Whispering Of Souls: Calling

Whispering Of Souls: Calling

E-Book
4.311

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Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
578
Preis
3.99 €

Beiträge

4
Alle
3.5

Seelenwanderung

Lin wird seit Kindertagen von einem schwarzen Nebel verfolgt. Dieser Nebel taucht immer öfter und immer gruseligen auf so das Lin immer mehr Angst hat. Ihre Eltern wissen sich nicht anders zu helfen und stecken Lin schließlich in eine Psychiatrie wo sie mit Drogen zugepumpt wird damit sie diese Schatten nicht mehr so wahrnimmt. Denn alle denken Lin bildet sich das nur ein. Als Lin dann in London studiert und auf ihren Turor Wes trifft, kommt wieder dieser schwarze Nebel immer häufiger zum Vorschein, trotzdessen das Lin ihre Drops nimmt. Wes soll auf Lin ein Auge haben, da sie ja augenscheinlich ein Drogenproblem hat. Aber um so mehr er sich mit Lin trifft um so mehr spürt er eine gewisse Anziehungskraft die von ihr ausgeht. Und umso mehr Lin Wes kennenlernt,umso merkwürdigere Dinge passieren. Jetzt ist es nicht nur ein schwarzer Schatten sondern auch ein Weißer?!? Und warum träumt sie von der Vergangenheit von vor 100 Jahren? Aber war es überhaupt ein Traum? Denn dafür hat er sich viel zu real angefühlt. Ich muss sagen das es so richtig spannend wurde im letzten Drittel. Da kam dann auf einmal so viel Info auf einmal. Ich muss aber auch sagen das ich das Buch an manchen Stellen ein wenig langatmig fand. Abschließend ist zu sagen: Tolles Buch mit Gothic Vibes, Zeitreise, Seelenwanderung, eine Liebe die alle Zeit übersteht! Es geht hier aber auch um Drogen und Mord. Man sollte ich die TW genau angucken! An sich ein gutes Buch mit einem bösen Cliffhanger!

4

Sehr mysteriös mit vielschichtigen Charakteren. Teilweise hat es sich ein wenig gezogen, aber ich habe die Atmosphäre und die Spannung geliebt

