Utz

Utz

Taschenbuch
3.65

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Beschreibung

A Prague, patrie du Golem et de la mélancolie, Kaspar Utz vit parmi sa collection de figurines en porcelaine. Il aime ces trésors dont il a fait son univers, il les entasse dans son petit appartement, un lien mystérieux unit son âme à leur seule présence. Que deviendront ces êtres précieux et fragiles après sa mort ? Qui saura leur témoigner la tendresse sans laquelle ils ne seraient que des choses ? C'est à partir de cet étrange sujet - une collection qui, soudain, se volatilise - que Bruce Chatwin a bâti son roman. On y rencontrera des individus troubles, des contextes ambigus, des destins facétieux. Après avoir parcouru un monde dont ses précédents livres - {En Patagonie, le Chant des pistes, les Jumeaux de Black Hill} - avaient recueilli le tumulte, il a voulu, ici, explorer l'énigme de la passion, de la possession. Bruce Chatwin a terminé ce roman en 1989, quelques mois avant sa mort.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
140
Preis
16.00 €

Beiträge

2
Alle
4

Chatwin bietet seinen Lesern einen kleinen Scherbenhaufen an Rückblicken, Schilderungen, Dialogen und Mutmaßungen über den Porzellansammler Baron Utz. Die erste Scherbe, die betrachtet wird, ist Utz’ Tod und Begräbnis im Jahr 1974 in Prag. Danach wechseln die weiteren Einblicke in das Leben des kauzigen Sammlers in nicht chronologischer Reihenfolge, aber am Ende dieses kurzen Romans hat man eigentlich alle Einzelteile zusammen, um ein ganzes Bild davon zu bekommen, was es bedeutete, in Zeiten des Sozialismus seine individuelle Leidenschaft auszuleben und ständig sich fragen lassen musste, was Privat- und was Volkseigentum ist. Auch wenn man an Porzellan keinen Gefallen findet, ist dies eine lohnende Lektüre, die nach meinem Geschmack auch durchaus etwas breiter hätte erzählt werden können.

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Chatwin bietet seinen Lesern einen kleinen Scherbenhaufen an Rückblicken, Schilderungen, Dialogen und Mutmaßungen über den Porzellansammler Baron Utz. Die erste Scherbe, die betrachtet wird, ist Utz’ Tod und Begräbnis im Jahr 1974 in Prag. Danach wechseln die weiteren Einblicke in das Leben des kauzigen Sammlers in nicht chronologischer Reihenfolge, aber am Ende dieses kurzen Romans hat man eigentlich alle Einzelteile zusammen, um ein ganzes Bild davon zu bekommen, was es bedeutete, in Zeiten des Sozialismus seine individuelle Leidenschaft auszuleben und ständig sich fragen lassen musste, was Privat- und was Volkseigentum ist. Auch wenn man an Porzellan keinen Gefallen findet, ist dies eine lohnende Lektüre, die nach meinem Geschmack auch durchaus etwas breiter hätte erzählt werden können.

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