Wo unsere Herzen sich finden − Zuhause in Glenbarry

Wo unsere Herzen sich finden − Zuhause in Glenbarry

Taschenbuch
4.121
SchottenrockOutlanderHighlandsCaledonian Forest

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Beschreibung

Eine kleine Tischlerei. Ein außergewöhnliches Versprechen. Zwei Herzen, die zueinander gehören.

Endlich bekommt sie ihre große Chance! Für die junge und ehrgeizige Claire bietet sich die Möglichkeit, die Firma ihres Vaters zu modernisieren. Und sie weiß auch schon wie: Sie möchte den kleinen Betrieb des schottischen Möbeldesigners Eric übernehmen. Doch dieser weigert sich vehement, an sie zu verkaufen. Um ihn von ihrem Plan zu überzeugen, geht Claire einen Deal mit Eric ein: Zwei Monate lang wird sie in seiner Tischlerei in dem abgelegenen Dorf Glenbarry arbeiten, bevor er eine Entscheidung trifft. Umgeben von mächtigen Bergen und silbrigen Seen der Highlands dauert es nicht lange, bis Claire nicht nur von der schottischen Idylle, sondern auch von einem gewissen raubeinigen Tischler verzaubert ist …

Willkommen im idyllischen Glenbarry – hier werden Träume wahr! Der Auftakt zu einer neuen bezaubernden Reihe inmitten grüner Hügel und mit Bewohnern, die man sofort ins Herz schließt.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
464
Preis
12.40 €

Autorenbeschreibung

Christine Bode, geboren 1967, verliebte sich sofort in Schottland, als sie während eines längeren Aufenthalts auf den Britischen Inseln das Land in einem alten klapprigen Auto bereiste. Neben der wundervollen Landschaft, die nicht nur von Regen, sondern auch von Historie durchtränkt ist, sind es vor allem die unkomplizierten, liebenswerten Menschen, die Schottland für sie so einzigartig machen. Heute lebt sie mit ihrem Lebensgefährten und drei Katern in Berlin.

Beiträge

8
Alle
5

Schicksalhaft

Es ist unfassbar wenn Erziehungsberechtigte Personen, Väter, Mütter ihre Position ausnutzen und nicht zum Wohle des Kindes agieren! Und selbst Menschen die uns nahe stehen einfach wegschauen. Sie keinen Gedanken daran verschwenden wie es einem dabei geht, was es vor allem mit einem macht. Was für Wunden in uns klaffen und gegen den Sturm in uns versuchen anzukämpfen und mit allen Mitteln versuchen zu heilen. Ich hatte das Vergnügen einen Onkel zu haben der meinte mich als Fettes Schwein zu betiteln und mir jedesmal das Gefühl gegeben hat ich sei lästig, gar dumm. Meine Entscheidung war Glas klar, ich meide jeglichen Kontakt zu diesem Menschen. Was auch immer er als Unzufriedenheit in seinem Leben kompensieren will, gibt ihm nicht das Recht so mit anderen umzugehen. Es gibt niemanden der das Recht hat so mit euch umzugehen! Es ist so wichtig seinen Wert zu kennen. Selbstverständlich ist es schwer sich von negativen Sachen zu distanzieren vor allem wenn es Menschen sind, die in unserem engsten Kreis sind.. doch es hilft uns nichts uns in diesem Dreck zu suhlen. Auch wenn es hart ist müssen wir Prioritäten setzen und uns an oberste Stelle stellen, eine Entscheidung treffen.. sind diese Menschen es wert noch im engsten Kreis zu bleiben? Oder ist es an der Zeit für immer zu gehen? Claire ist für mich eine starke Frau und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Es war schön ihre Geschichte zu verfolgen. Ein gelungenes Buch.

5

Ich hatte wunderschöne Lesestunden!

