Zeitbrand: Genesis

Zeitbrand: Genesis

Hardcover
2.945

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Beschreibung

Zwischen Ordnung und Wandel liegt der Tod.

Die Drachenreiterin Rhea will die Krone Thalmarks. Nicht aus Pflicht, sondern aus Trotz. Sie muss sich und ihrem toten

Großvater beweisen, dass auch eine Frau an der Spitze des Reiches stehen kann.

Der Schattenagent Leycon hat einen letzten Auftrag: Rhea und ihren Drachen auslöschen. Nicht sein erstes Attentat, das gleich drei Leben kosten wird, aber ihm ist kein Preis zu hoch, wenn es den Feind schwächt.

Zwischen den beiden: einfache Menschen. Ein Glaubensbruder, ein Liebespaar, eine Schwangere, ein kleiner Soldat. Viele Leben, die für die Ziele anderer geopfert werden. Und am Horizont: nicht nur ein Krieg, sondern das letzte Gericht.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fantasy
Sub-Genre
Dark Fantasy
Format
Hardcover
Seitenzahl
350
Preis
23.60 €

Autorenbeschreibung

Eryx Vail ist ein jung gebliebener deutscher Autor, dessen Schreiben von Klassikern wie Dune von Frank Herbert, 1984 von George Orwell sowie American Psycho von Bret Easton Ellis beeinflusst wurde. In seinen Romanen spiegeln sich zudem Einflüsse von Philip K. Dick, Gillian Flynn sowie unzähligen deutschen Klassikern wider. Die Werke von Eryx Vail betrachten unsere Welt kritisch durch eine phantastische Linse. Er ist bekannt dafür, den Leserinnen und Lesern keine einfache Antworten zu liefern, und gleichzeitig die wichtigen Fragen unserer Zeit in den Mittelpunkt zu stellen. Ein Buch von Eryx Vail zu lesen, heißt selten, dass man sich wohlfühlt, sondern vielmehr erwarten, dass er den Finger genau in die tiefste Wunde des menschlichen Seins gelegt wird.

Beiträge

37
Alle
2

⭐️⭐️

‼️🄱🅄🄲🄷🅁🄴🄸🅂🄴-🄱🅄🄲🄷‼️ Wer gerne mehr erfahren möchte: schaut einfach bei buchreise-projekt.de rein 🤗 „Zeitband: Genesis“ von Eryx Vail hat eine interessante Grundidee, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht überzeugen. Der Schreibstil ist grundsätzlich in Ordnung und lässt sich flüssig lesen. Allerdings hat mir das wenig gebracht, weil ich über weite Strecken einfach nicht verstanden habe, worum es eigentlich geht. Die Handlung wirkt extrem unklar und verliert sich in verwirrenden Zusammenhängen, sodass es schwerfällt, der Geschichte zu folgen. Auch die Charaktere bleiben ziemlich oberflächlich und es fällt schwer, eine echte Verbindung zu ihnen herzustellen. Für die kurze Seitenanzahl gab es auch einfach zu viele POV‘s. Im Endeffekt ist es eine Anreihung brutaler, demütigerer Folter- bzw Tötungsmethoden, die schon bemerkenswert sind durch ihre Kreativität. Trotz einzelner interessanter Ansätze bleibt am Ende vor allem Frustration zurück, weil sich kein richtiges Gesamtbild ergibt. Schade, denn mit mehr Klarheit hätte das Buch deutlich besser funktionieren können. Ich werde die Reihe wohl nicht weiterverfolgen, aber die Kommentare meiner Vorleserinnen haben es wirklich zu einem Lesevergnügen gemacht ❤️

4

Düster, brutal, blutig und nichts für schwache Nerven Achtung dies ist ein Buchreisebuch ⚠️

Mein erster Gedanke, what the Hell was habe ich da gelesen?? Dieses Buch ist so heftig und brutal, aber erstaunlicher Weise fand ich es echt gut. Ich konnte es ab einem gewissen Punkt nicht mehr aus der Hand legen. Es ist definitiv kein Buch bei dem man glücklich und zufrieden sagen kann das war toll. Nein im Gegenteil es lässt mich sprachlos zurück und mit so vielen Gedanken zur eigenen Gesellschaft in der wir im Moment leben. Die Welt ist düster, es ist fanatisch, es ist einfach nur heftig und wenn man denkt okay schlimmer geht nicht, doch geht es. Der Schreibstil war grandios. Allerdings muss ich sagen das jeder einzelne Charakter einfach einen Dachschaden hat. Dieses Buch ist definitiv nicht für die ganz „normalen“ Menschen geschrieben 😂 Ich werde auf jeden Fall die Folgebände lesen da ich wissen will wie es weitergeht…

3

Eine unfassbar düstere Fantasy!

Also, ich bin ehrlich: Ich habe nicht mit dem gerechnet, was ich da gelesen habe. Das Buch ist wirklich nicht schlecht geschrieben. Der Schreibstil passt perfekt zum düsteren Setting. Man steigt hier in eine Welt ein, in der Krieg zwischen zwei Nationen herrscht. Ein Krieg, der auf einem Glauben und auf der Schöpfung selbst basiert und damit auch gerechtfertigt wird. Dieser Glaube wird auf beiden Seiten des Krieges durch Gewalt und Perversion legitimiert. Auf jeder einzelnen Seite wird man daran erinnert, dass beide Nationen – der Schöpfung entsprechend – unterschiedlichen Philosophien dienen und nach diesen leben. Dem Glauben, dass alles im Leben einen Wert hat und man Dinge mit Zahlen und Formeln kalkulieren kann. Und auf der anderen Seite dem Glauben an Gemeinschaft und daran, dass man immer füreinander einstehen muss. Tja … mag jetzt vielleicht nicht so schlimm klingen, aber in den Köpfen der Menschen hat sich eine derartig verdrehte Version dieser Glaubenssätze manifestiert, um ihren Durst nach Macht zu stillen, dass es mich zwischendurch schon echt geschüttelt hat. Jede Seite ist voller Gewalt, Tod, Misshandlungen, dem Leiden des Krieges, Selbstgefälligkeit und Machtgier. Zwischendurch hätte ich das, was ich da gelesen habe, gerne als Fiebertraum eines ominösen Sektenmitglieds beschrieben. Denn holy moly – diese Szenarien teilweise und vor allem diese Bestrafungsmethoden hätte ich mir eher in irgendwelchen Kellern eben solcher ominöser Sekten vorstellen können, aber nicht auf Marktplätzen und gesellschaftlich anerkannt. Overall ist dieses Buch wirklich gut geschrieben, und ich will dem Autor das auch nicht absprechen. Man konnte sich gut einfinden, wurde auf jeder Seite an die Zustände erinnert und daran, was Glauben aus Menschen machen kann, und man hat dabei nie aus den Augen verloren, worum es eigentlich geht. Keine Sekunde dieses Buches. Aber es war halt einfach nicht mein Buch – nicht mein Thema. Wirklich nicht. Deshalb bitte nehmt nicht meine Sternewertung als ausschlaggebenden Faktor, sondern das, was ich schreibe. Übrigens ist in der Collage ein Autokorrekturfehler – ist mir erst im Nachgang aufgefallen. Das „unfassbar“ sollte eigentlich ein „und“ sein.

Eine unfassbar düstere Fantasy!
1

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich gelesen habe, aber ich fand es leider überhaupt nicht gut.

