Die Nachtbushelden

Die Nachtbushelden

Hardcover
3.54
ToleranzFreundschaftObdachlosigkeitMobbing

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Beschreibung

Ich heiße Hector – meine Eltern haben eine Schwäche für griechische Helden. Aber ich glaube, dass sie es bereuen, mir diesen Namen gegeben zu haben. Sie hätten mich lieber »Katastrophe« oder »Hoffnungsloser Fall« nennen sollen. Eigentlich habe ich mich damit abgefunden, dass ich immer nur Ärger bekomme. Aber seit ich dem Mann, der im Park wohnt, einen Streich gespielt habe, ignorieren mich alle nur noch. Dabei habe ich sogar versucht, es wiedergutzumachen! Noch nicht mal jetzt, wo ich einem Komplott gegen die Obdachlosen der Stadt auf die Schliche gekommen bin, hört mir jemand zu! Alle denken, dass ich nur ein Mobber bin. Aber ich werde ihnen beweisen, dass auch ich ein Held sein kann!

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Modern
Format
Hardcover
Seitenzahl
320
Preis
15.50 €

Autorenbeschreibung

Onjali Q. Raúf ist Autorin, Journalistin und Gründerin der Menschenrechtsorganisation Making Herstory, die sich gegen Gewalt gegenüber Frauen auf der ganzen Welt einsetzt. Außerdem engagiert sie sich als ehrenamtliche Helferin für Flüchtlinge, wobei ihr die Idee zu ihrem Debütroman ›Der Junge aus der letzten Reihe‹ kam. Dieser eroberte binnen kürzester Zeit die britische Bestsellerliste und gewann gleich mehrere Preise, u. a. den Waterstones Children’s Book Prize 2019 und den Blue Peter Book Award. Onjali Q. Raúf lebt in London.

Beiträge

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Alle
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Wie auch schon das Buch der gleichen Autorin „Der Junge aus der letzten Reihe“ handelt es sich hier um eines der seltener in Bücherregalen zu findenden realistischen gesellschaftskritischen Kinderromanen. Bestens geeignet für pädagogisch wertvolle Schullektüre und den gemeinsamen Austausch, kommt es aber für mich als erwachsene Leserin mit einem sichtlich erhobenen Zeigefinger, auch immer eine Spur trocken, da sehr lehrreich auf schulische Art und Weise daher. Aber wann lesen Kinder schon mal aus der Sicht eines Mobbers? Toll!!Mobbing und Obdachlosigkeit mit Krimicharakter wäre also die Hauptschlagwörter. Aber mal ganz ehrlich, bei all dem Leid, das der Protagonist anderen Kindern zugefügt hat, fällt es mir schwer, ihn am Ende des Buches so zu feiern, wie es die Autorin beabsichtigt. Er hätte durchaus eine mildere Form der Anerkennung verdient. Von mir gibt es 3,5 Sterne! Ein absolut solides, moralisches und gutes Kinderbuch. Keines, dass ich uneingeschränkt Erwachsenen zur Alleinunterhaltung empfehlen würde, zum Vorlesen aber allemal!! Übrigens, mit dem Kauf des Buches werden Obdachlose unterstützt!

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