Blick ins Buch

Liebesromane

Wo der Himmel die Prärie berührt

3,5(4)
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Über das Buch

Montana, 1871: Solange sie denken kann, zieht die rebellische Mary mit ihrem Vater, dem gestrengen Wunderheiler Joshua Jerobe, in einem Planwagen durch die Prärie. Nichts wünscht sie sich sehnlicher als einen Ort, an dem sie sesshaft werden kann.
Als ihr Vater nach einer schweren Verletzung beschließt, sich als Lehrer an einer Schule für indianische Waisenkinder in dem beschaulichen Dörfchen Ulyssus' Rest niederzulassen, verliebt sich die junge Frau gegen alle Widerstände in den Halbblut-Cree Timothy.
Doch der ist mit einem gefährlichen Auftrag nach Ulyssus' Rest gekommen, und schon bald muss Mary für die Liebe alles aufs Spiel setzen.

ISBN9783962153793
VerlagEdel Elements - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe
Erscheinungsdatum14.02.21
Seitenzahl350

Rezensionen & Bewertungen

4 Bewertungen

3 Rezensionen

3,5

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  • jacky2708
    jacky2708

    14 Follower

    3,0

    Guter Roman, allerdings kommt die Liebesgeschichte leider zu kurz.

    Der Schreibstil ist flüssig und liest sich angenehm. Die Figuren Mary und Timothy sind authentisch ausgearbeitet. Anfangs lernt der Leser die beiden kennen. Mary, die mit ihrem Vater durch das Land reist und Salben, Tinkturen und ähnliches verkauft. Timothy ist ein Halbblut und somit in der Gesellschaft nicht anerkannt. Er lebt mit seinem Vater auf einem Walfangschiff bis dieser ums Leben kommt. Danach schlägt er sich an Land durch und zwei Kopfgeldjäger nehmen sich seiner an. Mary lässt sich hingegen mit ihrem Vater nieder, da dieser sich von einem Überfall nicht richtig erholt. Seinen Frust lässt er immer mehr an seiner Tochter aus. Im letzten Drittel etwa, treffen die Protagonisten aufeinander und verlieben sich. Die Liebesgeschichte ist leider sehr schwach ausgearbeitet und geht dadurch irgendwie verloren. Die Gefühle kommen bei mir nicht an. Das fand ich sehr schade, denn gerade darum sollte es laut Klappentext gehen. Trotzdem ist es ein unterhaltsamer Roman.

    7. Jan. 2026

  • 3,0

    "Wo der Himmel die Prärie berührt" liest sich flüssig und bietet gerade in der ersten Hälfte einiges an Spannung und historischem Kontext. Der Liebesroman im Western-Gewand bietet nicht nur viel Information zum Walfang und macht die weite Prärie erlebbar, er bietet auch aufregende Handlungselemente, detailreiche Schilderungen und lässt sich beim Erzählen in der stärkeren ersten Hälfte das richtige Maß an Zeit. Von der zweiten Hälfte bin ich leider weniger begeistert. Alles, was mich am ersten Teil fasziniert hat, versandet zunehmend, die Liebesgeschichte wird weitestgehend rasch, oberflächlich und nicht völlig überzeugend abgehandelt. Auch stimmt für mich in der Rückschau die Gewichtung der Handlungsteile (Einzelschicksale vs. gemeinsames Schicksal) nicht immer. Darüberhinaus versandet der gute Start stark im Konventionellen und es fehlt der Geschichte irgendwie an Personal, das die Handlung bereichert und über die Hauptfiguren hinaus bevölkert hätte. Insgesamt hat mir der Roman durchaus gefallen, aber wirklich mitreißen konnte er mich leider nicht.

    23. Sept. 2022

2 von 3 Rezensionen

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