WINDHOLM DAS NEBELKIND
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Buchinformationen
Beiträge
Poetisches Kinderabenteuer ohne großen Spannungsbogen
In „Windholm – das Nebelkind“ begleiten wir Aric auf einer magischen Reise durch Schatten und Licht. Auf seinem Weg muss er sich zahlreichen Herausforderungen stellen, um zu wachsen und zu verstehen. Doch lange bleibt er nicht allein – Fremde werden zu Familie, und genau dieses Motiv prägt die Geschichte spürbar. Sowohl die Handlung als auch die Atmosphäre werden bereits im Cover stimmig aufgegriffen. Die Welt rund um Windholm erinnert an ein klassisches Abenteuer für Kinder, das sich stark auf Arics Reise durch die Natur konzentriert. Kurze Kapitel und eher schlichte bzw. sanfte Beschreibungen machen deutlich, dass sich das Buch vor allem an ein jüngeres Publikum richtet. Vereinzelt finden sich sehr poetische Zitate wieder, welche dem Text eine märchenhafte Note verleihen. Insgesamt fehlten mir jedoch Spannung und ein klarer roter Faden. Die Kapitel folgen häufig einem ähnlichen Aufbau, was zwar gut zum Vorlesen geeignet ist, bei mir jedoch kaum Lesefluss aufkommen ließ und stellenweise wie eine Endlosschleife wirkte. Auch die Charaktere sind überwiegend einfach gehalten und kindgerecht gestaltet. Besonders der Gnom Brambelfeet bleibt mit seinem kindlichen Humor positiv im Gedächtnis. Die übrigen Figuren empfand ich hingegen als eher blass, sodass sie wenig Eindruck hinterließen. Sowohl Tiefe als auch eine stärkere Ausarbeitung der Lore hätten der Geschichte hier gutgetan. Aus diesen Gründen vergebe ich aus Erwachsenensicht 3 Sterne, da meine Erwartungen nicht erfüllt wurden. Der Klappentext versprach ein spannendes Cozy-Buch für Jung und Alt, was für mich persönlich nicht erfüllt wurde. Nach dem Beenden des Buches blieb zudem nur wenig von der Geschichte hängen. Für Kleinkinder dürfte das Werk jedoch durchaus unterhaltsam sein – in diesem Fall würde sich meine Bewertung eher auf 4 Sterne erhöhen, allerdings wirklich ausschließlich für diese Altersgruppe.
„Flunkerknirsch“, komm mit in den uralten Wald bei Windholm.
Suche Wege, finde Freundschaft, Zweifel, Mut und Licht. Mit sanfter Magie entführt dich das Buch auf Pfade, die du unter deinen Füßen spüren kannst und schickt dir Freunde, die du nie vergisst. Nach dem Tod seines Vaters macht sich Aric mit einem Brief seiner Mutter und dem Schwert, dass ihm sein Vater geschmiedet hat, auf den Weg in den Wald der Windholm umgibt. Er folgt dem Ruf die Welt der Sylphen – Eldora – und damit auch seine Mutter Elariya zu finden. Auf den verschlungenen Pfaden des uralten Waldes begegnet im bald Brambelfeet ein Gnom mit einem großen Herzen und einem „Knurpsigen“ Humor. Mit vielen wunderschönen und einprägsamen Sprüchen, bereichert Brambelfeet das ganze Buch mit einem eignen gnomigen Charm. Auch die Sylphe Lyra und später das Steinwesen Mohri Grinva schließen sich der Suche Arics an und unterstützen ihn auf seinem Weg, jeder auf seine Art. Zwischen Nebel und Zweifel, Schatten der Dunkelheit im Außen und Schatten im Inneren, geht es um Vertrauen, Freundschaft und Wachstum. Ich würde die Geschichte als wunderschönes Kinder und Jugendbuch einsortieren. Daher ist als Erwachsene wichtig erst mal das Kind in dir auszupacken! Also folge ich mit Kinderherzen den wunderschönen Worten, die mich mitnehmen in einen Wald, den ich spüren, riechen und schmecken kann. Die Autorin liebt es mit Worten zu malen, ohne dabei in Schrecken zu versetzen. Die Geschichte erzählt mit sanfter Spannung ohne große Schlachten dafür mit viel Gefühl und liebe zum Detail. Ganz besonders finde ich wie die Autorin in dieser Geschichte vermittelt, dass es darum geht, ein „ganzes“ zu sein. Auch die Schattenseiten oder was wir als solches empfinden, wollen wahrgenommen werden, um zu erkennen das diese Teil des Selbst sind. Eine sehr liebevoll ausgestaltete Geschichte, die ganz unaufgeregt daherkommt, aber so viel Raum zum Fühlen und Träumen gibt und sowohl Kinder, Jugendliche als auch Erwachsenen, Fantasy volle Momente der Ruhe und Verbundenheit schenkt.