🅑🅤🅒🅗🅡🅔🅘🅢🅔-🅑🅤🅒🅗 Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich gerne mal auf der Webseite www.buchreise-projekt.de umsehen. Bei "Zeitbrand: Genesis" handelt es sich um den 1. Band einer Trilogie. Da der Phantorion-Verlag jedoch insolvent ist, bleibt die Frage offen, wie es nun mit der Reihe weitergehen wird. Übrigens ein sehr spannendes Thema, falls ihr es noch nicht mitbekommen habt. So oder so wird meine Reise mit dieser Reihe hier ein Ende finden. Selbst, wenn die Folgebände irgendwann veröffentlicht werden sollten, werde ich sie nicht mehr lesen. Denn nun sitze ich hier und frage mich noch immer, was ich hier eigentlich gelesen habe? Das Buch wirkt wie eine Aneinanderreihung möglichst grausamer Folter- und Tötungsmethoden. Jetzt verstehe ich auch, wieso ihm ein "gewisser Ruf" innerhalb unserer Buchreisegruppe voraus eilt. Dem wird das Buch auf alle Fälle gerecht, ob man das nun positiv findet oder nicht. Für mich war es leider dann doch zu viel des Guten. Der Klappentext klang interessant, doch die Geschichte selbst habe ich weitestgehend vermisst. Stattdessen kann ich jetzt aus dem Stehgreif mindestens fünf neue grausame Foltermethoden aufzählen. Ob ich das jetzt gebraucht habe? Naja... Auch die Charaktere selbst blieben allesamt blass, es gab ständig neue Namen, aber letzendlich war einer unsympathischer als der andere. Einzig Frior, der Drache, der kaum vorkam, hatte ein paar "gute Momente". Die Emotionen innerhalb der Geschichte waren nicht greifbar, einzig das ständige Grauen war präsent. Es kommt selten vor, dass ich bei einem Buch so wenig fühle, wie hier. Auch der Schreibstil des Autoren hat da wenig retten können, den genau dieser hätte bei mir als Leserin mehr auslösen sollen, konnte aber in dieser Hinsicht nicht punkten. Die einzige Emotion, die vermehrt aufgetreten ist, war Ekel über das unfassbar unmenschliche Handeln und den Umgang einiger Charaktere damit. Zwischendurch fiel es mir schwer dran zu bleiben und nur die Kommentare der anderen Buchreise-Ladies zuvor, haben mich ansatzweise bei Laune gehalten. Abschließend lässt sich wohl festhalten, dass hier eine eigentlich interessante Grundidee komplett zurückbleibt, zu Gunsten von Grauen, Folter, Mord und ständigen Unsympathien. Wirklich schade. Da hatte ich so nicht kommen sehen. Die meisten Punkte bekommt das Buch bei mir für die Hülle. Inhaltlich stellt es leider keine Empfehlung da.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich gelesen habe, aber ich fand es leider überhaupt nicht gut.
1.5

Puuuuuuuhhhh 😵‍💫😵‍💫😵‍💫

Ich hab das Buch über das Buchreise-Projekt erhalten 🫶🏼 Meine Bewertung und persönliche Meinung dazu lautet: Nein! NEIN, NEIN, NEIN, NEIN, NEIN!! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. 🥴

1

War Leder nicht mein Fall

Leider habe ich das Buch abgebrochen. Für mich war es einfach zu umfangreich und zu ausschweifend geschrieben. Vom Klappentext hatte ich mir etwas anderes erwartet , die Geschichte ging für mich in eine ganz andere Richtung, als ich ursprünglich dachte. Vielleicht wäre später im Buch noch mehr passiert, aber ich habe es deshalb leider nicht weitergelesen. Das Cover hingegen gefällt mir wirklich sehr gut – es ist schön gestaltet und der Farbschnitt passt thematisch wunderbar dazu. Insgesamt war das Buch aber einfach nicht meins.

War Leder nicht mein Fall
2

Leider nichts für mich. Düster und unglaublich brutal

Ich durfte dieses Buch in einer Leserunde bei Lovelybooks lesen und hatte mich sehr darauf gefreut. Der Klappentext klang sehr interessant und ich war direkt neugierig. Ich habe goßen Respekt vor Autoren:innen die mit Herzblut und Aufopferung an ihren Werken arbeiten und ihre Geschichte erzählen. Allerdings treffen diese Geschichten leider nicht immer den Geschmack jedes Lesers. Ich finde die Geschichte teilweise nur grausam und hatte mit den Gewaltszenen so meine Probleme. Ich habe mich damit schwer getan, wie detailliert diese Szenen hier dargestellt werden. Um diese grausame Welt zu verdeutlichen hätte es für mich nicht so überaus anschaulich gemacht werden müssen. Auch die Sexuellen Neigungen wurden einfach immer verstörender. Diese ganzen Szenen hätte man auch ruhig weglassen können. Ich verstehe das sie für den Autor wichtig sind um die Brutalität und Grausamkeit der Welt darzustellen, aber mich haben sie einfach nur angewidert. Jedes Kapitel ist von Schwere und Brutalität durchzogen. Vielleicht bin ich die Falsche Zielgruppe für dieses Geschichte mit ihrer „schweren Gesellschaftlichen" Thematik und ich kann hier einfach nicht zwischen den Zeilen lesen. Die Protagonisten sind für mich alle gleich schlimm und ich hatte keinen Bezug zu ihnen, was mir das lesen zusätzlich erschwert hat. Keiner war mir auch nur ansatzweise Sympathisch. Da ich mich regelmäßig zum lesen „überreden" musste und auch keinerlei Freude dabei empfunden habe in die Geschichte einzutauchen musste ich für mich einen Schlußstrich ziehen. Denn wenn mir ein Buch nicht guttut und mich die Geschichte belastet, ist das wohl die falsche Geschichte für mich. Daher habe ich die Geschichte in der Hälfte abgebrochen. Bitte beachte das das nur meine persönliche Meinung ist. Ich werde an dieser Stelle keine Leseempfehlung aussprechen, da ich dieses Werk nicht beendet habe.

3

Optisch eine 10, aber inhaltlich schwierig. Mehr dann in der Rezension.

Inhalt: Drachenreiterin Rhea will die thalmarkische Krone. Leycon soll sie und ihren Drachen Firor töten. Zwei Völker, die nicht miteinander koexistieren wollen. Oder sind es doch nur die Mächtigen, die ihre Untertanen benutzen. Der große Krieg steht bevor und reißt alle mit sich. Meine Meinung: Sprachlos O.k., Dark Fantasy. Drachen. Eine tolle Leseprobe. Ich hatte mich hier verliebt. In den Drachen Firor. Er ist so lustig, einfach meine Art Humor und die Szenen mit ihm und Rhea gefallen mir mit Abstand am besten im ganzen Buch. Das gesamte Äußere des Buches hatte mich auch schon sehr gefangen genommen. Ist zwar nicht sehr populär, aber ich bin nur ehrlich! Bei all den wunderwunderschönen, fantasievollen Covern von Drachen- oder generell Fantasytiteln fand ich es hier einfach sehr erfrischend, dass das Cover eben nicht so opulent ist, sondern eher schon fast minimalistisch im Vergleich. Ich mochte die Sanduhr, den Drachen und das alles im Zusammenspiel mit diesem drachenschuppigen Farbschnitt. Herrlich! Mit diesem fast schon euphorischen Gefühl ging ich ans Buch und hab große Augen gemacht. Es gibt ganz ganz viele Perspektiven. Viele Figuren, aus deren Sicht erzählt wird. Und es wird brutal. Schonungslos. Und hat mal so gar nichts mit anderen Büchern gemein. Mir persönlich war es dann einfach zu wenig Drache. Zu viel brutale Gewalt, Folter. Ansonsten macht mir da ja nicht wirklich was aus, im Gegenteil, aber hier war das einfach zu prominent, die Figuren dagegen blieben fast schon blass. Bis auf Firor, den Drachen, kann ich auch nicht sagen, dass ich irgendwo einen wirklichen Sympathieträger entdeckt hätte. Manche Verhaltensweisen der Protagonisten sind schon annähernd verstörend. Und das gilt auch leider für eine der vermeintlichen Hauptfiguren Rhea. Ich habe sie schlichtweg nicht so recht verstanden und deswegen konnte ich auch keine Verbindung zu ihr aufbauen. Erstaunlicher Weise ist es der Schreibstil des Autors -eigentlich!- der die Seiten fliegen lässt, es einfach macht, vorwärts zu kommen. Aber uneigentlich ist dann die Vielfalt ein absoluter Haken für mich, der meine anfängliche Begeisterung dann im Endeffekt „getötet“ hat. Ich habe es dann bis zum Ende gelesen, weil ich auf einen Aha-Moment gehofft hatte, der für mich leider nicht kam. Es mag ja sein, dass der Autor einfach auch mal provozieren möchte, Diskussionen anregen, aber wenn es zu sozialkritisch wird, erreicht er vielleicht nicht so sehr ein breites Publikum. Ich hatte hier schon etwas anderes erwartet. Kein weichgespültes Drachen-Fantasy-Märchen, nein, es darf gerne erwachsen sein, aber vielleicht war es hier ein Zuviel. Eigentlich hatte ich mich darauf eingeschossen, hier eine Reihe zu beginnen, jedoch ist für mich jetzt klar, ich werde nicht weiterlesen. Schade, aber kommt halt vor! Fazit: Schon sehr harter Fantasy-Tobak, der nicht vergleichbar ist und den man mögen muss.

