Gegen alle Regeln

Gegen alle Regeln

Hardcover
3.414
EmanzipationVerlustFehlgeburt VerarbeitenIdentität

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Beschreibung

Die erfolgreiche New Yorker Journalistin Ariel Levy hat eine aufregende Affäre, eine liebevolle Ehepartnerin und den Wunsch nach einem Kind. Emanzipiert lebt sie nach ihren eigenen Regeln. Doch als sie eine Fehlgeburt erleidet, bricht alles auseinander.

Im fünften Monat schwanger reist Ariel Levy nach Ulan Bator in die Mongolei, um für eine ihrer Reportagen zu recherchieren. Kurz nach der Ankunft hat sie starke Schmerzen im Unterleib und bringt ihr Baby allein auf dem Badezimmerboden des Hotelzimmers zur Welt. Für wenige kostbare Minuten lebt ihr Sohn. Traumatisiert von ihrem Verlust und taub vor Schmerz tritt sie einige Tage später die Heimreise an. Ein Anknüpfen an ihr altes Leben ist nicht möglich, denn sie scheint ihrer Identität beraubt: Ihr Körper schreit nach seiner Mutterrolle und verhindert eine Rückkehr in ein vertrautes Frauendasein. Ariels Ehepartnerin Lucy hat sich zu diesem Zeitpunkt in den Alkohol und aus der Beziehung geflüchtet. So zersplittert das selbstdefinierte Leben der 37-Jährigen. Allem beraubt, bleibt ihr nur noch die Liebe zur Sprache.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Memoiren
Format
Hardcover
Seitenzahl
240
Preis
20.60 €

Autorenbeschreibung

Ariel Levy wurde 1974 in Larchmont, New York geboren und arbeitet seit vielen Jahren als preisgekrönte Journalistin für das renommierte Kulturmagazin The New Yorker. Ihre Reportage Thanksgiving in Mongolia wurde mit dem National Magazine Award for Essays and Criticism ausgezeichnet. Diese persönliche Geschichte diente als Grundlage für das vorliegende Buch, das international für Aufsehen sorgte.

Beiträge

3
Alle
2.5

📖🖊 Autobiografische Einblicke - anders als gedacht.

"Bis vor kurzem habe ich in einer Welt gelebt, in der Verlorenes ersetzt werden konnte. Mittlerweile aber ist mir unausweichlich klar geworden, dass alles, was man für sein rechtmäßiges Eigentum hält, verschwinden kann. Und du kannst nichts dagegen tun." Ariel Levy erzählt aus ihrem Leben. Eine bewegende Geschichte zwischen gleichgeschlechtlicher Ehe, der Kindheit in einer jüdischen Familie mit einer Mutter, die zu ihrer Ehe noch eine Beziehung führt, Kinderwunsch und Verlust des ungeborenen Kindes Affaire und der Alkoholsucht ihrer Partnerin... Das klingt durcheinander und viel und genauso ist es irgendwie auch. "Gegen alle Regeln" liest sich fließend durch und ist irgendwie bewegend, aber auch nicht so bahnbrechend, wie der Klappentext vermittelt. Dafür ist irgendwie zu Viel und gleichzeitig zu wenig Tiefe. Dennoch fand ich es einen spannenden Einblick. "Du hast eine Affäre, weil du das suchst, was du dir eigentlich von der Person wünschst, die du so sehr liebst. Damit aber brichst du ihr das Herz, und sie kann es dir nie mehr geben."

📖🖊 Autobiografische Einblicke - anders als gedacht.
3

Bei diesem Buch handelt es sich um ein autobiographisches Werk der New Yorker Kolumnistin / Journalistin Ariel Levy. Ariel beschreibt ihren Weg durchs Leben, wie sie die Liebe und das Glück fand, alles verlor und lernte damit zu leben. Mir hat das Buch sehr gefallen. Es liest sich sehr leicht und schnell, man merkt, dass hier ein Profi schreibt, denn obwohl es sehr einfach gehalten ist, wirkt es persönlich und schön umschrieben. Ariels Leben ist interessant, sie hat viel erlebt und sie berichtet ehrlich von allem, auch von ihren Fehltritten. Sie beschreibt, wie sie sich gefühlt hat, als ihr Leben auseinander brach und wie sie es trotzdem schafft weiter zu machen. Ich finde das sehr beeindruckend. Es ist keine Geschichte mit Happy End, trotzdem gibt sie Hoffnung. Denn Ariel Levy hat Recht, jedes Leben endet. Ob man das nun tröstlich findet, oder nicht, ist jedem selbst überlassen, für sie war die diese Einsicht der Weg um weiter machen zu können.

2

left me feeling cold. couldn't empathize with the author although she went through horrific things. Read it. Put it away. and no feeling or anything stayed with me.

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