Köln, Anno Domini 1260. Jacop Fuchs, charmanter Dieb und Herumtreiber, wird beim verbotenen Pflücken der erzbischöflichen Äpfel Zeuge am Mord des Dombaumeisters. Doch auch er wurde gesehen, denn jeder, dem er die unglaubliche Tat erzählt, ist kurz darauf tot. Als Jacop begreift, welch ungeheuerliche Intrige hinter diesem Mord gesponnen wird, ist es fast schon zu spät.
Gert Köster, Sven Hasper, Peter Matic, Mario Adorf, Anke Engelke u.v.a. verleihen mit ihren Stimmen dem mittelalterlichen Köln ein deftiges Kolorit.
Dieses Buch hat mich vom ersten Moment an gefesselt, ich konnte es um Urlaub kaum aus der Hand legen. Selten habe ich ein Buch so schnell ausgelesen. Es war spannend bis zur letzten Seite. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung!!!
1 Tage vor
5,0
Einfach nur großartig
Dieses Buch hat mich vom ersten Moment an gefesselt, ich konnte es um Urlaub kaum aus der Hand legen. Selten habe ich ein Buch so schnell ausgelesen. Es war spannend bis zur letzten Seite. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung!!!
5 🌟 Äpfel, Intrigen und Adrenalin. Wenn Jacop flitzt und Urquhart das Blut gefrieren lässt.
Ich bin völlig ahnungslos in dieses Buch gestolpert und was soll ich sagen? Ich kam für die Geschichte, aber ich blieb für die Gänsehaut. Die Geschichte beginnt mit einem nächtlichen, geheimen Treffen das bei mir sofort den Puls beschleunigt hat.
Da haben wir also Heinrich. Ein Mann, ein Name wie ein Glockenschlag. Ich dachte: „Ohaaaa, Heinrich, du bist ja ein ganz Süßer!"☺️❤️ Aber dann kam der Moment, in dem die literarische Sonne aufging (oder eher der Mond). Urquhart!🫦😍
Leute, ich war instant schockverliebt. Groß, muskulös, eine blonde Mähne die wahrscheinlich im Fackellicht glänzt wie pures Gold, und eine Aura so düster, dass man ihn sofort in den nächsten Vampir-Blockbuster casten möchte.
Wer braucht Edward Cullen, wenn man einen 13. Jahrhundert-Auftragsmörder mit schottischen Wurzeln haben kann?
Er ist der fleischgewordene „Bad Boy“ des Mittelalters. Während er so effizient und mörderisch durch die Gassen gleitet, saß ich nur da und dachte: „Bitte, bring mich nicht um aber sag meinen Namen noch mal mit dieser tiefen, sexy Stimme!“ (In meinem Kopf klang er so, ja! 😅)
Ich habe eine Obsession entwickelt die fast schon peinlich ist. Ich finde diese Namen nicht nur gut, ich finde sie... nun ja... sexy.
Ich verschaukle mich ja schon selbst! Wer wird bitteschön beim Lesen von „Godmunt“ schwach? ICH! Das klingt nach einem Mann, der ein ganzes Wildschwein mit bloßen Händen erlegt und danach ein Gedicht rezitiert. Oder Richmodis, ein Name wie schwerer Brokat der beim Aussprechen auf der Zunge zergeht. Selbst Jaspar klingt nicht nach einem schrulligen Gelehrten, sondern nach jemandem mit dem man bis morgens um vier bei einer Flasche Wein über das Universum (und andere Dinge) philosophieren möchte.
Ich bin an einem Punkt angekommen, an dem ich „Kevin“ oder „Marcel“ nicht mal mehr mit der Kneifzange anfassen würde. Wenn euer nächstes Date nicht mindestens einen Namen trägt der nach einer Belagerung oder einem kaiserlichen Edikt klingt, vergesst ihn!