4

Ich hatte die Möglichkeit, den ersten Band der Whispering of Souls-Reihe zu lesen. Ein Dankeschön an die Autorin @itsstephaniekjules für das zur Verfügung stellen des E-Books. Bevor ich hier näher auf den Inhalt eingehe, möchte ich geschwind eine Lanze brechen, für all die vermeintlich kleinen und großen Autoren da draußen. Rezensionsexemplare beziehe ich sonst über das Literaturmagazin Phantastik-Couch als Teil des Redaktionsteams. Die Bücher, die mir im Laufe der Zeit zugeschickt werden, haben große Verlagshäuser hinter sich, die gekonnt die Werbetrommel rühren, um ihre Bücher ins Schaufenster zu stellen. Völlig zurecht, will ich an dieser Stelle hinzufügen. Dann gibt es da noch die vielen anderen Autoren, die den Mut gefasst haben, ihre in sich schlummernden Ideen zu Papier zu bringen, hinter denen kein Imperium steht, um Hilfestellung zu leisten. Ich habe viel zu wenig Ahnung vom Verlagswesen und Autorendasein, um zu ergründen, warum das so ist. Darum soll es hier auch gar nicht im Detail gehen. Ich bin nur ein Buchliebhaber von so vielen, der es sich im Gegensatz zu all den Buchautoren zur denkbar leichteren Aufgabe gemacht hat, zu lesen und zu bewerten. Deswegen ist es mir ein Anliegen, denn nie war das Lesen und Bewerten für mich nahbarer als in diesem Fall, meinen tief empfundenen Respekt zum Ausdruck zu bringen an all die Schriftsteller, die sich der Herkulesaufgabe gewidmet haben, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. Vielleicht besonders an diejenigen, die es verdient hätten, dass im Hintergrund die Werbemaschinerie ihre Kolben in Bewegung setzt, um die Werke in ihrem verdienten Glanz erstrahlen zu lassen. Meiner bescheidenen Meinung nach gehört der erste Band der Whispering of Souls-Reihe zu genau diesen Büchern. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Getragen wird die Geschichte von Lin Graves und Wes Waynecroft. Lin spürt ihre, gelinde gesagt, schwierige Kindheit bis in die Gegenwart. Trotz diverser psychologischer Behandlungen und etlicher Medikamente sind Albträume und Visionen ihre alltäglichen Begleiter. Überforderte Eltern und ratlose Ärzte machen aus Lin eine wahre Überlebenskünstlerin, auch wenn sie manchmal zu Opiaten greifen muss, um sich wenigsten für eine kurze Zeit von ihren inneren Dämonen befreien zu können. Man merkt schnell: Lin ist keine strahlende Heldin oder das nette Mädchen aus der Nachbarschaft. Sie ist eine Getriebene, die versucht mit ihrer Andersartigkeit zu leben. Auf andere wirkt sie mit Sicherheit wenig nahbar und schroff in ihrer Kommunikation. Deswegen beäugen ihre Mitmenschen sie zu meist mit Misstrauen. Zoey hingegen ist einer der wenigen Menschen, die Lin an sich ranlässt. Die beiden sind beste Freundinnen und wollen zusammen in London ihr Studium fortsetzen. Eine Art Neuanfang, der Lin vielleicht einen glücklicheren Lebensabschnitt beschert. Doch ein Schicksalsschlag holt Lin schnell zurück auf den Boden der Tatsachen. Gleichzeitig scheint Lin im Schlaf in die Vergangenheit zu reisen und findet sich im Körper einer fremden Frau wieder. Erschwerend kommt hinzu, dass sie auf Menschen trifft, die eng mit ihrer Gegenwart verknüpft zu sein scheinen. Auch plagen sie weiterhin Visionen von dem vermaledeiten schwarzen Rauch. Etwas Gutes scheint das alles aber zu haben. Lin erhält endlich Einblicke in das, was sie so besonders macht.   Wes wächst wohlbehütet in einer reichen Familie auf. Er kleidet sich adrett, vermeidet das Aussprechen von Schimpfwörtern und verdreht den Frauen reihenweise die Köpfe mit seinem unverschämt guten Aussehen. Daraus macht er sich aber nicht viel, One-Night-Stands sind nicht sein Ding. Er selber würde sich sicherlich als Gentleman bezeichnen. Seine Familie bringt ihn des Öfteren zur Weißglut und zum Abschalten sucht er Zuflucht in klassischer Musik. Alles in allem, ziemlich spießig. Aber es steckt sehr viel mehr hinter der Fassade und ausgerechnet Lin bringt diese zum Bröckeln.   Der Roman wird insbesondere durch zwei Säulen getragen. Zum einen ist das Aufeinandertreffen von Lin und Wes immer wieder prickelnd zu verfolgen. Die beiden merken schnell, dass sie sich von dem jeweils anderen angezogen fühlen. Lin ist nicht auf den Mund gefallen und setzt dem sonst so souveränen Wes mit einer ordentlichen Prise Zweideutigkeit zu. Ganz nach dem Motto „Angiff ist die beste Verteidigung.“ Wes, der oft seinen Blick kaum von Lins Körper lösen kann, ist mit so viel vermeintlicher Offensive völlig überfordert. Beide sind sich jedoch einig, sich auf keine zwischenmenschlichen Abenteuer einzulassen. Dem Leser ist jedoch schnell klar, es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Anziehungskraft die aufgebauten Barrikaden durchbricht. Der Autorin gelingt es gut, diese erotisierende Atmosphäre durch weite Teile des Buches zu tragen.   Zum anderen nutzt Stephanie K. Jules gekonnt das Stilmittel der ausgelassenen Information, um den Leser in einen Kokon der Spannung einzuwickeln. Immer wieder stolpert man über Passagen, die bei den Lesenden offene Fragen zurücklassen. Was Leser gelegentlich sauer aufstoßen lässt, sorgt in diesem Fall aber dafür, dass man Seite für Seite verschlingt, um alle losen Fäden zusammenzuführen. Die Schriftstellerin liefert uns einen wirklich gelungenen Debütroman. Wir bekommen eine prickelnde Atmosphäre, Zeitreisen in das London des späten 19. Jahrhunderts und spannende Fantasyelemente geboten. Von mir gibt es dafür eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf den zweiten Band!

5

Ein Jahreshighlight für mich!

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