Eine Lovestory in den schottischen Highlands Claire stand immer am Rand der Familie, denn ihre Mutter himmelte George, ihren Mann und Claires und Amys Vater, an, Amy war das Nesthäckchen und Claire der trotzige Teenager, der nie erwachsen wird. Doch nun wittert Claire ihre Chance. Nachdem George einen Unfall hatte und im Wachkoma liegt, ist nicht sicher, ob er jemals wieder erwacht oder ob Claire für immer die Firma leitet. Um das Beste aus der Situation zu machen, möchte sie einen neuen Geschäftszweig in das Portfolio der Firma integrieren, schließlich ist die Möbeltischlerei ein durchaus gewinnbringendes Geschäft und es fühlt sich für sie seelenvoller an als die Produktion von Baugerüsten und Schaltafeln. Zur Übernahme auserkoren hat sie eine kleine Tischlerei namens "Spirit of Trees", die ihr bei einer Messe durch ihr außergewöhnliches Design aufgefallen war, allerdings auch durch ihren verlassenen Stand neben den Toiletten und den schlechten Visitenkarten. Auf die erste Anfrage ihrer Firma reagiert der Firmeninhaber Eric O'Malley frech mit der Aussage, eher hacke er sich ein Bein ab, als mit Woodcorp zusammenzuarbeiten. Claire will aber nicht aufgeben und stattet der Werkstatt im beschaulichen Glenbarry einen Besuch ab und geht nach einer kurzen Rückkehr nach London sogar auf das Angebot ein, dass sie für zwei Monate umsonst bei ihm mitarbeiten müsse, bevor er sich überlege, an Woodcorp zu verkaufen. Christine Bold hat einen flüssigen Schreibstil, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Sie versteht es, die Landschaft so bildlich zu beschreiben, dass jeder ihrer Leser sofort ein genaues Bild davon vor Augen hat, was auch für die Schottland-Liebe der Autorin spricht. Sowohl Claire als auch Eric sind sturköpfig und machen es sich gegenseitig nicht allzu leicht, was immer wieder für Spannungen sorgt und die Handlung unterhaltsamer macht. Ich habe schon nach den ersten Seiten immer weiterlesen wollen, denn die Geschichte ist kurzweilig und unterhält äußerst gut. Obwohl das Ende schnell absehbar ist, habe ich voller Vergnügen bis zum Schluss gelesen und war enttäuscht, dass der Nachfolgeband noch nicht erschienen ist.

Ich hatte wunderschöne Lesestunden!
4

3.5 Schönes Setting , aber eine etwas anstrengende Protagonistin

4

Ein wirklich schöner Reihenauftakt in den schottischen Highlands.

4

Das Cover hat mir hier richtig gut gefallen. Es lädt in eine schöne Geschichte in einem abgelegenen Ort ein. Der Schreibstil war flüssig und klar, wodurch ich super in die Geschichte reinkam. Das Buch ist gar nicht so „kitschig“ wie man anfangs vermuten würde, dennoch fehlt es in keiner Weise an Gefühl. Claire und Eric sind beide sehr liebenswert. Sie sind nicht perfekt und rund dargestellt, sondern haben auch Ecken und Kanten, die ihnen was Sympathisches und vor allem authentisches verleihen. Man kann sich gut in beide hineinversetzen. Gerade Eric hat mich sehr gut erreicht. Aber da lest selbst, da möchte ich nicht zu viel verraten. Die Autorin hat es hier auch geschafft, den Ort und die Umgebung wunderbar zu beschreiben. Ich konnte es mir daher sehr gut vorstellen, wie die kleine Stadt aufgebaut ist. Umgeben von Wäldern und Mooren. Mir hat es sehr gut gefallen. Teilweise war es etwas ruhiger und eher ein Wohlfühlbuch, wobei es dann aber wieder gute Wendungen hab, die Spannung aufgebaut haben. Für mich ein gutes Buch, was mir einige tolle Lesestunden bereitet hat.

5

Das Cover zeigt eine idyllische Landschaft. Mitten im Nirgendwo steht ein bewachsenes Haus an einem Flusslauf und rundherum sind nur Berge und ganz viel Grünland zu sehen. Auf mich macht es einen romantischen Eindruck. Es verströmte so viel Gemütlichkeit, dass ich einfach wissen wollte, welche Geschichte sich dahinter verbirgt. Wo unsere Herzen sich finden von Christine Bode wurde von den Sprechern Viola Müller und Julian Mehne eingesprochen. Es ist der Auftakt der Highland-Love-Reihe. Die Geschichte wird von den Protagonisten Claire und Eric aus der Ich-Perspektive erzählt. Passend dazu gibt es eine weibliche und eine männlichen Stimme. Somit erkenne ich sofort, aus wessen Sicht gerade erzählt wird. Besonders die Stimme von Viola Müller hat es mir angetan, sie klingt sehr sachte und besonnen. Mit ihren zum Teil gehauchten Wörtern wirkt die ganze Erzählung noch romantischer. So ist mir die Geschichte noch viel mehr ans Herz gegangen. Den Inhalt möchte ich hier gar nicht weiter zusammenfassen. Alles Wichtige kannst du im Klappentext weiter untern nachlesen. Für mich war es eine spannende Reise in die schottischen Highlands. Es dreht sich alles um die Liebe und zum handwerklichen Geschick des Protagonisten. Eric zaubert mit seinen Händen nahezu magische Möbelstücke, die auch Claires Herz höher schlagen lassen. Zu gerne hätte ich das ein oder andere Stück auch in meinem Haus. Man darf ja noch träumen. Ich habe stundenlang den Stimmen von Viola Müller und Julian Mehne gelauscht. Für mich harmonierten die zwei Sprecher sehr gut und nahmen mich gefangen. Ich habe das Hörbuch sehr genossen und empfehle es gerne weiter.

