Wir Glücklichen

Wir Glücklichen

Taschenbuch
3.19
UnterschiedeFrauenromanNewKarriere

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Beschreibung

Die eine hält große Reden und träumt von einer Karriere in Hollywood, die andere taucht am liebsten in Bücher ab und legt Frauen die Tarotkarten. Iris und Eva könnten nicht unterschiedlicher sein, und doch sind sie Schwestern, die alles teilen: das Glück, die zerbrochenen Träume, den nichtsnutzigen Vater – und den Glauben, dass es immer irgendwie weitergeht. Eine berührende Geschichte – so groß und klein und wunderbar wie das Leben selbst.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
336
Preis
10.30 €

Autorenbeschreibung

Amy Bloom hat seit den neunziger Jahren Romane und Erzählungen veröffentlicht. Ihr erster Erzählungsband »Liebe ist ein seltsames Kind« wurde für den National Book Award nominiert. Sie schreibt unter anderem für den New Yorker, The New York Times, The Atlantic Monthly und Vogue.

Beiträge

1
Alle
1.5

Ab der Hälfte abgebrochen – Schreibstil und Perspektivwechsel haben mich rausgerissen.

Ich habe das Buch bis ungefähr zur Hälfte gelesen und dann abgebrochen. Die Grundidee fand ich eigentlich interessant: zwei Halbschwestern, die unterschiedlicher kaum sein könnten – die eine träumt von Hollywood und Glamour, die andere versucht eher, den Alltag zusammenzuhalten. Dazu das Setting in den USA mitten in einer Zeit voller Umbrüche – das hätte viel Potenzial gehabt. Gefunden habe ich das Buch übrigens nur durch Zufall als Mängelexemplar – sonst hätte ich es wahrscheinlich auch gar nicht gekauft. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich dafür nicht den vollen Preis bezahlt habe. Leider hat mich die Umsetzung nicht wirklich überzeugt. Besonders der Schreibstil hat mir das Lesen schwer gemacht. Oft war es verwirrend, aus welcher Perspektive gerade erzählt wird – mal Eva, mal ein auktorialer Erzähler, dann wieder Briefe. Diese ständigen Wechsel haben mich aus der Geschichte rausgerissen und es fiel mir schwer, einen richtigen Lesefluss zu entwickeln. Irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr, weiterzulesen. Auch sprachlich konnte mich der Stil nicht packen. Mir hat eine gewisse Leichtigkeit gefehlt, stattdessen wirkte vieles sperrig und distanziert. Ich habe keine richtige Bindung zu den Figuren aufgebaut, obwohl sie eigentlich spannende Konflikte und Hintergründe haben. Insgesamt war Wir Glücklichen für mich ein DNF. Ich denke, wer sehr literarische, vielschichtige Familiengeschichten mag und sich nicht an ungewohnten Perspektivwechseln stört, könnte hier vielleicht eher auf seine Kosten kommen. Für mich persönlich war es aber leider nichts.

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