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Knackiger Krimi mit tougher Ermittlerin
Jessica Shaw ist Privatdetektivin und spezialisiert darauf, vermisste Menschen zu finden. Ein anonymer Hinweis bringt sie auf die Spur eines seit 25 Jahren verschwundenen Mädchens und ihrer ermordeten Mutter. Als sie ein Bild des Kindes sieht, erkennt Jessica sich selber darin … Eine tolle Ausgangslage, die mich hat neugierig auf dieses Buch werden lassen - die Privatdetektivin, die die Hauptperson in ihrem eigenen Fall ist. Und genauso interessant entwickelt sich der Krimi dann auch weiter, als Jessica in Eagle Rock, einem Ausläufer von Los Angeles, in ihrer eigenen Vergangenheit ermittelt. Die Autorin hat in ihrem kurzen, knackigen Krimi definitiv das Hauptaugenaugenmerk auf den Fall gelegt. Jessica verfolgt ganz klassisch Spur um Spur, spricht mit Zeugen von damals, forscht in alten Zeitungsberichten - eben richtig Old School. Das ist absolut erfrischend zu lesen, endlich mal wieder ein Krimi abseits allen psychlogischen und technologischen Schnickschnacks. Jessica selber mochte ich ganz gerne, sie geht ein bisschen in Richtung Lonely Wolf, schaut zu oft zu tief ins Glas und arbeitet ‚on the Road‘ aus ihrem großen Pick Up Truck heraus. Bei ihr hätte mir tatsächlich ein bisschen mehr Tiefe gut gefallen; außer wenn sie über ihren Vater nachdenkt bekommt man recht wenig von ihrer Gefühlswelt mit. Ein bisschen komisch ist das dann schon, denn im Grunde stellt der Fall ja ihr ganzes bisheriges Leben auf den Kopf. Hätte die Autorin ihre Hauptperson in dieser Hinsicht mehr ausgearbeitet, hätte ‚Thin Air‘ definitiv fünf Sterne bekommen. Aber ich bin gespannt, wie es mit Jessica weitergeht, ob sie nochmal auf Matt trifft (ich nehme es fast an) und werde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen.

3 Tage vor
Knackiger Krimi mit tougher Ermittlerin
Jessica Shaw ist Privatdetektivin und spezialisiert darauf, vermisste Menschen zu finden. Ein anonymer Hinweis bringt sie auf die Spur eines seit 25 Jahren verschwundenen Mädchens und ihrer ermordeten Mutter. Als sie ein Bild des Kindes sieht, erkennt Jessica sich selber darin … Eine tolle Ausgangslage, die mich hat neugierig auf dieses Buch werden lassen - die Privatdetektivin, die die Hauptperson in ihrem eigenen Fall ist. Und genauso interessant entwickelt sich der Krimi dann auch weiter, als Jessica in Eagle Rock, einem Ausläufer von Los Angeles, in ihrer eigenen Vergangenheit ermittelt. Die Autorin hat in ihrem kurzen, knackigen Krimi definitiv das Hauptaugenaugenmerk auf den Fall gelegt. Jessica verfolgt ganz klassisch Spur um Spur, spricht mit Zeugen von damals, forscht in alten Zeitungsberichten - eben richtig Old School. Das ist absolut erfrischend zu lesen, endlich mal wieder ein Krimi abseits allen psychlogischen und technologischen Schnickschnacks. Jessica selber mochte ich ganz gerne, sie geht ein bisschen in Richtung Lonely Wolf, schaut zu oft zu tief ins Glas und arbeitet ‚on the Road‘ aus ihrem großen Pick Up Truck heraus. Bei ihr hätte mir tatsächlich ein bisschen mehr Tiefe gut gefallen; außer wenn sie über ihren Vater nachdenkt bekommt man recht wenig von ihrer Gefühlswelt mit. Ein bisschen komisch ist das dann schon, denn im Grunde stellt der Fall ja ihr ganzes bisheriges Leben auf den Kopf. Hätte die Autorin ihre Hauptperson in dieser Hinsicht mehr ausgearbeitet, hätte ‚Thin Air‘ definitiv fünf Sterne bekommen. Aber ich bin gespannt, wie es mit Jessica weitergeht, ob sie nochmal auf Matt trifft (ich nehme es fast an) und werde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen.
3 Tage vor