3

Schottland-Schnulzen, wie ich sie liebevoll nenne, sind mein guilty pleasure. Eine lockerflockige Liebesgeschichte vor dem atmosphärischer, malerischer schottischer Landschaft mit liebenswerten Figuren – das ist toller Eskapismus. So auch „Wo unsere Herzen sich finden“. Der Titel hätte mich jetzt in erster Linie eher nicht angesprochen, aber die Beschreibung dann doch. Und ab gings in das Dörfchen Glenbarry in den Highlands – üppig grüne Hügel, kalte Seen, tiefe Wälder und mittendrin die Tischlerei, in die es Claire aus London verschlägt, als sie den Inhaber Eric für die Firma, die sie während einer Erkrankung ihres Vaters leitet, gewinnen will. Klar wird hier nicht das Rad neu erfunden, die Liebesgeschichte folgt dem üblichen Schema, aber vor allem die Szenen in der Natur und die anderen Bewohner:innen der Gegend machen den Charme der Geschichte aus. Ich bin gespannt, welche der Figuren im nächsten Teil der Reihe zueinander finden dürfen. Einziger Kritikpunkt: wie so häufig bei Liebesromanen werden gewisse Themen eingeworfen, wohl um dem ganzen eine gewisse Ernsthaftigkeit zu geben. Leider wird das – so wirkt es auf mich – oft nach einer Art Abhaken einer To-Do-Liste gemacht. So auch hier. Ein paar Kapitel vor Schluss gibt es plötzlich bei Eric wie auch bei Claire Enthüllungen, die einfach so dahingeschrieben sind. Tiefe verliehen sie keine, mir stößt es eher sehr negativ auf, wenn so ernste Themen nur kurz angesprochen werden, dann aber direkt wieder fallen gelassen werden. Im schlimmsten Fall – so ernst sind die Themen, die auch eben überhaupt nicht zu erwarten sind – können sie bei Leser:innen durchaus eine triggernde Wirkung haben. Deshalb hier: SPOILERWARNUNG erweiterter Suizid, Stalking, häusliche Gewalt.

4

Das Buch stand schon eine Weile im Schrank. Beim Durchsehen des SUBs qar ich mir nicht so sicher, ob es eine kitschige oder doch schöne Liebesgeschichte werden würde. Ein Versuch war es wert. Das Cover sprach mich an. Christine Bode hat mich positiv mit ihrer Geschichte in den schottischen Highlands überrascht. Sowohl Claire als auch Eric haben ihr Päckchen zutragen. Sie kommen aus unterschiedlichen Welten und doch spürt man dieses besondere Knistern beim Lesen der ersten Aufeinandertreffen. Durch die wechselnden Perspektiven (mal aus ihrer, dann aus seiner Sicht) erfährt der/die Lesende immer schon etwas mehr als das jeweilige Gegenüber. Es knistert, es scheppert, es knistert, es veräuft nicht gradlinig. Bode baut durch die immer wieder mehr preisgebenden Figuren als auch durch ihre Beschreibung des Ortes und der Dorfgemeinschaft einen Spannungsbogen auf und lässt einen mitfiebern wie sich Claire und Eric finden werden. Der Schreibstil hat es mir leicht gemacht weiterzulesen, auch wenn nicht alles leichte Kost ist. Gesellschaftskritisch setzt sich die Autorin mit familiären Autoritäten, dem Arm-Reich-Gefälle, sexuelle Interessen am Arbeitsplatz und schweren Schicksalsschlägen wie Su*z*d, Depressiin und Unfallfolgen auseinander, ohne dabei sehr tiefgründig zu werden und doch bekommt die Leserschaft einen Einblick in die Auswirkungen auf das weitere Leben der Figuren. Definitiv eine Leseempfehlung, wer gerne nicht allzu kitschige Liebesromane mag. Jetzt bin ich gespannt auf den zweiten Teil mit Betty. Ich habe da schon wine Vorahnung.

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