Blick ins Buch

Zitronenfieber: Irland-Liebesroman (Irland – Von Cider bis Liebe 8)

4,7(20)
E-Book6,99 €
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

ISBNB0D41XTVPS
VerlagZeilenfluss
Erscheinungsdatum06.06.24
Seitenzahl501

Rezensionen & Bewertungen

20 Bewertungen

9 Rezensionen

4,7

Tippen zum Filtern

  • starlight.of.books
    starlight.of.books

    384 Follower

    5,0

    Schöner Irlandroman

    „Zitronenfieber“ ist Band 8 der Irland - Von Cider bis Liebe Buchreihe aus der Feder von Madita Tietgen. Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und liebe ihren lockeren und anschaulichen Schreibstil. Das Setting ist wirklich wunderschön, ich liebe Irland und durch die detaillierten Beschreibungen der Landschaften und der Handlungsorte konnte ich mir bildlich alles sehr gut vorstellen. Die Bücher können zwar unabhängig voneinander gelesen werden, allerdings trifft man immer wieder auf alte Bekannte aus den vorherigen Romanen, darüber habe ich mich immer sehr gefreut. Hope und Dylan sind zwei sympathisch und authentische Protagonisten die ich gerne bei ihrer Reise begleitet habe. Die Story rund um die beiden ist romantisch, ein wenig dramatisch und leidenschaftlich und das alles in einem wunderschönen malerischen Setting. „Zitronenfieber“ ist ein zauberhafter Roman, den ich euch sehr empfehlen kann. Ich bin schon jetzt sehr gespannt, was sich Madita Tietgen als nächstes einfallen lässt.

    Schöner Irlandroman

    27. Juni 2024

  • 5,0

    Zitronenfieber ist der 8. Band der Irland-Reihe „Von Cider bis Liebe“. Die Bände sind wirklich toll, man kann einfach nicht genug davon bekommen. Sie können losgelöst voneinander gelesen werden. In den Einzelbänden trifft man immer wieder Protagonisten aus den jeweils anderen Bänden.   Zum Buch: Hope braucht eine neue berufliche Perspektive und am besten noch an einem anderen Ort. Die Physiotherapeutin übernimmt eine sechswöchige Pflege von Destillerie-Besitzer Angus O’Neill. So reist sie an die irische Westküste an den berühmten Cliffs Of Moher ins beschauliche Ardwellheart. Trotz der eher unsympathischen Art ihres Patienten fühlt sie sich in der neuen Umgebung erstaunlich schnell wohl und versucht ihre Selbstzweifel und Schuldgefühle aus der Vergangenheit zu entfliehen. Angus erwachsener Sohn Dylan ist da nicht ganz unschuldig daran, sie fühlen sich schnell zueinander hingezogen. Spontan hilft sie in einem Camp für Waisenkinder aus, das Dylan grad unter seiner Leitung hat. Allerdings kommt Hope mit der Behandlung von Angus an einem Punkt, der sie zu einer drastischen Entscheidung zwingt und die Beziehung zu Dylan verkompliziert. Auch Dylan muss mit seiner Vergangenheit, vor allem mit dem mehr als schlechten Verhältnis zu seinem Vater, abschließen. Ob  Hope und Dylan eine gemeinsame Chance haben und ihre eigenen Dämonen bekämpfen können, solltet ihr unbedingt selbst herausfinden.   Der Schreibstil ist wieder wunderbar zu lesen - gefühlvoll, warmherzig, humorvoll, einfach voller Herz. Das Setting ist ganz toll beschrieben. Es war für mich nicht ganz unbekannt, denn schon im vierten Band „Limettenfieber“ machten wir Bekannschaft mit den O’Neills aus Ardwellheart.   Die Figuren sind durchweg detailliert und authentisch ausgearbeitet. Es hat mir viel Freude bereitet, alte Bekannte zu treffen, bis auf Angus. Als zu Beginn des Buches stand, Hope wird eine sechswöchige physiotherapeutische Pflege von Angus übernehmen, dachte ich sogleich: „doch nicht etwa DER ANGUS?“ Nun ja, genau dieser. Ich habe mir alle Mühe gegeben, mit ihm warm zu werden, Hope hatte tatsächlich so etwas wie ein Gespür für ihn und ließ sich auch nicht unterbuttern. Die Begegnungen zwischen ihm und Hope oder mit Dylan und Brittany sind sehr aufwühlend, ich habe mit allen Beteiligten mitgelitten. Hope ist eine aufgeschlossene, einfühlsame junge Frau. Sie nimmt ihren Beruf sehr ernst und ist derzeit wegen einem tragischem Zwischenfall in der Vergangenheit von Selbstzweifeln geprägt. Dylan ist mir hier richtig ans Herz gewachsen, er hat eine enorme Entwicklung gemacht und dass er sich sozial (zum Leidwesen seines Vaters) einbringt, fand ich richtig gut. Dennoch sitzt ihm ebenfalls die Vergangenheit im Nacken und eine Zukunft mit Hope scheint in weiter Ferne zu rücken, falls es überhaupt eine geben kann.   Madita Tietgen nimmt in diesem Roman das Thema Organspende auf, was sehr gut umgesetzt ist. Es gibt dazu einige emotionale Szenen im Buch.   Insgesamt ist es wieder ein unglaublich berührender Roman mit viel Tiefgang. Ich kann ihn wärmstens empfehlen. Madita Tietgen hat hier wunderbare Lesemomente geschaffen, von humorvoll bis todtraurig, ich war sehr ergriffen. Dafür gibt es natürlich fünf Sterne.