Ach ja, ne Story gabs auch noch! 😅
Es ging um eine Verschwörung am Kölner Dom. Schätzing verknüpft historische Fakten so unverschämt gut mit diesem Thriller-Vibe, dass man sich fühlt als wäre man live dabei! Samt Matsch, Staub und inmitten der Gefahr. Und dann ist da natürlich Jacop. Mit seinen feuerroten Haaren, passenderweise „der Fuchs“ genannt. Er ist eigentlich der letzte Mensch den man in einer hochpolitischen Verschwörung sehen will. Er ist schlau, er ist flink und er hat diese herrlich diebische Art die ihn sofort sympathisch macht. Während ich bei Urquhart noch mit Schnappatmung zu kämpfen hatte, wollte ich Jacop eigentlich nur abklopfen, ihm einen anständigen Apfel geben und ihn fragen wie er es schafft so verdammt schnell durch die Kölner Gassen zu flitzen. Er ist das Herz der Geschichte und ein kleiner Underdog der den „großen Tieren“ ordentlich in die Suppe spuckt.
Ein rasanter, dreckiger und unglaublich atmosphärischer Ritt. Schätzing schreibt so filmisch, dass man Urquharts blonde Haare fast riechen kann (vermutlich nach Regen und Gefahr). Wer auf starke Charaktere, düstere Vampire-Vibes ohne Glitzer und Namen steht, die eine eigene Postleitzahl verdienen, muss zugreifen.
Warnung: Ich übernehme keine Haftung wenn ihr euer Erstgeborenes danach „Godmunt-Urquhart“ nennen wollt. Ich bin selbst schon kurz davor. 🫦
21. Dez. 2025
5,0
5 🌟 Äpfel, Intrigen und Adrenalin. Wenn Jacop flitzt und Urquhart das Blut gefrieren lässt.
Ich bin völlig ahnungslos in dieses Buch gestolpert und was soll ich sagen? Ich kam für die Geschichte, aber ich blieb für die Gänsehaut. Die Geschichte beginnt mit einem nächtlichen, geheimen Treffen das bei mir sofort den Puls beschleunigt hat.
Da haben wir also Heinrich. Ein Mann, ein Name wie ein Glockenschlag. Ich dachte: „Ohaaaa, Heinrich, du bist ja ein ganz Süßer!"☺️❤️ Aber dann kam der Moment, in dem die literarische Sonne aufging (oder eher der Mond). Urquhart!🫦😍
Leute, ich war instant schockverliebt. Groß, muskulös, eine blonde Mähne die wahrscheinlich im Fackellicht glänzt wie pures Gold, und eine Aura so düster, dass man ihn sofort in den nächsten Vampir-Blockbuster casten möchte.
Wer braucht Edward Cullen, wenn man einen 13. Jahrhundert-Auftragsmörder mit schottischen Wurzeln haben kann?
Er ist der fleischgewordene „Bad Boy“ des Mittelalters. Während er so effizient und mörderisch durch die Gassen gleitet, saß ich nur da und dachte: „Bitte, bring mich nicht um aber sag meinen Namen noch mal mit dieser tiefen, sexy Stimme!“ (In meinem Kopf klang er so, ja! 😅)
Ich habe eine Obsession entwickelt die fast schon peinlich ist. Ich finde diese Namen nicht nur gut, ich finde sie... nun ja... sexy.
Ich verschaukle mich ja schon selbst! Wer wird bitteschön beim Lesen von „Godmunt“ schwach? ICH! Das klingt nach einem Mann, der ein ganzes Wildschwein mit bloßen Händen erlegt und danach ein Gedicht rezitiert. Oder Richmodis, ein Name wie schwerer Brokat der beim Aussprechen auf der Zunge zergeht. Selbst Jaspar klingt nicht nach einem schrulligen Gelehrten, sondern nach jemandem mit dem man bis morgens um vier bei einer Flasche Wein über das Universum (und andere Dinge) philosophieren möchte.
Ich bin an einem Punkt angekommen, an dem ich „Kevin“ oder „Marcel“ nicht mal mehr mit der Kneifzange anfassen würde. Wenn euer nächstes Date nicht mindestens einen Namen trägt der nach einer Belagerung oder einem kaiserlichen Edikt klingt, vergesst ihn!