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Beiträge
Poetisches Kinderabenteuer ohne großen Spannungsbogen
In „Windholm – das Nebelkind“ begleiten wir Aric auf einer magischen Reise durch Schatten und Licht. Auf seinem Weg muss er sich zahlreichen Herausforderungen stellen, um zu wachsen und zu verstehen. Doch lange bleibt er nicht allein – Fremde werden zu Familie, und genau dieses Motiv prägt die Geschichte spürbar. Sowohl die Handlung als auch die Atmosphäre werden bereits im Cover stimmig aufgegriffen. Die Welt rund um Windholm erinnert an ein klassisches Abenteuer für Kinder, das sich stark auf Arics Reise durch die Natur konzentriert. Kurze Kapitel und eher schlichte bzw. sanfte Beschreibungen machen deutlich, dass sich das Buch vor allem an ein jüngeres Publikum richtet. Vereinzelt finden sich sehr poetische Zitate wieder, welche dem Text eine märchenhafte Note verleihen. Insgesamt fehlten mir jedoch Spannung und ein klarer roter Faden. Die Kapitel folgen häufig einem ähnlichen Aufbau, was zwar gut zum Vorlesen geeignet ist, bei mir jedoch kaum Lesefluss aufkommen ließ und stellenweise wie eine Endlosschleife wirkte. Auch die Charaktere sind überwiegend einfach gehalten und kindgerecht gestaltet. Besonders der Gnom Brambelfeet bleibt mit seinem kindlichen Humor positiv im Gedächtnis. Die übrigen Figuren empfand ich hingegen als eher blass, sodass sie wenig Eindruck hinterließen. Sowohl Tiefe als auch eine stärkere Ausarbeitung der Lore hätten der Geschichte hier gutgetan. Aus diesen Gründen vergebe ich aus Erwachsenensicht 3 Sterne, da meine Erwartungen nicht erfüllt wurden. Der Klappentext versprach ein spannendes Cozy-Buch für Jung und Alt, was für mich persönlich nicht erfüllt wurde. Nach dem Beenden des Buches blieb zudem nur wenig von der Geschichte hängen. Für Kleinkinder dürfte das Werk jedoch durchaus unterhaltsam sein – in diesem Fall würde sich meine Bewertung eher auf 4 Sterne erhöhen, allerdings wirklich ausschließlich für diese Altersgruppe.
„Flunkerknirsch“, komm mit in den uralten Wald bei Windholm.
Suche Wege, finde Freundschaft, Zweifel, Mut und Licht. Mit sanfter Magie entführt dich das Buch auf Pfade, die du unter deinen Füßen spüren kannst und schickt dir Freunde, die du nie vergisst. Nach dem Tod seines Vaters macht sich Aric mit einem Brief seiner Mutter und dem Schwert, dass ihm sein Vater geschmiedet hat, auf den Weg in den Wald der Windholm umgibt. Er folgt dem Ruf die Welt der Sylphen – Eldora – und damit auch seine Mutter Elariya zu finden. Auf den verschlungenen Pfaden des uralten Waldes begegnet im bald Brambelfeet ein Gnom mit einem großen Herzen und einem „Knurpsigen“ Humor. Mit vielen wunderschönen und einprägsamen Sprüchen, bereichert Brambelfeet das ganze Buch mit einem eignen gnomigen Charm. Auch die Sylphe Lyra und später das Steinwesen Mohri Grinva schließen sich der Suche Arics an und unterstützen ihn auf seinem Weg, jeder auf seine Art. Zwischen Nebel und Zweifel, Schatten der Dunkelheit im Außen und Schatten im Inneren, geht es um Vertrauen, Freundschaft und Wachstum. Ich würde die Geschichte als wunderschönes Kinder und Jugendbuch einsortieren. Daher ist als Erwachsene wichtig erst mal das Kind in dir auszupacken! Also folge ich mit Kinderherzen den wunderschönen Worten, die mich mitnehmen in einen Wald, den ich spüren, riechen und schmecken kann. Die Autorin liebt es mit Worten zu malen, ohne dabei in Schrecken zu versetzen. Die Geschichte erzählt mit sanfter Spannung ohne große Schlachten dafür mit viel Gefühl und liebe zum Detail. Ganz besonders finde ich wie die Autorin in dieser Geschichte vermittelt, dass es darum geht, ein „ganzes“ zu sein. Auch die Schattenseiten oder was wir als solches empfinden, wollen wahrgenommen werden, um zu erkennen das diese Teil des Selbst sind. Eine sehr liebevoll ausgestaltete Geschichte, die ganz unaufgeregt daherkommt, aber so viel Raum zum Fühlen und Träumen gibt und sowohl Kinder, Jugendliche als auch Erwachsenen, Fantasy volle Momente der Ruhe und Verbundenheit schenkt.