Optisch eine 10, aber inhaltlich schwierig. Mehr dann in der Rezension.
2

Vorsicht, Spoiler in der Rezension

Rhea will Königin werden und Leycon, wohl ein Schattenagent, soll Rhea und ihren Drachen auslöschen. Im Ansatz sehe ich die Ideen und es gibt Szenen, die sind sehr stark, beschränken sich aber auf Wenige. Die Brutalität, die viel und häufig vorkommt, hat mich in keiner Weise erschüttert. Es wirkt reingedrückt und unnatürlich. Dass Leycon ein Schattenagent sein soll, erfährt man nur aus dem Klappentext. Die beiden Welten werden kaum, bis gar nicht thematisiert und wenn, erlebt man diese nicht, sondern der Autor behauptet viel (zu wenig Show, zuviel Tell), was auch den Lesefluss für mich negativ beeinflusst hat. Ich habe auf Seite 227 aufgehört zu lesen. Die Charaktere sind im ganzen Buch extrem weit voneinander entfernt und jeder dümpelt so in seinem Leben rum. Ich glaube, Vail wollte eine Welt erschaffen, in der er der Frage nachgeht, was, wenn es keine Helden mehr gibt, wenn die Moral, die wir kennen, nicht gegeben ist, wenn Brutalität normal ist? Einen weiteren Gedanken, den ich beim Lesen hatte, ob es ein Sport gegenüber dem Romantasy Genre ist, welches den Markt überschwemmt hat, mit meiner Meinung nach eher schlechten Büchern als mit Guten. Ich wurde nicht damit warm. Ich würde so gerne wissen, um was es dem Autor in diesem Buch eigentlich geht.

1.5

•○● Als sie den Dunst durchbrachen, schwebte nur noch der Mond über Rheas Kopf und um ihn herum funkelten die Sterne wie Diamanten auf schwarzem Samt. Hier gab es keinen Regen. Kein Feuer. Keine Schlacht. Nur die kühle Klarheit der Nacht. Der Lärm, das Wüten, das Sterben, all das war unter den dunklen Regenwolken zurückgeblieben wie ein Albtraum, den man im Erwachen für einen Moment vergaß. ●○•

𝐁𝐞𝐯𝐨𝐫 𝐢𝐡𝐫 𝐦𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧 𝐳𝐮 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐦 𝐁𝐮𝐜𝐡 𝐥𝐞𝐬𝐭, 𝐦ö𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐞𝐮𝐜𝐡 𝐞𝐢𝐧𝐥𝐚𝐝𝐞𝐧 🤭𝐃𝐢𝐞𝐬𝐞𝐬 𝐁𝐮𝐜𝐡 𝐰𝐢𝐫𝐝 𝐚𝐛 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐦 𝐙𝐞𝐢𝐭𝐩𝐮𝐧𝐤𝐭 𝐚𝐮𝐟 𝐑𝐞𝐢𝐬𝐞𝐧 𝐠𝐞𝐡𝐞𝐧. 𝐖𝐞𝐫 𝐞𝐬 𝐞𝐛𝐞𝐧𝐟𝐚𝐥𝐥𝐬 𝐥𝐞𝐬𝐞𝐧 𝐦ö𝐜𝐡𝐭𝐞 (𝐦𝐢𝐭 𝐦𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐊𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧𝐭𝐚𝐫𝐞𝐧 𝐢𝐦 𝐁𝐮𝐜𝐡 𝐮𝐧𝐝 𝐛𝐚𝐥𝐝 𝐧𝐨𝐜𝐡 𝐦𝐞𝐡𝐫𝐞𝐫𝐞𝐧), 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐝𝐞𝐧 𝐁𝐞𝐢𝐭𝐫𝐚𝐠 𝐯𝐨𝐧 @𝐦𝐚𝐫𝐢𝐞.𝐛𝐨𝐮𝐧𝐝𝐞𝐝.𝐟𝐚𝐧𝐭𝐚𝐬𝐢𝐞𝐬 𝐚𝐧𝐬𝐞𝐡𝐞𝐧. 𝐖𝐞𝐧𝐧 𝐢𝐡𝐫 𝐞𝐮𝐜𝐡 𝐟ü𝐫 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐬 𝐨𝐝𝐞𝐫 𝐦𝐞𝐡𝐫 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐫 𝐑𝐞𝐢𝐬𝐞𝐛ü𝐜𝐡𝐞𝐫 𝐢𝐧𝐭𝐞𝐫𝐞𝐬𝐬𝐢𝐞𝐫𝐭, 𝐝𝐚𝐧𝐧 𝐚𝐧𝐭𝐰𝐨𝐫𝐭𝐞𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐟𝐚𝐜𝐡 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐞𝐧 𝐣𝐞𝐰𝐞𝐢𝐥𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐊𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧𝐭𝐚𝐫. 𝐖ü𝐫𝐝𝐞 𝐦𝐢𝐜𝐡 𝐟𝐫𝐞𝐮𝐞𝐧, 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐬 𝐁𝐮𝐜𝐡 𝐧𝐨𝐜𝐡 𝐦𝐞𝐡𝐫𝐞𝐫𝐞 𝐒𝐭𝐨𝐩𝐬 𝐡𝐚𝐛𝐞𝐧 𝐤𝐚𝐧𝐧. MEINUNG: Müsste ich dieses Buch mit einem Wort beschreiben: HILFLOSIGKEIT!! Gott sei Dank gibt es noch mehrere Worte. 🙈 Dieses Buch ... machte mich fassungslos. Der Schreibstil des Autors war definitiv obere Spitzenklasse. Das war es dann auch schon. 🫣 Im Ernst. Er hat die Gabe, dass ich genau wusste wie es in beiden Ländern aussieht. Wie es klingt, wenn die Vögel zwitschern. Wie es in der Taverne nach Bier stinkt. usw. Er konnte wundervolle Szenen mit seinen Worten heraufbeschwören. Um so grausamer, gewalttätiger und einfach abstoßender war die komplette Geschichte. Denn diese klitzekleinen Lichtblicke waren kurz und sehr selten. Diese wurden ausradiert durch so fanatisch religiöse Völker, die einzig ihrem Glauben vertrauen. Es wird nichts hinterfragt. Die nächste Enttäuschung waren die Protagonisten. Sie waren meist nur auf sich bedacht. Oder das andere Extrem: zu naiv, dass ich der Verzweiflung nahe war. Zu Beginn sind Verse geschrieben aus ihrer religiösen Schrift. Daraus wird klar, dass zuerst die Drachen vor den Menschen erschaffen wurden. Aber in der Story haben die Drachen sehr wenig zu sagen. Frior, der einzige Drache den der Leser kommunizieren sieht, war anfangs das einzige Lebewesen, dass mir gefiel. Er ist extrem sarkastisch 🤭 das hab ich gefeiert. Gegen Ende, war er für mich nur noch eine mürrische große Echse.🙈 Leider kann ich dieses Buch niemanden empfehlen. Dem Autor kann ich nur den Tipp geben, dass er weiter schreibt. Den sein Schreibstil ist exzellent!!!! Vielleicht mehr Gefühl und weniger Brutalität. KLAPPENTEXT: Zwischen Ordnung und Wandel liegt der Tod. Die Drachenreiterin Rhea will die Krone Thalmarks. Nicht aus Pflicht, sondern aus Trotz. Sie muss sich und ihrem toten Großvater beweisen, dass auch eine Frau an der Spitze des Reiches stehen kann. Der Schattenagent Leycon hat einen letzten Auftrag: Rhea und ihren Drachen auslöschen. Nicht sein erstes Attentat, das gleich drei Leben kosten wird, aber ihm ist kein Preis zu hoch, wenn es den Feind schwächt. Zwischen den beiden: einfache Menschen. Ein Glaubensbruder, ein Liebespaar, eine Schwangere, ein kleiner Soldat. Viele Leben, die für die Ziele anderer geopfert werden. Und am Horizont: nicht nur ein Krieg, sondern das letzte Gericht.

•○● Als sie den Dunst durchbrachen, schwebte nur noch der Mond über Rheas Kopf und um ihn herum funkelten die Sterne wie Diamanten auf schwarzem Samt. Hier gab es keinen Regen. Kein Feuer. Keine Schlacht. Nur die kühle Klarheit der Nacht. Der Lärm,  das Wüten, das Sterben, all das war unter den dunklen Regenwolken zurückgeblieben wie ein Albtraum, den man im Erwachen für einen Moment vergaß. ●○•
2

Düstere Fantasy, mit sehr expliziten Stellen, bei der definitiv die Content-Warnungen gelesen und ernst genommen werden sollten.

