Vergessen von der Welt (Königin der Weltenpfade 1)
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Buchinformationen
Beiträge
Ein vielversprechender Serienauftakt mit Witz, einer großartigen Heldin und einer Welt, in der hinter jeder Tür irgendwas Übernatürliches lauert. Nicht perfekt, aber definitiv charmant. Wer erwachsene Urban Fantasy mit bissigem Humor und einer Heldin mag, die lieber Wände streicht als Gefühle, ist hier genau richtig.
1. Inhalt Lorelei Clay lebt am liebsten allein – am Rand eines Friedhofs, in einer halb verfallenen Villa, mit Werkzeug, Kaffee und möglichst wenig Kontakt zur Außenwelt. Blöd nur, dass ihr Ruheplan scheitert, als in der Nachbarschaft ein Mädchen verschwindet. Plötzlich steht sie zwischen Hexen, Vampiren, Werwölfen und anderen übernatürlichen Typen, die alle mehr wissen, als sie sagen. Und Lorelei selbst hat Geheimnisse, die besser verborgen geblieben wären. 2. Meinung Was für ein Auftakt! Endlich mal Urban Fantasy mit einer erwachsenen Hauptfigur, die kein Drama braucht, um interessant zu sein. Lorelei ist herrlich trocken, sarkastisch, kompetent – und hat diesen angenehm pragmatischen „Ich mach das jetzt einfach“-Vibe, den man in dem Genre leider selten bekommt. Keine Heulerei, keine Selbstzweifel, kein Liebesdreieck. Dafür Speck, Geister und eine Protagonistin mit Werkzeugkasten. Der Stil ist flott, mit Humor und einem guten Gespür für Situationskomik. Besonders die Dialoge zwischen Lorelei und den schrulligen Einwohnern von Fairhaven sind unterhaltsam – manchmal bissig, manchmal absurd, aber immer mit diesem charmanten Unterton, der an klassische Urban-Fantasy-Reihen der frühen 2010er erinnert. Die Welt ist voll, fast schon übervoll, an Spezies und Fraktionen – Hexenzirkel, Vampire, Werwölfe, Geister, Meuchelmörder (warum auch nicht) – und manchmal wirkt das so, als wollte die Autorin gleich in Band 1 alles zeigen, was ihr eingefallen ist. Das bremst stellenweise den Lesefluss, weil man kaum Zeit hat, die eine übernatürliche Begegnung zu verdauen, bevor die nächste um die Ecke kommt. Was mich etwas gestört hat: Die Logik hinkt gelegentlich hinterher. Lorelei will ihre Fähigkeiten geheim halten, erzählt sie dann aber bei jeder Gelegenheit. Die Dialoge geraten teilweise zu lang, was Spannung rausnimmt. Da wäre weniger eindeutig mehr gewesen. Trotzdem – der Ton macht’s, und der ist stark genug, um dranzubleiben. 3. Fazit Ein vielversprechender Serienauftakt mit Witz, einer großartigen Heldin und einer Welt, in der hinter jeder Tür irgendwas Übernatürliches lauert. Nicht perfekt, aber definitiv charmant. Wer erwachsene Urban Fantasy mit bissigem Humor und einer Heldin mag, die lieber Wände streicht als Gefühle, ist hier genau richtig.
Buchinformationen
Beiträge
Ein vielversprechender Serienauftakt mit Witz, einer großartigen Heldin und einer Welt, in der hinter jeder Tür irgendwas Übernatürliches lauert. Nicht perfekt, aber definitiv charmant. Wer erwachsene Urban Fantasy mit bissigem Humor und einer Heldin mag, die lieber Wände streicht als Gefühle, ist hier genau richtig.
1. Inhalt Lorelei Clay lebt am liebsten allein – am Rand eines Friedhofs, in einer halb verfallenen Villa, mit Werkzeug, Kaffee und möglichst wenig Kontakt zur Außenwelt. Blöd nur, dass ihr Ruheplan scheitert, als in der Nachbarschaft ein Mädchen verschwindet. Plötzlich steht sie zwischen Hexen, Vampiren, Werwölfen und anderen übernatürlichen Typen, die alle mehr wissen, als sie sagen. Und Lorelei selbst hat Geheimnisse, die besser verborgen geblieben wären. 2. Meinung Was für ein Auftakt! Endlich mal Urban Fantasy mit einer erwachsenen Hauptfigur, die kein Drama braucht, um interessant zu sein. Lorelei ist herrlich trocken, sarkastisch, kompetent – und hat diesen angenehm pragmatischen „Ich mach das jetzt einfach“-Vibe, den man in dem Genre leider selten bekommt. Keine Heulerei, keine Selbstzweifel, kein Liebesdreieck. Dafür Speck, Geister und eine Protagonistin mit Werkzeugkasten. Der Stil ist flott, mit Humor und einem guten Gespür für Situationskomik. Besonders die Dialoge zwischen Lorelei und den schrulligen Einwohnern von Fairhaven sind unterhaltsam – manchmal bissig, manchmal absurd, aber immer mit diesem charmanten Unterton, der an klassische Urban-Fantasy-Reihen der frühen 2010er erinnert. Die Welt ist voll, fast schon übervoll, an Spezies und Fraktionen – Hexenzirkel, Vampire, Werwölfe, Geister, Meuchelmörder (warum auch nicht) – und manchmal wirkt das so, als wollte die Autorin gleich in Band 1 alles zeigen, was ihr eingefallen ist. Das bremst stellenweise den Lesefluss, weil man kaum Zeit hat, die eine übernatürliche Begegnung zu verdauen, bevor die nächste um die Ecke kommt. Was mich etwas gestört hat: Die Logik hinkt gelegentlich hinterher. Lorelei will ihre Fähigkeiten geheim halten, erzählt sie dann aber bei jeder Gelegenheit. Die Dialoge geraten teilweise zu lang, was Spannung rausnimmt. Da wäre weniger eindeutig mehr gewesen. Trotzdem – der Ton macht’s, und der ist stark genug, um dranzubleiben. 3. Fazit Ein vielversprechender Serienauftakt mit Witz, einer großartigen Heldin und einer Welt, in der hinter jeder Tür irgendwas Übernatürliches lauert. Nicht perfekt, aber definitiv charmant. Wer erwachsene Urban Fantasy mit bissigem Humor und einer Heldin mag, die lieber Wände streicht als Gefühle, ist hier genau richtig.






