf um die Freiheit auf ein selbstbestimmtes Leben auch eine Liebesgeschichte erzählt. Alles spielt wunderbar ineinander. Man kann Bindung zu den Charakteren aufbauen und lernt, andere zu missachten. Die Ungerechtigkeit des Lebens damals empört leider immer wieder, doch ich liebe es, in solche Schmöker einzutauchen. Die Geschichte hat mich sehr unterhalten und ich hätte am Ende wirklich gerne einfach weiter gelesen 😌
