Rezensionsexemplar Zur Story: Rhea und Leycon stehen auf verschiedenen Seiten. Sie ist eine Drachenreiterin und kämpft für Thalmark, aber vor allem auch für sich selbst und er ist ein Schattenagent, ein Assassine der Gegenseite. Er hat den Auftrag sie zu töten. Meine Meinung: Der Schreibstil ist gut lesbar und ermöglicht ein flüssiges lesen. Ein, zwei Schachtelsätze gab es, die ich tatsächlich mehrmals lesen musste, bis ich deren Sinn tatsächlich verstanden habe. Erzählt wird aus der Sicht von verschiedenen Personen, aber als Erzähler und nicht in der Ich-Perspektive. Der Drache Firor ist witzig geschrieben und ein echtes Highlight des Buches. Auch das Cover und der Farbschnitt sind wirklich super schön. Der Plot spielt in einer düsteren Welt, in der sich zwei Nationen mit komplett unterschiedlichen Ansichten gegenüberstehen und deren Anhänger teilweise sehr krasse und an Perversion grenzende Hingabe ausleben. Mir selbst war das Ganze etwas zu sexuell ausgerichtet. Es gibt sehr viele Handlungen und Anspielungen in sexuelle Richtung. Mir war das etwas zu viel. So zieht sich bspw. auch Thema Inzest wie ein roter Faden durch das Buch. Das hat für mich persönlich auch nichts mehr mit einer düsteren bzw.. mit Dark Fantasy zu tun. Ich fand das nicht einmal bei einem anderen sehr sehr bekannten Fantasy Werk so krass. Das lag eventuell auch an der Länge von Zeitbrand und dem was daran passiert/angedeutet wird. Für mich ist es eher eine Inzestöse Liebesgeschichte, um die ein Fantasy-Plot der dazu passt gebildet wurde. Rhea ist für mich auch kein Morally Grey Charakter mehr, sondern sie wird durch ihre Taten auch als „übler“ dargestellt, als es Leycon ist (der tötet ja „nur“). Der ist quasi der morally grey Charakter und vermutlich am Ende der Held der Reihe, dem der Leser seien Taten verzeihen kann. Ich hoffe nicht, dass das Werk so ausgerichtet ist, dass Rhea diese Rolle übernehmen soll. Ich werde das nicht rausfinden, denn für mich ist diese Reihe mit diesem Band beendet. Fazit: Für mich persönlich war das nichts, auch wenn ich das eigentlich Fantasy-Setting ganz vielversprechend finde. Meine Bewertung: 2 ⭐️

1

Verstörend und gewaltvoll

Düster, verstörend und gewaltvoll – 3 Adjektive, mit denen sich das Buch unfassbar gut beschreiben lässt. Und wenn dies kein Rezensionsexemplar gewesen wäre, dann hätte ich es tatsächlich abgebrochen. Einerseits hat mich die Geschichte gar nicht mitgerissen. Ich fand die Welt nicht sonderlich spannend. Wir hatten viele Charaktere, was gut sein kann, hier aber nicht so ausgearbeitet wurde, dass man sich irgendwie an einen Charakter gewöhnen konnte. Gleichzeitig folgte auf jede gewaltvolle Szene direkt die nächste Szene voller Gewalt – unabhängig von Bestrafung, Folter oder sexueller Gewalt. Jedoch ohne Bindung zu den Charakteren empfand man statt Ungerechtigkeit mehr Ekel und Abscheu vor dem, was dort praktiziert wurde. Gefühle fehlten mir allgemein sehr. Kein Humor, keine Emotionen, die ausgelöst wurden, und kein Mitfühlen mit den Charakteren. Sympathie für die Charaktere fehlte ebenfalls. Handlungen waren nicht nachvollziehbar, und die Anziehung der Charaktere wirkte oftmals sehr fraglich. Wir haben hier Geschwister als Liebespaar, wir haben Rhea mit Vorlieben, die auch nicht ganz nachvollziehbar sind, und gefühlt ist der Drache, der kaum in dem Buch vorkommt, der einzige Charakter, der etwas sympathisch wirkt. Insgesamt nicht meins, obwohl ich Drachen und Dark Fantasy mag.

Verstörend und gewaltvoll
3.5

Stell dir vor, deine Lebenszeit ist die Währung

🄱🅄🄲🄷🅁🄴🄸🅂🄴-🄱🅄🄲🄷 Ich war kurz davor „Kartoffeln. Nichts als Kartoffel“ zu schreiben. In Eryx Zeitbrand verschwimmt Metaphern über Marktwirtschaft, Wahn und Religionskritik zu einem Cocktail der gefühlt Random mit Sex bzw. Fleischbeschau garniert wurde. Bis auf eine Szene habe ich keine Interpretation für den Sex gefunden. Interpretieren kann man in dem Psycho-Buch, wie es unser Community nennt, viel. Die Geschichte der Drachenreiterin Rhea, die alles daran setzt den Thalmarkischen Thron zu erobern und ihres Gegenspielers Leycon ist lediglich die Hülle. Für mich liest es sich wie ein Gedankenexperiment, in dem Lebenzeit tatsächlich eine Währung ist. Aber emotional berührt hat es mich nicht, da so viel grausames hier passiert, die PoV total delulu sind, so das ich bei eigentlich keinem mitfiebert habe. Ich glaube, ich muss tatsächlich noch über das Buch nachdenken, weil es soviel zu interpretieren gibt. Manchmal hat es Züge der Nonsens Literatur. Und es definitiv keine leichte Kost, es verstört und will verstören.

3.5

[Unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar] Schon nach den ersten Seiten war ich komplett in der Geschichte drin. Zeitbrand: Genesis ist kein leichtes Fantasy-Märchen, sondern ein düsterer und komplexer Auftakt, der mich immer wieder zum Nachdenken gebracht hat. Ich mochte besonders das Worldbuilding – Drachen, Intrigen, Thronkämpfe und eine Atmosphäre, die mich total gefesselt hat. Auch die Charaktere fand ich richtig spannend. Rhea ist keine typische Heldin, sondern voller Ecken und Kanten, ehrgeizig, wütend und verletzlich zugleich. Gerade das hat sie für mich sehr realistisch gemacht. Auch Leycon als Schattenagent hat mich fasziniert, weil er so viele Grautöne mitbringt. Anfangs war es allerdings etwas herausfordernd, da viele Perspektiven eingeführt werden und man ein bisschen braucht, um in alle Handlungsstränge reinzukommen. Aber je mehr ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Mein Fazit: Zeitbrand: Genesis ist ein starker Auftakt voller Spannung, Machtspielen und Figuren, die nicht einfach schwarz oder weiß sind. Ein Buch, das mich definitiv neugierig auf die Fortsetzung gemacht hat!

2

Falsche Erwartungen

Um sich und ihrem toten Großvater zu beweisen, dass auch eine Frau an der Spitze des Reiches stehen kann, möchte die Drachenreiterin Rhea die Krone Thalmarks. Der letzte Auftrag des Schattenagent Leycon ist Rhea und ihren Drachen auszulöschen. Dies ist nicht sein erstes Attentat, das drei Leben auslöschen wird, aber er würde alles tun, um den Feind zu schwächen. Zwischen den beiden stehen ganz einfache Menschen deren Leben für die Ziele anderer geopfert werden. Und es geht nicht nur um Krieg, sondern um alles… Von außen sieht das Buch wunderschön aus. Ein schönes Cover, ein toller Farbschnitt- aber dont judge a book by ist cover. Das Buch hat schwach angefangen und noch stärker nachgelassen. Der Schreibstil ist absolute Katastrophe. Man muss gefühlt jeden Satz dreimal lesen und hat es dann immer noch nicht verstanden. Die Sätze sind unnötig verschachtelt, altmodisch und kompliziert. Außerdem sind viel zu viele Details enthalten, sodass es teilweise erst nach einer Seite mit Beschreibungen richtig mit der Geschichte weitergeht. Und trotzdem hat man nicht wirklich eine Ahnung wie die Welt aussieht, weil die erwähnten Details völlig unnötig sind. Auch das Magiesystem habe ich das ganze Buch über nicht verstanden. Es wurde immer wieder kurz angeschnitten, aber nie wirklich erklärt. Über die Charaktere muss man gar nicht erst reden. Die Charaktere eines Buches müssen ja nicht immer sympathisch sein, aber sie sollten schon eine kleine Entwicklung durchmachen, besonders wenn es in der Handlung auch nicht voran geht. Da das Buch aus tausend verschiedenen Perspektiven geschrieben ist, geht es in der Handlung gar nicht voran und ich hatte das Gefühl, dass in dem Buch wirklich nichts passiert ist und wir nicht ansatzweise bis zum Ende gekommen sind. Ich wusste auch nie, wer jetzt nochmal wer ist, was für mich komplett zur Verwirrung geführt hat. Es gab wirklich gar keinen Fortschritt in der Handlung. Mit Drachen Fantasy hatte es auch nur wenig zu tun. Die Drachen haben, wenn überhaupt nur ganz kurze Gastauftritte in dem Buch, aber ansonsten ist mehr Game of Thrones als alles andere. Somit bin ich durch den Klappentext und alle anderen Beschreibungen des Buches mit völlig falschen Erwartungen an das Buch herangegangen. Meinem Empfinden nach ging es auch vielen anderen Teilnehmer/-innen der Leserunde so. Insgesamt war es wirklich eine schreckliche Leseerfahrung, weshalb ich das Buch fast abgebrochen hätte.

