Der verborgene Fluss
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Kate Grenville gehört zu den wichtigsten und erfolgreichsten Autorinnen Australiens. In Deutschland wurde sie mit ihrem Roman »Der verborgene Fluss« einem breiten Publikum bekannt. Für »Eine Ahnung von Vollkommenheit« wurde sie mit dem renommierten »Orange Prize for Fiction« ausgezeichnet.
Beiträge
Sydney, frühes 19. Jahrhundert. Der junge Londoner Fährmann William Thornhill wurde in London aufgrund bitterer Armut zum Dieb – und dabei erwischt. Auf Diebstahl stand die Todesstrafe, doch er hat es geschafft, dass sein Urteil abgemildert wurde. Es lautet nun: Deportation. Und so ist Thornhill mit seiner Frau Sal und den beiden Kindern, das jüngere noch auf dem Schiff geboren, in Sydney angekommen und hält es erst einmal für die Hölle. Wie wird es der Familie in dem so fremden Land ergehen? Ich sage gleich vorweg: Wenn euch Auswandererromane interessieren und vielleicht auch Australien, dann ist das das richtige Buch. Hier wird nichts beschönigt, weder im ersten Teil, in dem Thornhills Jugend in bitterster Armut in London erzählt wird, noch in den weiteren Teilen, die dann in Sydney und Umgebung angesiedelt sind. Schon die Schilderungen des ursprünglichen Sydney treiben dem Leser Schauer über den Rücken, man kann sich die heute schillernde Stadt kaum noch so vorstellen. Schon in der ersten Zeit der Thornhills in Australien gibt es erste Konflikte mit den Aborigines, doch richtig ernst werden diese, als Thornhill ein Stück Land entdeckt und es unbedingt haben will. Schön dargestellt die unglaubliche Arroganz, mit der die Siedler davon ausgehen, dass Ihnen das Vorrecht gebührt: Die Aborigenes bebauen und nutzen das Land ja ohnehin nicht angemessen! Und sie haben ja noch den ganzen Rest Australiens! Dass diese Rechnung nicht aufgeht, so weit denken die Siedler natürlich nicht, auch nicht Thornhill, dessen Einstellung gegenüber den rechtmäßigen Bewohnern des Landes noch gemäßigt ist. Es kommt, wie es kommen muss, Gewalt bricht aus. Ich habe das Buch über einen Kindle-Deal des Tages gekauft, zuvor hatte ich nichts davon gehört. Umso beeindruckter war ich vor allem von der eindringlichen Sprache Grenvilles. Das ist kein historischer Roman von vielen, sondern wirklich gute Literatur. Ich muss zugeben, dass mir der Beginn der Geschichte, der in London spielt, besonders gut gefallen hat, das liegt aber wohl daran, dass mich das London des 19. Jahrhunderts eben besonders fasziniert. Das Buch ist eine absolute Empfehlung, ich habe auch die Fortsetzung auf dem Kindle und freue mich schon darauf!
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Kate Grenville gehört zu den wichtigsten und erfolgreichsten Autorinnen Australiens. In Deutschland wurde sie mit ihrem Roman »Der verborgene Fluss« einem breiten Publikum bekannt. Für »Eine Ahnung von Vollkommenheit« wurde sie mit dem renommierten »Orange Prize for Fiction« ausgezeichnet.
Beiträge
Sydney, frühes 19. Jahrhundert. Der junge Londoner Fährmann William Thornhill wurde in London aufgrund bitterer Armut zum Dieb – und dabei erwischt. Auf Diebstahl stand die Todesstrafe, doch er hat es geschafft, dass sein Urteil abgemildert wurde. Es lautet nun: Deportation. Und so ist Thornhill mit seiner Frau Sal und den beiden Kindern, das jüngere noch auf dem Schiff geboren, in Sydney angekommen und hält es erst einmal für die Hölle. Wie wird es der Familie in dem so fremden Land ergehen? Ich sage gleich vorweg: Wenn euch Auswandererromane interessieren und vielleicht auch Australien, dann ist das das richtige Buch. Hier wird nichts beschönigt, weder im ersten Teil, in dem Thornhills Jugend in bitterster Armut in London erzählt wird, noch in den weiteren Teilen, die dann in Sydney und Umgebung angesiedelt sind. Schon die Schilderungen des ursprünglichen Sydney treiben dem Leser Schauer über den Rücken, man kann sich die heute schillernde Stadt kaum noch so vorstellen. Schon in der ersten Zeit der Thornhills in Australien gibt es erste Konflikte mit den Aborigines, doch richtig ernst werden diese, als Thornhill ein Stück Land entdeckt und es unbedingt haben will. Schön dargestellt die unglaubliche Arroganz, mit der die Siedler davon ausgehen, dass Ihnen das Vorrecht gebührt: Die Aborigenes bebauen und nutzen das Land ja ohnehin nicht angemessen! Und sie haben ja noch den ganzen Rest Australiens! Dass diese Rechnung nicht aufgeht, so weit denken die Siedler natürlich nicht, auch nicht Thornhill, dessen Einstellung gegenüber den rechtmäßigen Bewohnern des Landes noch gemäßigt ist. Es kommt, wie es kommen muss, Gewalt bricht aus. Ich habe das Buch über einen Kindle-Deal des Tages gekauft, zuvor hatte ich nichts davon gehört. Umso beeindruckter war ich vor allem von der eindringlichen Sprache Grenvilles. Das ist kein historischer Roman von vielen, sondern wirklich gute Literatur. Ich muss zugeben, dass mir der Beginn der Geschichte, der in London spielt, besonders gut gefallen hat, das liegt aber wohl daran, dass mich das London des 19. Jahrhunderts eben besonders fasziniert. Das Buch ist eine absolute Empfehlung, ich habe auch die Fortsetzung auf dem Kindle und freue mich schon darauf!




