Die Frau hinter der Bühne

Die Frau hinter der Bühne

Hardcover
3.44

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Beschreibung

Eindringlich, elegant, bewegend:

Der Coming-of-Age-Roman »Die Frau hinter der Bühne« erzählt mit großer sprachlicher Kraft von einer jungen Frau aus Irland und der unbarmherzigen Welt hinter den Kulissen des Theaters.

Für ihren Traum, Theater-Regisseurin zu werden, zieht die 21-jährige Mairéad Sweeney aus ihrem kleinen irischen Dorf nach London. An einem der zahlreichen Theater im quirligen West End findet sie einen Job als Assistentin der Kostümbildnerin. Ihre Chefin führt ein strenges Regiment, doch ihre größte Kritikerin bei allem und jedem ist Mairéad selbst. Sie fühlt sich als Außenseiterin in der Großstadt, am Theater und bei ihren dünnen Kolleginnen. Als ihre Großmutter stirbt und Mairéad zur Beerdigung nach Hause fährt, muss sie eine Entscheidung treffen: Will sie weiterhin glauben, was wahr zu sein scheint – über ihre Eltern, über sich selbst, über den arroganten Theater-Intendanten und seine Macht, sie und andere zu drangsalieren? Oder will sie anfangen, ihre Welt infrage zu stellen?

Ein Roman über die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und die Kraft der Befreiung

Wer Claire Keegans »Kleine Dinge wie diese« oder Sally Rooneys »Schöne Welt, wo bist du« gern gelesen hat, wird von Elaine Garvey bestens unterhalten.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Hardcover
Seitenzahl
224
Preis
22.70 €

Autorenbeschreibung

Elaine Garvey stammt aus County Sligo, Irland, und studierte Creative Writing am Trinity College, Dublin. Ihre Kurzgeschichten wurden im Dublin Review und der Anthologie Winter Papers veröffentlicht. Garvey wird als Schriftstellerin vom Irish Department of Arts unterstützt. Die Frau hinter der Bühne ist ihr Debütroman.

Beiträge

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Coming of age / Spielt teils in 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 und teils in 🇮🇪 / Backstage in einem Theater

✨Rezensionsexemplar✨ „Wollte ich nicht weinen, weil ich die schmutzige Wäsche fremder Leute anfassen musste? Die versteckten Lagen auftrennen und wieder zusammenflicken? Vor gar nicht langer Zeit hätte ich das getan, aber nach drei Monaten am St. Leonard wollte ich den Tee trinken, solange er noch heiß war.“ Das ungewöhnliche Cover und insbesondere der Klappentext haben mich magisch angezogen und ich bin definitiv froh, dass ich dieses Buch lesen durfte: Mairéad ist von Irland nach London gezogen, um dort in einem als Assistentin der Kostümbildnerin zu arbeiten. Ihr eigentlicher (heimlicher) Traum ist es aber Regie in einem Theater zu führen. Ein tragisches Ereignis führt Mairéad zurück nach Irland und zur Frage, wie es weitergehen soll. Ich war nach wenigen Sätzen in der Geschichte drin und habe den Anfang absolut geliebt. Die LeserInnen sind zusammen mit der Protagonistin hinter der Bühne und kümmern sich um die Kostüme. Es geht um Stoffe, kaputte Waschmaschinen, unverschämte Chefs, Sexismus und vieles mehr. Die Kapitel sind kurz, es werden jeweilige Uhrzeiten angegeben. Soweit so gut. Leider folgt dann irgendwann ein sehr langes Kapitel, wir befinden uns weiterhin hinter der Bühne und plötzlich sind da sehr viele Charaktere und jeder erzählt Geschichten… das ging mir viel zu lang und ich habe die spannende Protagonistin aus dem Block verloren. Später wiederholt sich eine ähnliche Situation (in einem anderen Setting, nämlich zurück in Irland mit Mairéads Familie) und leider war das einfach nicht so meins. Ja, gegen Ende kommen auch noch dramatische Dinge ans Licht und überhaupt der Ausgang der Geschichte war in Ordnung, aber insgesamt hat es meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Mairéad ist eine ungewohnt spannende Protagonistin, ich habe sehr viele Zitate rausschreiben können. Ihre Rolle als „übergewichtige Außenseiterin“ hätte noch unglaublich viel Potential gehabt. Es lohnt sich in jedem Fall, sie kennenzulernen. Am besten macht Ihr Euch ein eigenes Bild! 3/5⭐️⭐️⭐️

Coming of age / Spielt teils in 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 und teils in 🇮🇪 / Backstage in einem Theater
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Mairéad, eine junge Irin, kam für ihren Traum, eine Theater-Regisseurin zu werden, nach London. Immerhin, ans Theater hat sie es geschafft. Als Assistentin einer Kostümbildnerin. Sie ist für das waschen, reinigen, reparieren der Kostüme zuständig. Also eigentlich nicht das, wofür sie ihre Heimat verlassen hatte. Die Geschichte spielt im Jahr 2002. Wir erfahren von ihrem Alltag, wie sie versucht für den Job alles zu geben; sogar Doppelschichten legt sie ein. Ihre Kolleginnen beschäftigen sich gerne mit Klatsch und Tratsch und der Theaterproduzent ist ein Scheusal. Sie versucht es allen recht zu machen und stolpert dabei von einem Fettnäpfchen ins Nächste. Im wahrsten Sinne des Wortes. Sie ist schon ein echter Tollpatsch. Ein sympathischer. Auf der einen Seite lebt das Buch von interessanten Themen, wie die irische Geschichte, Probleme mit der Familie und den richtigen Entscheidungen. Genauso lebt es von den Dialogen. Und das ist ein zweischneidiges Schwert. Die Dialoge wirken teilweise nicht organisch. Nicht wie eine natürliche Unterhaltung. Es wird mitten in einem Gespräch zwischen den Themen hin- und hergesprungen und oft hab ich mich dabei gefragt, was das jetzt soll. Zum anderen bekamen die Figuren kaum Zeit. Sie sind einfach da, ohne große Erklärung, und manche davon tauchen dann auch höchstens ein weiteres Mal wieder auf. Zumindest bei Mairéads Kolleginnen hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, wer da jetzt eigentlich genau was für einen Job hat. Und dann ist da noch der Teil, wo sie aufgrund der Beerdigung das erste Mal nach Irland zurückkehrt. Dieser Part ging länger als ich dachte, aber fand ihn sehr einnehmend und hat mir recht gut gefallen. Auch wenn ich lieber mehr über das Theaterleben erfahren hätte. 3 von 5 / 6 von 10 🎭🎭🎭🎭🎭🎭

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