Falsche Erwartungen
5

Als Testleserin habe ich auf dieses Buch noch mal einen ganz anderen Blick bekommen. Ich war bei der Entstehung dabei, konnte den Charakteren beim Wachsen zusehen und vor allem konnte ich meinen Senf dazugeben. Das war eine sehr spannende und aufregende Zeit, doch da kommen wir ein anderes Mal zu. 🐉𝑳𝒆𝒔𝒆 𝑬𝒓𝒍𝒆𝒃𝒏𝒊𝒔 In diesem Buch bekommen wir die gute alte Fantasy zurück. Was ich absolut Feier. Es wurde eine interessante Welt erschaffen, die unserer sehr ähnlich ist und doch wieder ganz anders. Die Charaktere sind nicht nur sehr interessant, jeder ist auf seine ganz eigene Art tiefgründig. Jeder von ihnen hat etwas mitgebracht, was das Buch abrundet. Eryx ist ein Mensch, der einem gerne vor Augen führt, was in der Menschheit so alles falsch läuft und das hat er auch hier wieder auf sehr intensive Weise bewiesen. Obwohl es Fantasy ist, kann man so viel wieder auf unsere Menschheit zurückführen. Was sehr beängstigend ist. Was ihr besser versteht, wenn ihr das Buch gelesen habt und das solltet ihr wirklich tun. Ihr verpasst sonst einen Drachen der fließend Sarkastisch spricht und alleine das war schon Gold wert. 🐉𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕 Für mich kann das Buch locker mit Geschichten wie "Herr der Ringe" oder "Game of Thrones" mithalten und ich hätte gerne jetzt schon die Fortsetzung vom Buch, denn es muss einfach weiter gehen. Also Leute ran an den Speck und LEST es.

Post image
2

Sehr heftig

Das Cover und ein in durchdringenden Farben gehaltener Farbschnitt in Form eines Schuppenkleides sind schon mal ein wahrer Hingucker. Der Einband lässt bereits erahnen, dass es in der Geschichte düster zugeht. Und dem ist auch so - das Buch entführt in eine zerrüttete Welt, aufgeteilt in zwei Reiche, das Reich Thalmarks und das Reich Korlandia. Mir hat die Story vom Klappentext SO GUT gefallen und ich hatte mich so sehr darauf gefreut zu lesen..Die Story ist durchzogen von Machtkämpfen und Streben nach Anerkennung in der sich auch die Hauptprotagonistin Rhea wiederfindet. Mir hat die Verbindung zwischen Rhea und ihrem Drachen Firor sehr gefallen. Das war leider auch schon so mit das einzige. Es gab sehr viel Gewalt und explizite Beschreibungen dieser. Ich persönlich muss sagen, dass ich das Buch lieber nicht gelesen hätte, da ich ziemlich verstört zurückbleibe leider... lest die Triggerwarnungen und nehmt diese ernst!

2

Düster, brutal & voller unsympathischer Figuren. Nuvy war mein einziger Lichtblick. Klappentext täuscht, nicht mein Stil.

Der Klappentext hat mich etwas in die Irre geführt, denn ich habe eine klassische, wenn auch düstere Drachengeschichte mit epischem Weltenbau erwartet. Bekommen habe ich aber eine kompromisslos brutale, provokante und sehr düstere Fantasy, die mich teilweise mehr abgestoßen als gefesselt hat. Die Idee mit den Lebensjahren als Währung fand ich wirklich spannend und auch das Magiesystem sowie die religiösen Strukturen hatten großes Potenzial. Leider konnte mich die Umsetzung nicht abholen. Das größte Problem für mich waren die vielen Perspektiven und Figuren. Es wurden so viele Charaktere eingeführt, dass ich irgendwann den Überblick verloren habe, und fast alle waren mir zutiefst unsympathisch. Rhea und Leycon sind beide machtbesessen, grausam und für mich nicht nahbar. Maeine hat sich durch ihre Naivität selbst disqualifiziert. Albenrion wirkte auf mich oft naiv bis blind. Einzig Nuvy war für mich ein Lichtblick: stark, realistisch und die einzige Figur, mit der ich mitfühlen konnte. Die Brutalität war stellenweise schwer auszuhalten – Folter, Erniedrigung, Missbrauch, Erniedrigung von Frauen bis hin zu sehr verstörenden Szenen. Natürlich gehört Härte in Dark Fantasy, aber hier war es mir zu einseitig düster, ohne Lichtmomente, Hoffnung oder kleine Ankerpunkte, die das Ganze erträglicher machen. Das Buch hat starke Ansätze, einen tollen Schreibstil und eine interessante Grundidee. Für meinen persönlichen Lesegeschmack war es jedoch zu viel Brutalität, zu viele Figuren und zu wenig emotionale Bindung. Ich habe mich mehrfach dabei ertappt, kurz davor zu sein, das Buch abzubrechen. Fazit: Mutig, provokant und gesellschaftskritisch – aber nicht die Geschichte, die ich mir vom Klappentext erwartet hatte. Für Leser:innen, die kompromisslos düstere Fantasy mit verstörenden Elementen suchen, sicher interessant. Für mich leider nicht das richtige Buch.

Düster, brutal & voller unsympathischer Figuren. Nuvy war mein einziger Lichtblick. Klappentext täuscht, nicht mein Stil.
2

Anders als erwartet und sehr harte Kost!

Dieses Buch hat mich echt herausgefordert und zwar weit mehr, als ich erwartet hätte. Das Cover und der Klappentext lassen eine klassische Drachengeschichte vermuten, vielleicht sogar mit Romantik oder bekannten Fantasy-Tropes. Doch was man bekommt, ist das komplette Gegenteil. Am Anfang fand ich das noch spannend. Das Buch startet mit einem mutigen und außergewöhnlichen Prolog Aber je weiter ich gelesen habe, desto schwerer wurde es für mich. Jedes Kapitel ist von Schwere und Gewalt geprägt. Es gibt kaum Momente zum Durchatmen, nichts an dem man sich festhalten könnte. Viele Perspektiven reißen die Handlung an, ohne sie wirklich zu vertiefen und mit der Brutalität werden immer wieder Grenzen überschritten, was sicher bewusst so gesetzt ist, für mich aber irgendwann zu viel wurde. Ich glaube, die Intention ist klar: dieses Buch will herausfordern, schockieren und zum Nachdenken über Macht, Glauben und Gesellschaft anregen. Und das gelingt auch! Aber es ist keine Geschichte, die Trost oder Hoffnung schenkt. Für mich eine kompromisslose Fantasy-Geschichte, die LeserInnen an ihre Grenzen führt. Wer sich auf extreme Brutalität und Provokation einlassen will, wird hier fündig. Für alle, die in Fantasy eher Eskapismus, Drachenmagie und ein bisschen Leichtigkeit suchen, ist es definitiv nicht das Richtige. Ich würde an dieser Stelle sagen, beachtet die Triggerwarnung, aber leider ist diese in meinen Augen wirklich nicht ausreichend.

3

Ich fand gut, das der Autor mal einen anderen Weg geht um seine Fantasygeschichte zu erzählen, aber an vielen Stellen war es mir doch ein wenig drüber. Wahrscheinlich werde ich die Reihe nicht weiterlesen.