Ach ja, ne Story gabs auch noch! 😅
Es ging um eine Verschwörung am Kölner Dom. Schätzing verknüpft historische Fakten so unverschämt gut mit diesem Thriller-Vibe, dass man sich fühlt als wäre man live dabei! Samt Matsch, Staub und inmitten der Gefahr. Und dann ist da natürlich Jacop. Mit seinen feuerroten Haaren, passenderweise „der Fuchs“ genannt. Er ist eigentlich der letzte Mensch den man in einer hochpolitischen Verschwörung sehen will. Er ist schlau, er ist flink und er hat diese herrlich diebische Art die ihn sofort sympathisch macht. Während ich bei Urquhart noch mit Schnappatmung zu kämpfen hatte, wollte ich Jacop eigentlich nur abklopfen, ihm einen anständigen Apfel geben und ihn fragen wie er es schafft so verdammt schnell durch die Kölner Gassen zu flitzen. Er ist das Herz der Geschichte und ein kleiner Underdog der den „großen Tieren“ ordentlich in die Suppe spuckt.
Ein rasanter, dreckiger und unglaublich atmosphärischer Ritt. Schätzing schreibt so filmisch, dass man Urquharts blonde Haare fast riechen kann (vermutlich nach Regen und Gefahr). Wer auf starke Charaktere, düstere Vampire-Vibes ohne Glitzer und Namen steht, die eine eigene Postleitzahl verdienen, muss zugreifen.
Warnung: Ich übernehme keine Haftung wenn ihr euer Erstgeborenes danach „Godmunt-Urquhart“ nennen wollt. Ich bin selbst schon kurz davor. 🫦
Mich überzeugte das Buch vor allem durch die glaubwürdige Atmosphäre und die Darstellung des mittelalterlichen Kölns.
Historie trifft auf Krimi und die Figuren sind vielschichtig dabei. Stilistisch ist das Buch gut lesbar, stellenweise jedoch recht ausführlich, was das Tempo gelegentlich reduziert.
26. Dez. 2025
4,0
Mich überzeugte das Buch vor allem durch die glaubwürdige Atmosphäre und die Darstellung des mittelalterlichen Kölns.
Historie trifft auf Krimi und die Figuren sind vielschichtig dabei. Stilistisch ist das Buch gut lesbar, stellenweise jedoch recht ausführlich, was das Tempo gelegentlich reduziert.
26. Dez. 2025
3 von 42 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Frank Schätzing
Frank Schätzing, geboren 1957 in Köln, veröffentlichte 1995 den historischen Roman »Tod und Teufel«, der zunächst regional, später bundesweit zum Bestseller avancierte. Nach zwei weiteren Romanen, einem Band mit Erzählungen sowie dem Thriller »Lautlos« erschien im Frühjahr 2004 »Der Schwarm«, der seit Erscheinen eine Gesamtauflage von 4,5 Millionen Exemplaren erreicht hat und weltweit in 27 Sprachen übersetzt wurde. Es folgten die Bestseller »Limit« (2009), »Breaking News« (2014) und »Die Tyrannei des Schmetterlings« (2018). Auch als Sachbuchautor hat sich Schätzing einen Namen gemacht. 2006 zeichnete »Bild der Wissenschaft« seine Evolutionsgeschichte »Nachrichten aus einem unbekannten Universum« als bestes Wissenschaftsbuch aus. 2021 gelang ihm mit »Was, wenn wir einfach die Welt retten?« erneut der Sprung in die Sachbuch-Bestsellerliste. 2024 erschien sein neuer Roman »Helden«, mit dem er den Weltbestseller »Tod und Teufel« kongenial fortsetzt. Frank Schätzing lebt und arbeitet in Köln.Auszeichnungen2002 KölnLiteraturPreis2004 Corine in der Sparte Belletristik2005 Kurd-Laßwitz-Preis für »Der Schwarm« als bester Science-Fiction-Roman des JahresDeutscher Science Fiction Preis für »Der Schwarm«Goldene Feder für »Der Schwarm«Deutscher Krimi Preis für »Der Schwarm«2006 Dr. Kurt Neven DuMont Medaille der Westdeutschen Akademie für Kommunikation2007 »Stein im Brett« Preis des Berufsverbandes Deutscher Geowissenschaftler e.V. (BDG)Premio Bancarella, italienischer Literaturpreis2009 Elisabeth-Mann-Borgese-Meerespreis2011 Deutscher Meerespreis2021 Bayerischer Buchpreis: Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten2025 Ehren-Glauser in Würdigung seines herausragenden Engagements für die deutschsprachige Krimiszene