    10. Juni 2024

  • 5,0

    „Zitronenfieber“ nimmt uns mit an einen Schauplatz, an dem wir in „Limettenfieber“ bereits waren. Wir finden uns auf dem Anwesen von Angus O‘Neill wieder, dem Sympathieträger aus Band vier. *Sarkasmus Ende* Inzwischen haben seine beiden erwachsenen Kinder den Kontakt zu ihm eingestellt oder auf ein Minimum reduziert. Da er nach einem schweren Unfall eine Physiotherapie benötigt, engagiert er dafür kurzerhand Protagonistin Hope. Diese ist nach einem einschneidenden Ereignis auf der Flucht vor sich selbst. Die Bewohner von Ardwellheart machen es ihr leicht, sich einzuleben und heimisch zu werden. Unter ihren neuen Kontakten befinden sich auch Dylan und Brittany, Angus Kinder. Dylan ist nach dem Zerwürfnis mit seinem Vater in einer Art Schwebezustand und trägt weit mehr als nur ein Päckchen mit sich herum. Zwischen Hope und ihm entsteht gleich eine Anziehung, denn die Dämonen, die ihnen auf den Fersen sind, unterscheiden sich gar nicht so sehr voneinander. Neben ihrer Tätigkeit bei Angus unterstützt Hope Dylan bei seinem Feriencamp für Waisenkinder. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr sprühen die Funken. Allerdings gerät Hope auch zunehmend zwischen die Fronten der O‘Neills, auch, wenn sie versucht, dies mit aller Macht zu verhindern. Madita Tietgen nimmt ihre LeserInnen mit an eine alte Wirkungsstätte. Ich habe dieses Wiedersehen sehr genossen. Besonders Brittany wiederzusehen und ihre Entwicklung weiterzuverfolgen, war ein schönes Erlebnis. Ich habe das Gefühl, dass meine Bindung zur „Von Cider bis Liebe“-Reihe mit jedem Band intensiver wird. Ich bin beim Lesen nur so durch die Seiten geflogen. Auch, wenn in jedem Buch eine ernste Thematik mitschwingt, war das Lesen geprägt von Leichtigkeit. Ich finde es gerade in solchen Fällen wichtig, dass man als LeserIn nicht von der Schwere der Probleme und Sorgen erdrückt wird. Da findet die Autorin stets eine gute Balance. Dies gelingt größtenteils durch die Randfiguren, die die ProtagonistInnen auffangen, gute Ratschläge geben oder einfach durch ihre Herzlichkeit ein Gefühl von „Nachhausekommen“ erzeugen. Wer nicht gespoilert werden will sollte an dieser Stelle aufhören, diese Rezi zu lesen. Lass dir an dieser Stelle noch sagen, dass ich das Buch absolut empfehlen kann und, dass du es lesen kannst, auch, wenn du die Vorgänger nicht kennst. So. Nun zu dem Punkt, den ich an dieser Geschichte absolut großartig fand: Madita Tietgen widmet sich in diesem Buch dem Thema Organspende. Ein Thema, das viel mehr Raum bekommen sollte. Aber hier hört es nicht auf. Eine der Figuren gerät in Bezug auf diese Thematik in einen extrem schweren inneren Konflikt. Dieser ist auf zerreißende Weise so authentisch dargestellt, dass ich die innere Zerrissenheit förmlich spüren konnte. Der Umstand, dass sich alle Personen bis zum Ende der Geschichte selbst treu bleiben und wir hier keine Charakterentwicklung haben, wie in Dickens Weihnachtsgeschichte war für mich das perfekte Ende. Alles andere hätte ich als absolut unglaubwürdig empfunden. Madita Tietgen beschönigt nichts durch Glitzer und Schleifchen, so wie es manchmal auch im Wahren Leben ist. Ein Fakt, der mir genauso gut gefallen hat, wie die Liebesgeschichte von Hope und Dylan. Selbstverständlich lässt uns Madita am Ende der Geschichte nicht ihm Regen stehen, sondern gibt uns wieder eine herzliche und Wichtige Botschaft mit, die dieses Mal Selbstwert und Seelenfrieden ins Auge fasst.

    20. Juli 2024

3 von 9 Rezensionen

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick