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Von verwunschenen Königen und weinenden Wänden
Seit Blue Sargent und die Raven Boys den magischen Wald Cabeswater wieder zum Leben erweckt haben, geht es in der verschlafenen Kleinstadt Henrietta immer merkwürdiger zu. Magie und mysteriöse Flüche lauern an jeder Ecke und die Bäume sprechen Latein. Das ist jedoch Blues kleinste Sorge, denn ihre Mutter wird vermisst und ihrem besten Freund wurde der Tod vorausgesagt… Im dritten Teil des Raven Cycle Quartetts beginnt die Lage der chaotischen Teenie-Bande um die magisch begabte Blue und die dreieinhalb Raven Boys sich immer mehr zuzuspitzen. Die Gruppe hat alte Magie geweckt, sich mich Auftragsmördern angelegt und befindet sich immer noch auf der Suche nach einem legendären schottischen König, der ihnen seine Gunst gewähren soll. Allerdings finden sie auf ihrer Suche nicht nur erfreuliche Dinge sondern auch einige Wesen, die besser weitergeschlafen hätten. Mit ihrem gewohnt flüssigen und unterschwellig ironischen Schreibstil erzählt Maggie Stiefvater ganz federleicht diese ungewöhnliche Geschichte, in der Realität und Fantasie ineinander verschwimmen. Sie erklärt diese mysteriöse Magie nicht weiter, das würde auch das Gefühl der Geschichte zerstören, denn sie lebt vom Unbekannten und von der Neugier ihrer Protagonisten. Die geben sich wieder alle Mühe, die allerchaotischste Truppe aller Zeiten zu sein, während sie Klischees für sich einnehmen, um sie dann zu brechen, und unterhalten dabei sehr gut. Sie sind zwar fast alle Teenager und verhalten sich auch so, aber ohne den Leser mit ewigem Drama zu nerven. Vielleicht liegt das auch daran, dass das Buch in einer Zeit spielt (und geschrieben wurde), in der Smartphones noch nicht das Leben jedes einzelnen bestimmt haben. Durch ihre Abwesenheit fühlt sich alles noch mal deutlich lebendiger (und traurigerweise nostalgischer) an. Die Geschichte selbst ist vielseitig genug, um alle möglichen Facetten abzudecken, so gibt es ein bisschen verbotene Romantik und ein bisschen Coming of Age versteckt in diesem Mystery-Abenteuer, das auch immer wieder mit urkomischen Situationen zum Lachen bringen kann. Mit anderen Worten: Maggie Stiefvater beweist, dass ein Jugendbuch nicht nur für Jugendliche sein muss und dass auch Low Fantasy sehr vielseitig sein kann. Der dritte Teil der Reihe überzeugt auf ganzer Linie, auch wenn er ebenfalls wieder viele Fragezeichen hinterlässt. Nun folgt das Finale, das Mystery, Sagen und Legenden, düstere Geschichten und eine starke Auflösung liefern muss. Wer Folklore, Fantasy, trockenen Humor und Mystery-Chaos liebt, der wird viel Freude an Blues Geschichte haben.

3 Tage vor
Von verwunschenen Königen und weinenden Wänden
Seit Blue Sargent und die Raven Boys den magischen Wald Cabeswater wieder zum Leben erweckt haben, geht es in der verschlafenen Kleinstadt Henrietta immer merkwürdiger zu. Magie und mysteriöse Flüche lauern an jeder Ecke und die Bäume sprechen Latein. Das ist jedoch Blues kleinste Sorge, denn ihre Mutter wird vermisst und ihrem besten Freund wurde der Tod vorausgesagt… Im dritten Teil des Raven Cycle Quartetts beginnt die Lage der chaotischen Teenie-Bande um die magisch begabte Blue und die dreieinhalb Raven Boys sich immer mehr zuzuspitzen. Die Gruppe hat alte Magie geweckt, sich mich Auftragsmördern angelegt und befindet sich immer noch auf der Suche nach einem legendären schottischen König, der ihnen seine Gunst gewähren soll. Allerdings finden sie auf ihrer Suche nicht nur erfreuliche Dinge sondern auch einige Wesen, die besser weitergeschlafen hätten. Mit ihrem gewohnt flüssigen und unterschwellig ironischen Schreibstil erzählt Maggie Stiefvater ganz federleicht diese ungewöhnliche Geschichte, in der Realität und Fantasie ineinander verschwimmen. Sie erklärt diese mysteriöse Magie nicht weiter, das würde auch das Gefühl der Geschichte zerstören, denn sie lebt vom Unbekannten und von der Neugier ihrer Protagonisten. Die geben sich wieder alle Mühe, die allerchaotischste Truppe aller Zeiten zu sein, während sie Klischees für sich einnehmen, um sie dann zu brechen, und unterhalten dabei sehr gut. Sie sind zwar fast alle Teenager und verhalten sich auch so, aber ohne den Leser mit ewigem Drama zu nerven. Vielleicht liegt das auch daran, dass das Buch in einer Zeit spielt (und geschrieben wurde), in der Smartphones noch nicht das Leben jedes einzelnen bestimmt haben. Durch ihre Abwesenheit fühlt sich alles noch mal deutlich lebendiger (und traurigerweise nostalgischer) an. Die Geschichte selbst ist vielseitig genug, um alle möglichen Facetten abzudecken, so gibt es ein bisschen verbotene Romantik und ein bisschen Coming of Age versteckt in diesem Mystery-Abenteuer, das auch immer wieder mit urkomischen Situationen zum Lachen bringen kann. Mit anderen Worten: Maggie Stiefvater beweist, dass ein Jugendbuch nicht nur für Jugendliche sein muss und dass auch Low Fantasy sehr vielseitig sein kann. Der dritte Teil der Reihe überzeugt auf ganzer Linie, auch wenn er ebenfalls wieder viele Fragezeichen hinterlässt. Nun folgt das Finale, das Mystery, Sagen und Legenden, düstere Geschichten und eine starke Auflösung liefern muss. Wer Folklore, Fantasy, trockenen Humor und Mystery-Chaos liebt, der wird viel Freude an Blues Geschichte haben.
3 Tage vor








