Blick ins Buch

Fantasy

The Song of Shadows

3,6(49)
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Über das Buch

Wenn dein Herz sich nicht verlieben darf, würdest du dennoch auf seinen Takt hören?

Seit Licht und Schatten sich vereint haben, ist das Gleichgewicht Argijas und Andtherâs aus den Fugen geraten. Prinzessin Alamea, Thronfolgerin der erstarrten Stadt Barash, darf sich niemals für eine Seite entscheiden. Gefangen in ewigem Weiß kämpfen Finsternis und Helligkeit um die verlorene Harmonie ihrer Welt.
Doch kann ein zerstörter Frieden wieder Wurzeln schlagen, wenn Angst und Missgunst zerbrachen, was einst war? Oder sucht die Balance vergeblich Halt in einem Albtraum aus verbrennendem Schwarz ...

ISBN9783989470033
VerlagDunkelstern Verlag
Erscheinungsdatum19.04.24
Seitenzahl350

Merkmale

1 Bewertungen

NachdenklichLangsamSympathischMittelGlaubwürdigVielschichtig

Rezensionen & Bewertungen

49 Bewertungen

19 Rezensionen

3,6

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  • badbutterfly
    badbutterfly

    179 Follower

    2,0

    Die Grundidee fand ich spannend, aber mir fehlte es an ausgearbeitetem Worldbuilding und greifbaren Figuren. Dadurch konnte mich die Geschichte leider nie richtig packen.

    Die Geschichte spielt in einer Fantasywelt, in der das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit aus den Fugen geraten ist. Die Reiche Argija und Andtherâ stehen dabei sinnbildlich für diese beiden Kräfte. Im Mittelpunkt steht Prinzessin Alamea, Thronfolgerin der erstarrten Stadt Barash, die eine besondere Rolle im Gleichgewicht der Welt einnimmt. An ihrer Seite stehen zwei Wächter, die jeweils eine der beiden Seiten repräsentieren – einer gehört zur dunklen, der andere zur hellen Seite. Während die Spannungen zwischen den Reichen zunehmen, gerät Alamea immer stärker zwischen die Fronten, obwohl sie sich eigentlich für keine Seite entscheiden darf. Grundsätzlich ist die Idee hinter der Geschichte nichts Ungewöhnliches für das Fantasy-Genre. Konflikte zwischen hellen und dunklen Reichen oder verfeindeten Königreichen gibt es in vielen Geschichten. Entscheidend ist dabei immer, wie gut diese Welt ausgearbeitet ist – und genau daran hat es für mich hier leider stark gefehlt. Mein größtes Problem war das Worldbuilding. Obwohl es verschiedene Reiche, Völker und Fähigkeiten gibt und sogar eine Karte im Buch vorhanden ist, bleiben viele dieser Elemente sehr vage. Ich hatte während des Lesens oft das Gefühl, dass Dinge zwar angedeutet werden, aber nie wirklich erklärt oder ausgearbeitet werden. Selbst gegen Ende konnte ich mir die Welt kaum vorstellen, weil mir grundlegende Informationen fehlten: Wie genau ist es zu der aktuellen Situation gekommen? Wie funktionieren die einzelnen Reiche? Welche Kräfte besitzen sie eigentlich und wie beeinflussen diese die Figuren? Auch die Beziehungen zwischen den Charakteren blieben für mich emotional schwer greifbar. Besonders die Verbindung zwischen Figuren, die angeblich seit ihrer Kindheit miteinander aufgewachsen sind, konnte ich kaum fühlen. Ihre gemeinsame Vergangenheit wird zwar erwähnt, aber kaum wirklich gezeigt oder vertieft. Dadurch fehlte mir die emotionale Grundlage, um ihre Dynamik und ihre Entscheidungen richtig nachvollziehen zu können. Zusätzlich erschweren die häufigen Orts- und Perspektivwechsel das Eintauchen in die Geschichte. Statt mehr Tiefe zu schaffen, haben sie für mich eher dazu geführt, dass ich mich immer wieder neu orientieren musste. Die Welt, die verschiedenen Reiche und ihre Beziehungen zueinander bleiben dabei sehr oberflächlich. Es wird zwar hier und da angedeutet, warum bestimmte Konflikte existieren, aber selten wirklich in die Tiefe gegangen. Auch der Cliffhanger am Ende konnte mich deshalb nicht wirklich neugierig auf den zweiten Band machen. Dafür hätte ich ein besseres Verständnis der Welt, ihrer Machtstrukturen und der Fähigkeiten der Figuren gebraucht. Da vieles jedoch nur angerissen wird und ich weder die Welt noch die Figuren wirklich greifen konnte, hat der Abschluss für mich leider nicht den gewünschten Effekt gehabt. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass viele interessante Ideen vorhanden sind, diese aber nicht ausreichend ausgearbeitet wurden. Für mich blieb die Geschichte deshalb emotional und inhaltlich zu oberflächlich, weshalb ich den zweiten Band vermutlich nicht weiterlesen werde.

