The Red Badge of Courage

The Red Badge of Courage

Taschenbuch
3.84
B1HeldenmutKriegSoldaten

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Beschreibung

Henry Fleming lässt seine verwitwete Mutter zurück und marschiert in einen Krieg, der sein Land spaltet. Sein Bataillon muss sich erst noch auf dem Schlachtfeld bewähren. Gemeinsam warten die Soldaten, während in der Ferne Geschütze dröhnen und die Lichter feindlicher Lagerfeuer auf den Hügeln jenseits eines dunklen Flusses flackern.

Henry erinnert sich an seine Kindheitsträume, von einem mutigen und heldenhaften Kampf. Wird er die Zerreißprobe überstehen und nach Hause zurückkehren, um anderen von seinen Triumphen auf dem Schlachtfeld zu berichten? Oder wird er beim ersten Anzeichen von echter Gefahr fliehen? Und was ist mit seinen Mitstreitern, deren Leben mit dem seinen verwoben ist, sobald die Kämpfe beginnen?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Bildung
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
64
Preis
10.60 €

Beiträge

1
Alle
5

Inside the war Stephen Crane - ein mir bis dato weitgehend unbekannter Autor. Nach der fulminanten (halb-) biografischen Lektüre "Mr. Crane" von Andreas Kollender folgte "Die rote Tapferkeitsmedaille" von eben Stephen Crane. Nun, unbekannt ist mir der Autor dank beider Bücher nicht mehr. Ob man ihn versteht, ist etwas anderes *g*. In dieser Geschichte folgen wir dem jungen Henry in und durch seine erste Schlacht im amerikanischen Bürgerkrieg. Enthusiastisch verlässt er seine Mutter, um sich zum Militärdienst zu melden und wartet voller Spannung auf seinen Einsatz. Als es dann endlich losgeht, schlagen die Gedanken Kapriolen und die geneigte Leserschaft wird hineingezogen in eine Tour de Force der widersprüchlichen Gedanken und Gefühle Henry's. Mit dieser Form der literarischen Kriegsberichterstattung betrat Stephen Crane damals absolutes "Neuland"; entsprechend vielseitig waren auch die Kritiken bei der Erstveröffentlichung Ende des 19. Jahrhunderts. Es ist manchmal nicht leicht, den Gedankengängen Henry's zu folgen und trotzdem kann man sich dem Lesesog nicht entziehen. Zu bildhaft und lyrisch sind die Beschreibungen Cranes der jeweiligen Szenerie. Vielleicht zu bildhaft und "beschönigend"? Vielleicht. Tatsache ist jedoch, dass man als Leser so nah dran ist, dass das Kopfkino unweigerlich angeschmissen und so die Lektüre äußerst lebendig werden lässt. In dieser vom Bielefelder Pendragonverlag veröffentlichten Neuauflage des Bestellers findet sich mit "Der Veteran" eine weitere (Kurz-) Geschichte sowie ein spannendes und kurzweiliges Portrait über Stephen Crane, dass die Erkenntnisse aus "Mr. Crane" noch etwas "vertieft" und man so dem Autor noch etwas näher kommt. In jedem Fall lesens- und diskussionswert und so gibt es auch eine absolute Leseempfehlung und 5* von mir! © kingofmusic

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