Tote spielen kein Klavier: Ein Amsterdam-Krimi

Tote spielen kein Klavier: Ein Amsterdam-Krimi

E-Book
3.33

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Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
209
Preis
6.99 €

Beiträge

3
Alle
3

Ein schöner Cozy Krimi mit viel Lokalkolorit in Amsterdam! Der Krimi beginnt auf einem Hausboot in Amsterdam, bewohnt von Willi Hübner, unserem schrullig sympathischen Protagonisten und Privatdetektiv. Sehr niedlich ( aber für den Fall nicht in tragender Rolle) war der Kater Herr von Bödefeld, Hübners Mitbewohner. Ein junges Mädchen Ameli ist verschwunden und ihre Mutter beauftragt Willi den Fall zu übernehmen, da die polizei die Akte geschlossen hat. So begibt sich Hübner in die Tiefen der toll gezeichneten Stadt Amsterdam um Ameli zu finden. Ob Amsterdam ihm dabei wohlgesonnen begegnet und ob Ameli wirklich wieder auftaucht, müsst ihr dann selbst lesen. Viel niederländisches Flair, toller Humor, aber eine sehr schnell zu durchschauende Geschichte, die mich unterhalten hat.

3

*Rezensionsexemplar/Werbung Ein schöner regionaler Krimi, der mich wunderbar ein paar Stunden unterhalten hat. Die Charaketere, allen Voran Detektiv und Ex-Kommissar Willi Hübner, sind skurril und zum Teil kautzig und manchmal etwas "drüber", aber auf eine lustige Art und Weise - Die Dialekte wurden auf jeden Fall gut dargestellt und ich musste einige Male schmunzeln. Auch das Setting in Amsterdam was wirklich oft gut beschrieben war hat mir gefallen und ich habe mir sogar den ein oder anderen Tipp für meinen nächsten Amsterdam-Tipp notiert. Der Fall der verschwundenen Amelie wird klassisch für Ermittlerkrimis von Willi Hübner abgearbeitet. Mit Spürsinn, Befragungen und Recherche kommt er der Lösung näher und gerät sogar selbst in die Schusslinie der "Bösen". Durch die kurzen Kapitel und die recht einfach Sprache mit vielen Dialogen bin ich regelrecht durch die Seiten geflogen. Das perfekte Buch für den Balkon- oder Strandurlaub. Die Auflösung war mir am Ende etwas zu einfach und kam dann doch recht plötzlich. Auch konnten die Charaktere nicht wirklich in der Tiefe gezeigt werden; am besten hat das noch mit Willi Hübner selbst und seinem Sohn geklappt, der in Amsterdam auftauchte, weil er seinen Vater endlich kennenlernen wollte. Aber bei 200 Seiten erwarte ich auch keine tiefe Charakterstudie, sondern gute Unterhaltung und das hat "Tote spielen kein Klavier" auf jeden Fall geboten. Ansätze für einen Reihenauftrakt bzw. ein Wiedersehen mit WIlli Hübner in Amsterdam gibt es auf jeden Fall, denn ein Erzählstrang führte für Willi in eine Sackgasse, fühlte sich für mich aber noch recht offen an. Da kann durchaus noch etwas vom Autor kommen... Wer seichte Krimiunterhaltung im schönen Amsterdam-Setting mit "puitzigen" Charakteren sucht, der ist hier genau richtig!

4

Mir ist auf dem Cover sofort der Mond ins Auge gestochen. Ein paar Wolken sorgen dafür, dass er nicht mit ganzer Kraft strahlen kann. Doch unter ihm sorgen die kleinen Läppchen an der Brücke und den Häusern für ausreichend Beleuchtung in der Dunkelheit. Die Brücke deutet unverkennbar auf Amsterdam und wenn man das Buch ganz nah betrachtet, kann man den ein oder anderen Spaziergänger an der Gracht noch erkennen. Für mich passt das Cover sehr gut zur Geschichte. Das Buch ist nicht einfach ein Krimi, sondern im Prinzip eine anschauliche Reise durch die Grachten und Gassen von Amsterdam. Mit den gut 200 Seiten kann man den Amsterdam-Krimi sehr gut am Stück verschlingen. Der Privatdetektiv Willi Hübner nahm mich mit auf eine unterhaltsame und touristische Reise durch Amsterdam. Ich war kurz versucht mir den Stadtplan von Amsterdam neben das Buch zu lesen, um Willi Hübner durch Amsterdam zu folgen, doch ich habe es gelassen, um nicht aus dem Lesefluss zu kommen. Der Kriminalroman besticht durch seinen ganz speziellen Ermittler. Willi Hübner ist alles andere als einfach und normal. Der Privatdetektiv hat in Amsterdam ein neues Leben begonnen, fernab von seiner Vergangenheit und der Arbeit als Polizist in Deutschland. Schon bei der Erwähnung seiner Kleidung musste ich schmunzeln. In einem Babyblauen Trenchcoat radelt er durch Amsterdam und da das ja noch nicht genug auffällt hat er auch noch einen Strohhut auf. Mit diesem Bild vor Augen konnte ich seine Arbeit als Privatdetektiv nicht ganz so ernst nehmen. Doch mit seiner nonchalanten Art schafft er es der Akte Ameli auf den Grund zu gehen und sich seine Widersacher auf Abstand zu halten. Für mich war es ein Kriminalroman der anderen Art. Wir haben hier keinen klassischen Ermittler, sondern eher den Gegenspieler zur Polizei und den Obrigkeiten der Stadt Amsterdam. Willi Hübner eckt an wo er nur kann und scheint sich keine Gedanken darüber zu machen. Er ist einfach ein Mann mit einem ganz speziellen Charakter. Die Geschichte lässt sich locker flockig lesen und lebt einfach mit ihren Charakteren. Abgesehen vom Privatdetektiv mit seinem zotteligen Haar gibt es da noch den Commissaris Jasper van Ness, ein guter Freund von Willi, der den Kontakt zur Polizei darstellt. Ich persönlich fand Herrn Oberholzer einfach nur gut. Und hoffe, dass er in weiteren Romanen mit dem Privatdetektiv Hübner wieder mitspielen darf. Ein bisschen kam mir das in „Tote spielen kein Klavier“ so vor, als wenn hier erst mal alle Menschen im Umfeld von Willi vorgestellt werden, ebenso sein Netz an Kontakten in Amsterdam und seine Liebe zu der Stadt. Damit es dann in weiteren Büchern an eingemachte Fälle gehen kann. Wobei ich die Akte Ameli spannend fand und mit dem Ende zwischendurch zwar schon mal gedanklich gespielt hatte, aber dann doch überrascht war. Für mich ist es ein gelungener Auftakt. Ich habe Willi Hübner ins Herz geschlossen und freue mich auf ein Wiedersehen mit ihm. Vielleicht dann einfach ein Fall, der etwas mehr Spannung enthält. Meine virtuelle Reise nach Amsterdam hat sich auf jeden Fall gelohnt und mein Fernweh entfacht. Ich finde Amsterdam ist immer eine Reise wert. Ich empfehle den Kriminalroman gerne weiter. Er gehört eher zur leichten und humorvollen Kost und ist so genau das richtige für den Sommerurlaub im eigenen Garten.

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