Ich fand gut, das der Autor mal einen anderen Weg geht um seine Fantasygeschichte zu erzählen, aber an vielen Stellen war es mir doch ein wenig drüber. Wahrscheinlich werde ich die Reihe nicht weiterlesen.
1.5

Ziemlich düsteres Fantasybuch, das von Brutalität, Grausamkeit und Widerlichkeit gezeichnet ist

Fangen wir mit den Pluspunkten an: Als erstes das Cover: das ist wunderschön gestaltet, mit einer tollen Zeichnung vorne und einem hübschen Farbschnitt mit Drachenschuppen die einen Farbverlauf ergeben. Dann der Schreibstil: der war wirklich großartig, nicht so einfach wie in Romance Büchern, sondern auf hohen Niveau. Man hat von Anfang gemerkt, dass der Autor ein großes Talent hat zu schreiben und sehr worttalentiert ist. Doch leider war’s das auch schon mit den positiven Seiten des Buchs. Zum einen lag es an der Handlung: Diese war durchzogen von Gewalt und Misshandlungen. Es verging fast kein Kapitel, indem nicht irgendwer verletzt, gefoltert oder getötet wurde. Auch die detaillierte Beschreibungen in den Kapiteln ließen mich häufig angewidert zurück. Auch mit keinem der Charaktere konnte ich sympathisieren. Sie alle hatten Seiten an sich, die ich nicht nachvollziehen konnte oder abstoßend fand. Auch die Beschreibungen und Erzählungen in manchen Kapiteln waren manchmal zu kompliziert und verwirrend beschrieben, dass ich entweder mehrmals manche Abschnitte lesen musste oder abgeschweift bin. Das alles hat mir leider die Freude am Lesen dieses Buchs genommen. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass ich mich zwingen musste, weiterzulesen. Für diejenigen, die mit grausamen Charakteren und einer düsteren Fantasywelt kein Problem haben, wäre das Buch wahrscheinlich etwas. Für die, die wie ich, nichts mit ständiger Grausamkeit etwas anfangen können, nicht.

2.5

Ein Glaubenskrieg machthungriger, politischer Kontroverse, verpackt in einer abartugen Fantasygeschichte

Der Einstieg ins Buch fiel mir schwer, weil ich den Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig empfand. Ich hatte mich auf eine Fantasygeschichte beworben deren Tropes Drachen, Schattenagenten, Krieg etc. sind, so stand es auch in der Inhaltsangabe , allerdings bekam ich etwas ganz anderes. Und wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mich NICHT für dieses Buch entschieden. Aber am besten von vorne: Charaktere: Wir haben hier verschiedene Charaktere, die uns in jeden einzelnen Kapiteln begegnen. Reha: eine Drachenreiterin, die nichts mehr will, als die Krone und Macht über ALLES und jede/n, sie ist psychisch absolut krank, spürt Lust durch Schmerz und Gewalt , die sie anderen zufügt oder die sie vonihrem Vater empfängt, ihr einziges Ziel ist es, Macht zu erlangen. Leycon: er ist der "Schattenagent" aus Korlandia, er ist ein Soldat dieses Reiches, er zieht für dieses Reich durch jeden erdenklichen Sturm, um Reha und ihren Drachen zu töten, dafür tötet er gnadenlos und nimmt die Identität eines "Bruders" der "ewigen Flamme" an und er ist mit der hochschwangeren Maeine verlobt Nuvy: eine junge Frau, die ihren Bruder auf jegliche Art und Weise liebt, sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, die durch die Hölle geht und jeglichen Missbrauch mit erhobenen Hauptes erträgt, obwohl sie weiß, dass ihr der Toddroht, denn sie wurde an Reha und somit an ihren Drachen verkauft Alberino: Nuvy´s Bruder, er führt mit ihr eine Liebesbeziehung und er versucht sie zu retten, nachdem sie verkauft wurde, er empfängt "Visionen" und landet am Ende als eine Art Prophet, in einem Tempel Maeine: hochschwanfgere Verlobte von Leycon, ihr geht es gut, sie hat keine Sorgen, bis sie ausgelost wird 70 Lebensjahre für die magische Gemeinschaft zu geben und das tut sie auch, als ihr Drache ihr die Jahre nimmt, stirbt ihr Baby und sie ist eine 80 jährige Frau Diese Geschichte erinnerte mich in einigen Momenten an die Bibel, nur das diese Welt durch die ewige Flamme in 2 Reiche geteilt wurde, nur weil die beiden Drachengeschwister Kaethers und Nyssani die "Pfoten" nicht von einander lassen konnten. Die Reiche führen Krieg gegeneinander und jeder will die Macht über sein Reich und am besten über alles was von der Flamme" erschaffen wurde. In dem einen Reich gibt man durch ein Losverfahren "freiwillig" seine Lebensjahren den Drachen an und im anderen Reich werden die Menschen an die Drachen verkauft, um ihnen ihre Lebensjahre zu geben. Aber ALLES ist weit entfernt von dem "Fantasyabenteuer", dass auf der Rückseite des Buches dargestellt wird. Im Prinzip ist es eine Geschichte, geschrieben von den Menschen selbst. Und es könnte zu jeder Zeit geschrieben worden sein. Denn es geht um Glaube, Krieg, Macht und allem, was der Mensch als "verboten" eingestuft hat. Die Geschichte ist ekelhaft, grausam, abartig, brutal. Die Charaktere haben alle Attribute die es so gibt. Von stakr, über machthungrig, gierig, abartig, liebend, hassend, grausam, etc. So wie der Mensch der gestern, heute und morgen existiert. Alle Charaktere verbinden sich im Laufe der Geschichte und ergeben immer mehr ein Ganzes. Diese Geschichte öffnet die Augen vor der Realität, ist ein Glaubenskrieg der Machthungrigen und ein politisches Kontroversum. Alles im Buch ist genau so wie der Schreibstil. Gewöhnungsbedürftig Die Geschichte öffnet Augen, rüttelt wach, regt zum Nachdenken an, aber sie ist definitiv nicht dass, was die Inhaltsangabe angibt und verspricht!

4

Düstere Fantasy mit brandaktueller Gesellschaftskritik

Zeitbrand: Genesis ist der spannende Auftakt einer Dark Fantasy Reihe der etwas anderen Art, genau wie ich es von dem Autor erwartet habe. Wie schon in seinem Debüt liegt der Fokus neben der Handlung auch auf politischen Strukturen, moralischen Grauzonen und gesellschaftskritischen Themen. Das Buch scheut sich nicht vor expliziten Inhalten, weshalb ich definitiv empfehle, vorab einen Blick auf die Content-Warnung zu werfen. Der Schreibstil ist flüssig und treibt die Spannung im Buch schnell nach oben. Was mir besonders gefallen hat, war das Magiesystem. Es ist tatsächlich mal etwas Neues und passt perfekt in das düstere Setting. Auch das Worldbuilding ist gut durchdacht und detailreich. Man merkt, wie viel Arbeit der Autor in die Welt gesteckt hat. Ich hoffe aber trotzdem, dass im nächsten Band eine Karte sein wird, dass man sich das alles nochmal besser vorstellen kann. (Außerdem liebe ich Karten…) Allerdings gab es auch Aspekte, die mir das Lesen manchmal etwas schwer gemacht haben: Bei all den Charakteren, die eingeführt werden, habe ich zwischendurch schon mal den Überblick verloren. Und ich konnte eigentlich mit keinem der Personen warm werden. Das habe ich nach Eryx Debüt aber auch hier wieder erwartet. Seine Charaktere sind alle moralisch eher dunkelgrau. Außerdem sind in dem Buch Themen beschrieben, die mir persönlich einfach nicht so gut gefallen, weshalb es sich für mich manchmal etwas gezogen hat beim Lesen, aber das sind schlicht persönliche Präferenzen. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der gerne fast paced Dark Fantasy liest und nicht vor expliziten Inhalten und brandaktuellen gesellschaftskritischen Themen zurückschreckt.

4

Dramatische Fantasy Geschichte

Später kommt eine ausführliche Rezension online

1

Zeitbrand Genesis von Eryx Vail ist ein Buch, das mich zwiegespalten zurücklässt. Zuerst das Positive: Das Cover ist wirklich gelungen – atmosphärisch, ansprechend und ein echter Blickfang. Auch die Themen, die der Autor behandelt, sind interessant und sorgfältig ins Setting eingebettet. Man merkt, dass hier eine klare Vision und ein durchdachtes Worldbuilding vorliegt. Die Schwere und Härte der dargestellten Inhalte haben mich immer wieder überrascht und das nicht im positiven Sinne. Die Brutalität, psychische Gewalt und die düsteren Elemente waren für meinen Geschmack oft zu heftig, auch wenn sie im Kontext der Geschichte Sinn ergeben. Auch die Inzest Thematik, war für mich schwer zu lesen. Deshalb möchte ich allen zukünftigen Leser*innen ausdrücklich empfehlen, die Triggerwarnungen ernst zu nehmen. Hier wird nichts beschönigt, und wer mit den Themen der doch recht langen Triggerliste Schwierigkeiten hat, könnte schnell an seine Grenzen stoßen. Am Ende bleibt es für mich ein Roman, der inhaltlich stark umgesetzt ist, und in seiner Härte nicht meinen Erwartungen an ein Fantasybuch entsprochen hat. Wer jedoch genau diese Mischung aus Fantastik und schonungsloser Härte sucht, könnte hier fündig werden.

3

Macht. Zeit. Geld.

