Warum ich meine Eltern nicht mehr sehen will!?

Warum ich meine Eltern nicht mehr sehen will!?

Hardcover
4.52

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Beschreibung

Ich hatte endlich gelernt, leise zu sein... Dieses Buch ist für all jene, die nicht verstehen können, warum es immer wieder Kinder gibt, die den Kontakt zu ihren Eltern vollständig abbrechen. Doch es ist auch für all die Seelen, die diesen Weg gehen mussten. Es ist für alle Eltern, die verhindern möchten, dass ihre Kinder später nichts mehr mit ihnen zu tun haben möchten und für all jene die es interessiert – jene, die nicht wegschauen. Ein Kind liebt und beschützt seine Eltern instinktiv. Diese zu verlassen war auch für mich alles andere als ein leichter Weg. Es gibt nicht die eine Situation oder das eine zu viel gesprochene Wort, welches den Ausschlag gibt. Manchmal kommt jede Entschuldigung zu spät. Manchmal muss man sich selbst retten. Wie weit kann man bei dir gehen, bevor du zerbrichst? Wann kommst du an erster Stelle?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
152
Preis
19.99 €

Autorenbeschreibung

Felix Blake Felix Blake ist ein deutscher Autor und Tierschützer. Im Dezember 2023 erfüllte sich der 30-jährige einen lang gehegten Traum und veröffentlichte seinen Debütroman: Skinshifting – das Blut an deinen Händen. Neben Dark Romance und urban Fantasy spricht er ernste Themen wie Depressionen, Tier- und Umweltschutz an. Schon in seiner Jugend begeisterte er sich fürs Geschichtenerzählen und kreative Schreiben, folgte jedoch der Stimme des Verstandes zu einem völlig anderen Berufszweig. Doch die Leidenschaft fürs Schreiben konnte weder sein Studium noch sein Job ersticken.

Beiträge

1
Alle
5

"Psychische Gewalt ist schwierig zu beschreiben. Sie ist nicht sichtbar. Wer manipuliert wird, kriegt es meistens nicht mit." S.124 Als mich der Autor fragte, ob ich sein Buch lesen möchte, wusste ich nicht wirklich, was mich erwartet. Gestern habe ich begonnen zu lesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Es war, als erzähle mir der Autor ganz persönlich seine Geschichte. Eine Geschichte, die eher an einen Horrorfilm erinnert. Felix Blake erzählt aus der Ich Perspektive von seiner Kindheit mit einer Mutter, die, wie er erst als Erwachsener erfuhr, narzistisch ist und unter einer antisozialen Persönlichkeitsstörung leidet. Was das für Felix und seine Brüder im Alltag bedeutete, rfährt man als Leser in kurzen, prägnanten Kapiteln. Blaue schreibt schnörkellos, ohne Drumherum, genau so, wie er es erlebt hat. Von der Mutter im Heizungskeller eingesperrt, erlebte zum ersten Mal das Gefühl der Panik. Während es für die meisten Kinder normal war und ist, dass mittags nach der Schule ein warmes Essen auf dem Tisch steht, musste sich Felix oft mit einer Cola zufriedengeben, oder heimlich etwas kochen, während die Mutter im Nebenzimmer vor dem Computer saß. Die Probleme Zuhause übertragen sich bald auch auf das Schul und Sozialleben. Felix wurde gehänselt, weil seine Mutter die Kleidung nicht regelmäßig wusch. Je älter Felix wurde, desto mehr versuchte er dem Zuhause zu entfliehen. Er arbeitete in einem Pferdestall und trug Zeitungen aus. "Ich hatte endlich gelernt, leise zu sein." Die Anerkennung und Liebe seiner Mutter, hat er immer wieder erhofft und nicht bekommen. "Bitte nimm mich nur einmal in den Arm und sag:Alles wird gut." Erst als er erwachsen ist, kann Felix eine Entscheidung treffen. Er muss weg von seiner Mutter, um leben zu können. Für dieses Buch gebe ich von Herzen eine Leseempfehlung an alle, die mit der Thematik klarkommen. Es ist alles andere als Wohlfühllektüre. Der Autor schreibt offen über seine Suizidgedanken und beim Lesen hatte ich mehrfach Gänsehaut.

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