    5. März 2026

  • 3,0

    Magische Welten und süße Tierbegleiter

    The Song of Shadows hat definitiv seine Highlights, vor allem das beeindruckende Worldbuilding und die einzigartigen Charaktere. Die Welt, die hier erschaffen wird, ist unglaublich detailreich und fühlt sich lebendig an – besonders die eigene Sprache trägt zur Atmosphäre bei. Ich könnte mir vorstellen, diese Welt zu besuchen, einfach um mehr darüber zu erfahren. Die Charaktere sind echt gut gemacht und nicht in die typischen Klischees gepresst, was ich sehr erfrischend fand. Die Entwicklung ist spürbar, aber auch ein bisschen unklar, was manche Figuren angeht. Besonders die tierischen Begleiter haben mir gut gefallen, sie sind einfach zu süß und ein tolles Element der Geschichte. Allerdings gab es auch einiges, was mich gestört hat. Der Einstieg fiel mir echt schwer, da der poetische Schreibstil anfangs ziemlich dichte Kost war. Die Spannung war definitiv da, aber teilweise war ich unsicher, zwischen wem genau sie eigentlich herrschte – jeder scheint irgendwie flirty zu sein. Und obwohl es keine Romance mit Spice gibt, war es trotzdem nicht immer ganz klar, wie sich die Beziehungen entwickeln. Das Ende fühlt sich für mich ziemlich abgeschlossen an, deshalb weiß ich nicht, wie es in Band 2 weitergehen soll. Zudem gab es ein paar typische Tropes, wie den „Shadow Daddy“ oder die Love-Interest-Dynamik, die mich ein bisschen aus der Geschichte rausgebracht haben. Fazit: The Song of Shadows bietet eine spannende und gut ausgearbeitete Welt, starke Charaktere und süße tierische Begleiter, aber der Einstieg war für mich zu zäh und ein paar Tropes haben den Lesespaß etwas getrübt. Insgesamt ein solides Buch, aber nicht ganz so fesselnd, wie ich es mir erhofft hatte.

    Magische Welten und süße Tierbegleiter

    2. März 2025

  • alina.solaria
    alina.solaria

    130 Follower

    3,0

    Eine faszinierende Welt, in der ich leider nicht wusste, wohin die Geschichte gehen wird

    Es ist ein unglaublich faszinierendes Buch, da die Welt super cool und vielseitig ist und mir die Charaktere und was ihre Aufgabe ist, sehr gut gefallen haben. Leider konnte ich beim lesen jedoch nicht wirklich das "Große Ganze" fassen. Ich wusste wofür die Personen stehen, aber wofür sie letztendlich kämpfen oder was das Ziel des Buches ist, wurde mir leider nicht wirklich klar, weshalb es eher langweilig und zugleich unruhig wirkte. Unruhig fand ich auch die Situation, dass Khaos mit den Schatten reisen kann. An sich: unglaublich coole Fähigkeit und auch mega für das Buch, jedoch konnte ich in super vielen Situation dem Lauf der Geschichte nicht folgen, da es so selbstverständlich war, dass er plötzlich woanders ist. Es fühlte sich ein wenig so an, als würde ich oft nicht richtig oder unkonzentriert lesen und würde den Übergang verpassen. Nur leider gab es keinen Übergang, weshalb es etwas schwieriger für mich war das alles zu greifen. Die Entwicklung von Alamea mochte ich wiederum super gerne, da man mit ihr alles aufarbeitet (was genau sie aufarbeitet, würde zu viel Spoilern) und Schritt für Schritt alles mitbekommt. Auch die Veränderungen am Ende gehören zu ihrer Entwicklung dazu. Da dachte ich mir einfach immer nur "Go for it girl!". Allgemein eine tolle Geschichte, nur ohne wirkliches Ziel, was mir sehr gefehlt hat.

    30. Apr. 2024

3 von 19 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Anna Frost

Noa Frost und Lisa Nevermore fanden über das Schreiben zueinander und sind seit ihrem ersten Treffen unzertrennlich. Als Solo-Autor*innen gestartet, verlieren sie sich mit ihrer Symphony of Light and Shadow Dilogie zum ersten Mal gemeinsam in fantastischen Welten. Ihre Werke siedeln sich stets in der Fantasy an und entführen mit bildgewaltiger Sprache, nahbaren Charakteren und großen Gefühlen zwischen die Seiten. Neben Büchern verbindet die beiden eine Leidenschaft für asiatisches Essen und den Nachthimmel.

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