Das Buch startet mit einem interessanten, klassischen Prolog, der in Predigerform die Grundgestalt der Welt erklärt. Das gefällt mir sehr gut und auch den Schreibstil finde ich toll. Man folgt mehreren Erzählperspektiven, die nach und nach zusammenfinden und zum Schluss bekommt man eine Ahnung, in welche Richtung die Reise der Protagonisten geht. Das Buch beinhaltet drei große Themen: Zeit, Macht und Geld. Ich finde es total spannend, dass die Magie der Drachen durch menschliche Lebenszeit gespeist wird. Familien verkaufen die Lebenszeit ihrer Kinder, um über die Runden zu kommen. So gibt es beispielsweise junge Mütter mit ihren greisen Kindern. Diese Momente werden sehr beklemmend dargestellt und man fragt dich: Was ist unsere Zeit wert? Und kann alles mit Geld aufgewiegelt werden? Dass zu viel Macht und das Streben danach den Charakter verdient, sieht man an Rhea. Sie ist gnadenlos, empathielos und tut wirklich alles, um ihre Ziel zu erreichen. Mit Firor als Drachen hat sie da einen tollen Gegenpart, der mit viel Sarkasmus aufwarten kann. Ansonsten mochte ich Nuvy sehr. Ich glaube, sie könnte die stärkste Protagonistin im Buch sein. Was mir nicht so gut gefallen hat und auch der Grund war, warum ich das Buch lange unterbrochen habe, sind die sehr detaillierten Gewaltbeschreibungen, wie Menschen zu Tode kommen. Das war für mich persönlich unnötig grausam und ausgeschmückt und zu viel. Auch das Thema Inzest ist sehr groß im Buch und an der ein oder anderen Stelle sehr verstörend. Wer darüber aber hinwegsehen kann, hat ein gutes Buch vor sich, das einen mit ein paar gedanklichen Fragen zurücklässt. Übrigens: Eine Karte hätte ich toll gefunden, um sich in den Ländern zu orientieren. *gewonnenes Rezensionsexemplar

4

Ganz anders als erwartet - es war düster, brutal und unbequem

Dieses Buch hat meine Erwartungen komplett über den Haufen geworfen. Ich war auf einen spannendes Fantasy Abenteuer mit ein paar Gefühlen eingestellt. Doch was Eryx Vail hier für eine Geschichte erzählt hat mich kalt erwischt. Die Welt ist hart, düster und brutal. Es herrscht Krieg und in diesem Krieg ist Zeit eine wertvolle Ressouce. Sie wird für Magie benötigt und garantiert Macht. Viele Menschen, besonders jene aus unteren Gesellschaftsschichten, werden dabei gnadenlos ausgenutzt und ihnen Zeit abgenommen. Die klassischen"Heldenfiguren" die der Klappentext vermuten lässt gibt es hier nicht wirklich. Wir haben zwar eine mutige Drachenreiterin mit einem grumpy Drachen die sich beweisen möchte und einen mysteriösen Schattenagenten der meistens einen flotten Spruch drauf hat. Doch wir lernen sehr schnell, dass hier jeder seine eigenen Motive hat - und wenige davon ehrenhaft oder gar selbstlos sind. Ich habe mich beim Lesen mehrfach gefragt, wer in dieser Welt überhaupt ein Herz und Gefühle besitzt! Eryx Vail schafft es hier eine Geschichte zu erzählen die unglaublich unbequem ist und bei mir an vielen Stellen für regelrechte Wut auf Ungerechtigkeiten in dieser Welt zu erzeugen. Es ging brutal zu und ich war immer wieder davon überrumpelt, dass Gewalt und Brutalität in der Erzählung noch übertroffen werden können. Trotz des relativ kleinen Umfang des Buches hat das Worldbuilding und einige Szenen für regelrechte Schauer und negative Gänsehaut bei mir gesorgt. Auf jeden Fall unbedingt die Content Notes am Anfang beachten! Denn wie im Autorensteckbrief versprochen, ist das hier weit entfernt von einer Geschichte mit Wohlfühlatmosphäre. [Kostenloses Rezensionsexemplar über Vorablesen]

3

Ich fang damit an, was mich begeistern konnte. Ich fand das Cover richtig gut, es passt mit dem Farbschnitt super zu der Geschichte. Es ist düster und die farbliche am Farbschnitt mit den Schuppen anmutend ist so gut. Dann ist der Schreibstil ähnlich düster und atmosphärisch. Ich fand gut rein in die Welt aber die Erklärungen haben es für mich nicht ganz verständlich gemacht. Das Setting und Wordbuilding war dafür umso beeindruckender. Die Protagonisten waren mir leider viel zu blass und ich habe nicht wirklich eine Verbindung zu ihnen aufbauen können. Die Kapitel waren von der Länge wirklich gut gewählt und werden immer aus der Sicht von einer anderen Figur erzählt. Sie hängen irgendwie alle zusammen, was am Anfang etwas undurchsichtig ist. Was ich gut fand aber auch am Ende blieben für mich viele Fragezeichen. Das Buch war auch teilweise sehr brutal, deswegen hier bitte lest die Triggerwarnung. Es ist wirklich nicht für Menschen die sensibel reagieren können. Ich muss sagen, ich hatte damit auch meine Probleme. Ich werde die Reihe wohl nicht weiter verfolgen weil ich keine richtige Bindung aufgebaut habe und somit nicht wissen möchte wie es weitergeht.

3

Rhea will die Krone Thalmarks. Leycon hat den Auftrag Rhea und ihren Drachen zu töten. Es droht nicht nur ein Kreig, sondern das letzte Gericht. Der Klappentext könnte auch auf eine nette Fantasy/Romantasy hindeuten, aber das ist es absolut nicht! Einen besseren Hinweis liefert die Autorenbeschreibung Eryx Vails Bücher betrachten die Welt kritisch, es sollen keine Bücher sein, bei denen man sich wohlfühlt! Und genau das ist es: viel Gesellschaftskritik und eine sehr brutale Fantasygeschichte. Die Idee finde ich gut, der Schreibstil war kurz gewöhnungsbedüftig aber dann auch echt gut! Was mich leider gestört hat, waren die vielen Perspektiven und dass es total viele Handlungsstränge gab, die vorerst nichts miteinander zu tun hatten, sowie die vielen unsympatischen Charaktere. Ich bin davon ausgegangen, dass es sich um einen Einzelband handelt und war etwas überrascht vom Ende, bei dem beinahe alle Handlungsstränge noch offen sind. Sehr brutale Fantasy!

5

Eine düstere und spannende Fantasy mit einem sarkastischen Drachen

Mich hat die Geschichte direkt in den Bann gezogen, sodass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Es ist einfach durchweg spannend und hält viele Überraschungen parat. Die Geschichte ist teilweise sehr düster und enthält auch einige Gewaltszenen. Ich finde, dass die Geschichte zum Nachdenken anregt, da man vieles leider auch mit der Realität vergleichen kann. Die Geschichte hat sechs verschiedene Handlungsstränge und Hauptprotagonisten, die aber doch irgendwie zusammenhängen oder sich teilweise sogar kreuzen. Die Charaktere wirken interessant und facettenreich, wodurch die Geschichte zusätzliche Tiefe gewinnt. Der Drache Firor ist natürlich ein Highlight mit seinen sarkastischen Sprüchen. 🐉 Da am Ende noch viele Fragen offen bleiben, hoffe ich, dass diese in einem nächsten Band geklärt werden können. Zur Gestaltung des Buches kann ich nur sagen, dass das Cover und der Drachenschuppenfarbschnitt einfach richtig gut aussehen und hervorragend zur Geschichte passen. ✨️

Eine düstere und spannende Fantasy mit einem sarkastischen Drachen
3

Ein Buch das man nicht mal schnell nebenher lesen kann

Der Klappentext hat mich eine spannende Drachenfantasy erwarten lassen und auch wenn Drachen durchaus vorkamen, so standen sie doch nicht im Mittelpunkt. Für mich war es das erste Buch des Autors und so war für mich nicht klar, was mich erwarten wird. Vom Schreibstil her, hat sich das Buch gut lesen lassen. Aber mit den Charakteren hatte ich meine Probleme. Auch wenn das vom Autor so gewollt ist, habe ich mich doch schwergetan, dass mir die Protagonisten so unsympathisch waren. Von den Themen her ist das Buch auch keine leichte Lektüre für Zwischendurch sondern soll zum Nachdenken anregen. Wenn man mit dieser Erwartung an das Buch herangeht, wird man definitiv nicht enttäuscht. Nur war meine Erwartung eine andere. Das Ende hat mich am Ende aber mit vielen Fragezeichen zurück gelassen und alles in allem muss ich leider sagen, dass es nicht mein Buch war.

5

Drachenfantasy mal anders

❞Damit würde auch seine Erinnerung aus Korlandia getilgt werden, denn ein Mensch stirbt spätestens dann, wenn sich niemand mehr an ihn erinnert. Erstmal muss ich direkt das erste Kapitel loben. Schaut unbedingt in die Leseprobe rein! Eryx schafft nicht nur eine gemütliche Atmosphäre direkt zum Einstieg, sondern haut auch noch eine Legende über die Ewige Flamme raus, die wiederum mich umhaut (für dieses Wortspiel muss ich mir kurz selbst auf die Schulter klopfen, hehe). Weiter könnte es mit der Zeit für vor allem unerfahrendere brutale-Fantasy-Leser/-innen etwas unangenehm werden. Wie auch in Eryx’ Debüt kommt in “Genesis” der Zeitpunkt, an dem es blutig oder ubehaglich werden könnte. So schlimm ist es aber nicht, denn - ich sag mal so - ich habe schon weitaus Schlimmeres gelesen. Es geht um mehrere Charaktere, im Mittelpunkt steht aber die Drachenreiterin Rhea, die ihrem toten Grandpa (aber ich glaube eher sich selbst) beweisen will, Königin von Thalmark sein zu können. Außerdem ist da noch Leycon, der die Aufgabe hat, Rhea umzubringen, sich während der Geschichte aber immer mehr selbst in den Dreck reitet. Seine schwangere Frau wird währenddessen auserwählt, Lebensjahre zu opfern, die die werten Drachenreiter/-innen als Magiequelle nutzen (ich mochte diese Idee sehr, also mit den Lebensjahren). Last but not least, haben wir noch ein Liebespaar, das auseinandergerissen wird, weil die Eltern die Lebensjahre des Mädchens verkaufen wollen. Die beiden scheinen eine sehr wichtige Rolle als Symbol zu spielen, im nächsten Teil. Ihr seht es, leicht hat es kein Mensch :/ Rhea war für mich am interessantesten, auch wenn ich sie nicht gemocht habe. Am Anfang habe ich eine typische Heldin erwartet, die für Frauen einsteht, bekommen habe ich eine Frau, die nur für sich selbst einsteht und so machtgeil ist, dass es schon ein bisschen anekelt. Ihr Drache Firor ist aber super :D Fazit: Trotz der mehreren Sichtweisen, konnte ich mir alle Charaktere gut merken. Das Worldbuilding war überzeugend und die Spannung blieb erhalten. Für mich hat alles gepasst.

Drachenfantasy mal anders
3

Sehr düstere Fantasy

Mich konnte das Buch nicht vollständig überzeugen. Es bietet spannende Ideen, eine düstere, komplexe Welt und viel Action, war mir persönlich aber zu brutal und stellenweise zu unübersichtlich. Ich empfehle das Buch vor allem Lesern, die düstere Fantasy mögen, kein Problem mit expliziten Kampfszenen haben und komplexe Erzählstrukturen schätzen. Wer sensibel auf Gewalt reagiert oder klare, leicht nachvollziehbare Handlungsstränge bevorzugt, wird möglicherweise weniger Freude haben.

4

Bisher habe ich noch wenig Bücher zum Thema Fantasy gelesen! Ich möchte aber super gern meinen Horizont diesbezüglich erweitern. Es ist oft schwer in eine neue Reihe einzusteigen. Aber Genesis ist der Neustart einer Reihe. Der Kampf um die Krone ist eröffnet! Rhea will nur eines, Macht! Dafür wird sie alles riskieren! Leycon trachten ihr derweil nach dem Leben! Er hat seine schwangere Frau zurückgelassen um die Drachenreiterin zu besiegen! Eine Freundin hatte mir erst kürzlich von dem Autor berichtet und mir über seinen ungewöhnlichen Schreibstile erzählt. Umso erstaunter war ich, als ich sah das er nun ein neues Fantasy Buch geschrieben hatte. Das Aussehen des Buches ist super schön geworden und macht sofort Lust sich in den Tiefen des Buches zu verlieren. Für ein Fantasy Buch sind jedoch recht wenig Seiten vorhanden. Im Epilog wird man schnell in die mystisch und mysteriöse Welt eingeladen. Es geht im Buch heftig zur Sache und wer damit Probleme hat, sollte die Trigger Warnung auf der ersten Seite unbedingt ernst nehmen. Die Geschichte wird düster und brutal erzählt aber immer wieder mit einigem dunklen Humor! Das hat mir gut gefallen! Wie für Fantasy üblich gibt es viele Charaktere, viele Stränge und viele Geschichten die zusammen spielen. Es viel mir nicht leicht lmmer am Ball zu bleiben. Immer wieder hatte ich kurze Durststrecken, letztendlich habe ich aber immer wieder zurück zur Geschichte gefunden. Leider war das Ende dann sehr offen. Natürlich wird es weiter gehen, aber ein wenig mehr hätte mir dann doch gut gefallen!

4

Düstere, heftige Fantasygeschichte

Das Cover des Buches und der Farbschnitt sind wirklich wunderhübsch und mal etwas anders und einfacher als bei den meisten anderen Fantasybüchern gehalten. Zudem finde ich es gut, dass es direkt als kleines Taschenbuch rausgekommen ist, was man gut lesen kann. In der Geschichte geht es um Leycon und Rhea, sowie um ihren Drachen Firor. Dieser ist wirklich witzig und die Beziehung der beiden ist etwas Besonderes und hat eigentlich Potenzial, spielte mir aber leider zu wenig eine Rolle. Ich fand den Kampf zwischen den beiden Nationen spannend, dieser wird in all seiner Brutalität dargestellt. Das Buch ist wirklich unbequem, heftig und düster. Das hatte ich anfangs so nicht erwartet und man sollte hierauf vorbereitet sein. Es ist wirklich keine klassische Fantasy, was mir jedoch gefallen hat. Mich hat es ein wenig an Game of Thrones erinnert, allerdings in einer deutlich kürzeren Story verpackt.

4

Zeitbrand: Genesis von Eryx Vail ist ein fesselnder, aber anspruchsvoller Auftakt einer düsteren Fantasyreihe. Im Mittelpunkt steht die ehrgeizige Drachenreiterin Rhea, die um die Krone von Thalmarks kämpft und dann noch der Schattenagent Leycon, welcher Rhea vernichten soll. In dieser Welt ist Lebenszeit eine Ressource, die Macht verleiht und Leben kostet. Die Autorin erschafft ein komplexes, politisch aufgeladenes Universum voller Intrigen, Glaubenskonflikte und moralischer Grauzonen. Der Schreibstil ist genau richtig intensiv, bildhaft und oft brutal, wodurch eine beklemmende, aber faszinierende Atmosphäre entsteht. Zwar erfordert die vielschichtige Handlung Konzentration, doch wer tiefgründige, gesellschaftskritische Dark Fantasy schätzt, wird mit Zeitbrand: Genesis reich belohnt.

4

Düstere und brutale Dark Fantasy

Werbung | Rezensionsexemplar 🐉🐉 Rezension 🐉🐉 Hallo ihr Lieben. Ich durfte "Zeitbrand - Genesis" von Eryx Vail lesen. Ein interessanter und vielschichtiger Dark Fantasy Roman. Vielen lieben Dank an den Phantorion Verlag für das Rezensionsexemplar. Hui, das ist eine Dark Fantasy Geschichte, die nichts für zarte Gemüter ist. Hier geht's richtig zur Sache, also bitte unbedingt die Content Warnungen beachten. Die Geschichte wird aus vielen unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Vorallem wie im Laufe der Geschichte alles langsam zusammenspielt, fand ich richtig spannend. Rhea hat mich definitiv an Cersei Lennister erinnert. Von ihrem Wesen und ihren Handlungen kam mir dieser Vergleich ziemlich schnell in den Kopf. Sie ist gerissen und machthungrig und schreckt vor nichts zurück. Das war manchmal ziemlich hart zu lesen. Leycon gibt sich als Glaubensbruder aus, um seinem Auftrag, Rhea und ihren Drachen zu töten, dadurch näher zu kommen. Es fällt ihm manchmal nicht leicht, nicht aus seiner Rolle zu fallen und er gerät in viele gefährliche Situationen. Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch und bildhaft und hat mir gut gefallen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und bin sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Es gibt definitiv noch viel Erzählpotenzial und es interessant mich natürlich, wie das Schicksal der einzelnen Charaktere weitergeht. Wer Dark Fantasy gerne liest, ist hier gut aufgehoben. Sterne 🌟🌟🌟🌟

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